Feldahorn -Gestaltungsschnitt
Feldahorn -Gestaltungsschnitt
Hallo Fachforum,
Das wird mein zweiter Post, nachdem ich im Februar bereits meine Kurillen-Kirsche gezeigt habe.
viewtopic.php?f=9&t=48442&p=541909&hili ... he#p541909
Diesen Feldahorn habe ich vor 4 Jahren an einem Zaun ausgegraben. Damals war er etwa bleistiftdick und mir hat der geschwungene Stamm gefallen. Die Bewegung im Stamm ist also nicht gedrahtet worden.
Im März habe ich ihn zurück geschnitten, Knospen selektiert und ihn aus einem Container in eine flachere Trainingsschale gesetzt (mit leichtem Wurzelschnitt). Seit dem habe ich ihn frei durchtreiben lassen. Die längsten Triebe bilden geade das neunte Blatpaar aus.
Jetzt habe ich geplant ihn am Wochenende wieder zurück zu schneiden. Ich bin mir aber mit dem Zeitpunkt und dem Vorgehen etwas unsicher. Meint Ihr der Schnitt käme noch zu früh?
Wenn ich die langen Triebe auf das letzte Blatpaar zurück schneide, bliebe ein recht langer Blattabstand von 6-8cm. Sollte ich diese Triebe dann besser gleich am Ansatz entfernen oder lieber ein bis zwei Blattpaare stehen lassen und die langen Internodien evtl. beim nächsten Winterschnitt entfernen?
Freue mich über alle Antworten, Tips und Meinungen.
Das wird mein zweiter Post, nachdem ich im Februar bereits meine Kurillen-Kirsche gezeigt habe.
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Diesen Feldahorn habe ich vor 4 Jahren an einem Zaun ausgegraben. Damals war er etwa bleistiftdick und mir hat der geschwungene Stamm gefallen. Die Bewegung im Stamm ist also nicht gedrahtet worden.
Im März habe ich ihn zurück geschnitten, Knospen selektiert und ihn aus einem Container in eine flachere Trainingsschale gesetzt (mit leichtem Wurzelschnitt). Seit dem habe ich ihn frei durchtreiben lassen. Die längsten Triebe bilden geade das neunte Blatpaar aus.
Jetzt habe ich geplant ihn am Wochenende wieder zurück zu schneiden. Ich bin mir aber mit dem Zeitpunkt und dem Vorgehen etwas unsicher. Meint Ihr der Schnitt käme noch zu früh?
Wenn ich die langen Triebe auf das letzte Blatpaar zurück schneide, bliebe ein recht langer Blattabstand von 6-8cm. Sollte ich diese Triebe dann besser gleich am Ansatz entfernen oder lieber ein bis zwei Blattpaare stehen lassen und die langen Internodien evtl. beim nächsten Winterschnitt entfernen?
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Zuletzt geändert von Phil.B. am 01.03.2021, 20:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Feldahorn mit langen Internodien
Hallo Phil,
die Internodien sind allesamt unbrauchbar.
Macht aber nichts, der Ahorn ist noch in der Materialentwicklung und braucht daher jedes Blatt, das Fotosynthese macht.
Das führt über den Sommer zu Stammzuwachs und kräftigt das Wurzelsystem.
Ignoriere einfach die Internodienlänge und lass ihn wachsen. Arbeite die nächsten drei Jahre an der Optimierung des Wurzelansatzes und erfreue dich an der schönen Stammbewegung.
DANN kannst du nach dem Austrieb (Anfang Juni) einen kompletten Blattschnitt machen. Dabei werden überall schlafende Knospen angeregt auszutreiben, die lässt du alle wachsen.
Im Jahr darauf kannst du bis auf die kleinen Triebe am Astansatz alle Äste abschneiden und fängst an, die Triebe oben in der Krone zu bremsen, indem du den Neuaustrieb jeweils auf das erste Blattpaar zurückschneidest, unten lässt du alles wachsen, damit die Äste dicker werden. Das machst du im Folgejahr nochmal genauso, nur dass dann unter der Krone auch schon die mittleren Äste gebremst werden.
