Hallo zusammen!
letztes Jahr habe ich diesen Wacholder aus einem Balkonkasten "geklaut".
Bisher habe ich ihn nur ein wenig zurück geschnitten und leicht gezupft.
Da es mir an Ideen fehlt, komme ich nicht weiter.
Hoffe sehr, dass Ihr Vorschläge habt, was aus dem guten Stück werden kann, bzw wohin die Reise gehen kann.
Meine erster Gedanke war es, den einen Hauptast (auf den Bildern teilweise abgedeckt) abzumoosen und diesen dann getrennt weiter zu gestallten. Den Hauptstamm würde ich dann im Frühjahr beim Umpflanzen aufrichten - dagegen spricht die im unteren Bereich recht "langweilige" Bewegung, dafür spricht die deutliche Verjüngung und der bereits natürliche, angedeutete Totholzbereich auf der jetzigen Unterseite des Baumes.
Ich hoffe, die Bilder sind so, dass ihr einen guten Eindruck von dem Baum bekommt.
Freue mich sehr auf Anregungen und Ideen!
Martin
Ideen für Wacholder gesucht
Re: Ideen für Wacholder gesucht
hi,
ich würde heuer noch gar nichts machen am baum, nur massiv düngen u. wässern.
dein baum sieht zwar gesund aus, aber nicht wirklich kräftig......ich würde ihn zwei jahre durchtreiben lassen und erst dann anfangen
zu gestalten. ich weiß das die ungeduld ein luder ist, aber der baum wird es dir danken.
ich hab selber auch ein paar solcher bäume, die sogar viel weiter entwickelt sind als deiner....dennoch greif ich sie heuer noch nicht an.
ich selber hätte es getan, aber mein mentor hat gemeint heuer noch nicht......und dem Auer Othmar vertraue ich uneingeschränkt.
es geht darum das der baum wirklich sehr kräftig wird (regelrecht explodiert) dann nämlich wird er auf einen rückschnitt, drahten usw.
ausgiebig und kräftig reagieren. mit deinem derzeitig stand wird er es überleben, aber auch nicht viel mehr....
lg
ladi
ich würde heuer noch gar nichts machen am baum, nur massiv düngen u. wässern.
dein baum sieht zwar gesund aus, aber nicht wirklich kräftig......ich würde ihn zwei jahre durchtreiben lassen und erst dann anfangen
zu gestalten. ich weiß das die ungeduld ein luder ist, aber der baum wird es dir danken.
ich hab selber auch ein paar solcher bäume, die sogar viel weiter entwickelt sind als deiner....dennoch greif ich sie heuer noch nicht an.
ich selber hätte es getan, aber mein mentor hat gemeint heuer noch nicht......und dem Auer Othmar vertraue ich uneingeschränkt.
es geht darum das der baum wirklich sehr kräftig wird (regelrecht explodiert) dann nämlich wird er auf einen rückschnitt, drahten usw.
ausgiebig und kräftig reagieren. mit deinem derzeitig stand wird er es überleben, aber auch nicht viel mehr....
lg
ladi
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Eva Warthemann
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- Registriert: 11.01.2004, 18:10
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Re: Ideen für Wacholder gesucht
Hallo !
Ich kann nur ladi recht geben.
Der Wacholder sollte ruhig noch einiges zulegen. Ich hab da auch ein paar Wacholder, die ich bisher schon seit 6 Jahre auf Zuwachs füttere.
Aber ich denke es lohnt sich. Bei Deinem Wacholder sollte das Laub deutlich dichter werden. Dann kannst Du eventuell mal eine solche Gestaltung angehen.
Ich hab ganz bewußt den abgedeckten Ast als zukünftigen Stamm für mein Virtual genommen.
Die Äste müßten vermutlich noch weiter nach unten gebogen werden und der obere Teil des Stammes könnte noch einige kleine Biegungen vertragen. Aber so in etwa könnte ich mir den Wacholder in ein paar Jahren vorstellen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Ich kann nur ladi recht geben.
Der Wacholder sollte ruhig noch einiges zulegen. Ich hab da auch ein paar Wacholder, die ich bisher schon seit 6 Jahre auf Zuwachs füttere.
Aber ich denke es lohnt sich. Bei Deinem Wacholder sollte das Laub deutlich dichter werden. Dann kannst Du eventuell mal eine solche Gestaltung angehen.
Ich hab ganz bewußt den abgedeckten Ast als zukünftigen Stamm für mein Virtual genommen.
Die Äste müßten vermutlich noch weiter nach unten gebogen werden und der obere Teil des Stammes könnte noch einige kleine Biegungen vertragen. Aber so in etwa könnte ich mir den Wacholder in ein paar Jahren vorstellen.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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- Wacholder bearb..JPG (60.7 KiB) 437 mal betrachtet
An Mitgift ist noch keiner gestorben
Re: Ideen für Wacholder gesucht
Vielen Dank für Eure Antworten!
