Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Erfahrungsaustauscht und Dokumentation von Sämerein und Stecklingsanzucht von Gehölzen auf dem Weg zur Bonsai tauglichen Rohpflanze.
Antworten
Benutzeravatar
mydear
Beiträge: 1455
Registriert: 13.09.2011, 17:47
Wohnort: Regensburg

Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von mydear » 16.11.2017, 18:53

Servus Freunde der Nachzucht,

im Sommer habe ich 2 Hochbeete aufgebaut, will damit die Nachzucht an Ahorn und Ulme testen. Unter fortlaufender Nummer könnt ihr hier gerne von euren eigenen Resultate berichten. Ziel ist es zu sehen was gut oder auch weniger gut verläuft. Von und miteinander aus der Praxis lernen.

1. Zelkova serrata 2016

Eine Abmoosung aus Juli 2016 wurde Anfang September mit wenigen Wurzeln eingetopft. Nachdem ich erst spät begonnen hatte war ich froh dass sich überhaupt noch Wurzeln zeigten. Beim Abmoosen von Seitenästen bilden sich an der oberen Seite der Folienkugel kaum oder nur wenige Wurzeln. Ich müsste einfach richtig dauerhaft MITTIG (!) fixieren, dafür sorgen, dass die Folienkugel nicht nach unten absinkt. Am Ende ist wenig Substrat oberhalb des Astes, dem entsprechend bilden sich dort auch kaum Wurzeln. Na ja, es muss halt immer schnell gehen und ein wenig Draht reicht eben nicht.
Ich finde, dass abgemooste Pflanzen den besten Wurzelansatz und damit für die weitere Nebari-Entwicklung ideale Voraussetzungen mitbringen. Gut bewurzelte Stecklinge gehen natürlich auch.
2016-09-11 -1.jpg
11. Sept 2017
2016-09-11 -2.jpg
sichtbare Wurzeln durch die Folie
2016-09-11 -3.jpg
nach vorsichtigem Entfernen des Sphagnummooses
2016-09-11 -4.jpg
oben Lücke im Nebari
2016-09-11 -5.jpg
fertig eingetopft und fixiert
2017-01-23 -6.jpg
Jan 2017: im Kalthaus geschützt überwintert
Mitte Mai wurde ins Hochbeet in Komposterde ausgepflanzt. Der Standort war sonnig und dem Wind ausgesetzt. Die Zelkova durfte frei wachsen. Die Triebe wurden über ein Meter lang. Bei Wind sind die Ruten schon ziemlich hin und her geweht. Ich werde beim nächsten Mal einen Stab zum Fixieren verwenden um die Feinwurzeln weniger zu belasten. Am 17. September wurde geerntet. Ich war überrascht dass f-ür mein Empfinden- relativ wenig Wurzeln gebildet wurden. Wie erwartet gab es lange und dicke Wurzeln, die überwiegend gerade nach unten gewachsen sind.
2017-08-08  -7.jpg
Aug 2017: seit Mitte Mai ins Hochbeet ausgepflanzt
2017-09-17 -1.jpg
Sept 2017: frisch geerntet
Dateianhänge
2017-09-17 -2.jpg
lange und dicke Wurzeln
2017-09-17 -3.jpg

Benutzeravatar
mydear
Beiträge: 1455
Registriert: 13.09.2011, 17:47
Wohnort: Regensburg

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von mydear » 16.11.2017, 19:16