Was dann wieder im dritten Jahr abgeschnitten werden muss, sehen wir dann.
In zehn Jahren hast du einen tollen Bonsai mit üppiger Verzweigung und kurzen Internodien.

Nur Geduld, das wird schon!
die Internodien sind allesamt unbrauchbar.
Macht aber nichts, der Ahorn ist noch in der Materialentwicklung und braucht daher jedes Blatt, das Fotosynthese macht.
Das führt über den Sommer zu Stammzuwachs und kräftigt das Wurzelsystem.
Ignoriere einfach die Internodienlänge und lass ihn wachsen. Arbeite die nächsten drei Jahre an der Optimierung des Wurzelansatzes und erfreue dich an der schönen Stammbewegung.
DANN kannst du nach dem Austrieb (Anfang Juni) einen kompletten Blattschnitt machen. Dabei werden überall schlafende Knospen angeregt auszutreiben, die lässt du alle wachsen.
Im Jahr darauf kannst du bis auf die kleinen Triebe am Astansatz alle Äste abschneiden und fängst an, die Triebe oben in der Krone zu bremsen, indem du den Neuaustrieb jeweils auf das erste Blattpaar zurückschneidest, unten lässt du alles wachsen, damit die Äste dicker werden. Das machst du im Folgejahr nochmal genauso, nur dass dann unter der Krone auch schon die mittleren Äste gebremst werden.
Was dann wieder im dritten Jahr abgeschnitten werden muss, sehen wir dann.
In zehn Jahren hast du einen tollen Bonsai mit üppiger Verzweigung und kurzen Internodien.
Nur Geduld, das wird schon!
liebe Grüße Andreas
Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos!
besucht mich auf flickr
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Re: Feldahorn mit langen Internodien
Halo Andreas,
vielen Dank für deine Antwort. Der Ahorn scheint ja zu gefallen. Das wird aber eine ganz harte Geduldsprobe für mich. Ich fasse das nochmal zusammen, damit ich das für mich klar habe...
2019: wachsen lassen, gar nichts schneiden
2020: wachsen lassen, gar nichts schneiden
2021: bis Juni wachsen lassen, dann Blattschnitt. Den rest des Jahres wachsen lassen.
2022: im Frühjahr auf Knospen an den Ansätzen zurückschneiden. bis Juni wachsen lassen, dann in der Krone zurückschneiden
Ich habe hier im Forum schon verfolgt, dass Anfänger um Rat fragen, einen bekommen und dann doch was Anderes (oder das Gegenteil) machen. Kann ich jetzt ganz gut verstehen weil es in den Fingern juckt und ich die Scheere auch schon in der Hand hatte. Hab sie aber wieder weggelegt
Ein Problem könnte allerdings sein, dass der Ahorn auf meinem recht schmalen Balkon steht. Natürlich nicht alleine, sondern mit 6 weiteren Kandidaten und einigen anderen Gewächsen. So langsam wird es eng. Dann muss er wohl nächstes Jahr in den Schrebergarten umziehen. Da hab ich aber leider nicht die Möglichkeit ihn täglich zu pflegen.
Was die Wurzeln angeht war mein Plan ihn im Frühjahr 2021 nochmal in die selbe Trainingsschale umzutopfen. Würde das in den Zeitplan passen? Oder sollte ich diese Maßnahmen auch entsprehend verschieben? (erst 2022?)
Gruß, Phil
vielen Dank für deine Antwort. Der Ahorn scheint ja zu gefallen. Das wird aber eine ganz harte Geduldsprobe für mich. Ich fasse das nochmal zusammen, damit ich das für mich klar habe...
2019: wachsen lassen, gar nichts schneiden
2020: wachsen lassen, gar nichts schneiden
2021: bis Juni wachsen lassen, dann Blattschnitt. Den rest des Jahres wachsen lassen.
