Dreispitzahorn (A. buergerianum) Mini-Waldform Wäldchen Wald aus 11 bzw. 25 Stecklingen

Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
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MichaKirsch
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Re: Dreispitzahorn (A. buergerianum) Mini-Waldform Wäldchen Wald aus 11 bzw. 25 Stecklingen

Beitrag von MichaKirsch »

Hallo Rainer,
diese kleinen Pflänzchen so akkurat zu drahten, verlangt viel Fingerspitzengefühl und noch mehr Geduld. Daher verdienst du meinen größten Respekt. Gefällt mir sehr, dein kleines Wäldchen.

Grüße Michael
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mydear
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Re: Dreispitzahorn (A. buergerianum) Mini-Waldform Wäldchen Wald aus 11 bzw. 25 Stecklingen

Beitrag von mydear »

Danke Micha,
im Winter ist es nicht so knifflig, die dünnen Stämmchen sind noch sehr flexibel. Mit den Fingern können störende Stämme schnell mal zur Seite gedrückt werden.

Schwieriger ist es den Überblick zu behalten, wo und wann der Draht spätestens abgenommen werden muss. Ich werde noch farbige Einstecker mit Datumsangabe in die Schalen drücken. Diese Methode hat sich vor und nach dem Umtopfen bestens bewährt.

Grüße, Rainer
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Hans-Joachim La.
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Re: Dreispitzahorn (A. buergerianum) Mini-Waldform Wäldchen Wald aus 11 bzw. 25 Stecklingen

Beitrag von Hans-Joachim La. »

Hallo Rainer, dein kleiner Wald gefällt mir. Man sieht erst wie klein er ist mit deiner Hand. Knifflig wird wohl das Entdrahten werden, dass wird für dich wohl keine Herausforderung sein. Ich wäre wohl damit überfordert.
Gruß Joachim
Zuletzt geändert von Hans-Joachim La. am 11.01.2026, 12:07, insgesamt 1-mal geändert.
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mydear
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Re: Dreispitzahorn (A. buergerianum) Mini-Waldform Wäldchen Wald aus 11 bzw. 25 Stecklingen

Beitrag von mydear »

Hans-Joachim La. hat geschrieben: 11.01.2026, 11:48 Knifflig wird wohl das Entdrahten werden, dass wird für dich wohl keine Herausforderung sein.
Danke Joachim.
Der Draht wird in kleinen Stücken geduldig herausgeschnitten. Dauert wesentlich länger als das Anlegen.

Mit der Hand abwickeln geht fast nicht. Da würden nach dem Austrieb ziemlich viele Knospen beschädigt. Wichtig ist den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, dass die Triebe schon ihre Form halten und noch nicht in die Rinde einschneiden. Die Form halten sie erst nach Wachstum, Fotosynthese und leichter Verdickung. Ein Drahtseilakt (im wahrsten Sinne des Wortes).

Grüße, Rainer
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roro
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Re: Dreispitzahorn (A. buergerianum) Mini-Waldform Wäldchen Wald aus 11 bzw. 25 Stecklingen

Beitrag von roro »

mydear hat geschrieben: 10.01.2026, 16:07 Beim Aktualisieren der Bilder habe ich mich an Rogers Anregungen zu Waldgestaltungen erinnert (viewtopic.php?p=647133#p647133
und viewtopic.php?p=647239#p647239). Danke Roger für deine Mühen und die ausführlichen Erklärungen. Alles war für mich sehr gut nachvollziehbar, hat mein bisheriges Gestaltungs-Bauchgefühl deutlich erweitert.

Ohne Laub fielen einige seitlich wachsenden Triebe auf. In der Natur würden sie aus Lichthunger stets aufrecht wachsen. Also schnell mit Draht die Ausrichtung korrigiert. Im Frühjahr heißt es aufpassen, dass dieser nicht einwächst.

Grüße, Rainer
Hallo Rainer,

schön, wenn dich der Artikel angeregt hat, die Gestaltung kritisch zu überdenken. Ich finde, die Gegenüberstellung interessant. Da lassen sich Vergleiche anstellen. mir gefällt das Update deines Wäldchens. wenn dann der zarte Laubaustrieb folgt, wirst du die Ausrichtung der Stämmchen nochmals anders wahrnehmen. mir gefällt das Resultat. das Wäldchen wirkt „erwachsener“.

Grüsse, Ro
Zuletzt geändert von roro am 11.01.2026, 22:51, insgesamt 1-mal geändert.
Sind diese Blumen künstlich? - Natürlich.
Also natürlich oder künstlich? - Natürlich künstlich!
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mydear
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Re: Dreispitzahorn (A. buergerianum) Mini-Waldform Wäldchen Wald aus 11 bzw. 25 Stecklingen

Beitrag von mydear »

Danke für deine Rückmeldung, Roger. Ich habe mich darüber sehr gefreut.

Jeder Gestalter hat so seine eigenen Vorlieben. Ich bevorzuge meist sehr kleine Baumhöhen. Bei Wäldern kann das zu einer Art „Kleinwüchsigkeit“, also eher übertrieben gestauchter Baumhöhe führen. Welchen Hintergrund bezwecke ich damit? Vor allem nachvollziehbare Verjüngung. Es soll vermeiden, dass die Stämme unten kerzengerade und ohne Verjüngung sind. Denn durch ständigen Rückschnitt im Spitzenbereich befürchte ich oben Narben und Windungen im Stamm, die nicht mit dem geraden, makellosen Stamm unten zusammenpassen.

Durch deine unterschiedlichen Waldausprägungen bin ich ins Grübeln gekommen, ob bei diesen betont schlanken Dreispitzern nicht die Neigung der äußeren 2-3 Stämmchen links und rechts übertrieben ist. Fazit: bei den nächsten sonnigen Tagen werde ich die äußeren Partien mehr aufrichten.

Grüße, Rainer
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