Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
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Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Hallo,
diese Stieleiche steht schon seit einigen Jahren bei mir in Schalen. Sie ist sehr gesund und wüchsig. Hat in den letzten Jahren zwei Mal gefruchtet, Mehltau ist seit 2 Jahren kein Thema mehr.
Ohne meine Einwirkung hat sich am Nebari ein Problem entwickelt, nämlich ein Überangebot an oberflächlichen radiär verteilten Wurzeln. Einigen fehlt etwas der Kontakt zur Stammbasis, sie erinnern mich auch etwas an Krallen. Zur Verdeutlichung habe ich mal Streichhölzer drunter geschoben. Diese Wurzeln (alle mit untergeschobenene Streichhölzern)sind mMn überzählig und sollen entfernt werden.
Wann ist der günstigste Zeitpunkt?
Vieviele sind auf einmal entfernbar?
Im kommenden Frühjahr ist keine Umtopfaktion vorgesehen, habe ich zuletzt Ende März 2011 gemacht.
Mir ist die Wichtigkeit von definierten Zug- und Tragwurzeln im Shakan-Stil bewusst, davon sind noch reichlich vorhanden.
Die Eiche droht fast ein Nebari wie bei einem Fächerahorn auszubilden. So sehr erfreut man bei einem Ahorn darüber sein kann, bei einer Eiche wirkt es unnatürlich.
Beste Grüsse,
Heiner
diese Stieleiche steht schon seit einigen Jahren bei mir in Schalen. Sie ist sehr gesund und wüchsig. Hat in den letzten Jahren zwei Mal gefruchtet, Mehltau ist seit 2 Jahren kein Thema mehr.
Ohne meine Einwirkung hat sich am Nebari ein Problem entwickelt, nämlich ein Überangebot an oberflächlichen radiär verteilten Wurzeln. Einigen fehlt etwas der Kontakt zur Stammbasis, sie erinnern mich auch etwas an Krallen. Zur Verdeutlichung habe ich mal Streichhölzer drunter geschoben. Diese Wurzeln (alle mit untergeschobenene Streichhölzern)sind mMn überzählig und sollen entfernt werden.
Wann ist der günstigste Zeitpunkt?
Vieviele sind auf einmal entfernbar?
Im kommenden Frühjahr ist keine Umtopfaktion vorgesehen, habe ich zuletzt Ende März 2011 gemacht.
Mir ist die Wichtigkeit von definierten Zug- und Tragwurzeln im Shakan-Stil bewusst, davon sind noch reichlich vorhanden.
Die Eiche droht fast ein Nebari wie bei einem Fächerahorn auszubilden. So sehr erfreut man bei einem Ahorn darüber sein kann, bei einer Eiche wirkt es unnatürlich.
Beste Grüsse,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
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Eva Warthemann
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Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Hallo Heiner!
Ich würde nur diese Wurzel entfernen. Dem Rest würde ich etwas Substrat anfüllen oder kleine Moosplatten anlegen. So kannst Du bis zum nächsten Umtopfen die Zeit gut überbrücken.
Liebe Grüße Eva Warthemann
Ich würde nur diese Wurzel entfernen. Dem Rest würde ich etwas Substrat anfüllen oder kleine Moosplatten anlegen. So kannst Du bis zum nächsten Umtopfen die Zeit gut überbrücken.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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- Yamadori Eiche Nov 11 bearb..JPG (70.74 KiB) 1451 mal betrachtet
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Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Davon ist deine Eiche noch weit entfernt.bonsaiheiner hat geschrieben:.
Die Eiche droht fast ein Nebari wie bei einem Fächerahorn auszubilden. So sehr erfreut man bei einem Ahorn darüber sein kann, bei einer Eiche wirkt es unnatürlich.
Beste Grüsse,
Heiner
Ich würde das so lassen.
Mich stört da nichts,im Gegenteil.
Gruss Heinz
Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Hallo Heiner,
mir geht es auch so wie Heinz! Für mich ist das kein Nebariproblem, sondern die Grundlage zu einem guten Nebari, das m.E. immer besser aussehen wird, wenn die Wurzeln dicker und borkiger werden.
Eine überbreite Nebariplatte wie ein geschmolzener Saugnapf, wie man sie an alten Fächerahornen manchmal sieht, das wäre für eine Eiche wirklich nicht erstrebenswert. Als ich die Überschrift las, hatte ich schon wirkliche Nebari-Abnormitäten vor Augen...
