Sanierung eines Fächerahorns

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Heike_vG
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Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Heike_vG » 22.07.2011, 11:22

Hallo, Ihr Lieben,

vor gut einem Monat hat ein Fächerahorn zu mir gefunden, aus dem Nachlass einer Frau, die ca. 30 Jahre Bonsai betrieben und auch recht viel Geld darin investiert hat.
Die letzten Jahre ihres Lebens, besonders als sie schon krank war, hat sie ihre Bonsai nicht mehr intensiv pflegen können, sie wurden nicht umgetopft, kaum gedüngt und wohl auch oft nicht genügend gegossen. Entsprechend war jetzt der Zustand.
Meine AK-Kameraden und ich haben neben viel Zubehör die letzten 5 Laubbonsai der Sammlung übernommen und haben jetzt die interessante Aufgabe, diese Bäume wieder zu sanieren.

Mein Fächerahorn war ein Vierfachstamm, wovon aber der in meinen Augen überflüssige und uninteressante vierte Stamm abgestorben war. Die Krone war überdimensional groß geworden, teilweise verkahlt, viele abgestorbene Zweige dazwischen und die Blätter beunruhigend klein.
Der Baum stand in einer alten Peter-Krebs-Schale aus dem Jahr 1987, die mir sehr gefällt.
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20. Juni 2011, so kam der Ahorn zu mir. Ich habe erfahren, dass er aus einem Japan-Import des Bonsaizentrum Heidelbergs in dessen besten Zeiten stammt und an die 20 Jahre im Besitz der verstorbenen Bonsaifreundin war.

Als erstes habe ich das Unkraut von der Erdoberfläche entfernt, eine schwache Düngerlösung verabreicht, den toten vierten Stamm und die toten Zweige entfernt. Zum Glück fanden sich keine Hinweise auf einen Pilzbefall. Eine neue Vorderseite drängte sich mir auch schnell auf.
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21. Juni 2011, den hellsten Tag des Jahres nutzte ich noch schnell, um einen Rückschnitt vorzunehmen.
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Nach dem Rückschnitt war der Baum handlicher und ich machte mich daran, ihn aus der bauchigen Schale herauszubekommen, was ein schwieriges Unterfangen war, weil der Ahorn viel zu lange nicht umgetopft worden war. Der Wurzelballen war sehr fest und dicht. Mit Sichelmesser und Sichelsäge musste der Baum freigeschnitten und anschließend mit Hebelinstrumenten aus der Schale gestemmt werden. Die außen unter dem Schalenrand herumgewachsenen Wurzeln wurden dabei natürlich entfernt, ansonsten habe ich nur die Wurzeln im unteren Bereich etwas gelockert, den Rest des Ballens aber ungestört gelassen.
So wurde der Ahorn nun in eine geräumige Trainingsschale gepflanzt, Substratmischung aus Akadama, Qualitätsblumenerde, etwas Bims und etwas Kanuma.
Anschließend bekam der Baum einen Platz im Gewächshaus und bereits nach wenigen Tagen zeigten sich die ersten neuen Knospen aus dem alten Holz. Deswegen legte ich dann gleich Biogold auf, bevor ich in den Urlaub fuhr.
Die bewährte Bewässerungsanlage versorgte meine Bäume prima während meiner Abwesenheit und als ich vor einigen Tagen zurückkam, hatte der Ahorn schon erstaunlich kräftige neue Triebe gemacht.
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21.7.2011, welch ein kräftiger Austrieb innerhalb kurzer Zeit!


Das weitere Vorgehen ist so geplant, dass der Baum den Rest des Jahres im Gewächshaus bleibt und frei wachsen darf. Nach dem Laubfall im Herbst erfolgt dann ein ordnender Schnitt, Überwinterung frostfrei im Gewächshaus.
2012 soll der Baum vollsonnig draußen stehen, bleibt noch in der Trainingsschale, wird aber regelmäßig beschnitten. Im Frühjahr 2013 soll dann eine gründliche Bearbeitung des Wurzelballens erfolgen, ehe der Ahorn wieder in eine richtige Schale gepflanzt wird. Wenn sie dann von der Größe her noch passt, nehme ich die alte Schale wieder.

