großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

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Michael 86
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großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Michael 86 » 09.11.2017, 08:48

Guten Morgen

Es ist soweit. Ich benötige mal wieder eure Meinung und Rat...

Ich war gestern auf verdacht in einer kleinen Baumschule. Die Auswahl dort ist nicht berauschend, jetzt erst recht nicht mehr. Aber ich habe den Eindruck, dass man in solchen Baumschulen die besonderen Exemplare antrifft.
Ich bei einem großen (meiner Einschätzung nach chinesischen) Gartenwacholder im ~40cm Topf hängen geblieben. Durchmesser um die ~100cm hohe um die ~60cm. Ich hab mich über den dicken Stamm gewundert, wo er doch keinen so wuchtigen Eindruck gemacht hat. Ich habe eine nette ältere Dame angetroffen und sie über den Wacholder befragt. Sie erzählte mir, dass diese Wacholder keiner mehr mag. Die sind nicht mehr modern, sagt sie. Der würde schon Jahre im Beet stehen. Offenbar kommen da die Exemplare hin, die man nicht mehr wirklich pflegen möchte. Dort wurde er wohl ohne große Eingriffe wachsen gelassen. Vor drei Jahren wurde er ausgegraben und steht seit dem im Topf. Immer noch unverkauft. Der Wacholder macht auf mich einen gesunden Eindruck. Hat grobe Aststummel, Einer ein daraus entstandener Jin mit Stamm-Shari. Kaum braune Nadeln, das Laub schuppig und für wohl eher mäßige Pflege schon recht dicht. Aus dem Inneren schießen viele dünne unverzweigte Triebe heraus, an der Außenseite aber durchaus dickere, verzweigte schone Polster. es macht auf mich den Eindruck, dass der Baum was das Laub angeht durchaus Bonsaitauglich ist. Gegen BGR soll er auch nicht anfällig sein, meinte sie. Es handelt sich um einen Doppelstamm, ein weiterer eher unbrauchbarer dritter dünner Stamm ist vorhanden. Die Stämme haben einen geschätzten Durchmesser von ~6cm. Einer wächst aufrecht, der andere zieht sich erst einmal über den Boden und wächst dann schräg nach außen hoch. Die Verjüngung im oberen Bereich ist okay. Leider liegt das Grün teilweise recht weit außen, sodass man auf Rückknospung hoffen muss (je nach Art). Ich kann mir aber an diesem Baum eher keinen klassischen Baum mit vielen Ästen vorstellen, sondern eher in die dramatische Richtung mit Jin und Shari, mit wenig Grün, das aus den oberen Ästen entspringt, die wieder zum Stamm runter/zurück gebogen werden. Also eher ein Baum mit mehr Totholz und weniger Grün.
Aber eigentlich wollte ich euch weniger zutexten sondern Fotos zeigen. Leider war das Wetter regnerisch und unpassend für gute Fotos. Ich versuche es durch Menge auszugleichen, auch wenn einige Fotos qualitativ schlecht sind. Vielleicht reicht es aber, um einen groben Eindruck zu bekommen.
Nun, viel über den Baum geschrieben, fehlt natürlich der Preis. Das gute Stück soll 180€ kosten. Vielleicht kann ich noch verhandeln. Alleine der Stammdurchmesser lässt mich vermuten, dass der Preis für diesen Rohling okay wäre.
a.jpg
Hauptstamm links rechter Stamm weniger erkennbar
b.jpg
Nahaufnahme Stamm links mit Gabelung/Verjüngung weiter oben
c.jpg
An der Verjüngung entspringen 2 Äste direkt nebeneinander, einen denkbar als gebogener Jin um den gleichen Verlauf zu neutralisieren oder Jinstummel mit Sharianfang
d.jpg
rechter Stamm mit kleinem unbrauchbarem dritten Stamm, erst über den Boden dann nach außen fliehend. Evtl doppelstamm Gestaltung oder einer der beiden könnte Totholz werden. Jin unten mit entstandenem Shari
e.jpg
Stammaufteilung von oben. Links aufstrebender rechtn zuerst liegend dann aufstrebender Stamm
f.jpg
Astgewirr, wenig aussagendes Foto
f.jpg (196.4 KiB) 1645 mal betrachtet
g.jpg
lange Seitenäste, unverzweigt in Stammnähe
i.jpg
Foto von der Seite, interessante Dimensionalität ?
k.jpg
Nahaufnahme Laub
k.jpg (203.33 KiB) 1645 mal betrachtet
l.jpg
nochmal etwa schärfereLaubaufnahme
l.jpg (207.92 KiB) 1645 mal betrachtet
Zuletzt geändert von Michael 86 am 09.11.2017, 08:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße Michael :)

