hallo,
wer kann mir zu dieser schale etwas sagen?
ich hab keine ahnung über alter,herkunft oder verwendung?
bin mir nämlich nicht ganz sicher ,ob das überhaupt ne bonsaischale ist.
Ne Frage an die Schalenexperten.......
Ne Frage an die Schalenexperten.......
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Gruß aus Rheinhessen !!!
Uhrig auf jeden Fall
könnt ich mir nur ein Gras drin vorstellen
könnt ich mir nur ein Gras drin vorstellen
Grüße..
Johannes
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Arbeitskreis Bruchköbel-bei Hanau
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Johannes
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Arbeitskreis Bruchköbel-bei Hanau
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Hallo Thomas,
nun habe ich die Fotos von dieser interessanten, seltsamen Schale an jemanden geschickt, der vielleicht weiterhelfen kann!
Im September auf einem Schuljubiläum habe ich nämlich einen Schulkameraden wiedergetroffen, der heutzutage Professor der Japanologie ist, mit einer Japanerin verheiratet ist und einen Lehrstuhl in Kyoto hat!
Sobald ich seine Antwort aus Kyoto bekomme, stelle ich sie hier rein.
Viele Grüße,
Heike
nun habe ich die Fotos von dieser interessanten, seltsamen Schale an jemanden geschickt, der vielleicht weiterhelfen kann!
Im September auf einem Schuljubiläum habe ich nämlich einen Schulkameraden wiedergetroffen, der heutzutage Professor der Japanologie ist, mit einer Japanerin verheiratet ist und einen Lehrstuhl in Kyoto hat!
Sobald ich seine Antwort aus Kyoto bekomme, stelle ich sie hier rein.
Viele Grüße,
Heike
Hallo Thomas,
die Antwort aus Kyoto kam so schnell, wie ich es niemals erwartet hätte!
Hier der Originaltext:
"...Womit wir einmal wieder beim Felde, an eben dieser Stelle und beim Thema waeren. Du sendest mir schoene Bildnisse, deren Klarheit mir keinen Raum laesst, in die Unleserlichkeit oder andere Fluchtecken abzuweichen. Also muss ich sofort antworten. Das Loechlein am Grund weist uns, das wissen wir beide, nicht auf Danaidenfaesser, vielmehr auf den Wasserablauf fuer Topfpflanzen hin. Eine ehemalige Teeschale kann es nimmer sein. Dazu waere diese Erdbackware auch zu einfach. Die Keramik kann ein ziemlich modernes Produkt aus China oder aus der chines. Diaspora sein. Das rote Siegel ist mir wirklich nicht leserlich, wirkt von weitem aber auch nicht anders als chinesisch. Die Aufschrift deute ich der kalligraphisch eingekerbten Schriftzuege wegen chinesisch (wenn es auch die Zeichen als solche im Japanischen so gibt). Diese beiden gruenlichen Schriftzeichen - gelesen chin. yequ, jap. yashu - fuehren in dieselbe Richtung wie der Wasserabfluss. Es heisst dies "Feldambitionen", "Feldlust" und kann die Garten- und Feldfreuden im allgemeinen, auch Spaziergaenge daselbst bezeichnen. Im uebertragenen Sinne bedeutet es laendliche, also "wenig anspruchsvolle" Weisen des Zeitvertreibs, der Vorlieben oder Hobbies. Hier kann also recht gut die Blumenzucht oder aehnliches gemeint sein. Soweit meine unreifen Eindruecke zu Deiner Gabe."
Ist er nicht wunderbar poetisch, unser Japanologe!?
Es scheint sich also um einen Topf für mehr oder minder "normale" Blumen zu handeln.
Viele Grüße,
Heike
die Antwort aus Kyoto kam so schnell, wie ich es niemals erwartet hätte!
Hier der Originaltext:
"...Womit wir einmal wieder beim Felde, an eben dieser Stelle und beim Thema waeren. Du sendest mir schoene Bildnisse, deren Klarheit mir keinen Raum laesst, in die Unleserlichkeit oder andere Fluchtecken abzuweichen. Also muss ich sofort antworten. Das Loechlein am Grund weist uns, das wissen wir beide, nicht auf Danaidenfaesser, vielmehr auf den Wasserablauf fuer Topfpflanzen hin. Eine ehemalige Teeschale kann es nimmer sein. Dazu waere diese Erdbackware auch zu einfach. Die Keramik kann ein ziemlich modernes Produkt aus China oder aus der chines. Diaspora sein. Das rote Siegel ist mir wirklich nicht leserlich, wirkt von weitem aber auch nicht anders als chinesisch. Die Aufschrift deute ich der kalligraphisch eingekerbten Schriftzuege wegen chinesisch (wenn es auch die Zeichen als solche im Japanischen so gibt). Diese beiden gruenlichen Schriftzeichen - gelesen chin. yequ, jap. yashu - fuehren in dieselbe Richtung wie der Wasserabfluss. Es heisst dies "Feldambitionen", "Feldlust" und kann die Garten- und Feldfreuden im allgemeinen, auch Spaziergaenge daselbst bezeichnen. Im uebertragenen Sinne bedeutet es laendliche, also "wenig anspruchsvolle" Weisen des Zeitvertreibs, der Vorlieben oder Hobbies. Hier kann also recht gut die Blumenzucht oder aehnliches gemeint sein. Soweit meine unreifen Eindruecke zu Deiner Gabe."
Ist er nicht wunderbar poetisch, unser Japanologe!?
Es scheint sich also um einen Topf für mehr oder minder "normale" Blumen zu handeln.
Viele Grüße,
Heike