Woran erkennt Ihr, dass der Baum zwar gesund, aber noch nicht kräftig genug ist?
Eigentlich war ich ursprünglich der Meinung, ein Jahr nach dem Ausgraben sollten ausreichen, bis ich mit dem Gestallten beginnen kann - aber diese werde ich jetzt wohl noch einmal überdenken.
Danke Eva für deine Idee - sieht sehr gut aus!
Leider ist bei dem Ast, den du als Stamm gewählt hast, ein 90Grad Knick, und so wie du das Bild aufgebaut hast käme der Stamm dann geradeaus auf den Betrachter zu.
Da wäre dann noch einiges zu biegen - aber bestimmt nicht unmöglich!
Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass ich aus dem einem Baum zwei machen sollte, oder was meint ihr?
Martin
Woran erkennt Ihr, dass der Baum zwar gesund, aber noch nicht kräftig genug ist?
Eigentlich war ich ursprünglich der Meinung, ein Jahr nach dem Ausgraben sollten ausreichen, bis ich mit dem Gestallten beginnen kann - aber diese werde ich jetzt wohl noch einmal überdenken.
Danke Eva für deine Idee - sieht sehr gut aus!
Leider ist bei dem Ast, den du als Stamm gewählt hast, ein 90Grad Knick, und so wie du das Bild aufgebaut hast käme der Stamm dann geradeaus auf den Betrachter zu.
Da wäre dann noch einiges zu biegen - aber bestimmt nicht unmöglich!
Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass ich aus dem einem Baum zwei machen sollte, oder was meint ihr?
Martin
Re: Ideen für Wacholder gesucht
hallo martin,
man erkennt es am laub, ist zwar recht grün, aber sehr licht, dünn......eben nicht kräftig.
nach dem ausgraben werden meistens die wurzeln und das grün reduziert. der baum versucht nun fuß zu fassen, sich zu etablieren, sprich
durch neubildung der wurzeln anzuwachsen, dabei läßt er eben nur spärlich das grün wachsen. im nächsten jahr wenn er mehr wurzeln gebildet hat,
wird auch das grün besser wachsen..........dadurch das immer mehr grün da ist, wachsen auch dir wurzeln besser, weil eben mehr fotosinthese ( meht grün) .
mach ich dann bei einem gut angewachsenen und üppig austreibenden baum einen kräftigen rückschnitt, wird er sehr kräftig austreiben an den verbliebenen ästen (rückknospung). das kann er jetzt machen weil die wurzeln zu 100% leistung haben .
das hat dein baum jetzt noch nicht, wenn du etwas von dem wenig grün wegnimmst, werden auch die wurzeln geschwächt, weil sie nicht genügend
nahrung bekommen, und so geht der kreis dann weiter........entschuldige bitte wenn ich das so laienhaft darstelle
ich stell dir später bilder von meinen kandidaten rein, dann siehst du was ich meine, mit kräftigen laub.
lg
ladi
man erkennt es am laub, ist zwar recht grün, aber sehr licht, dünn......eben nicht kräftig.
nach dem ausgraben werden meistens die wurzeln und das grün reduziert. der baum versucht nun fuß zu fassen, sich zu etablieren, sprich
durch neubildung der wurzeln anzuwachsen, dabei läßt er eben nur spärlich das grün wachsen. im nächsten jahr wenn er mehr wurzeln gebildet hat,
wird auch das grün besser wachsen..........dadurch das immer mehr grün da ist, wachsen auch dir wurzeln besser, weil eben mehr fotosinthese ( meht grün) .
mach ich dann bei einem gut angewachsenen und üppig austreibenden baum einen kräftigen rückschnitt, wird er sehr kräftig austreiben an den verbliebenen ästen (rückknospung). das kann er jetzt machen weil die wurzeln zu 100% leistung haben .
das hat dein baum jetzt noch nicht, wenn du etwas von dem wenig grün wegnimmst, werden auch die wurzeln geschwächt, weil sie nicht genügend
nahrung bekommen, und so geht der kreis dann weiter........entschuldige bitte wenn ich das so laienhaft darstelle
ich stell dir später bilder von meinen kandidaten rein, dann siehst du was ich meine, mit kräftigen laub.
lg
ladi
Re: Ideen für Wacholder gesucht
Super, danke für die ausführliche Antwort!
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Eva Warthemann
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- Registriert: 11.01.2004, 18:10
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Re: Ideen für Wacholder gesucht
Hallo Martin!Leider ist bei dem Ast, den du als Stamm gewählt hast, ein 90Grad Knick, und so wie du das Bild aufgebaut hast käme der Stamm dann geradeaus auf den Betrachter zu.
Ich denke das kann man noch beim nächsten Umtopfen etwas korrigieren und aufrichten.
Liebe Grüße Eva Warthemann
An Mitgift ist noch keiner gestorben


