Ulmus parvifolia

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raga
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Ulmus parvifolia

Beitrag von raga » 16.08.2018, 19:40

Ja auch ich hab ein paar Chinaulmen.
Diese hat die allseits beliebte S-Form ;) .
Das erste Bild ist von 2015 da hatte ich sie schon ein paar Jahre. Aber irgendwie ging es nicht voran.
Ulme I_2016-09-11.jpg
Anfang des Jahre war da schon etwas mehr dran.
Ulme I_2018-05-05.jpg
Jetzt sieht sie in etwa so aus wie ich sie mir vor acht, neun Jahren, als ich dem Baum in einem Baumarkt mit genommen habe, vorgestellt habe *huch* .
Ulme I_2018-08-16.jpg
Nur leider hat sich meine Vorstellung von Bonsai doch erheblich verändert *floet* .
Nun ja ein Anfang ist gemacht, ein neues Ziel gesetzt ... Ich bin gespannt wie lange es diesmal dauert es zu erreichen.

Gruß Ralf
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bonsaiheiner
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Re: Ulmus parvifolia

Beitrag von bonsaiheiner » 23.08.2018, 11:00

Hallo Ralf,
könnte es sein, dass der untere Ast entbehrlich ist, ja sogar stört?
Den würde ich in einen grösseren Trainingstopf umsetzen, obenrum massiv wachsen lassen und später die dort dicker gewordenen Triebe selektieren.
Gruß,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!

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raga
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Re: Ulmus parvifolia

Beitrag von raga » 23.08.2018, 18:50

Hallo Heiner,
bonsaiheiner hat geschrieben:
23.08.2018, 11:00
könnte es sein, dass der untere Ast entbehrlich ist, ja sogar stört?
Es ist der einzige Ast der beim Kauf noch nicht am Baum war. Und es ist der beim dem Primer- und Sekundärverzweigung bisher am besten gelungen sind.
Aber das sind nur Sentimentalitäten.
Ich habe mir den Baum gerade noch einmal angeschaut. Dem Verhältnis Krone zu Stamm würde das Entfernen des Astes gut tun. Auch würde sich die Möglichkeit ergeben den Baum um 45° bis 60° zu drehen, was dem Stammverlauf von der dann neuen Ansichtsseite gut tun würde. Der hier noch versteckte Wurzelansatz käme auch besser zur Geltung.
Es ergäben sich aber auch Probleme. Zum einen ist die Verteilung der Äste um den Stamm eher ungünstig. Alle haben ein mehr oder weniger starken seitlichen Knick damit das Grün da landet wo es hin soll. Das würde ohne den unteren Ast noch stärker ins Auge stechen.
Zum andern hätte ich keinen Rückseitenast mehr.
bonsaiheiner hat geschrieben:
23.08.2018, 11:00
Den würde ich in einen grösseren Trainingstopf umsetzen, obenrum massiv wachsen lassen und später die dort dicker gewordenen Triebe selektieren.
Deinem Vorschlag den Kronenbereich deutlich zu fördern werde ich folgen. Aber der Ast bleibt vorerst am Baum.

Ich danke dir für die Denkanstöße das hat mich hier ein gutes Stück weiter gebracht.

Gruß Ralf
Freund und Förderer der dynamischen Orthografie

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Re: Ulmus parvifolia

Beitrag von Tofufee » 23.08.2018, 19:13

Hallo Ralf,
magst du vielleicht mal ein Foto von der angedachten neuen Ansichtseite einstellen?
Und vielleicht auch eine Skizze, wie du dir die Zielform bzw. -Silhouette in etwa vorstellst?
Dann könnte man einfacher über mögliche Zukunftsbilder nachdenken (falls du das überhaupt hier diskutieren wolltes).
Grüße
Monika

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raga
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Re: Ulmus parvifolia

Beitrag von raga » 24.08.2018, 17:06

Hallo Monika,

na sicher ist der Baum zur Diskussion frei gegeben.
Tofufee hat geschrieben:
23.08.2018, 19:13
magst du vielleicht mal ein Foto von der angedachten neuen Ansichtseite einstellen?
Und vielleicht auch eine Skizze, wie du dir die Zielform bzw. -Silhouette in etwa vorstellst?
Der Baum hat viele Macken. Das einzige was wirklich gut ist, ist der Abstand der Äste zueinander in vertikaler Richtung. Er verkürzt sich gleichmäßig von Ast zu Ast.

Mein Idee ist eine locker, dennoch geschlossene und deutlich strukturierte Krone aufzubauen.
Unbenannt.jpg
Die Punkte dienen der Orientierung im unteren Bild
Mit dem entfernen des untersten Astes wäre diese Ansichtsseite möglich. Grundsätzlich erst einmal nicht schlecht. Aber spätestens beim zweiten Blck werden die Macken des Baums sehr deutlich.
P1040221.jpg
mögliche Ansichtsseite
Hier noch eine Draufsicht die das Dilemma deutlicher macht
P1040222.jpg
Gruß Ralf
Freund und Förderer der dynamischen Orthografie

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