eiben, substrat mischung und der ph wert

Nicht nur eine Frage nach dem Warum
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Marcel P
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eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von Marcel P »

hallo zusammen,

wie wahrscheinlich die meisten hier in der foren gemeinde, habe auch ich alle beiträge von urikawa (patrick) mit großen interesse und begeisterung gelesen! an dieser stelle auch von mir herzlichen dank für die detailierten informationen und die arbeit die du dir für alle hier im forum gemacht hast, lieber patrick! :-D *daumen_new* *kiss*

aber trotzdem werfen sich mir einige fragen und unklarheiten auf!

ich hoffe ich habe es richtig verstanden und gelesen!? wenn nicht bitte ich um entschuldigung und korrektur, dass eiben (taxus baccata) sauren böden/substrat brauchen war unter anderem eine ausage von urikawa!?

es ist nur eine verständisfrage, da nach meinen wissen taxus bac. kalk liebend sind und somit doch eigentlich einen höheren ph wert bevorzugen.!?

ist dies nur im garten, im freiland der fall!? oder auch in kultur als bonsai !? stellt sich in der schale eine andere kultur/pflege bedingung da, in bezug auf den ph wert, sprich wenn im substrat torf mit zugegeben wird ist das ausgangs substrat erstmal leicht sauer, (in berücksichtigung auf das gießwasser) kann sich dann der ph wert wieder nach oben oder unten verändern , dass ist klar!

ich habe bisher immmer zu meiner mischung( bims zeolith, lava) ca. 10% torf und 10-15% kalksplitt und den ph wert recht neutral zu halten bei gemischt.

evtl. sind dadurch aber wie aktuel bei mir zu beobachten probleme bei ein paar meiner eiben aufgetreten in form von schwächers wachstum und teilweise an den trieb enden chlorotische erscheinungen verfärbungen zu sehen!

ich weiß das es sehr mühsam ist, fundiert eine aussage zu treffen, da es zu viele faktoren gibt, wässern, düngen, standort(bei mir voll sonnig ) ph wert aktuell...usw.

würde mich über erfahrungen eurer seits sehr freuen und wenn urikawa (patrick) nochmal was dazu sagen/schreiben könnte wäre das natürlich absolut super!*hello*

welche erfahrungen habt ihr mit euren eiben und substart mischungen gemacht, dünger, wässern in bezug auf entwicklung, wachstum und nadelfärbung?!

vielen dank an euch alle,

vg,
marcel
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aktuelle bilder von der verfärbung der nadeln, schadbild seit ca. 1jahr
aktuelle bilder von der verfärbung der nadeln, schadbild seit ca. 1jahr
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espanna
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von espanna »

Moin Marcel,

meine Erfahrung nach brauchen Eiben etwas mehr organische Anteile. Ich nehme Kokos oder Torf und Pinienrinde. Um die 20% darf es schon ausmachen.
Ich dünge recht viel - mineralisch und organisch. Zusätzlich gebe ich 1-2 mal die Woche Aminosol als Blattdünger.

Da du schreibst dass die Blätter seit 1 Jahr so sind hast du sicherlich schon das eine oder andere ausprobiert.
Wann hast du umgetopft?
Ich würde die Eibe aus den Topf nehmen, ausschütteln, die Wurzeln nicht schneiden, umsetzten und dann ganz oft mit Wasser übersprühen, mit einen leichtenlösung Aminosol in größer werdenden Gaben besprühen und für dieses Jahr über dem Substrat nicht düngen. Im Herbst dann einen Herbstdünger auflegen, das wars.
Bei mir haben diese Maßnahmen geholfen.
Gruß
László

"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp

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Marcel P
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von Marcel P »

espanna,

die eibe steht jetzt das 2te jahr in der schale und ist noch nicht richtig eingewachsen, ich werde aber im frühjahr oder evtl. jetzt im herbst sie mal rausnehmen und schauen ob mit den wurzeln irgend was nicht stimmt! mineralische düngung habe ich seit ca. 1 monat eingestellt und 1 x wöchentlich mit amnisol eine blattdüngung vorgenommen!

vg,
marcel

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Marcel P
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von Marcel P »

wie auf den bildern zu sehen,

ist immer nur der neuaustrieb von den vergilbten nadeln/trieben betroffen, die ältern nadeln im hinteren bereich sind alle satt grün! :?

vg,
marcel

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ChristianB
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von ChristianB »

Hallo Marcel,
du stellst hier den zweiten Baum vor, der Mangelerscheinungen durch zu geringe Versorgung mit Spurenelementen, i.e. Eisen und Magnesium zeigt.
Kannst Du da ein Muster erkennen?

