Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

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Lenhart
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Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Lenhart »

Ein spontaner Tagesausflug nach Heidelberg, bei welchem das Bonsaizentrum gar nicht primäres Ausflugsziel war, mündete in den Kauf dieses Rohlings. Nach meiner Einschätzung ein wahres Schnäppchen für 89 €. Ich war ehrlich gesagt davon ausgegangen, dass der Baum sehr geschwächt ist, da die Äste total knorrig, hart und ausgedörrt wirkten. Ebenso vermittelten die Blätter das Gefühl, bald abzufallen. Sie waren hell und total hart. Das Substrat war Knochentrocken. Ich glaube, das war evtl. wegen des sauheißen Tages und man hat den Gießzeitpunkt verpasst.
Ich entschloss aber, dass sich das Experiment, ob der Baum überlebt, für 89 € lohnen würde. Mich hat nämlich die alte Borke fasziniert, die mich mutmaßen lässt, dass der Baum wirklich schon ein stattliches Alter hat (jedenfalls für den Kafupreis 89 €).
Als man mir dann versichert hat, dass es sich um einen gesunden Baum handelt und diese hellen harten Blätter einzig vom sehr kalkhaltigen Gießwasser herrühren, war das natürlich noch ein Grund mehr, den Baum zu kaufen.
Zu Hause habe ich dann die Kalkschicht ein wenig versucht zu entfernen. Den Rest werde ich den Regen übernehmen lassen. Und schon wirken die Blätter auch nicht mehr ganz so hart und ein Stück mehr sattes, dunkles Grün kam zum Vorschein. Mir fällt allerdings dennoch auf, dass kein frischer Wuchs vorhanden ist. Also kein junges, weiches Blatt jeweils an den Triebspitzen. Aber mal sehen, wie er nun auf meine Pflege reagiert.
Zu Hause habe ich dann auch noch die Stammbasis von (wie es beim Kauf manchmal so ist) einem am Stamm hochwachsenden Moos-Schmodder-Häufchen befreit, damit die Borke darunter nicht so weich wird. Und Biogold aufgelegt.

Mit der Gestaltung will ich dann erst im Juni 2021 loslegen. Im Frühjahr ggf. umtopfen, möglicherweise nochmal in eine größere Anzuchtschale. Die Enwicklung dokumentiere ich hier und wäre für Rückmeldungen über diverse Rückfragen von mir dankbar.

Hier die erste Frage:
Weiß jemand, um was für eine Eiche es sich handelt? Es hieß leider nur, es sei eine "einheimische Eiche", importiert wahrscheinlich aus Spanien oder Italien. Ich habe in meinem Baum-Führer nachgesehen und könnte mir vorstellen, dass es sich um eine Flaumeiche handelt. Die Blätter scheinen mir auch einen leichen Flaum zu haben, die vermutlich auch deshalb noch anfälliger für Kalkablagerungen von hartem Gießwasser sind.

Alter:
Was schätzt ihr bzgl. des Alters? Meine (fortgeschrittene) Anfängereinschätzung ist 20 Jahre... kann das sein?
Weitere Frage:
Kann mir jemand Eichen-Pflegehinweise geben? Ein Baumportrair im Forum habe ich nicht gefunden. Die Mehltaugefahr ist mir bekannt. Die ist aber im Frühjahr am größsten oder? Standort bei mir ist Südbalkon, ab 12.00 Uhr - ca. 20 Uhr volle Sonne. Übers Geländer herausragend, sodass guter Luftdurchzug möglich ist und nicht vom Geländer behindert wird.