Michael 86
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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Michael 86 » 09.11.2017, 08:55

noch zwei komplett Aufnahmen
n.jpg
o.jpg
Was denkt ihr über den Baum?
Ist er prinzipiell von seiner Art für einen Bonsai geeignet? Kann vielleicht jemand die Art bestimmen. Ist mit Rückknospung an den langweiligen Ästen zu rechnen?Weitere Fotos kann ich gerne machen.

Was denkt ihr über sein Potential? Kann man was daraus machen, nach meiner Idee der Totholzgestaltung?
Ist der Preis angemessen oder bekommt man was besseres dafür?

Für euren Rat und Meinung wäre ich mehr als froh.
danke
Grüße Michael :)

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von baeumchen » 09.11.2017, 10:21

Sehr interessantes Stück!
Bin gespannt, was die erfahrenen gestalter dazu sagen, bei mir im garten steht was ähnliches
und zwar steht der im weg .... wär also auch ein "kandidat"

Gruß Frank
gruß + frohes gelingen
der frank aus stuttgart

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Gary » 09.11.2017, 10:55

Hallo Michael,

anhand der Fotos würde ich die Sorte mit Juniperus chinensis 'Blaauw' annehmen.
BGR ist da eigentlich kein Thema. Der Wacholder zeigt auf den Fotos auch keine Anzeichen davon.

Für eine Gestaltung ist das Laub wirklich sehr weit außen nur. Rückknospung geschieht zwar aber wohl kaum in der erhofften Form. Eigentlich hilft da nur das aufveredeln von Grün. Oder man hat mit dem Gegebenen eine abgefahrene Gestaltungsidee, welche mir aber aufgrund der Komplexität der Pflanze auf den Bilder jetzt nicht ersichtlich ist.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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Michael 86
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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Michael 86 » 09.11.2017, 12:26

Hallo Gary

Ich freue mich, dass sich jemand mit so vielen Sternen Gedanken um den Baum macht.
An Blauww hab ich auch schon gedacht, das Laub kommt diesem schon recht nahe. Allerding wächst dieser Baum sehr flach. Der Blaauw doch sehr in die Höhe.
Diese Sorte käme mir sehr gelegen.
Ich rechne natürlich nicht mit einem Wunder in Sache Rückknospung. Auch wenn ich da bei meinen kleinen Exemplaren sehr viel erkennen kann. Aber das Alter der Pflanze scheint da schon ein wichtiger Faktor zu sein, wenn ich richtig informiert bin.
Deswegen schwebt mir da auch kein gefüllter Baum vor wie dieser zb. dieser von Anja (natürlich auf die Größe übertragen), der einen gesunden vitalen Baum darstellt
viewtopic.php?f=9&t=32503&hilit=juniper ... er#p341411
sondern eher so etwas wie in diesem Link ganz unten
http://www.bonsai-info.net/baumschule/j ... -arten.htm

Diese Bäume bestehen im Prinzip ja eigentlich aus nichts anderem als einem/wenigen Ast/Äste mit stammnahem Grün, das entsprechend gebogen bzw ausgerichtet wird

Dass die Fotos bzw der Baum nicht einsichtig genug ist um das auf Fotos zu beurteilen, habe ich mir leider schon gedacht. Schade. Vielleicht meldet sich ja noch jemand
Grüße Michael :)

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Heike_vG » 09.11.2017, 12:49

Für 180,-€ oder wenig mehr kann man in Bonsai-Betrieben schon gut vorbereitete Rohlinge kaufen. Das fände ich weit lohnender.

