Projekt Nashi

Erfahrungsaustauscht und Dokumentation von Sämerein und Stecklingsanzucht von Gehölzen auf dem Weg zur Bonsai tauglichen Rohpflanze.
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abardo
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Re: Projekt Nashi

Beitrag von abardo » 06.09.2016, 12:24

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Gatze
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Re: Projekt Nashi

Beitrag von Gatze » 01.05.2017, 11:36

Hi,
Ich habe heuer nach Claudias Anleitung (Kamillentee bad, grobes Substrat) gesät. Ich habe die Samen einfach im Dezember in einem Topf gegeben und zu meinen anderen Pflanzen ins Winterquartier gestellt. Von 12 Samen sind 11 was geworden. *dance* (Der 12. keimte Anfang Januar, und ging 2 tage später bei Frost wieder ein.)

Ich habe hauptsächlich Nashis der hellen Sorte verwendet, da bei den Dunklen keine brauchbaren Samen dabei waren. Die 12 Samen stammen aus 2 Früchten.
Nashi1.jpg
Ein Teil der Nashis
Vielen Dank für diese Anleitung! *daumen_new*
Grüße Magda

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nov74
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Re: Projekt Nashi

Beitrag von nov74 » 26.09.2017, 14:44

Es macht viel Spaß, die Entwicklung zu verfolgen. Ich bin gespannt wie es mit den Nashis weiter geht.

VG

Marc
Grüße aus dem Dorf an der Düssel

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Re: Projekt Nashi

Beitrag von Gatze » 01.12.2018, 14:37

Hi

Ich wollte mal über meine Beobachtungen zur Überwinterung der Nashis schreiben:

Ich habe sie draußen vor Wind und Sonne Geschützt überwintert und habe festgestellt, dass es meinen Nashis anscheinend nichts ausmacht, wenn es über längere Zeit friert. Denn sie haben, obwohl viele meiner anderen Bäume eingingen, alle bis auf einen (da hab ich im Herbst umgetopft und zu radikal geschnitten) überlebt. Vielleicht lag es am etwas tieferen Anzuchtstopf. Deshalb hab ich heuer 4 von meinen 10 Nashi Sämlingen im Frühling in Trainingstöpfe gesetzt und schaue wie sie den Winter in ner Keramik Schale vertragen. Wenn sie es überleben (wovon ich ausgehe) kommen sie nächstes Jahr dann in ein Beet wo sie mal so richtig gas geben dürfen :-D

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
Grüße Magda

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Re: Projekt Nashi

Beitrag von abardo » 01.12.2018, 14:49

Hi,

bei mir ist nur noch eine Nashi übrig, in einer höheren Schale überwintert die bei Plusgraden im Gartenhaus. Seperat von allem anderen, weil die extrem anfällig für Rost ist. Steht auch übers Jahr weit weg ganz hinten im Garten. Eventuell ist sie sogar ein Überträger von BGR, da will ich meine guten Wacholder nicht gefährden.

Die restlichen Nashis habe ich letztes Jahr entsorgt, alle vom Rost zernagt, Spritzen hat nicht geholfen.

Generell bin ich mittlerweile der Meinung, dass Nashis nicht gut für Bonsai geeignet sind. Anfällig für Rost, ohne Abmoosung kein ordentliches Nebari, extrem apikaldominant und bei der Rückknospung so schwierig wie Äpfel. Wer Glück hat, findet mal einen gut vorgestalteten, gesunden und etwas reiferen Rohling.
Grüße, Frank
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Re: Projekt Nashi

Beitrag von Gatze » 01.12.2018, 17:53

Hi
Die Wurzeln sahen bei mir sehr verschieden aus (von gut brauchbar bis unterirdisch) vielleicht mache ich ja die selben Erfahrungen wenn ich im Frühling wieder nach den Wurzeln schaue...
Grüße Magda

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Re: Projekt Nashi

Beitrag von Gatze » 02.04.2019, 18:30

Hi
Auch diesen Winter ging keine Nashi ein *dance*

Drei meiner Nashi schwächeln und zwar jene denen ich ohne dicken Seitenknospen die spitze im Winter gekürzt habe. Machch nicht mehr :?

Die größte Nashi hatte letztes Jahr Seitentriebe gemacht und ich habe auch diese im Winter gekürzt. Leider sind 2 der 4 Triebe vertrocknet, worans lag weiß ich leider nicht. Ich hoffe das war eine Einmalige Sache, oder wenn ich rausfinden solllte woran es liegt werde ich berichten.

Alle anderen Nashis wurden eingkürzt bis auf jene die ich nicht wie geplant letztes Jahr, sondern erst heuer, in mein Beet gesetzt habe. Sie gedeihen alle halbwegs ok.

Generell war das Wachstum letztes Jahr alles andere als gut und ich hoffe viel dünger ändert heuer etwas daran.

Die Pflanzen sind von 2mm Stämmchen bis Finger dick, obwohl sie bis diesen Frühling alle gleich behandelt wurden. Ich hätte noch mehr aussähen sollen und nur die wüchigsten behalten sollen!

Wie siehts mit euren Nashis aus?
Grüße Magda

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Re: Projekt Nashi

Beitrag von Gatze » 03.04.2019, 15:04

Hi
Hier noch ein Bild von einem der abgestorben ästchen.
Der Stamm hat sich an der Stelle dunkel verfärbt doch als das abgestorbene Ästchen entfernt habe war die Schnittwunde grün. Ich hoffe es ist nichts dramatisches für den Baum...
IMG_20190403_101739.jpg
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Grüße Magda

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