Ich finde Deine Eiche sehr schön und auf einem guten Weg!
Liebe Grüße,
Heike
mir geht es auch so wie Heinz! Für mich ist das kein Nebariproblem, sondern die Grundlage zu einem guten Nebari, das m.E. immer besser aussehen wird, wenn die Wurzeln dicker und borkiger werden.
Eine überbreite Nebariplatte wie ein geschmolzener Saugnapf, wie man sie an alten Fächerahornen manchmal sieht, das wäre für eine Eiche wirklich nicht erstrebenswert. Als ich die Überschrift las, hatte ich schon wirkliche Nebari-Abnormitäten vor Augen...
Ich finde Deine Eiche sehr schön und auf einem guten Weg!
Liebe Grüße,
Heike
Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Hallo Heiner
Wenn dich die Wurzeln stören, sollte sich etwas ändern!
Die von dir gekennzeichneten Wurzeln haben sicher eine andere Wuchsrichtung als die offensichtlich älteren, die dir besser gefallen.
Diese scheinen steiler in das Erdreich hinein zu wachsen. Kann es sein, dass du in der ersten Jahren der Pflege den Baum in einer tieferen Schale gehalten hast oder waren sie beim ausgraben schon nicht mehr zu ändern?
In den Detailaufnahmen wirkt es fast so, als wäre da in der Tat noch ein ordentlicher Teil des Nebari versteckt unter der Oberfläche.
Deine Eich ist ja noch schön schlank und daher bin ich bei dir und wäre auch für ein übersichtliches Nebari. Dabei würde ich aber nicht zu 100% auf die alten Wurzeln setzen. Für mich ein Fall für das Auswaschen des gesamten Ballens beim nächsten Umtopfen und dann selektieren. Vermutlich wird eine neue Mischung das beste Ergebnis zeitigen, denn kraftvoll sollte ein Eichennebari schon aussehen. Den zugegeben nicht so schönen Bogenwuchs der gekennzeichneten Wurzeln kann man dann ja auch begradigen.
Wenn dich die Wurzeln stören, sollte sich etwas ändern!
Die von dir gekennzeichneten Wurzeln haben sicher eine andere Wuchsrichtung als die offensichtlich älteren, die dir besser gefallen.
Diese scheinen steiler in das Erdreich hinein zu wachsen. Kann es sein, dass du in der ersten Jahren der Pflege den Baum in einer tieferen Schale gehalten hast oder waren sie beim ausgraben schon nicht mehr zu ändern?
In den Detailaufnahmen wirkt es fast so, als wäre da in der Tat noch ein ordentlicher Teil des Nebari versteckt unter der Oberfläche.
Deine Eich ist ja noch schön schlank und daher bin ich bei dir und wäre auch für ein übersichtliches Nebari. Dabei würde ich aber nicht zu 100% auf die alten Wurzeln setzen. Für mich ein Fall für das Auswaschen des gesamten Ballens beim nächsten Umtopfen und dann selektieren. Vermutlich wird eine neue Mischung das beste Ergebnis zeitigen, denn kraftvoll sollte ein Eichennebari schon aussehen. Den zugegeben nicht so schönen Bogenwuchs der gekennzeichneten Wurzeln kann man dann ja auch begradigen.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
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Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Ganz ehrlich
Ich find den Baum + nebari sehr schön sicherlich ist das nebari nicht perfekt aber man sieht sehr oft schlechtere
In paar Jahren ist der voll dufte
Manuu
Ich find den Baum + nebari sehr schön sicherlich ist das nebari nicht perfekt aber man sieht sehr oft schlechtere
In paar Jahren ist der voll dufte
Manuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Moin moin Heiner,
das Nebari würde mich in keinster Weise stören. Eva hatte die Moosplatten zwischen den Wurzeln schon vorgeschlagen, dafür würde ich mich auch entscheiden.
Du kannst eigendlich sehr zufrieden sein, denn normalerweise haben Yamadori-Eichen kein besonders ausgeprägtes Nebari.
LG Peter
das Nebari würde mich in keinster Weise stören. Eva hatte die Moosplatten zwischen den Wurzeln schon vorgeschlagen, dafür würde ich mich auch entscheiden.
Du kannst eigendlich sehr zufrieden sein, denn normalerweise haben Yamadori-Eichen kein besonders ausgeprägtes Nebari.