LG, Heike
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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Chri » 09.11.2017, 12:59

Das macht aber nicht soviel Spaß Heike wie sowas. :)
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Michael 86 » 09.11.2017, 13:12

Hallo Zusammen
Naja, ich habe natürlich schon die gängigen Shops durchstöbert. Aber wenn ich ehrlich bin, finde ich da in diesem Rahmen nur Pflanzen mit Stammdurchmesser bis 3cm und die höhe von max 40cm. Und da sind die letzten cm auch nur dünne Zweige. An intensiv Totholz ist da auch nicht zu denken.
Nimmt man eine FERTIG gestalteten Baum in diesem Kaliber (zb BonXXX.de die neusten Pflanzen des heutigen Datums) kosten diese ein vielfaches (natürlich mit gutem Grund). Also einen vergleichbarer Rohling zu diesem Preis, würde mich sehr interessieren, wo ich so etwas finde
Grüße Michael :)

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Chri » 09.11.2017, 13:32

Ich finde daran nichts falsches, ich kauf sehr viel in Baumschulen/Gartencentern. Kiefern für Experimente und Fächerahorne, man bekommt fürs Geld einfach mehr, denkt man an Fächerahorne zahlst vielleicht 1/3 vom Preis und hast gleich viel davon, die Krücken in vielen Shops sind dünn, fast jeden Ast musst du sowieso entfernen, warum also.
Mit freundlichen Grüßen,
Christoph

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Maddin.678 » 09.11.2017, 14:11

Ich finde den Baum auch klasse! Da kann man sehr vieles ausprobieren und Erfahrungen an Totholzbearbeitungen sammeln! 180€ ist schon was... Ich würde auch noch versuchen zu handeln, schließlich bekommen die denn nicht verkauft...


Falls es mit der Rückknospung nicht klappt wie geplannt, wären (wie Gary schon schrieb) vielleicht Bohrpfropfen oder Anplatten gute Möglichkeiten. Je nach dem wie groß die Bohrungen sind,ist das gesundheitliche Risiko auch eher gering.

Dazu interessant der eine Ausschnitt:
https://youtu.be/lzDRq4MY4hE?t=3m
Viele Grüße
Martin

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Heike_vG » 09.11.2017, 14:50

Na ja, da hat sicher jeder andere Vorlieben. Mir macht so ein großer Busch mit weit vom Stamm entferntem Grün nicht so viel Spaß. Für geschenkt oder bis 40,-€ vielleicht noch, aber nicht für 180,-€.
Mit Fachhändler meine ich aber mit Sicherheit nicht die Onlineshops, die diese 3 cm-Bäumchen günstig anbieten. Da sollte man schon zu entsprechenden Händlern, die Yamadori anbieten, hinfahren oder auf der Noelanders Trophy den Händlerbereich gründlich durchstöbern. Da haben diverse Yamadori-Spezialisten spannendes Rohmaterial. Dann kriegt man auch etwas, was Zukunft hat und wirklich Spaß macht. Aber jeder wie er mag! :-D

Liebe Grüße,
Heike
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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Maddin.678 » 09.11.2017, 19:01

Natürlich ist es gut zu den entsprechenden Händlern zu fahren oder zu den großen Bonsaiausstellungen und da nach Material zu suchen... Diese sind bloß je nachdem wo man wohnt sehr weit weg.. Belgien wäre bei mir schon ein Wochenendausflug, auch wenn es sich lohnen mag. Enger und Ascheberg mindestens ein Tagesausflug.

Aber nur für Material stöbere ich lieber in den Baumschulen. Das Material ist eben nicht vorbereitet oder wurzelt noch nicht in ein Substrat ein, aber dafür ist es eben auch normalerweise deutlichst günstiger, außerdem (und das ist bei mir der Hauptgrund) befinden sich die Schulen eigentlich immer in der Nähe. Ich kann dann einfach dahin fahren, ohne es groß zu planen, wegen Familie, oder Hund, oder sonstigen.
Im Sommer habe ich mir von den lokalen Schulen (Baumschule Andresen und Baumschule Horstmann) einen Zierapfel, einen Zimtahorn und einen Urwelt-Mammutbaum mitgenommen.. alle werden definitiv Langzeitprojekte, aber dafür haben die zusammen nur 80€ gekostet und wir konnten den Tag noch am Strand genießen. (War einer von den drei guten Tagen)

