Lärche aus Osnabrück

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Thorsten1504
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Lärche aus Osnabrück

Beitrag von Thorsten1504 »

Hallo,

diese Lärche gabs für kleines Geld bei den Osnabrücker Bonsaitagen im Mai.

Habe im Juni obenrum geschnitten und die unteren Äste komplett durchwachsen lassen.

Es soll ein schlanker natürlicher Baum werden, wie er zu tausenden in den Alpen zu finden ist.

Von den unteren Ästen fallen sicherlich noch welche, dürfen aber nächstes Jahr erst nochmal durchwachsen.

Höhe ist aktuell knapp 40cm

Gruß

Thorsten *wink*
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Thorschti
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Re: Lärche aus Osnabrück

Beitrag von Thorschti »

ob Lärchen in der Natur die Äste weit oder nicht so weit nach unten hängen haben, wurde an anderer Stelle schon diskutiert. Wenn sie jedoch noch stärker nach unten gerichtet werden, wirken sie halt auch beim jungen Baum alt. Genaudas würde ich eben auch vorschlagen.
Gruss
Thorsten
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Thorsten1504
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Re: Lärche aus Osnabrück

Beitrag von Thorsten1504 »

Thorschti hat geschrieben: 15.12.2018, 16:59 Wenn sie jedoch noch stärker nach unten gerichtet werden, wirken sie halt auch beim jungen Baum alt. Genaudas würde ich eben auch vorschlagen.
Hallo Thorsten,

da hast du prinziell Recht.
Aber bei diesem Baum möchte ich die Äste nicht so Bonsaitypisch stark nach unten ziehen.
Bei den unteren Ästen könnte man vielleicht noch ein kleines bisschen mehr absenken, aber dann reicht es auch und gefällt mit so wie es ist.

Habe ja letztens schon in einem anderen Thread geschrieben, das ich im September im Zillertal keine Lärche gesehen habe die so stark abgesenkte Äste hatte. Das war dann eher bei Fichten der Fall.
Wenn man mal nach Bildern von Lärchen googelt findet man auch keine mit stark abgesenkten Ästen.
Und so eine einfache schlanke Alpenlärche möchte ich auf dem Regal haben.
Wobei dafür diese eigentlich schon zuviel Bewegung hat, da die ja normalerweise streng aufrecht wachsen.

Gruß

Thorsten *wink*
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Bonsai-Fips
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Re: Lärche aus Osnabrück

Beitrag von Bonsai-Fips »

Thorsten1504 hat geschrieben: 15.12.2018, 12:47 Es soll ein schlanker natürlicher Baum werden, wie er zu tausenden in den Alpen zu finden ist.
Hallo Thorsten
Ich denke, ich würde:
- zuerst nach dem Nebari "graben", um die optimale Vorderseite zu finden
- dann würde ich die untersten Äste entfernen, damit der Stamm (fast) narbenfrei bleibt
- alle Äste gleich vom Ansatz an ganz sanft "sichelförmig" absenken (gebirgslärchentypisch)

Für einen schlanken, natürlichen Baum sind die vielen Äste sicherlich ein grosser Vorteil. Ich würde nur entfernen, wenn auf gleicher Höhe mehr als einer entspringt.

Noch ein Bild mit Grüssen, Fips
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Michael 86
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Re: Lärche aus Osnabrück

Beitrag von Michael 86 »

Hallo Thorsten

Ich finde deine Idee gut.
Als ich die aktuellen Fotos gesehen habe, habe ich sofort an diese typischen schlanken geraden Lärchen gedacht, die ich zur Inspiration meiner Lärche ebenfalls schon genauer angeschaut habe. Ich finde du hast diese gut betrachtet und auch umgesetzt. Die Äste sind ähnlich kurz. Diese Wuchsform der Lärchen lässt auch mal ein paar Ungleichmäßigkeiten im Längenwachstum der Äste zu, sind aber eher gleich lang über fast den ganzen Stamm.
Ich schätze mal etwa das untere Viertel würde ich leicht hängend gestalten und kürzer als die Mitte. Diese hat Fips zum Teil entfernt. Diese Äste sind vernachlässigt.
Darauf folgt eine langer Teil, fast waagerecht wachsender Stummeläste.
Erst ab dem oberen viertel wachsen die Äste leicht aufrecht. Auch das hast du super umgesetzt.
Dass der Stamm leicht bewegt ist, finde ich nicht so schlimm. Nimmt der Lärche die sonst entstehende Monotonie, die aufgrund ihrer Äste dann entstehen würde.

