die Bonsaikunst: einen weg voller Staub.

Nicht nur eine Frage nach dem Warum
zwanziger
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Re: die Bonsaikunst: einen weg voller Staub.

Beitrag von zwanziger » 08.01.2010, 18:53

Hmmm,
kennt keiner ne Antwort auf meine Frage?
Is zwar noch ein bissl hin bis Frühjahr aber hab echt nirgends wo was finden können.
MfG André

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Heike_vG
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Re: die Bonsaikunst: einen weg voller Staub.

Beitrag von Heike_vG » 08.01.2010, 19:06

Hallo André,

das ist eine Frage, die man Dir nicht pauschal und schon gar nicht in Kürze beantworten kann. Ich jedenfalls nicht... *confused*
Aber vielleicht verstehst Du die Eibe um einiges mehr, wenn Du Dir mal diesen kompletten Thread intensiv zu Gemüte führst:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... ben+Tricks

Ich habe daraus jedenfalls wirklich viel über die Eibe gelernt. Sie ist anders als Kiefern und andere Arten, hat aber ihre ganz eigenen Vorzüge. :wink:

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Robert S.
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Re: die Bonsaikunst: einen weg voller Staub.

Beitrag von Robert S. » 08.01.2010, 19:12

Hallo Andre,

wie Heike schon schrieb läßt sich das schwer beantworten. Einen Tipp habe ich jedoch. Geh mal in die erweiterte Suche und suche nach allen Beiträgen von Urikawa.
Da tut sich ein wahres Sammelsurium an Eiben-Infos auf.

Servus,
Robert

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Re: die Bonsaikunst: einen weg voller Staub.

Beitrag von zwanziger » 08.01.2010, 19:40

Ich kann nich wie bei den anderen Bäumen nach gefühl handeln,
sondern muss erst mal bis ins kleinste teil bescheid wissen,
damit ich mal irgendwann lockerer damit umgehen kann.
DEshalb muss ich auch muss ich auch ab und an mal ne blöde Frage stellen. :mrgreen:

Danke euch beiden.
MfG André

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Re: die Bonsaikunst: einen weg voller Staub.

Beitrag von Urikawa » 10.01.2010, 21:46

Sind Eiben ähnlich wüchsig wie ein Laubbaum?
Klar komplett würde ich keiner Eibe die Nadeln entfernen,
aber ist es möglich einer gesunden Eibe einen Wurzelschnitt und einen "Formschnitt" (Grünmasse reduzieren) zu verpassen?
Erstmal möchte ich betohnen dass Eibe nicht gleich Eibe ist. Die Art und Weise vorzugehen, und die erfolge denen man damit erzielt werden sehr stark durch die „Sorte der Eibe“ bestimmt.
So reagiert die Eibe der sorte „Baccata“ wesentlich anders auf eingriffen als wenn wir von eine „Baccata Summergold“ reden.
Einige sorten mögen es auf keinen fall das sie zum beispiel oft geschnitten werden. Diese sorten gleichzeitig auch in ihre Wurzeln schneiden zu wollen führt ohne weiteres zum Tot der Eibe.
Das die Eibe gerne „faul“ wird wenn man nicht an ihr arbeitet dürfte bekannt sein. Möchte ich zum beispiel die „Baccata“ zu eine massenhafte Knospenbildung anregen kann ich vorgehen mit dem reduzieren der Grünmasse und einem Wurzelschnitt. Also gleichzeitig wurde dies kein problem für sie bedeuten. Ich solte mich was den Wurzelschnitt angeht begeben auf des Messerschneide, den nur so hatt dies auswirkungen auf eine massenhafte ausbildung von Knospen.
Ich darf dabei nicht vergessen das die Eibe empfindlich ist in ihrem Saftfluss, ihre Saftbahnen. Habe ich mich vorhin ausgetobt beim anbringen von grossflächige Shari bereiche, ohne das ich die „Baccata“ genügent zeit gab dies zu verkraften, wird meine arbeit ohne pardon belohnt werden.
Ist der Saftfluss, oder sind die Saftbahnen vorbestimmt worden, und kann man wahrnehmen das diese Saftbahnen mit dem Wurzelschnitt nicht in ihre Funktion gefährdet werden oder sind, kann man ohne weiteres auch die Grünmasse reduzieren.
Wurde ich so vorgehen wollen wenn eine „Baccata Summergold“ vor mich steht, und schneiden ich Grün UND Wurzeln, auch dann bekomme ich dafür die Rechnung. Sie kann dies nicht ohne weiteres verkraften.
Bei alle von mich beschriebene Eibe rede ich nur von Eibe die eine optimale Gesundheit kennen.
Steht die Eibe schon mehrere Jahre in eine Holzkiste oder Container und ist nicht in ihre Wurzeln gearbeitet, verkraftet die „Baccata Summergold“ einen starken Wurzelschnitt nicht. Bei diese Sorte muss ich den Baum, wie soll ich sagen, „einprägen“ das ich etwas an ihr machen möchte. Ich muss sie also jedesmall wieder spüren lassen das ich was von sie möchte ohne mich dabei aufs messerschneide begeben zu wollen.
Eiben sind Bäume denen man „Lesen“ lernen muss. Weiss man was sie dir sagt, kann man in kürzerste zeit sehr grosse erfolge erzielen. Möchte man die Eibe, Eibe sein lassen ohne verstanden zu haben das keine Pflege zu verlusst der Eibe führen kann ist es ab zu raten gleichzeitig mehrere Pflegearbeiten auf einmal durchführen zu wollen.
Wer bin ich das ich sagen darf wie man die Bonsaikunst erleben sollte.

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Re: die Bonsaikunst: einen weg voller Staub.

Beitrag von zwanziger » 16.01.2010, 15:49

Danke Urikawa für deine Ausführliche Erklärung.

Ich werd erst mal nur Umtopfen,
und dabei schauen,
was und wieviel ich an Wurzeln entfernen kann,
bis ich den nächsten Schritt machen kann,
bin ich schlauer :mrgreen:
MfG André

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