2022: im Frühjahr auf Knospen an den Ansätzen zurückschneiden. bis Juni wachsen lassen, dann in der Krone zurückschneiden
Ich habe hier im Forum schon verfolgt, dass Anfänger um Rat fragen, einen bekommen und dann doch was Anderes (oder das Gegenteil) machen. Kann ich jetzt ganz gut verstehen weil es in den Fingern juckt und ich die Scheere auch schon in der Hand hatte. Hab sie aber wieder weggelegt
Ein Problem könnte allerdings sein, dass der Ahorn auf meinem recht schmalen Balkon steht. Natürlich nicht alleine, sondern mit 6 weiteren Kandidaten und einigen anderen Gewächsen. So langsam wird es eng. Dann muss er wohl nächstes Jahr in den Schrebergarten umziehen. Da hab ich aber leider nicht die Möglichkeit ihn täglich zu pflegen.
Was die Wurzeln angeht war mein Plan ihn im Frühjahr 2021 nochmal in die selbe Trainingsschale umzutopfen. Würde das in den Zeitplan passen? Oder sollte ich diese Maßnahmen auch entsprehend verschieben? (erst 2022?)
Gruß, Phil
Re: Feldahorn mit langen Internodien
hallo phil,
dann setz ihn im schrebergarten doch tatsächlich mit ins beet,
das fördert den zuwachs und senkt den pflege(gieß)bedarf .....
ist durchaus üblich material im wachstum so zu unterstützen,
wird hier im forum öfter beschrieben
dann setz ihn im schrebergarten doch tatsächlich mit ins beet,
das fördert den zuwachs und senkt den pflege(gieß)bedarf .....
ist durchaus üblich material im wachstum so zu unterstützen,
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gruß + frohes gelingen
der frank aus stuttgart
Nichi nichi kore kōjitsu
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Re: Feldahorn mit langen Internodien
Hallo Frank,
Das ist durchaus möglich. Aber da stehen auch schon ein paar Bäumchen rum. Vor allem solche die sich von meinen Anfängerfehlern erholen sollen. Ich muss etwas Rücksicht auf die Mitnutzer unseres Gartens nehmen. Diesen Sommer behalte ich ihn erstmal bei mir und schauhe ihm beim wachsen zu.
Das ist durchaus möglich. Aber da stehen auch schon ein paar Bäumchen rum. Vor allem solche die sich von meinen Anfängerfehlern erholen sollen. Ich muss etwas Rücksicht auf die Mitnutzer unseres Gartens nehmen. Diesen Sommer behalte ich ihn erstmal bei mir und schauhe ihm beim wachsen zu.
Re: Feldahorn mit langen Internodien
ok - verstehe ... dann ggf ein noch größerer topf, WENN der balkon den platz bietet
gruß + frohes gelingen
der frank aus stuttgart
Nichi nichi kore kōjitsu
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Re: Feldahorn mit langen Internodien
An sich stimme ich dem, was Frank und Andreas gesagt haben, zu.
Allerdings ist der Stamm schon recht nett, dick genug und sauber verjüngt. Da würde ich den Baum nicht mehr in einer grösseren Topf oder ins "Feld" umziehen lassen und ihn auch nicht komplett durchtreiben lassen (das führt dann dazu, dass sich die Verjüngung verschlechtert, weil er oben dann dicker wird).
Ich würde die oberen langen Triebe jetzt alle entfernen, mittlere jetzt auf Verzweigung schneiden und nur unten weiter durchtreiben lassen (und dann die im Herbst zurückschneiden). Dann hast du eine Mischung aus Dickenzuwachs und Wuchsausgleich.
Allerdings ist der Stamm schon recht nett, dick genug und sauber verjüngt. Da würde ich den Baum nicht mehr in einer grösseren Topf oder ins "Feld" umziehen lassen und ihn auch nicht komplett durchtreiben lassen (das führt dann dazu, dass sich die Verjüngung verschlechtert, weil er oben dann dicker wird).