LG Peter
Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
hallo heiner,
ich weiß, was du meinst. du hast einen sehr besonderen anspruch an deine bäume. das nebari, über das die meisten von uns wohl extrem glücklich wären, ist für dich eben nicht perfekt.
die von dir gekennzeichneten wurzeln stehen in einem anderen winkel ab. die recht einheitliche platte darunter ist steiler. an einigen von dir gekennzeichneten wurzeln sind am ansatz verzweigungen, auf die du zurücksetzten könntest.
da du den baum schon lange hast, wird sich in der schale eine ausgezeichnete wurzelgesundheit befinden, daher glaube ich, dass es gefahrlos möglich sein müsste, innerhalb von ein bis zwei jahren bis zum nächsten umtopfen diese zu entfernen. es sind 5, wenn ich das richtig sehe. das, was du da insgesamt entfernen würdest, wäre doch nicht mal ein zehntel der gesamten wurzelmasse, eher viel weniger. und durch die drunter oder daneben liegenden verzweigungen, würden die wunden gut heilen, denke ich.
liebe grüße christian
ich weiß, was du meinst. du hast einen sehr besonderen anspruch an deine bäume. das nebari, über das die meisten von uns wohl extrem glücklich wären, ist für dich eben nicht perfekt.
die von dir gekennzeichneten wurzeln stehen in einem anderen winkel ab. die recht einheitliche platte darunter ist steiler. an einigen von dir gekennzeichneten wurzeln sind am ansatz verzweigungen, auf die du zurücksetzten könntest.
da du den baum schon lange hast, wird sich in der schale eine ausgezeichnete wurzelgesundheit befinden, daher glaube ich, dass es gefahrlos möglich sein müsste, innerhalb von ein bis zwei jahren bis zum nächsten umtopfen diese zu entfernen. es sind 5, wenn ich das richtig sehe. das, was du da insgesamt entfernen würdest, wäre doch nicht mal ein zehntel der gesamten wurzelmasse, eher viel weniger. und durch die drunter oder daneben liegenden verzweigungen, würden die wunden gut heilen, denke ich.
liebe grüße christian
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christian
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Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Hallo,
vielen Dank für Eure Kommentare.
Jeder hat auf seine Art Recht.
@Eva
Vielen Dank Eva! Die Frontwurzel werde ich stammnah kappen und sonst so verfahren, wie Du es empfiehlst.
@Norbert S und Christian,
Ihr beschreibt mein Luxus"problem" sehr genau und treffend.
Ein natürliches Eichennebari sieht nicht aus wie das eines Ahorn. Die Wurzeln gehen in einem steileren Winkel vom Stammfuss ins Erdreich. Das will ich in den nächsten Jahren step by step berücksichtigen.
Beste Grüsse,
Heiner
vielen Dank für Eure Kommentare.
Jeder hat auf seine Art Recht.
@Eva
Vielen Dank Eva! Die Frontwurzel werde ich stammnah kappen und sonst so verfahren, wie Du es empfiehlst.
@Norbert S und Christian,
Ihr beschreibt mein Luxus"problem" sehr genau und treffend.
Ein natürliches Eichennebari sieht nicht aus wie das eines Ahorn. Die Wurzeln gehen in einem steileren Winkel vom Stammfuss ins Erdreich. Das will ich in den nächsten Jahren step by step berücksichtigen.
Beste Grüsse,
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Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Hallo in die Runde!
Nach 1 1/2 Jahren mal ein aktuelles Bild vom Wurzelfuss meiner grossen Stieleiche.
Die in der Luft hängenden Wurzeln habe ich entfernt, nicht aus Trotz wegen einiger weiter oben anderslautenden Empfehlungen, sondern weil in natura das Bild wirklich unschön war und die Kommentatoren das so nicht haben sehen können. Eben der berühmte Unterschied zwischen Foto und Realität... Hoffe mal, dass Ihr dennoch Euer placet gebt.
Es läuft schon wieder eine Oberflächenwurzel nach vorn. Hier gibt´s eine Korrektur aber erst beim nächsten Umtopfen.
Nebaribreite: 18 cm.
Rückseite, die quer laufende Wurzel rechts vone wartet ebenfalls auf eine Korrektur.
Beste Grüsse,
Heiner
Nach 1 1/2 Jahren mal ein aktuelles Bild vom Wurzelfuss meiner grossen Stieleiche.