Es liegt nicht an der Zusammensetzung des Bodens sondern an der Nährstoffzufuhr.
Die Kombination Bims/Lava/Zeolith + Torf oder Boncoco oder Kokosfasern sind ausreichend um fast alle Bonsaiarten zu kultivieren. ( Genau so wie die Kombination Akadama/Kiryu). Die unterschiedlichen Anteile der Grundzutaten werden bestimmt vom Wasserbedarf der jeweilig zu pflegenden Art und der Größe der Schale. (Wenn ein Säufer in eine kleine Schale soll, muß das Substrat eben mehr Wasser speichern können)

Sämtliche weiteren Beimischungen die den pH des Bodens verändern sollen funktionieren nur kurz. Dauerhaft lässt sich der pH nur über das beeinflussen was man regelmäßig zuführt. Da gibt es unter den Stichwort Bewässerungsdüngung genügend Beiträge (hier im Forum kannst Du ja auch nach Tomatenmethode suchen).

Die Idee, dass die eine Baumart besonders "Kalkliebend" ist und andere Bäume dementsprechend säureliebend sind, ist einfach falsch.
Das rührt wohl daher, dass der Pflanzenfreund in der Natur beobachtet hat, dass bestimmte Arten z.B. vermehrt auf kalkreichen Standorten vorkommen und er dann den Rückschluss gemacht hat, dass diese Bäume, da sie ja kalkliebend sind, auch in der Einzelkultur unter diesen Bedingungen besonders gut wachsen würden.
In Wahrheit ist es aber so, dass diese Pflanzen an den "schlechteren" Standorten vermehrt vorkommen, weil hier die Konkurrenz durch wuchsstärkere Arten nicht mehr so stark ist. Wenn sich die Bäume das "aussuchen könnten", würden sie aber die besseren Standortbedingungen (mittelfeucht und leicht saurer pH) bevorzugen.

Ich habe mal ein Beispieldiagramm verlinkt: http://www.youscreen.de/lvudocih09.jpg
Die Google suche nach "Ökogramm nach Ellenberg" bringt da weitere Erkenntnisse.
Hier wird dann auch immer die Waldkiefer als Paradebeispiel dargestellt, die sowohl auf extrem nassen-sauren, extrem trocken-sauren und extrem trocken-alkalischen Standorten vorkommt. Der Umkehrschluss die Waldkiefer müsse daher auch als Bonsai z.b. besonders trocken gehalten werden, ist aber auch falsch. Sie überlebt den Pflegefehler nur besser als andere Bäume.

Mein Rat für deine Eibe, Kiefer und evtl. noch andere Bäume: genau das was mein lieber Namensvetter geschrieben hat
- miss den pH-Wert deines Substrats
- falls nötig verändere den pH über deine Düngezugabe (z.b. den Dünger auf das Wasser einstellen, Chris ist da sicher gerne behilflich)
- wenn der pH-wert (dann) stimmt (z.B. pH6), verabreiche dem Baum gezielt Spurenelemente, Eisen und Magnesium
- lass sämtliche anderen Mittel weg, kein zusätzlicher Aldi Dünger, kein Aminosol, kein Fungizid oder was auch immer. Mit den ganzen unterschiedlichen Mittel verschlimmbesserst man meist alles.

Und im Winter kannst Du ja dein Düngekonzept noch einmal überdenken. Ich nutze z.B. bei meinen Nadelbäumen (das sind u.a. 25 Pinus sylvestris) die oben beschrieben Bewässerungsdüngung. Bei vielen Laubbäumen dünge ich klassisch-japanisch mit organischen Düngerpellets/-kuchen, was richtig angewendet auch super funktioniert.
Viele Grüße

Christian

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Marcel P
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von Marcel P »

hallo christian,

erstmal an dieser stelle vielen dank für deine sehr ausführliche analyse und rückmeldung! *daumen_new*

ja du hast richtig erkannt das es sich um ein weiteren baum von mir handelt mit dieser art von höchstwahrscheinlich mangelerscheinungen! :(

deshalb stelle ich diese bäume auch vor um evtl. rückschlüsse auf meine pflegefehler ziehen zu können und zu handeln!