Ich würde die oberen langen Triebe jetzt alle entfernen, mittlere jetzt auf Verzweigung schneiden und nur unten weiter durchtreiben lassen (und dann die im Herbst zurückschneiden). Dann hast du eine Mischung aus Dickenzuwachs und Wuchsausgleich.
Grüße, Frank
___________
Ich will nur noch hupen !
___________
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Re: Feldahorn mit langen Internodien
da kommen wir jetzt zu den feinen grau-schattierungen, wo vorher nur in schwarz/weiß gedacht wurde ....
natürlich kannst du mit einer cleveren strategie jetzt die feinarbeit beginnen,
indem du an manchen stellen den dickenzuwachs noch förderst, an anderer stelle eher bremst
schau dich mal im forum um, ob es jemanden bei dir in der nähe gibt, der dir diese feinheiten am objekt erklären kann
woher kommst du denn?
natürlich kannst du mit einer cleveren strategie jetzt die feinarbeit beginnen,
indem du an manchen stellen den dickenzuwachs noch förderst, an anderer stelle eher bremst
schau dich mal im forum um, ob es jemanden bei dir in der nähe gibt, der dir diese feinheiten am objekt erklären kann
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der frank aus stuttgart
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Re: Feldahorn mit langen Internodien
Hallo,
ja sehe das auch wie Frank.
Unten gezielt durchwachsen lassen und die Triebe gegebenenfalls hochdrahten.
Obenrum bald zurückschneiden.
Es sei denn der Baum soll noch ordentlich zulegen.
Dann bin ich auch fürn Schrebergarten.
Gruß
Thorsten
ja sehe das auch wie Frank.
Unten gezielt durchwachsen lassen und die Triebe gegebenenfalls hochdrahten.
Obenrum bald zurückschneiden.
Es sei denn der Baum soll noch ordentlich zulegen.
Dann bin ich auch fürn Schrebergarten.
Gruß
Thorsten
- bock
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Re: Feldahorn mit langen Internodien
1. Wachsen lassen; wenn es dir behagt, und das Wetter passt (nicht zu warm, windig oder sonnig) im Spätsommer (Letzte Augustwoche bis Anfang September) umtopfen mit ersten Verbesserungen am Wurzelansatz (zu dicke Wurzeln kürzen, gute Wurzeln auf Verzweigung schneiden, dünne Wurzeln am Nebari wachsen lassen) und am Ballen (Pfahlwurzel kürzen, senkrechte Wurzeln reduzieren).Phil.B. hat geschrieben: 08.05.2019, 11:38 ...
2019: wachsen lassen, gar nichts schneiden
2020: wachsen lassen, gar nichts schneiden
2021: bis Juni wachsen lassen, dann Blattschnitt. Den rest des Jahres wachsen lassen.
2022: im Frühjahr auf Knospen an den Ansätzen zurückschneiden. bis Juni wachsen lassen, dann in der Krone zurückschneiden
....
Was die Wurzeln angeht war mein Plan ihn im Frühjahr 2021 nochmal in die selbe Trainingsschale umzutopfen. Würde das in den Zeitplan passen? Oder sollte ich diese Maßnahmen auch entsprehend verschieben? (erst 2022?)
Gruß, Phil
Wenn du überzeugt bist, Wurzelarbeiten müssen beim Schwellen der Knospen gemacht werden, -> verschieben auf März/April 2020
2. Wachsen lassen, Spätsommer oder folgendes Frühjahr wieder Arbeit am Wurzelballen wie zuvor (2020/21)
3. Wachsen lassen, Blattschnitt im Juni, wachsen lassen (eventuell nochmal Wurzelarbeiten wie in den Jahren zuvor)
4. Dann nach dem Laubfall oder im folgenden Spätwinter diese langen Äste entfernen, an den Astansätzen (am Stamm) müssen nach dem Blattschnitt Triebe mit kurzen Internodien gewachsen sein. Das sind die künftigen Äste deines Feldahorns - davon wirst du längst nicht alle brauchen, deshalb schrieb ich "Was dann wieder im dritten Jahr abgeschnitten werden muss, sehen wir dann."