Fortsetzung:
2017-09-17 -4.jpg
senkrechte Wurzel die den Gipfel versorgte, daneben die Lücke im Nebari
2017-09-17 -5.jpg
von unten: ich hätte deutlich mehr Wurzeln erwartet. Das Foto wirkt kleiner als es wirklich ist
2017-09-17 -6.jpg
mittig der abgestorbene Stammfortsatz. Ich lasse ihn beim ersten Einpflanzen dran, dass die Pflanze im Topf stabil steht ohne die Wurzeln zu belasten. Erst beim nächsten Umtopfen wird er abgeschnitten.
2017-09-17 -7.jpg
und tschüss...
2017-09-17 -8.jpg
die dicken Wurzeln werden stark eingekürzt, sollten aber noch Feinwurzeln haben. Hier muss der richtige Kompromiss gefunden werden. Bitte nicht zu radikal vorgehen.
2017-09-17 -9.jpg
ein Zugast kommt weg
2017-09-17 -10.jpg
Gestaltungsziel ist hier eine geschwungene Moyogiform
2017-09-17 -11.jpg
wichtig: gut fixiert oder verdrillt dass nichts mehr wackelt
Und hier der Vergleich: wie gesagt es soll ein schneller Aufbau werden. Dazu werde ich immer Zugäste belassen und größere Wunden in Kauf nehmen. Die Zunahme des Stammdurchmessers kann ich nur abschätzen.

Bild

Viel Erfolg für eure Jungpflanzen
Rainer

SMOOTHEDOWN
Beiträge: 104
Registriert: 03.08.2014, 01:43

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von SMOOTHEDOWN » 17.11.2017, 00:40

Schön zu lesen Rainer,
Du triffst ja momentan den Nagel auf den Kopf! *daumen_new*

Bei mir werden es im nächsten Jahr um die 30-40 Tpk`s, welche ich mit einigen netten Projekten bestücken werde. Mir wurde schon von meiner Freundin der Vogel gezeigt :lol: ....Wir haben einen 10qm Balkon 8) . Werde das schon irgendwie schön auf Etagen bringen.

Zu der ungleichmäßigen Abmoosung könnten Steinwollwürfel ein guter Tipp sein. Ich breche sie auf einer Seite etwas auf und lege sie dann um den Stamm. ...Fixieren, in Frischhaltefolie wickeln und der Stamm ist gleichmäßig umschlossen *daumen_new*
Die Dinger eignen sich übrigens auch super für Stecklinge

Grüße, Philipp


Hier an einem Acer Kotohime
IMG_0425.jpg
Dateianhänge
IMG_0426.jpg

Benutzeravatar
Maddin.678
Beiträge: 197
Registriert: 21.03.2016, 11:51
Wohnort: Norddeutschland, Schleswig-Holstein

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von Maddin.678 » 17.11.2017, 09:10

SMOOTHEDOWN hat geschrieben:
17.11.2017, 00:40
Zu der ungleichmäßigen Abmoosung könnten Steinwollwürfel ein guter Tipp sein.
Hast du damit gute Erfahrungen gemacht? Steinwolle lässt sich sehr leicht verarbeiten und wiederverwendeten, bloss ist es wirklich übel Wurzeln aus diesem Geflecht zuentfernen, ohne dass man vieles abreißt... zumindest meine Erfahrung :)
Viele Grüße
Martin

Benutzeravatar
mydear
Beiträge: 1455
Registriert: 13.09.2011, 17:47
Wohnort: Regensburg

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von mydear » 17.11.2017, 15:43

SMOOTHEDOWN hat geschrieben:
17.11.2017, 00:40
Bei mir werden es im nächsten Jahr um die 30-40 Tpk`s, welche ich mit einigen netten Projekten bestücken werde. Mir wurde schon von meiner Freundin der Vogel gezeigt :lol: ....Wir haben einen 10qm Balkon 8) . Werde das schon irgendwie schön auf Etagen bringen.
Hallo Philipp,

ja das kenne ich irgendwo her... *floet*
SMOOTHEDOWN hat geschrieben:
17.11.2017, 00:40
Zu der ungleichmäßigen Abmoosung könnten Steinwollwürfel ein guter Tipp sein. Ich breche sie auf einer Seite etwas auf und lege sie dann um den Stamm. ...Fixieren, in Frischhaltefolie wickeln und der Stamm ist gleichmäßig umschlossen
Das habe ich jetzt nicht verstanden: sollen die Steinwollwürfel das Substrat sein oder die Folienkugel am Ast stabilisieren?
Meinst du Steinwolle wie sie zur Dachisolation verwendet wird?