Das Andenken der verstorbenen Jutta möchte ich bei der Pflege dieses Baums bewahren, gerade weil es ihr auch besonders wichtig war, dass Ihre Bonsai und das Zubehör in würdige Hände kommen. Dem möchte ich gerne gerecht werden.
Dieser Frau, die sich so viele Jahre lang intensiv mit Bonsai beschäftigt hat, fühle ich mich verbunden. Ich bin sehr dankbar, dass ich in sehr jungen Jahren schon zu Bonsai gefunden habe, so dass ich jetzt schon 30 Jahre Beschäftigung mit diesem Hobby hinter mir habe, aber trotzdem noch jung genug bin, auf weitere 30 Jahre Bonsai hoffen zu dürfen. *pray*

Liebe Grüße,

Heike
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Georg
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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Georg » 22.07.2011, 11:30

Hallo Heike,
ich hab´jetzt mal gerechnet; hast Du schon in Windeln mit den Bonsais angefangen?
Oder habe ich Dein Alter falsch eingeschätzt..... :wink:
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)

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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von bonsaiheiner » 22.07.2011, 12:11

Hallo Heike,

der wird guuuuut!

Was besseres hätte dem Baum gar nicht passieren können. Unter Deinen Fittichen wird das Andenken der Verstorbenen sicher noch Jahrzehnte mit Verstand gepflegt werden.

Wir beschäftigen uns ja ungefähr ähnlich lange mit Bonsai, aber solche positiven Horizonte kommen bei meinem bereits vorangeschrittenen Lebensweg nicht mehr so richtig auf.

Aber wie heisst es bekanntlich: Wenn ich wüsste, dass ich morgen...., ich würde heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.

Liebe Grüsse,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!

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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Heike_vG » 22.07.2011, 12:48

Das ist aber sehr schmeichelhaft, Georg, danke! :-D Ich habe im Alter von 15 Jahren mit Bonsai begonnen.

Ja, Heiner, ich werde alles daran setzen, dem Baum wieder zu einer guten Zukunft zu verhelfen. Und irgendwann werden auch unsere Bäume in die Hände jüngerer Bonsaifreunde übergehen müssen. Inzwischen ist auch die deutsche Bonsaiszene so "alt", dass dies zum Alltag gehören wird. 8)
Aber wir tun unser bestes, um noch lange selbst Freude dran haben zu können, stimmt's? *bouncer*

Liebe Grüße,

Heike
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Carmen_G.
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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Carmen_G. » 24.07.2011, 11:23

Hallo Heike,

solche "Andenkenbäume" habe ich auch einige.
Es ist immer eine besondere Aufgabe sie zu pflegen, weiterzugestalten und in den meisten Fällen erst wieder in Schuß zu bringen.
Leider sind sie in der Regel wegen gesundheitlicher Einschränkungen der Vorbesitzer die letzte Zeit vernachlässigt worden.
Umso schöner, wenn man sie noch rechtzeitig bekommt um sie wieder aufbauen zu können.

Dein Fächerahorn macht wieder große Schritte nach vorne und Jutta würde sich freuen wenn sie ihn sehen könnte!
Den abgestorbenen Ast (Stämmchen) sehe ich auch nicht als Verlust, eher hat der Baum dadurch gewonnen.
Der Rückschnitt hat ihm auch gut getan.

Eine Frage hätte ich. Wieso möchtest Du den Baum dieses Jahr ganz im Gewächshaus halten? Gesund ist der Baum ja und die neu gebildeten Blätter und noch kommende müßten doch Outdoor-beständig sein.