Wenn du im Frühjahr auf Knospen an Astansätzen zurückschneidest, werden die ersten Internodien wieder superlang. Das wollen wir doch mit dem Blattschnitt im Vorjahr umgehen. Der sorgt dafür, dass dein Baum mitten im Sommer überall austreibt - mit KURZEN Internodien!
Und dann fängst du an mit dem Wuchskraftausgleich - siehe Frank und Frank. Wenn du ungeduldig bist, und auf die rechtzeitige Optimierung des Wurzelansatzes verzichten willst, machst du den Blattschnitt eben schon diesen Sommer. Dann kannst du nächstes Jahr mit den Ästen anfangen. Aber besser ist andersrum...
Nochmal: Als Erstes optimierst du den Wurzelansatz durch jährliches Umtopfen mit Wurzelschnitt, dabei nimmst du inkauf, dass durch gutes Wachstum der Stamm dicker wird. Um die Äste kümmerst du dich später.
Als Zweites siehst du zu, dass dir der Baum kurze Internodien am Stamm (jetzige Astkragen) anbietet, wenn die ersten Verzweigungen stehen, kannst du unten Opfertriebe durchwachsen lassen, oben früh zurückschneiden, in der Mitte später - damit die unteren Äste später mal die Stärksten werden....
Du kannst es aber auch anders machen, und lebst dann eben mit diesen langen unverzweigten Astabschnitten....
liebe Grüße Andreas
Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos!
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Re: Feldahorn mit langen Internodien
Danke bock für die Ausführung. Das Prinzip ist mir dadurch klarer geworden.
Ich habe mir das ganze die letzten Tage durch den Kopf gehen lassen und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mit der Stammdicke und der Aststellung schon recht zufrieden bin. Die gute Verjüngung möchte ich natürlich erhalten.
Deshalb habe ich mich entschieden jetzt schon in der Spitze zu schneiden. So wie Frank das vorgeschlagen hat. Die von dir empfohlenen Wurzelarbeiten habe ich bisher bereits jährlich durchgeführt und die Pfahlwurzel schon beim ausgraben entfernt.
Werde morgen noch Fotos machen und das Ergebnis des Rückschnitts präsentieren.
Gruß, Philipp
Ich habe mir das ganze die letzten Tage durch den Kopf gehen lassen und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mit der Stammdicke und der Aststellung schon recht zufrieden bin. Die gute Verjüngung möchte ich natürlich erhalten.
Deshalb habe ich mich entschieden jetzt schon in der Spitze zu schneiden. So wie Frank das vorgeschlagen hat. Die von dir empfohlenen Wurzelarbeiten habe ich bisher bereits jährlich durchgeführt und die Pfahlwurzel schon beim ausgraben entfernt.
Werde morgen noch Fotos machen und das Ergebnis des Rückschnitts präsentieren.
Ich wohne in Münster und komme aber aus der Nähe von Enger. 2 Anfängerkurse habe ich bereits gemacht aber zu einem Arbeitskreis habe ich es bisher nicht geschafft.baeumchen hat geschrieben: 08.05.2019, 14:51 schau dich mal im forum um, ob es jemanden bei dir in der nähe gibt, der dir diese feinheiten am objekt erklären kann
woher kommst du denn?
Gruß, Philipp
Re: Feldahorn mit langen Internodien
Hallo Philipp, da bist du ja "in besten Händen", alles weitere ergibt sich
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der frank aus stuttgart
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Re: Feldahorn mit langen Internodien
Hallo,
Ich zeige mal etwas Neues von meinem Feld-Ahorn. Er treibt jedes Jahr sehr früh aus. Die Knospen fangen schon im Februar an dick und grün zu werden.