Grüße
Rainer

Benutzeravatar
Maddin.678
Beiträge: 197
Registriert: 21.03.2016, 11:51
Wohnort: Norddeutschland, Schleswig-Holstein

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von Maddin.678 » 17.11.2017, 17:11

Es gibt Steinwolle als fertige Würfel zukaufen, z.B. für die Aquaristik oder Anzucht.

Z.b. sowas
https://www.amazon.de/Grodan-Steinwolle ... steinwolle

Eigentlich ist Steinwolle = Steinwolle; also die zu Isolationszwecken sollte die gleiche sein... Ich habe damit früher viel angezüchtet, da immer wiederwendbar, steril, sauber etc.
Es sind bloss immer etliche Wurzeln beim entfernen der Wolle verloren gegangen, vielleicht war ich damals aber auch zu ungeschickt... Aber die Anzucht hat damit super geklappt.
Viele Grüße
Martin

SMOOTHEDOWN
Beiträge: 104
Registriert: 03.08.2014, 01:43

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von SMOOTHEDOWN » 17.11.2017, 17:34

Hallo ihr Beiden,

ja genau mit den Steinwollwürfeln meinte ich, dass diese auch super als Stecklings- Abmoossubstrat dienen. Also den Würfel direkt um die Wunde legen, befestigen und dann Folie drum.

Martin, Du hast recht damit, dass dann dieses Substrat nicht ganz einfach von den Wurzeln zu trennen ist und sich auch nicht auflöst. Mit einer Pinzette und etwas Geduld bekommt man einen Großteil gleich weggepult und nach zwei/drei Jahren bei fortwährender Wurzelpflege ist dann alles weg.

Ist ein ganz schöner Aufwand, wird aber zumeist mit ringsum gleichmäßigen Wurzeln belohnt *daumen_new*

VG, Philipp

Benutzeravatar
mydear
Beiträge: 1455
Registriert: 13.09.2011, 17:47
Wohnort: Regensburg

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von mydear » 17.11.2017, 22:53

SMOOTHEDOWN hat geschrieben:
17.11.2017, 17:34
ja genau mit den Steinwollwürfeln meinte ich, dass diese auch super als Stecklings- Abmoossubstrat dienen. Also den Würfel direkt um die Wunde legen, befestigen und dann Folie drum.

Ist ein ganz schöner Aufwand, wird aber zumeist mit ringsum gleichmäßigen Wurzeln belohnt
Ok, wieder was gelernt *les* Steinwolle alsSubstrat....
Wegen der Pfriemelei wenn das Sphagnummoos aus dem frischen Wurzelballen mühsam mit der Pinzette wieder herausgepflückt werden muss bin ich zu reinem Akadama als Abmoos-Substrat übergegangen. Da stechen die weißen Wurzeln auch markant heraus, sieht man sofort wieviele Wurzeln gebildet worden sind.

Grüße
Rainer

Benutzeravatar
mydear
Beiträge: 1455
Registriert: 13.09.2011, 17:47
Wohnort: Regensburg

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von mydear » 17.11.2017, 23:30

2. Zelkova serrata 2016

hier die 2. von 5 kleinen Zelkoven
Wieder wurde Mitte Mai ins Hochbeet gepflanzt und frei wachsen gelassen.
Auf dem letzten Foto sieht die Zelkove noch zierlich aus. Das Foto täuscht - erst beim Vergleichen des linken untersten Astes merkt man den enormen Zuwachs im Durchmesser. Der Stamm hat sich mehr als verdoppelt.
2016-08-05 -1.jpg
05. August 2016: Abmoosung mit Akadama
2016-08-05 -2.jpg
05. August 2016
2016-08-13 .jpg
ich kürze meist nicht ein um maximale Fotosynthese und damit viel Wurzelwachstum noch im Herbst zu erzielen
2017-01-23 .jpg
Januar 2017: Stammdurchmesser ca. 0,7 - 0,8 cm
2017-08-09.jpg
August 2017 im Hochbeet