Daß Du mit den verschiedenen Substraten, bzw. festen alten und dichtem Wurzelballen und neuem durchlässigen Substrat aussen herum vorsichtig sein mußt damit der Baum auch innen feucht wird, das weißt Du ja. Da ich Deine Art zu gießen kenne...sorgfältig und nicht nur einmal drübergehen, sondern auch nachgießen und einsickern lassen, mache ich mir da aber keine Sorgen.

Auf alle Fälle wünsche ich Dir viel Erfolg und Freude dabei dem Baum zu alter Schönheit und darüber hinaus zu verhelfen.

viele Grüße
Carmen
Liebe Grüße
Carmen

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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Heike_vG » 24.07.2011, 11:46

Hallo Carmen,

vielen Dank für Deine Zustimmung. Stimmt, ich erinnere mich, dass Du auch einige "Nachlass-Bäume" hast. Zurzeit ist es noch etwas ungewohnt für viele von uns, wo die Bonsaiszene hier noch so jung ist, aber wenn man die Lebensgeschichten alter japanischer Bonsai liest, merkt man dass es eigentlich ganz normal ist und wegen der Langlebigkeit der Bäume zwangsläufig immer häufiger vorkommen wird. Es hat für mich schon einen gewissen Reiz, wenn ein Baum so eine Geschichte des Vorbesitzers mitbringt. Es scheint zur Ausstrahlung des Baums beizutragen.
Shaki hat geschrieben:Eine Frage hätte ich. Wieso möchtest Du den Baum dieses Jahr ganz im Gewächshaus halten? Gesund ist der Baum ja und die neu gebildeten Blätter und noch kommende müßten doch Outdoor-beständig sein.
Ich mochte den Baum anfangs weder der vollen Sonne aussetzen (er stand bei der Vorbesitzerin im Schatten eines großen Nadelbaums und ziemlich windgeschützt), noch unseren starken Winden. So habe ich ihn gleich ins Gewächshaus gestellt und über unseren Urlaub dort gelassen. Nun hat der Baum darin so viele neue Triebe und Blätter gemacht, die aber ein bisschen weich und wohl auch nicht ganz UV-beständig sind. Deswegen möchte ich nicht riskieren, dass Wind und Sonne das gleich wieder alles beschädigen.
Die Sonne steht zurzeit so hoch, dass das Gewächshaus gut beschienen wird und kein Lichtmangel herrscht. Deswegen scheint es mir die richtige Entscheidung zu sein, den Baum dieses Jahr darin stehen zu lassen.
Was denkst Du?

Liebe Grüße,

Heike
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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Carmen_G. » 24.07.2011, 12:15

Für den Urlaub und um den Austrieb nach dem Rückschnitt wieder zu fördern finde ich das Gewächshaus ganz o.k.
Jetzt würde ich den Baum aber ins Freie stellen, wenn auch nicht gleich ganz in die Sonne.
Schattenplätze sind bei Dir aber ja rar, aber evtl. kann man ihn so stellen, daß ein größerer Baum oder ein oberes Regal ihn in der heissesten Tageszeit etwas beschattet?
Wenn bei Dir momentan so richtig heisses Sommerwetter ist, dann könnte man auch noch etwas warten bis September. (Bei uns wäre es zur Zeit ideal, so um die 16 bis 20 Grad, viel bewölkt und oft Regen.)
Wenn auch nicht gleich, aber ich würde den Baum auf alle Fälle heuer noch ins Freie stellen.
Gerade die Windbewegung, wechselnde Witterungen und Luftfeuchtigkeiten usw. härten ab.
Umso besser und kräftiger (nicht länger sondern stabiler) werden dann die Neutriebe und er kommt dann besser und schädlingsfreier durch den kommenden Winter.

viele Grüße
Carmen
Liebe Grüße
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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Heike_vG » 24.07.2011, 12:29

Zurzeit haben wir richtiges norddeutsches Schmuddelwetter, Regen und viel Wind. Da würden die neuen Triebe wohl eher kaputtgeschüttelt.
Aber ich behalte die Sache mal im Auge, ob sich bald eine günstige Möglichkeit bietet, dem Baum einen gefahrlosen Platz im Freien zu bieten.