Gestaltung:
Damit lasse ich mir erst einmal Zeit. Wenn jemand aber schon einmal Ideen und Visionen hat, kann er diese gern hier teilen.
Dateianhänge
Nach dem aktuellen Erscheinungsbild favorisiere ich dies hier als Ansichtsseite. Ist aber aktuell eh noch Wurst.
Nach dem aktuellen Erscheinungsbild favorisiere ich dies hier als Ansichtsseite. Ist aber aktuell eh noch Wurst.
Eiche - Größe.jpg (109.66 KiB) 1748 mal betrachtet
Hier der Moos-Schmodder-Berg, in dem der Stamm war. Habe bis zum Nebariansatz freigelegt und das Nebari aber bedeckt gelassen.
Hier der Moos-Schmodder-Berg, in dem der Stamm war. Habe bis zum Nebariansatz freigelegt und das Nebari aber bedeckt gelassen.
Eiche - Stammansatz unter Moos.jpg (195.71 KiB) 1748 mal betrachtet
Hier die schöne alte Borke. So etwas für 89 € zu kriegen, passiert nicht häufig oder? Die "Springspinne" ist leider nicht so gut zu erkennen. Faszinierend getarnt eben.
Hier die schöne alte Borke. So etwas für 89 € zu kriegen, passiert nicht häufig oder? Die "Springspinne" ist leider nicht so gut zu erkennen. Faszinierend getarnt eben.
Eiche - Borke mit Spinne.jpg (103.01 KiB) 1748 mal betrachtet
Hier der Stammansatz nach meiner "Behandlung". Die Düngermenge müsste so stimmen oder? Ich glaube, da muss man einfach ein Gefühl für kriegen.
Hier der Stammansatz nach meiner "Behandlung". Die Düngermenge müsste so stimmen oder? Ich glaube, da muss man einfach ein Gefühl für kriegen.
Eiche - Stammbasis und Schale von Moos befreit - mit Dünger.jpg (175.12 KiB) 1748 mal betrachtet
Hier die Blätter. Wenn jemand einen Tipp hat, was für eine Eiche es ist, immer gern her damit.
Hier die Blätter. Wenn jemand einen Tipp hat, was für eine Eiche es ist, immer gern her damit.
Eiche - Blatt.jpg (153.9 KiB) 1748 mal betrachtet
Eiche -Blätter im Sonnenlicht.jpg
Eiche -Blätter im Sonnenlicht.jpg (156.4 KiB) 1748 mal betrachtet
Eiche-Ansichtsseite (aktuell).jpg
Eiche-Ansichtsseite (aktuell).jpg (125.7 KiB) 1748 mal betrachtet
Eiche-I.jpg
Eiche-I.jpg (154.15 KiB) 1748 mal betrachtet
Eiche-Rückseite (aktuell).jpg
Eiche-Rückseite (aktuell).jpg (139.34 KiB) 1748 mal betrachtet
Eiche-Seite.jpg
Eiche-Seite.jpg (153.39 KiB) 1748 mal betrachtet
Liebe Grüße
Lennart

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Lenhart
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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Lenhart »

Könnte auch eine „ganz normale“ Stieleiche sein. Habe vorhin eine gesehen und ein Blatt mitgenommen. Irgendwie identisch...

Und ich bin noch zuversichtlicher, dass der Baum gesund ist. Denn mir schien bei den Eichen in der Stadt heute, als wäre überall das neueste Blatt auch schon sehr hart und kaum von den älteren Blättern zu unterscheiden.
Liebe Grüße
Lennart

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migo
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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von migo »

Lenhart hat geschrieben:
02.08.2020, 12:47

Kann mir jemand Eichen-Pflegehinweise geben? Ein Baumportrair im Forum habe ich nicht gefunden. Die Mehltaugefahr ist mir bekannt. Die ist aber im Frühjahr am größsten oder? Standort bei mir ist Südbalkon, ab 12.00 Uhr - ca. 20 Uhr volle Sonne. Übers Geländer herausragend, sodass guter Luftdurchzug möglich ist und nicht vom Geländer behindert wird.
Hallo Lenhart,

bei der Art will ich mich jetzt nicht festlegen. Sollte es tasächlich eine robur sein, ist sie bei der Borke sicher älter als 20 Jahre.