Benutzeravatar
mydear
Beiträge: 1455
Registriert: 13.09.2011, 17:47
Wohnort: Regensburg

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von mydear » 17.11.2017, 23:49

Im September wurde geerntet und die Wurzeln stark eingekürzt. Das geht so drastisch nur bei Jungpflanzen mit verbliebenen Feinwurzeln wie hier zu sehen !!! Die Triebe erreichten mehr als einen Meter Länge. Auch die Blätter waren ca. 10 cm lang.
2017-09-17 -1.jpg
geerntet am 17. September 2017
2017-09-17 -2 .jpg
einseitige, lange Wurzeln
2017-09-17 -3 .jpg
2017-09-17 -4.jpg
rechts wenige, dafür feine Wurzeln
2017-09-17 -5.jpg
die dicken Wurzeln stark eingekürzt
2017-09-17 -6.jpg
2017-09-17 -7.jpg
hier wurde der tote Stammstumpen herausgeschnitten
2017-09-17 -10.jpg
17. September 2017: Stammdurchmesser 2 cm
Bild

Auf dem letzten Foto scheint der Stamm kaum dicker geworden zu sein. Erst der Vergleich des ersten linken Astes läßt auf den dickeren Stamm schließen. Aktuell 2 cm Stammdurchmesser, damit fast verdreifacht in 5 Monaten !

Bild

Die ersten beiden Zelkoven wurden im Herbst umgepflanzt um noch Wurzelwachstum und Anwachsen zu ermöglichen. Sie werden im Kalthaus frostfrei überwintert.
Die anderen drei Zelkoven werden erst im Frühjahr umgetopft. Dann will ich vergleichen welche Form der Anzucht erfolgreicher war. Hier kommt also noch mehr....

Grüße
Rainer

Benutzeravatar
mydear
Beiträge: 1455
Registriert: 13.09.2011, 17:47
Wohnort: Regensburg

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von mydear » 27.04.2018, 09:23

*updated*
Zwischenstand: die Überwinterung war nicht frostfrei, dazu kam noch starke Zugluft im Kalthaus. Denkbar ungünstige Bedingungen.

Zelkove 1: treibt recht früh im Kalthaus an und bleibt seitdem etwas zurückhaltend. Der Stumpf unten am Stamm scheint nach Saftrückzug abgestorben zu sein. Angetrieben hatte auch er, doch die Farbveränderung am Ansatz verheißt nichts Gutes. Auch am Gipfel sind Zeichen von Rücktrocknung. Ich denke die Zelkove kämpft noch ums Überleben. Die angeschnittene Rinde sieht im Bereich der Triebe dunkelgrün und saftig aus.

2018-04-27 -1.jpg
27. April 2018: Zelkova serrata 1
2018-04-27 -2.jpg
2018-04-27 -3.jpg
2018-04-27 -4.jpg


Zelkove 2: hat nicht überlebt :cry: Ich habe überlegt woran es liegen könnte: dies war die einzige Pflanze, die ich nicht mit Draht im Topf fixiert hatte. Sie wackelte im Topf anfangs nicht, später schon. Vermutlich hat sie nie Feinwurzeln ausbilden können, weil diese durch die windige Zugluft beim Öffnen und Schließen der Glastüre jedesmal beschädigt wurden. Ich habe erst im März 2018 mit Draht fixiert - leider zu spät. Die angeschnittene Rinde sieht zwar hellgrün, doch recht trocken aus.