Erweckt nur das Foto den Eindruck, als wären diese Äste zu dick im Vergleich der anderen?

Lärche Thorsten BFF.jpg
Lärche Thorsten BFF.jpg (132.71 KiB) 1133 mal betrachtet

Ich habe mal ein paar Links für Beispiele gesucht, die dir vielleicht zusagen, einfach nur um ein paar Vorlagen zu zeigen. Wenn es dich stört, nehm ich sie wieder raus. Aber ich glaube es trifft deine Vision
https://www.google.com/url?sa=i&rct=j&q ... 2172590236
https://www.google.com/url?sa=i&rct=j&q ... 2188962278
https://www.google.com/url?sa=i&rct=j&q ... 2219019892
https://www.google.com/url?sa=i&rct=j&q ... 2235545536

MMn ist die Lärche ein besonderer Baum, dessen Erscheinungsbild sehr umfangreich ist. Es gibt diese schlanke Form, eher so etwas wie bei meiner breit, die skurrilsten Erscheinungen mit massiven Nebenstämmen die sich weit vom eigentlichen Baum entfernt behaupten, aber auch diverse Totholzbereiche. Ich finde du hast die richtige Erscheinung für diese Lärche gefunden und ich freu mich auf ihre Entwicklung und was du draus machst. ich würde sie vielleicht noch etwas höher werden lassen. Auch eine Gruppe solcher Lärchen könnte ich mir gut vorstellen.
Grüße Michael :)
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Thorsten1504
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Re: Lärche aus Osnabrück

Beitrag von Thorsten1504 »

Danke Fips und Michael!!!

Fips, Du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht. *daumen_new* *daumen_new* *daumen_new*
Danke dafür!!!
Aber ist ja auch kein Wunder, wenn man die Alpen vor der Haustür hat. :-D :-D :-D
Bonsai-Fips hat geschrieben: 16.12.2018, 10:35 - zuerst nach dem Nebari "graben", um die optimale Vorderseite zu finden
- dann würde ich die untersten Äste entfernen, damit der Stamm (fast) narbenfrei bleibt
- alle Äste gleich vom Ansatz an ganz sanft "sichelförmig" absenken (gebirgslärchentypisch)
Dieses Sichelförmige hat gefehlt, da geb ich Dir Recht.
Manchmal braucht es halt nur ein kleinen Anstoss in die richtige Richtung. *daumen_new*
Dafür liebe ich dieses Forum!!! *dance*
Michael 86 hat geschrieben: 16.12.2018, 11:37 Erst ab dem oberen viertel wachsen die Äste leicht aufrecht. Auch das hast du super umgesetzt.
Dass der Stamm leicht bewegt ist, finde ich nicht so schlimm. Nimmt der Lärche die sonst entstehende Monotonie, die aufgrund ihrer Äste dann entstehen würde.
Danke Michael,

ein bisschen Bewegung ist warscheinlich wirklich nicht verkehrt, sonst wird es schnell zu langweilig.
Michael 86 hat geschrieben: 16.12.2018, 11:37 Erweckt nur das Foto den Eindruck, als wären diese Äste zu dick im Vergleich der anderen?
Ne die Äste sind schon recht dick.
Mal schauen ob ich die ersetzen oder ganz entfernen kann.
Natürlich darf aber auch kein zu großes Loch entstehen.
Ansonsten find ich das auch nicht sooo schlimm wenn obenrum einer etwas dicker ist.
Die unteren hat Fips ja schon ganz passend entfernt.
Michael 86 hat geschrieben: 16.12.2018, 11:37 ich würde sie vielleicht noch etwas höher werden lassen
täuscht vielleicht anhand der Bilder, aber im Vergleich zur Stammstärke ist die jetzt eigentlich schon zu hoch.
Entweder darf die nicht viel höher werden oder der Stamm muss noch ein bißchen zulegen, weshalb ich die unteren Äste nochmal durchwachsen lassen wollte.
Aber was große Schnittstellen angeht hat Fips natürlich auch Recht...

Gruß

Thorsten *wink*
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