In 2020 habe ich dann mal einen zaghaften Drahtversuch an dem oberen Part vorgenommen. Von diesem Versuch hatte ich bereits in diesem Forum berichtet. Mir gings dabei mehr um die Erfahrung, weil ich zuvor beschlossen hatte, diesen Teil sowieso zu kappen. Also war das einfach als Übung angesehen. Dabei habe ich auch gelernt, dass die Buchenrinde sehr empfindlich ist und der Draht gerne in diese hineinwächst
Dieses Jahr habe ich die Buche also radikal gekappt und mehr als die Hälfte abgeschnitten. Ich habe auch ein wenig gedrahtet und aus meinen Fehlern im letzten Jahr gelernt. Dieses mal habe ich einen dickeren Draht genommen, den ich außerdem mit Bast umwickelt habe. So steht der Baum nun und treibt bereits aus. Ich habe hier eine Besenform im Sinn. Aktuell fällt mir auf, dass die neugewonnenen Zentimeter ziemlich schlaff herunterhängen. Ich versuche gerade den Grund herauszufinden. Es wird zwar gut gegossen, Staunässe aber vermieden. Gedüngt habe ich dieses Jahr noch nicht, da der Baum erst vor einer Woche mit dem Austrieb begonnen hat. Er steht halbschattig und wird aktuell an die Sonne gewöhnt. Das Substrat besteht aus Torf, Akadama, Bimskis 1:1:1.
Ich plane dieses Jahr keine größeren Aktionen mehr bis auf die Nacharbeit der Schnittstelle. Außerdem plane ich nächsten Frühling den Baum umzutopfen. Dann soll er erstmal weiter wachsen und an Dicke gewinnen.
Tipps und Ratschläge werden gerne entgegengenommen.