2018-04-27 -1.jpg
27.April 2018: Zelkova serrata 2
2018-04-27 -2.jpg
2018-04-27 -3.jpg
2018-04-27 -4.jpg


Die anderen 3 Zelkoven im Hochbeet bekamen nach dem Öffnen der Knospen einen radikalen Wurzelschnitt, wurden wieder in die feine Komposterde gesetzt. Die Wurzeln hatten sich natürlich länger als in Schale entwickelt, dennoch sehr fein verzweigt mit vielen Faserwurzeln. Seitdem treiben die Zelkoven sehr kräftig an. Fotos folgen noch.

Fazit: Umpflanzen von Jungpflanzen besser im Frühjahr. Offen bleibt die Frage wie es unter optimalen Bedingungen bei frostfreier Überwinterung im Glashaus / Kalthaus aussehen würde?




Grüße
Rainer

Benutzeravatar
mydear
Beiträge: 1455
Registriert: 13.09.2011, 17:47
Wohnort: Regensburg

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von mydear » 04.05.2018, 14:28

Zelkove 2 RIP - hier noch Details der Wurzeln. Ich denke der Wurzelschnitt war doch zu heftig. Die wenigen Feinwurzeln dann nicht genügend vom Substrat umschlossen. Ich werde Jungpflanzen künftig nur noch im Frühjahr umtopfen. Reifere Pflanzen mit guter Wurzelbasis werde ich weiterhin im Herbst umpflanzen und geschützt in Schale überwintern.

2018-05-01 18.46.27.jpg
Zelkove 2: zu starker Wurzelschnitt im Herbst + Pflanze nicht im Topf fixiert -mindestens ein Fehler zu viel: RIP
2018-05-01 18.46.27.jpg (212.41 KiB) 477 mal betrachtet
2018-05-01 18.46.32.jpg
2018-05-01 18.46.32.jpg (224.81 KiB) 477 mal betrachtet


Grüße
Rainer
Zuletzt geändert von mydear am 04.05.2018, 15:10, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
mydear
Beiträge: 1455
Registriert: 13.09.2011, 17:47
Wohnort: Regensburg

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von mydear » 04.05.2018, 14:52

Zelkove 3:

Ziel war es möglichst schnelles Dickenwachstum zu generieren.
Die 2016 abgemooste Pflanze hätte sich auch als Mehrfachstamm oder Floßform geeignet. Nachdem ich schon eine (wenig erfolgreiche) Zelkova-Floßform habe wurden diese Form nicht weiter verfolgt. Stattdessen bis auf einen Trieb alles abgeschnitten.

Diese Zelkove soll als Ausgangspflanze für künftig abzumoosende Shohin-Besen dienen. Ulmen und Zelkoven sind einfach meine Lieblingspflanzen *lieb*

Die Pflanze wurde tiefer in das Hochbeet gesetzt, so verkümmerten die unteren Triebe von alleine. Ungeschützte Überwinterung im Hochbeet war problemlos.Im April 2018 spitzten die ersten Knospen, die Wurzeln wurden ausgewaschen und kräftig eingekürzt. Anschließend erneut ins Hochbeet gepflanzt und mit 2 Stäben gegen starken Wind fixiert. Seitdem zeigt sich kräftiges Wachstum.


Bild


2018-04-21 19.33.41.jpg
21. April 2018
2018-04-30 20.45.49.jpg


Grüße
Rainer

Benutzeravatar
mydear
Beiträge: 1455
Registriert: 13.09.2011, 17:47
Wohnort: Regensburg

Re: Jungpflanzen - schnelle Anzucht in Feld + Hochbeet

Beitrag von mydear » 04.05.2018, 15:00

Zelkove 4:

Analog zur Zelkove 3 gezogen - die 2016 abgemooste Pflanze soll schnelles Dickenwachstum zeigen und später zum Abmoosen von Shohin-Besen dienen.


Bild


2018-04-21 19.33.34.jpg
21. April 2018: Zelkova serrata 4
2018-04-30 20.46.09.jpg



Grüße
Rainer

Antworten