das merkwürdige ist jedoch das die bäume unterscheidlich auf die selbe pflege reagieren, ich habe z.b. einige chin. wacholder 3 von ihnen sind richtig satt grün /teilweise kräftig blau Grün, 2 meter daneben stehen 2 chin wacholder sie leicht blass die auch nach mangelerscheinung aussehen gleiche pflege bedingung!
und so zieht sich das durch einige meiner bonsai (aber nicht alle).
das da irgend ein fehler meiner seits vor liegt ist nicht von der schippe zu wuchten, allerdings bin ich da noch nicht genau hinter gekommen warum und weshalb, deswegen freue ich mich und schätze den austausch mit euch hier sehr! :-D *daumen_new*

jedenfals bin ich durch meinen beitrag mit den gelben kiefer nadeln schon mal weiter gekommen und werde den empfehlungen von dieter, dirk und chris nachgehen und mir ph und ec messer zulegen, um erstmal zu bestimmen was da eigentlich genau masse ist.

dann geht es in die nächste runde!

aber nochmal vielen dank für deine tipps und links!

vg,
marcel

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ChristianB
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von ChristianB »

So ist's Richtig!

noch zwei Anmerkungen:

- Da ich ja selbst auch Kiefern sammle und auch einige behalte (!), topfe ich relativ viel Kiefern um. Dabei stelle ich fest dass sich bei den meisten (80%) eine normale Mykhorryza entwickelt hat, bei einigen jedoch nicht. Dabei ist kein Muster zu erkennen. Alle Bäume werden gleichmäßig ausschließlich mineralisch gedüngt.
Bäume entwickeln sich manchmal einfach unterschiedlich und auch dass muss man hinnehmen.
(Allerdings ist bei mir die fehlende Mykhorryza von Aussen nicht zu erkennen)

- Auch bei meinen Kiefern ist die Tendenz zu erkennen, dass sie über den Sommer blassere Nadeln haben. Wenn mich das stört, gebe ich ein wenig Magnesium und Eisen und es wird besser. In den letzten Jahren hat es mich weniger gestört, da sich das bei mir im Laufe des Herbst von allein normalisiert.
Ob eine Kiefer über die Vegetationsperiode gut versorgt wurde erkennt man eigentlich an der Anzahl der Knospen an den Trieben im Herbst: 1-2 Knospen = Mangelernährung 3 = normal >3= gut

Du bist auf dem richtigen Weg!
Viele Grüße

Christian

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Marcel P
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von Marcel P »

christian,

sehr interessant was du schreibst mitden kiefern und du hast schon recht das jede pflanze unterschidlich auf substrat, standort dünger reagiert obwohl die pflege bedingungen die selben sind! zur knospenbildung ist bei meiner vorgestellten kiefer zu sagen: das es dieses jahr keinerlei rückknospung gab und auch die end knospen jeden einzelnen trieb ist sehr schwach und mickrich! ich hatte ja auch schon erwähnt das die älteren nadeln dieses frühjahr einen pilz befall hatten und ich die alten befallen nadeln abgesammelt habe! evtl. kämpft da der baum auch noch etwas mit!?

vg,
marcel

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Urikawa
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von Urikawa »

Marcel,

Ich habe die Bilder denen du hier herein gestellst hast wieder und wieder angesehen. Ich bin mir nicht ganz sicher aber glaube erkennen zu können welches problem da lauert. Deine Eibe hat meines achtens nach zu kämpfen mit Schildläuse und ich wurde dich ohne weiteres raten um deine Eibe Nemathoden zu verabreichen. Betrachte bitte mal die Nadeln die nicht aus diesen Jahr stammen. Einige von diese Nadeln zeigen an ihre basis einen streifen wo das Blattgrün nicht mehr vorhanden ist. Dies selbe kann man bei einige Nadeln des Neuen Austriebes auch erkennen. Dies ist das zeigen dafür das die Eibe mit einem problem in ihren Würzeln kämpft. Dies wiederum zufolge sorgt dafür das die Schildlaus ihre arbeit machen kann. Bitte stelle wenn möglich ein Bild rein wodrauf die unterseite der alten Nadeln zu sehen ist.
Ich habe ein Teil eines Bildes herausgeschnitten und die Pfeile zeigen dir die stellen wo ich glaube eine Schillaus und eine Nadel ohne Blattgrün sehen zu können. Aber wie gesagt brauche ich dazu ein weiteres Bild.
Wer bin ich das ich sagen darf wie man die Bonsaikunst erleben sollte.

