auf unseren Sommerfest-Treffen vergeben wir ja an den Gestalter des „besten Baums“ u.a. als Preis den Wanderbaum.
Vielleicht fragen sich einige, was es damit überhaupt auf sich hat.
Nun, wir gestehen, die Idee die dahintersteckt ist experimenteller Art.
Das langfristige Ziel soll sein, einen ausstellungsfähigen Baum zu erhalten, der von besonderen Menschen aus unserem Forum gemeinsam aber nacheinander über einen längeren Zeitraum erschaffen wurde.
Der Ausgang dieser Aufgabe ist ganz klar ungewiss, ebenso auch die Antwort auf die Frage, ob dies überhaupt möglich ist.
Aber WENN dies gelingen sollte wäre es zumindest in meinen Augen eine KUNST und es wäre etwas ganz Besonderes. Es wäre unser Baum.
Das Projekt befindet sich noch ganz am Anfang, da der erste Baum, eine rohe Blutpflaume von Hermann Pieper, relativ schnell Opfer des Splintkäfers wurde und trotz aller Bemühungen des ersten Preisträgers Hendrik eingegangen ist. Das ist schade, aber wir wissen das kann passieren.
Dieser Mißerfolg zu Beginn hat uns aber nicht abgeschreckt vor 2 Jahren einen 2. Wanderbaum, eine Eibe von Urikawa, zu vergeben. Sie wurde von zopf als Preis nach Hause getragen .
Letztes Wochenende hat die Eibe dann Ingo für den „Besten Baum“ unserer Ausstellung von zopf in Empfang genommen.
Während des Treffens und kurz danach wurde uns, den Beteiligten, allerdings bewußt, dass es notwendig ist, den Baum in weitaus ausführlicherer Form als bisher stattgefunden, zu übergeben.
Dieses möchten wir an dieser Stelle nachholen.
Wir alle können nur davon lernen, wenn wir über die Vorgehensweise in der Pflege und Gestaltung dieses Baumes mehr erfahren und es hilft in erster Linie hoffentlich dem temporären Eigner die richtigen Entscheidungen für die Zukunft des Baumes zu treffen und ihn weiter zu entwickeln.
Ich möchte anfangen und zunächst die vorhandenen Bilder des Baumes posten. Dann würde ich gerne zopf bitten kurz oder länger zu skizzieren, wie er mit dem Baum in den letzten 2 Jahren umgegangen ist.
Danach kann Ingo einmal schildern wie der erste Eindruck ist usw.
Anderes wird sich vermutlich ergeben.
Selbstverständlich darf jeder mitreden wenn es hilfreich ist und angemessenen Respekt vor den Preisträgern, angesichts dieser schwierigen Aufgabe, zu erkennen ist
2010
2012