In einem Händlerbereich würde jeder Baum wahrscheinlich einzelnd um die 100€ kosten, wenn ich das jetzt mit dem vergleiche was in den verschiedenen Kleinanzeigen (ebay, facebook, ...) angeboten wird. Ich persönlich glaube alle drei Bäume und auch der von Michael haben eine Zukunft. Und Spaß machen werden die definitiv auch *daumen_new*
Nichtsdestotrotz wenn man die Wahl und Möglichkeit hat zu einem Bonsaihändler zu fahren, sollte man es auch machen.

Bei den normalen Baumschulen muss man bloß eben bei dem Material genauer hinschauen, ob daraus was gutes werden könnte.

Hier ist noch einer guter Link zur Potentialerkennung bei Baumschulware... (wieder ein Youtubelink :P, ich finde er erklärt das aber sehr gut)
https://www.youtube.com/watch?v=aEXASO4rnNQ
Viele Grüße
Martin

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Erwin » 09.11.2017, 20:45

So, jetzt habe ich mal etwas im Archiv gekramt.
2008 habe ich auf der Noelanders den folgenden Itoigawa-Wacholder gekauft. Preis: 170,-- Euronen.
Workshop 001.jpg
nicht gerade die Schokoladenseite....
Workshop 003.jpg
schon besser
Heute sieht der so aus:
DSC04785.JPG
Ich denke, da waren die 170,-- gut angelegtes Geld, glaube auch nicht, dass solches Material heute soooviel teurer wäre.
Auf de Noelanders ist immer ein Engländer, der hat nadelige Wacholder (für kleinere Bonsai)vom Allergemeinsten, die durchaus bezahlbar sind. Da zucken jedesmal meine Finger, wenn ich da hinschaue und ich bitte Martina, mich da weg zu ziehen... :-P

Erwin

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Michael 86 » 09.11.2017, 20:59

Hast du eine Größenangabe für mich? Rein aus Interesse. Und danke dass du dir so viel Zeit genommen hast.
Klar solte man alle Möglichkeiten ausnutzen, aber auch jeder hat unterschiedliche.
Grüße Michael :)

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Re: großer Gartenwacholder Bonsai-Eignung und Artenbestimmung

Beitrag von Anja M. » 09.11.2017, 21:07

Michael 86 hat geschrieben:
09.11.2017, 12:26

Deswegen schwebt mir da auch kein gefüllter Baum vor wie dieser zb. dieser von Anja (natürlich auf die Größe übertragen), der einen gesunden vitalen Baum darstellt
viewtopic.php?f=9&t=32503&hilit=juniper ... er#p341411
sondern eher so etwas wie in diesem Link ganz unten
http://www.bonsai-info.net/baumschule/j ... -arten.htm
Hier!

Mein Baum ist auch ein normaler Baumschulzögling, aber sehr viel kleiner als dieser hier. Und wenn man sich ein Beispiel ranholt, dann doch den Ableger von 1 Seite weiter:

Bild

Wenn man den Baum mal den Stamm raufklettert, an der ersten Gabel rechts, beim Kluster dem dicken links folgt, dann erkenne wohl nur ich nach 2cm einen grünen Punkt. Da hat dieser Baum eine schlafende Knospe geweckt. Die hege ich seit 3 Jahren, daraus wird der Baum, der Rest wird totgelegt und nach Thonet onduliert.

Wenn du so eine Idee für das Ding hast, wenn du Platz hast, wenn du Lust hast Abmoosen und Pfropfen u a zu lernen, wär das eine passende Art. Die Form mußt du beurteilen. Und bedenken, 1. kommt es meistens anders, als man 2. denkt. Da mußt du bereit sein mit zu leben.
Du bezahlst auch nicht den Stammdurchmesser, sondern das Potential in dieser Pflanze deine Idee umzusetzen. Mit einer Vision im Kopf könnten 180€ Peanuts sein, ohne Idee verdammt teures Feuerholz. Wenn diese ohnehin Ladenhüter sind, könnte das ein gutes Argument zum Handeln sein.
73 Anja

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