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Urikawa
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von Urikawa »

Hier das von mir gemeinte Foto mit den Pfeilen.
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Wer bin ich das ich sagen darf wie man die Bonsaikunst erleben sollte.

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Marcel P
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von Marcel P »

hallo patrick,

schön das du dich meldest,

ich habe mir die nadeln nochmal genau angesehen und konnte keine schildläuse feststellen ! weder auf der blatt ober noch unterseite! das etwas mit den wurzeln evtl. nicht stimmt da könntest du recht haben, da die eibe nach fast 2,5 jahren immer noch recht locker in der schale sitzt! :? sollte ich vorsorglich nematoden gießen? du hattest ja geschreiben für eiben der art steinernema kraussei!

ein paar bilder habe ich noch mal gemacht sind teilweise nicht sehr aussage kräftig die bilder sind mit meinem iphone gemacht und der zoom ist irgendwie nicht mehr so funktional! :?

vg,
marcel
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bild von unten blatt unterseite!
bild von unten blatt unterseite!
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aktueller neuaustrieb
aktueller neuaustrieb
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nach vorsichtiger freilegung der ersten 3 cm vom substrat, scheinen die würzeln im oberen bereich vital zu sein!
nach vorsichtiger freilegung der ersten 3 cm vom substrat, scheinen die würzeln im oberen bereich vital zu sein!
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in vielen meiner schalen, im substrat wie auch hier bei der eibe, habe ich ne ganze menge von den fadenwürmern, die wie ich soweit mit bekommen habe, aber nicht schädlich seien sollen oder etwa doch !?
in vielen meiner schalen, im substrat wie auch hier bei der eibe, habe ich ne ganze menge von den fadenwürmern, die wie ich soweit mit bekommen habe, aber nicht schädlich seien sollen oder etwa doch !?
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bock
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von bock »

eventuell eine Trauermückenlarve?
Können die Wurzeln schädigen....
liebe Grüße Andreas
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Marcel P
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von Marcel P »

echt andreas,

das wäre aber nicht so gut,wenn das so ist, würde es auch den schlechten halt in der schale erklären und das die eibe irgendwie nicht richt richtig einwächst! und somit ist das u.a auch evt. eine ursache der gelben nadeln und des schlechten wachstums.

was sollte man, kann man dagegen machen?

ps: die eibe macht auch keine rückknospung!

vg,
marcel

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bock
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von bock »

Moin Marcel,

ich bin mir nicht sicher, viele Trauermückenlarven leben als Saprophagen, ernähren sich also von totem organischen Material. Ich bin kein Entomologe, daher kann es auch eine Larve von einem anderen Insekt sein, schädlich oder harmlos. Aber es passt schon irgendwie zu deinem Schadbild, von daher halte ich die Behandlung mit den passenden Nematoden schon mal für eine gute Möglichkeit.
Wenn sich die Art nicht genauer bestimmen lässt würde ich sogar die chemische Keule auspacken, wenn der Baum meiner wäre.

Respekt urikawa - was du an ein paar Fotos alles erkennst ist ja enorm!!!
*daumen_new*

Viel Glück bei der Krankenpflege Marcel!
liebe Grüße Andreas
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Sanne
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Re: eiben, substrat mischung und der ph wert

Beitrag von Sanne »

Hallo Marcel,

ich habe mit Eiben noch nicht viel Erfahrung, da ich meine europäische Eibe erst ein halbes Jahr habe. Deine Eibe hat im Gegensatz zu meiner sehr gute Rückknospung. Bei meiner sind die jungen Nadeln auch etwas gelblich. Vielleicht werden sie zum späteren Zeitpunkt von alleine noch dunkelgrüner hoffe ich. Auf dem Bild IMG_3134.JPG sieht das gar nicht so gelblich aus.

Wegen der Würmer oder Trauermückenlarven würde ich den Baum Mitte August bis Anfang September aus der Schale nehmen und den Wurzelballen ein paar Mal kräftig abbrausen und zwischendurch mal in einem großen Eimer Wasser stellen. Vielleicht muss Du gar nichts an den Wurzeln schneiden. Dann in frisches Substrat setzen (ich bevorzuge hier die Kiefernhausmischung von Enger) und evtl. einen etwas kleineren Topf oder Schale verwenden.

Viel Erfolg.

Gruß, Sanne

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