Yamadori Birke

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Lutz Marx
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Yamadori Birke

Beitrag von Lutz Marx » 17.08.2018, 09:54

Liebes Forum,

lange habe ich immer wieder gehört, Birken seien so zickig mit den Ästen etc., so dass ich mir nie eine ausgegraben hatten. Nachdem ich aber die Birke in der Natur sehr mag und auf Ausstellungen immer wieder so schöne Exemplare sehe, habe ich im April doch mal eine ausgegraben. Leider habe wieder mal kein Bild direkt nach dem Ausgraben gemacht, es war nur der nackte Stamm mit zwei Aststummeln. Der Baum ist aktuell 90 cm hoch und hat unten einen Stammdurchmesser von 11 cm. Nebari ganz o.k., Borke schon recht schön. Schlank, aufrecht, leicht bewegt, birkentypisch. Es soll eine ganz natürliche Birke werden, nicht so eine "Trauerweidenbirke", wie man sie immer wieder sieht und was mir ehrlich gesagt wenig gefällt. Ist natürlich noch viel zu tun an dem Baum und es wird noch einige Jahre dauern, bis er gut an zu schauen ist. Aber mit dem Zuwachs (hat viele neue Äste getrieben, wurde schon dreimal auf Verzweigung geschnitten) bin ich sehr zufrieden, vor allem wenn man bedenkt, dass der Baum erst vor 3,5 Monaten ausgegraben wurde. By the way: Ich habe dieses Jahr meine Düngung auf mineralisch-organisch mit hohem Stickstoffanteil umgestellt und mache die Erfahrung, dass die Bäume mindestens doppelt so viel wachsen als mit Biogold. Zudem spart man extrem Geld, was auch super ist.
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nov74
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Re: Yamadori Birke

Beitrag von nov74 » 17.08.2018, 11:47

Moin,

wirklich schöne Birke & Borke.

Magst Du ein wenig mehr über Deine Düngerumstellung erzählen? zb. in welchem Verhältnis, welche Anwendung und ggf welche Produkte?

Vielen Dank

Marc
Grüße aus dem Dorf an der Düssel

Lutz Marx
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Re: Yamadori Birke

Beitrag von Lutz Marx » 17.08.2018, 12:07

Hallo Marc,

gerne, grundsätzlich mach ich das ähnlich, wie es der Walter schon oft beschrieben hat. Also bei Laubbäumen Substrat 80% Bims und Maxit, 20% Kokosfasern oder ähnlich. Ich verwende dann nur keinen Flüssigdünger, sondern Grünkorn (kein Blaukorn, Grünkorn ist etwas milder und hat eine etwas andere Zusammensetzung). Ich fange frei nach Schnauze mit kleinen Dosierungen an, wenn der Baum gut drauf anspricht, erhöhe ich die Menge, aber wie gesagt, einfach nach Gefühl. Wichtig ist, den Baum immer gut zu beobachten und viel zu gießen. Und natürlich die richtigen Lichtverhältnisse schaffen, die Birke steht den ganzen Tag in den der vollen Sonne.

LG, Lutz

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Re: Yamadori Birke

Beitrag von nov74 » 17.08.2018, 13:11

Hallo Lutz,

lieben Dank für die Infos! damit kann ich gut was anfangen.

Schönes Wochenende

Marc
Grüße aus dem Dorf an der Düssel

Sanne
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Re: Yamadori Birke

Beitrag von Sanne » 17.08.2018, 17:53

Hallo Lutz,

Deine Birke gefällt mir sehr gut, v.a. auch wegen der weißen und borkigen Rinde. *daumen_new*
Vielleicht wird der untere Stammbereich mit der Zeit auch weiß.?
Leider habe ich eine starke Allergie gegen Birkenpollen.

Grüße, Sanne

Lutz Marx
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Re: Yamadori Birke

Beitrag von Lutz Marx » 17.08.2018, 18:41

Liebe Sanne,

der untere Bereich war mal weiß und ist dann grau geworden :). So ist das bei den Birken, auch bei den großen in der Natur.

LG, Lutz

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