Naja... es ist so geworden, wie ich wollte. Wenn, muss ich noch an meiner Vorstellung arbeiten Freut mich, dass ich zur "Beslustigung" beitragen konnte...
Ich erhebe ja keinen Anspruch auf Perfektion. Aber es ist doch deutlich besser als vorher - oder nicht? Was meinst du denn, woran es hakt?
Tieftaucher hat geschrieben:Freut mich, dass ich zur "Beslustigung" beitragen konnte...
Ein bisschen Spass muss ja sein, oder.
Tieftaucher hat geschrieben:es ist doch deutlich besser als vorher - oder nicht? Was meinst du denn, woran es hakt?
So wird das nix.
Langanhaltende Spuren ins tote Holz fräsen...
Und das schlimmste : willkürlich...
Ausser die störende Wurzel die jetzt weg ist, ist es nicht deutlich besser als vorher.
Du scheinst unsere Erklärungen nicht verstanden zu haben... schau noch mal eine Seite zurück auf Heikes Erklärungen, ebenso wie die Erklärungen von Heiner.
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
jetzt muß ich dir mal etwas die Stange halten. Im Detail kann man schon mosern, aber das ist lösbar. Meinem Eindruck nach hast du versucht zwischen der etwas widersprüchlichen Holzstruktur und der Linienführung des Shari zu vermitteln. Das ist dir aus meiner Sicht manchmal gelungen (grün), manchmal nicht (rot). Was halt gar nicht geht sind Fräsrillen, die quer übers Holz laufen und bei denen man auch noch exakt den verwendeten Fräskopf bestimmen kann, sowie verschiedene Kurvenradien, die zusammenlaufen. Natürlich sind die Frässpuren deutlich sichtbar. Man kann das Totholz jetzt auch feintunen, der Aufwand steigt aber exponientiel an. Meiner Erfahrung nach sind solche Frässpuren bis zu einer Relieftiefe von ca 1mm bei einem Laubbaum tolerierbar, weil sie in absehbarer Zeit verschwinden und daher mit der Entwicklung der Krone (die haben wir noch nicht gesehen) konform gehen. Absehbare Zeit ist in etwa ein Zeitraum von 6 Jahren. Dabei das Holz erst mal gar nicht behandeln und anwittern lassen, nach 3 Jahren mit einer Messingbürste stark abreiben und nach weiteren 3 Jahren unbehandelt sollte das Ergebnis schon ziemlich natürlich ausschauen.
Hier mal das Foto vom ganzen Baum, wie gewünscht.
Schön, dass in anderen Augen doch noch was brauchbar ist. Verstehe ich das richtig... die gefallen die Fräsrillen nicht? Die sind mit voller absicht um die Holzfaser zu imitieren. Hab extra einen Kopf gewählt, der so schöne Rillen macht. Oder verstehe ich da was falsch? Dans ganze wäre ruck-zuck wieder glatt gemacht. Deine Markierungen auf den Bildern sind recht anschaulich - Danke!
das Totholz sieht jetzt so aus wie man es eben nicht moechte,
mit der Fraese bearbeitet. Auch wenn Marco Dir nun etwas Mut
zugesprochen hat und sicher die Zeit einige deiner Bearbeitungsspuren
verwischen wird, natuerlich wird es so auch auf lange Sicht nicht werden.
Nun heisst es einen Spezialisten mit ins Boot zu holen und einen Totholzworkshop
zu belegen, alles Andere wird auf Dauer nicht befriedigen.
Viele Gruesse
Holger
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
ich sehe das ähnlich wie Marco und würde an dem Shari erst einmal nichts mehr machen und der Natur ihren lauf lassen. Die macht das schon .
Ich lass mich hier in der Gestaltung ja eher selten blicken und das aus gutem Grund. Aber auch mir fällt auf, dass bei deinem Baum irgendwas komisch aussieht. Unten ist dieser dicke gewundene Stamm mit dem Shari. Oben hast lange schlanke und eher gerade Äste. beides für sich interessantes Material aber in Kombination eher nicht so toll. Vielleicht kann man das ja trennen .
Gruß Ralf
PS: jetzt gehör ich auch schon zu den die andern ihre Bäume madig machen
Tieftaucher hat geschrieben:Nochmal... soll ich die feinen Fräsrillen glätten? Notfalls bekomme ich das spiegelblank.
*mit der Nase draufstups*
MerschelMarco hat geschrieben:Dabei das Holz erst mal gar nicht behandeln und anwittern lassen, nach 3 Jahren mit einer Messingbürste stark abreiben und nach weiteren 3 Jahren unbehandelt sollte das Ergebnis schon ziemlich natürlich ausschauen.
Odoridori hat geschrieben:Nun heisst es einen Spezialisten mit ins Boot zu holen und einen Totholzworkshop
zu belegen, alles Andere wird auf Dauer nicht befriedigen.
Das sind die Möglichkeiten die bisher aufgezeigt wurden. Glätten oder gar Polieren wäre sicher kontaproduktiv.
Ups,
das ist eine Großbaustelle. Auch aus meiner Sicht passt die Krone so gar nicht zum Stamm. Ich fürchte da werden wir hier nicht weiter kommen, dass geht nur noch Real. Das Virtual ist nur mal eine Anregung, obs möglich ist ???
Tieftaucher hat geschrieben:Kannst mich ruhig stubsen
Natürlich glättet die Verwitterung auf natürlichem Weg. Ich dachte man könnte das mit etwas Vorarbeit beschleunigen.
An einer glatten Oberfläche hat die Natur weniger Angriffsmöglichkeiten.
Tieftaucher hat geschrieben:Als ich Seinerzeit hier http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 12&t=23902 gefragt habe, hat mich aber niemand auf diese Problematik hingewiesen... im Gegenteil. "schöner Baum" wurde gesagt.
Ich trau es mich ja fast gar nicht zu sagen. Vielleicht liegt es ja am Hintergrund oder ungünstigen Perspektive aber der Baum von 2010 gefällt mir deutlich besser als der von heute . Aber was Gestaltung angeht gib auf meine Meinung nicht zu viel. Da steh ich selber noch ziemlich am Anfang.
Vor allem das letzte Bild erscheint mir sehr aufschlussreich.
Der Riss geht wohl tiefer als zuerst angenommen. Da scheint noch Totholz hinter der Rinder versteckt zu sein.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924