Die in der Luft hängenden Wurzeln habe ich entfernt, nicht aus Trotz wegen einiger weiter oben anderslautenden Empfehlungen, sondern weil in natura das Bild wirklich unschön war und die Kommentatoren das so nicht haben sehen können. Eben der berühmte Unterschied zwischen Foto und Realität... Hoffe mal, dass Ihr dennoch Euer placet gebt.
Es läuft schon wieder eine Oberflächenwurzel nach vorn. Hier gibt´s eine Korrektur aber erst beim nächsten Umtopfen.
Nebaribreite: 18 cm.
Rückseite, die quer laufende Wurzel rechts vone wartet ebenfalls auf eine Korrektur.
Beste Grüsse,
Heiner
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Eva Warthemann
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Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Hallo Heiner!
Das Nebari sieht super aus!
Liebe Grüße Eva Warthemann
Das Nebari sieht super aus!
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Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Wunderbar, Heiner! Ein schöner Wurzelansatz, der sich in der Zukunft weiterhin gut entwickeln wird.
Liebe Grüße,
Heike
Liebe Grüße,
Heike
Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Hallo Heiner,
die richtige Entscheidung die in der Luft hängenden Wurzeln zu entfernen
und jetzt hast Du einen wunderbaren Wurzelansatz
Wieder mal ein ganz feiner Baum von Dir
Viele Grüße
Holger
die richtige Entscheidung die in der Luft hängenden Wurzeln zu entfernen
und jetzt hast Du einen wunderbaren Wurzelansatz
Wieder mal ein ganz feiner Baum von Dir
Viele Grüße
Holger
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
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Paul Claudel
Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Hallo Heiner,
es sieht so aus als ob noch die alte Erde im inneren ist..
Oder täuscht das? Willst Du die nicht austauschen??
LG Reiner
es sieht so aus als ob noch die alte Erde im inneren ist..
Oder täuscht das? Willst Du die nicht austauschen??
LG Reiner
- bonsaiheiner
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Re: Yamadori-Stieleiche mit Nebariproblem
Danke Eva, Heike, Holger für Eure Zustimmung.
Gut beobachtet Reiner!,
mit dem alten, verbliebenen Substrat hast Du wohl Recht! Ich puhle schon seit Jahren bei jedem Umtopfen immer wieder alte Lehmteile heraus, aber so ganz und vollständig ist mir das noch nicht gelungen. Die Pflanze habe ich vor über 20 Jahren ausgegraben und habe damals die vollständige Wurzel-/Ballenreinigung versäumt.
Jedoch, seit 3-4 Jahren wächst sie ohne Mucken, Pfahlwurzeln sind kein Thema mehr, auch nicht Mehltau oder andere Schwächeanzeiger. Daher habe ich die Spülung des Wurzelballens, auch beim gerade zurückliegenden Umtopfen, unterlassen. Eichen sind keine Ahorne...., eine Binsenweisheit. Ich befürchte nämlich, ihr zuviel Mykorrhiza zu nehmen, wenn ich das mache.
Wenn sie in 3-4 Wochen ausgetrieben haben wird, zeige ich sie nochmals in einem anderen Thread, dann mit neuer Schale.
Beste Grüsse,
Heiner
Gut beobachtet Reiner!,
mit dem alten, verbliebenen Substrat hast Du wohl Recht! Ich puhle schon seit Jahren bei jedem Umtopfen immer wieder alte Lehmteile heraus, aber so ganz und vollständig ist mir das noch nicht gelungen. Die Pflanze habe ich vor über 20 Jahren ausgegraben und habe damals die vollständige Wurzel-/Ballenreinigung versäumt.
Jedoch, seit 3-4 Jahren wächst sie ohne Mucken, Pfahlwurzeln sind kein Thema mehr, auch nicht Mehltau oder andere Schwächeanzeiger. Daher habe ich die Spülung des Wurzelballens, auch beim gerade zurückliegenden Umtopfen, unterlassen. Eichen sind keine Ahorne...., eine Binsenweisheit. Ich befürchte nämlich, ihr zuviel Mykorrhiza zu nehmen, wenn ich das mache.
Wenn sie in 3-4 Wochen ausgetrieben haben wird, zeige ich sie nochmals in einem anderen Thread, dann mit neuer Schale.
Beste Grüsse,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!