Ich bin in etwa so vorgegangen wie abardo es vorgeschlagen hat und habe ende Mai obenrum zurück geschnitten. den Rest habe ich erstmal wachsen lassen. Der erste Ast auf der linken Seite (erstes Bild) wurde aber so schnell dicker, dass ich da später auch noch einmal eingegriffen habe. der unterste Ast durfte bis jetzt durchtreiben, . Vor dem diesjährigen Austrieb habe ich ihn dann umgetopft. Das Nebari sieht vielversprechend aus, es laufen in alle Richtungen etwa gleich dicke Wurzeln. Liegt jetzt aber unter Substrat und Fahrradschlauch.
Ich werde es dieses Jahr wohl wieder ähnlich machen. Durchtreiben lassen wo er zulegen soll aber oben auch wieder was wegnehmen um die schöne Verjüngung noch zu verbessern.
Ich mache später noch Fotos in vollen Laub.
Grüße, Philipp
Ich zeige mal etwas Neues von meinem Feld-Ahorn. Er treibt jedes Jahr sehr früh aus. Die Knospen fangen schon im Februar an dick und grün zu werden.
Ich bin in etwa so vorgegangen wie abardo es vorgeschlagen hat und habe ende Mai obenrum zurück geschnitten. den Rest habe ich erstmal wachsen lassen. Der erste Ast auf der linken Seite (erstes Bild) wurde aber so schnell dicker, dass ich da später auch noch einmal eingegriffen habe. der unterste Ast durfte bis jetzt durchtreiben, . Vor dem diesjährigen Austrieb habe ich ihn dann umgetopft. Das Nebari sieht vielversprechend aus, es laufen in alle Richtungen etwa gleich dicke Wurzeln. Liegt jetzt aber unter Substrat und Fahrradschlauch.
Ich werde es dieses Jahr wohl wieder ähnlich machen. Durchtreiben lassen wo er zulegen soll aber oben auch wieder was wegnehmen um die schöne Verjüngung noch zu verbessern.
Ich mache später noch Fotos in vollen Laub.
Grüße, Philipp
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Re: Feldahorn mit langen Internodien
Wie angekündigt, hier die Bilder im vollen Laub. Viel sehen kann man auf den Bildern eigentlich nicht. Hab noch nichts geschnitten, aber in den nächsten Tagen lege ich wohl mal die Schere an.
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Re: Feldahorn -Gestaltungsschnitt
Hallo Bonsaifreude,
Ich zeige hier nochmal meinen Feldahorn. Wie jedes Jahr schwellen die Knospen Ende Februar schon an. Ich habe ihn letztes Jahr, wie weiter oben beschrieben bearbeitet. Also wachsen lassen und im Herbst nach den Laubabwurf stark zurückgeschnitten. Vor zwei wochen habe ich überflüssige Knospen entfernt. Umtopfen ist erst für nächstes Jahr geplant.
Besonders bei zwei Stellen war ich mir mit dem Rückschnitt aber etwas unsicher. Hoffe da könnt ihr mir weiterhelfen.
In der Mitte des Baumes, etwa auf höhe des Hauptasts entspringen zwei weitere Äste (Auf den Bildern mit Pfeil markiert). Ich überlege einen der beiden zu entfernen und tendiere zu dem dickeren (rechts auf dem 3. Bild) weil er innen an der Stammbiegung liegt und der dünnere der einzige Trieb auf seiner Seite des Baums ist. Andererseits würde auch ein recht großer Leerraum entstehen. Die Frage ist also: Alles erstmal lassen wie es ist? Den dickeren Trieb entfernen? den dünneren entfernen oder beide ab?
Die zweite Baustelle bei der ich mir noch unsicher bin ist die Spitze. Hier überlege ich ob es nicht besser wäre oberhalb der letzten Verzweigung zu kappen. Die Krone wäre dann Flacher. Außerdem ist der Spitzentrieb bereits etwas knubbelig verdickt.
Freue mich über jeden Vor - und Ratschlag.
Gruß, Philipp
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