Der Standort könnte nicht besser sein. Die Biogoldauflage ist ok, Du solltest allerdings auch ein mal die Woche mit Wuxal Flüssigdünger zusätzlich düngen. Auch über die Blätter gesprüht ist sehr gut.

Der 2. Austrieb, also der Johannistrieb im Juni ist auch noch mal sehr anfällig für Mehltau. In der Suche mal nach Mehltauschreck schauen...

Und in der Suche findest Du einen Pflegekalender zum Runterladen unter dem Stichwort Quercus.
Tschüüss, Michael

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achim73
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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von achim73 »

du solltest nur vorsichtshalber gut geschützt überwintern. sollte es tatsächlich eine flaumeiche sein, ist die - in der schale - noch weniger frosthart als die robur. weiß ja nicht, wie die winter bei euch so sind.
Gruss, Achim
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Bonsai-Abbing
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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Bonsai-Abbing »

Ich denke, du hast eine 20-30 Jahre alte Quercus faginea,eine portugiesische Eiche. Volle Sonne und gegen Mehltau hilft Blattglanzspray sehr wirksam.
Liebe Grüße
Frank *up*

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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Lenhart »

Hm... danke für die Rückmeldungen! Wenn ich die portugiesische Eiche Google, dann kommen mir die Blätter anders vor.... dann würde es ja auch keine „einheimische Eiche“ sein, so wie er sie bezeichnet hatte. Der Verkäufer.
Ich werde die Schale im Winter gut einpacken. Um die Wurzeln vor Hitze zu schützen, habe ich sie bereits jetzt in eine größere Anzuchtschale gesetzt, also mit Schale in größere Schale. Und so lasse ich sie dann den Winter über. Wenn es friert, kann ich sie in einen größeren Blumentopf eingraben. Mit der „Doppelschale“ in einen Topf. Den Topf könnte ich noch mit Kokosmatte umwickeln. Frost kommt hier in Mittelhessen die letzten Jahre immer eher im Februar. Irgendwie verschiebt sich das alles... und ich hab noch nicht ganz geblickt, welcher Mechamismus dahinter steckt, aber ich glaub Balkon ist nochmal etwas geschützter als Garten. Vielleicht weil Wand und Stein Boden Wärme aufnehmen und wieder abstrahlen...

Ich frag per Mail nochmal beim Bonsaizentrum Heidelberg nach, ob man mir noch genaueres zu Art und Alter sagen kann.
Liebe Grüße
Lennart

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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Bonsai-Abbing »

Ich habe zwei Jungpflanzen der portugiesische Eiche, die wurden draußen im ungeheizten Gewächshaus problemlos überwintert, ebenso wie andere Mediterrane.
Liebe Grüße
Frank *up*

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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Lenhart »

Laut Rückmeldung vom Bonsaizentrum Heidelberg müsste es eine Quercus Robur sein.
Liebe Grüße
Lennart

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Georg
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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Georg »

Eichen aus heimischen Gefilden sind generell fast immer für Mehltau anfällig in einem Topf.
Das beste Mittel, das ich kenne und erfolgreich anwende , ist der richtige Standort.
Genauso wichtig wie volle Sonne bei geschütztem Topf ist auch ein freier Standort, wo der Wind gut hinkommt, wenn er weht und abends ab ca 17 h kein Wasser mehr auf die Blätter.
Damit habe ich alle Mittel gegen Mehltau einsparen können.
Gruß
Rüdiger
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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Lenhart »

Ich war für knapp zwei Wochen im Urlaub und Freunde haben die Pflege übernommen.