Liebe Grüße,

Heike
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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von peter krebs » 24.07.2011, 15:25

Hallo liebe Heike,
das war die Rettung kurz vor dem Untergang. :cry:
Wenn dieser Ahorn noch ein Jahr dort gestanden hätte, dann hätte es ihn nicht mehr gegeben.
Durch die Verjüngungskur, die er durch Dich jetzt erfahren hat, wird er Dich mit einer neuen Vitalität erfreuen.
...und durch deine spirituelle "Zuneigungsnahrung", die er jetzt noch zusätzlich bekommt, wird er die Schmetterlinge fliegen lassen. :-D :-D :-D
Ganz herzlich
Peter

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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Walter Pall » 24.07.2011, 18:13

Sehr gut gemacht, der wird in einigen Jahren großartig!

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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Heike_vG » 24.07.2011, 18:52

Vielen Dank, es freut mich sehr, von Euch zwei erfahrenen Schwergewichten des deutschen Bonsai so ermutigende Dinge zu lesen! :-D

Liebe Grüße,

Heike
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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Heike_vG » 30.10.2011, 17:44

*updated*

Hallo, Ihr Lieben,

hier kommt schon mal ein kleiner Zwischenbericht zu diesem Baum. Er ist geradezu unerwartet gut gediehen und hat die zweite Hälfte des Sommers im Freien verbracht, nach vorsichtiger Gewöhnung und anfänglichem hin- und hertragen zwischen Gewächshaus und zunehmend sonnigeren Plätzen.
Der Ahorn wuchs wie verrückt, konnte und musste auch schon geschnitten werden, um die schwächeren unteren Bereiche mehr aufholen zu lassen. Ich denke, ich kann nächstes Jahr schon etwas mehr mit diesem Baum machen als ursprünglich angedacht.
Die Herbstfärbung ist schon mal eine Freude. :-D

Liebe Grüße,

Heike
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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Dirk K. aus L. » 30.10.2011, 19:59

Heike,

wie man sieht, ist das gute Stück bei dir in besten Händen. Halte uns weiter auf dem Laufenden.

Schönen Gruß, Dirk
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)

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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Heike_vG » 13.11.2011, 20:16

*updated*
Nachdem der Fächerahorn sich von seinem Laub verabschiedet hat, habe ich ihn mir zu einem leichten, ordnenden Schnitt und gründlicher Inspektion vorgenommen. Es hat viel länger gedauert, als ich vorher angenommen hatte. Der ganze Baum war nämlich von winzigen roten Knospen übersät, die überall an den Stämmen, Ästen und Zweigen entstanden sind, zum Teil geradezu dicht an dicht! Das spricht natürlich dafür, dass der Ahorn sehr an Vitalität gewonnen hat. :-D Andererseits kann man solch eine Menge Knospen natürlich nicht ungehindert austreiben lassen, sondern muss schon vorher genau selektieren, welche Knospen man wo gebrauchen kann und welche nicht. Dies hat heute seine Zeit gedauert.

Liebe Grüße,

Heike
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Das Laub ist weitgehend abgefallen.
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Die Stelle, an der ich den abgestorbenen vierten Stamm entfernt habe, schließt sich schon sehr gut.
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Nach dem Schnitt.
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Re: Sanierung eines Fächerahorns

Beitrag von Hans W. » 13.11.2011, 20:39

Hallo Heike ,

die Idee ist gut zu sehen !!

Schöne Arbeit ,
er könnte mal das Auge einfangen !

Viele Grüße

Hans W.
,,die Schönheit "eines Baumes einzufangen ,
fordert das Auge und die Geduld ,
alles liegt in der Wiege dieser Zeit ,
,,dem Weg das Ganze , der Einheit die Zeit"

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