Entwicklung einer Besen-Ulme

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Claus72
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme

Beitrag von Claus72 » 29.10.2019, 12:40

Hallo Rainer,

hast du den Besen schon einmal beim Treffen dabei gehabt? Ich kann mich nicht daran erinnern. Die Ulme sieht auf jeden Fall sehr interessant aus. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie sie sich in den nächsten Jahren zu einem tollen Baum weiterentwickelt.

Schöne Grüße,
Claus


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mydear
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme

Beitrag von mydear » 29.10.2019, 15:10

Claus72 hat geschrieben:
29.10.2019, 12:40
hast du den Besen schon einmal beim Treffen dabei gehabt? Ich kann mich nicht daran erinnern. Die Ulme sieht auf jeden Fall sehr interessant aus. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie sie sich in den nächsten Jahren zu einem tollen Baum weiterentwickelt.
Hallo Claus,

diesen Besenanwärter hatte ich noch nicht im AK gezeigt, ist noch zu viel Baustelle. Die Fotos dürften es trotzdem recht gut zeigen.
Ich bin immer wieder überrascht wie schnell die Entwicklung voranschreitet. Das „Besen-Projekt“ begann im Frühjahr 2017, keine 3 Jahre her.

Grüße
Rainer
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Der Maddin
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme

Beitrag von Der Maddin » 29.10.2019, 19:43

Hallo Rainer,
ebenfalls begonnen in 2017,
hatte ich, nach dem V-Schnitt,
Teichfolie und eine Schlauchschelle angelegt.
Bereits im Herbst zeichnete sich die Schwellung ab.
In 2018 habe ich die Äste vom Vorjahr komplett entfernt und mit dem Neuaustrieb gearbeitet.
Sie wurde dann 2x zurückgeschnitten, in dem ich alle Äste in die Hand nahm und alles überstehende
abschnitt.
In 2019 habe ich nicht zurückgeschnitten, um die Abmoosung durch die CD vorranzutreiben.

Sorry für die schlechte Qualität, habe mir mittlerweile eine bessere Kamera zugelegt.
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Der Maddin
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme

Beitrag von Der Maddin » 29.10.2019, 19:56

Hier noch 2 Fotos von Heute mit dem Handy gemacht.
Mein Plan ist den "Mehrfachstamm" abzumoosen,
dann unterhalb der alten Schnittwunden einen geraden
Schnitt zu machen und vom Neuaustrieb mit nur 2 Trieben
zu arbeiten.
Das heißt, wachsen lassen und erst dann den V-Schnitt
durchführen und ohne Heckenschnittmethode sondern
mit Auge zu arbeiten.

Gruß,
Martin
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mydear
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme

Beitrag von mydear » 29.10.2019, 21:38

Hallo Martin,

das Wachstum der Kopftriebe war doch gut. Was würdest du heute anders machen?
Wie war die Erfahrung mit der CD-Abmoosung?

Grüße
Rainer
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme

Beitrag von Der Maddin » 30.10.2019, 18:48

Hallo Rainer,
wie gesagt, nur mit zwei Ästen arbeiten und mehr schneiden.
Davon verspreche ich mir eine weniger starke Verdickung an den Astansätzen,
was aber auch eine weniger schnelle Wundheilung nach sich zieht.

Das mit der CD habe ich 2014 begonnen und den Baum frei wachsen lassen,
es dauert natürlich bis er den Rand erreicht.
Seit 2 Jahren kontrolliere ich den Fortschritt und habe dabei die entstandenen Wurzeln zurück geschnitten.
Ich hatte gehofft dieses Frühjahr trennen zu können, aber es hatten sich noch nicht genügend
Wurzeln gebildet.
Darum habe ich teile der Rinde entfernt und ihm dieses Jahr Wildwuchs gegönnt,
was die Knubbelbildung nur verstärkt hat.

Gruß,
Martin
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Winterbild vom letztem Jahr.
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