Das ist nur ein geringfügiger Trockenschaden oder? Keine sonstige Krankheit?
Was denkt ihr?
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Wachstum kann ich keines erkennen, seit dem Kauf. Also ich glaube kein neues Blatt. Aber sie treibt aus neuen Knospen am Stamm und an den Ästen aus. Vielleicht stagnierte sie im Bonsaizentrum aufgrund von Hitze, Wassermangel oder mangels Düngung... und nun legt sie langsam wieder los...
Liebe Grüße
Lennart

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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Bonsai-Abbing »

Trockenschaden, ja
Eichen wachsen in Schüben, 1 bis 2, selten 3 und in top Jahren 4 mal im Jahr. Jetzt wird wohl keiner mehr kommen. 🤭
Liebe Grüße
Frank *up*

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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Hippo »

Salü Lenhard,

Das ist dann wohl der typische der-soll-mal-nicht-so-wichtig-tun-von-wegen-jeden-Tag-giessen-und-dann-auch-noch-2-3-mal-drüberbrausen. :evil:

Aber wofür hat man schliesslich Freunde?! :lol:

Gruss George
Was ich an meiner Profilneurose so sehr schätze, ist meine Bescheidenheit.

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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Lenhart »

Neeeee. Meine Freunde haben das nach bestem Wissen und Gewissen gemacht. Alles andere sieht sich fast ausschließlich gut aus. Ich kann doch von nicht-bonsaianern erwarten, dass sie das alles perfekt verinnerlichen. Und auch noch mehrfach am Tag zu mir gehen...

Nächstes mal sollte ich entweder meine Bonsai zu denen bringen oder halt doch in die professionelle Urlaubspflege...
Liebe Grüße
Lennart

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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Lenhart »

Weiter wachsen tut sie nicht. Wohl kein Schub mehr dieses Jahr. Bin entspannt. Im Frühling topfe ich sie um, vielleicht in dieses Anzuchtgefäß, was jetzt noch zur Wurzelkühlung dient. Der Winkel soll wie aktuell durch Holzkeile geändert werden. Und das hier soll die Vorderseite sein.
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Liebe Grüße
Lennart

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Re: Eiche - Rohling aus Heidelberg mit toller Borke

Beitrag von Lenhart »

Wenn jemand Bock hat mit Vision für den Baum zu entwickeln: gern! Ich frage mich: eher üppig grün oder vielleicht Richtung Literat? Eine alte knorrige, eher spärlich begrünte Eiche...

Der erste Ast wäre der rechts an der Außenseite der Stammbiegung. Einen der Äste an der nächsten Biegung linke Außenseite (von wo aus der Baum wieder senkrecht wird), kann ich mir vorstellen abwärts zu bewegen. Mit Draht. Zunächst vom Betrachter weg nach hinten unten und dann wieder etwas mehr nach vorn. Wie ein alter hängender Ast.

Zum Zeichnen bin ich noch nicht gekommen und da auch nicht so talentiert.

Zur Pflege:
Dieses Jahr würde ich gar nicht mehr schneiden. Dafür sehe ich keinen Anlass. Im Frühjahr Umtopfen. Wahrscheinlich wieder in größeres Anzuchtgefäss, um mehr Zuwachs zu bekommen und das Nebari an die neue Form mit der Vorderseite anpassen zu können. Ich sehe den Baum dann nämlich langfristig in einer rechteckigen oder ovalen Schale, aber eben ja anders ausgerichtet, wohin ich die Wurzeln erst langsam erziehen müsste. Bin gespannt auf das Nebari.

Drahten würde ich dann im Frühjahr nach dem ersten Austrieb. Erste gestalterische Schnittmassnahmen Ende Mai/Mitte Juni. Wann ist da der Zeitpunkt für? Wegen dieser „In-Schüben-wachsen-Geschichte“ mein ich. Vor dem zweiten Schub dann wohl oder? Woran erkenne ich, dass der bald losgeht? Wenn es soweit ist meine ich... Ich mein, ich sollte ja bestimmt nicht WÄHREND des Wachstumsschubes schneiden oder? Da raube ich dem Baum doch womöglich Kraft?

Ist das n guter Plan?
Liebe Grüße
Lennart

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