Lärche

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Herbert A
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Lärche

Beitrag von Herbert A » 07.08.2019, 23:07

Servus an alle

Heute werde ich euch wieder einmal auf eine Yamadoritour mitnehmen.
September 2018. Kaiserwetter war angesagt. Wadl an Großhirn "Aufstehen - Rucksack packen und rauf ins Gebirge."

Mal schauen was so alles rumsteht in der Gegend.
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Naja - doch vielleicht etwas zu groß.
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Eine Jahrhunderte alte Fichte wie aus einem Märchenland. Auch zu groß.
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Eine gewaltige Zirbe drohnt da auf einem Felsabhang. Zirben sind bei uns geschützt und außerdem eh ein bissl zu groß.
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Eine alte Lärche. Grenzwertig groß und ausserdem noch weitgehend in Saft mit grünen Nadeln weil der Herbst sehr warm war.
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Nette Mugo, aber heute will ich keine Mugo ausgraben.
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Dann stand da eine Lärche. Der ursprüngliche Stamm war abgestorben und ein Seitenast hat sich als neue Spitze aufgeschwungen. Der Stamm hat einen Durchmesser von rund 10 cm und insgesamt ist der Baum ca 150 cm hoch. Der Baum steht auf 2000 Meter im Gebirge. Da wachsen die nicht mehr sehr üppig, also wird die Lärche schon einige Jährchen auf dem Buckel haben.

Naja wenn er leicht zum ausgraben ist nehme ich ihn mit.
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Und es war ziemlich leicht ihn auszugraben. 10 cm Humus und darunter lockere Steine. Die Feinwurzeln waren daher alle im Humus.
Da der Baum noch grüne Nadeln hatte war er natürlich auch noch aktiv. Eigentlich etwas zu früh um Lärchen auszugraben. Also etwas mehr Wurzelmasse als üblich dranlassen und dafür mehr Gewicht den Berg runterschleppen.
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Den Wurzelballen gut verpackt und aufi auf die Kraxn.
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espanna
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Re: Lärche

Beitrag von espanna » 07.08.2019, 23:18

Ja cool, ich freue mich als wenn ich Geburtstag hätte!
mach schon *hetz*
Gruß!

László

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Herbert A
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Re: Lärche

Beitrag von Herbert A » 07.08.2019, 23:21

Der Wurzelballen hat einen Durchmesser von 60 oder 70 cm und war sehr kompakt. Daher habe ich ihn nur in einen runden Plastikuntersetzer eingebettet. Nur ca 1 cm Substrat in den Untersetzter und den Wurzelballen draufgestellt.
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Den Winter über hat der Baum im Feien verbracht weil ich im Winterquartier keinen Platz mehr hatte. Durch die enorme Schneemenge im letzten Winter war der Baum die meiste Zeit völlig zugeschneit. Etwas bessere konnte mir nicht passieren.

Im Frühjahr hat sich lange Zeit nichts getan. Dann hat die Lärche zwar an jeder Knospe aber nur ganz kurze 0,5cm lange Nadeln geschoben. Dann war wieder Schluss mit dem Wachstum. Das ist eigentlich kein gutes Zeichen und ich erwartete dass die Lärche es nicht schafft.
Im Juli hat sie dann ganz kurze Langtriebe gemacht. Das macht wieder Hoffnung. Jetzt im August sieht man schon schön die Knospen die sie für das nächste Jahr angelegt hat. Ich denke sie ist über dem Berg und ich kann hier irgendwann die Gestaltung zeigen.

Schöne Woche an alle

Herbert
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Re: Lärche

Beitrag von migo » 07.08.2019, 23:38

Herbert, manchmal gehört etwas Glück dazu... *hello*
Bestimmt wird unter Deinen Händen was Schönes draus. Viel Erfolg!
Tschüüss, Michael

Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!

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Re: Lärche

Beitrag von Jürgen* » 07.08.2019, 23:44

Also die Mugo hätte ich genauso genommen *daumen_new* , aber wer die Wahl hat :lol:

Die Lärche weiß aber auch zu gefallen!
Bin schon gespannt, was du daraus machst? Habe bereits etwas überlegt, aber ich denke du siehst mehr als ich darin!?

Gespannt bin... :lol:

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Re: Lärche

Beitrag von Manfred Jochum » 08.08.2019, 18:57

hallo Herbert,

a Wahnsinn..... wenn man die Berge vor der Nase hat..... bist echt zu beneiden.
Die Lärche hat was..... sehr schönes Ausgangsmaterial.

Gruß Majo
der wirklich wichtigste Teil einer Arbeit, ist damit anzufangen.

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