Detailinformationen findet ihr hier: http://www.lfl.bayern.de/ips/pflanzenge ... /index.php
In Österreich wurde der Asiatischer Laubholzbockkäfer erstmals 2001 im bayrischen Grenzgebiet bei Braunau entdeckt. Etliche Ahorne mussten gefällt werden
In Deutschland gab es offiziell 2 Befallsfälle (2004 und 2005) in unmittelbarer Nähe zu Importeuren von Granit aus China (eingeschleppt wird der Käfer in Transportkisten-Holz).
Einzelne Befälle bzw. Käferfunde gab es auch in Frankreich, England, Holland, Polen und der Schweiz).
Katastrophal ist die Befallsituation in Parabiago bei Mailand in unmittelbarer Nähe eines großen Bonsai-Importeurs. Im Jahr 2000 wurden dort Bäume mit Absterbenssymptomen und Ausbohrlöchern des Bockkäfers entdeckt; Bekämpfungsmaßnahmen begannen leider nur sehr zögerlich und vor allem zu spät. Bis heute ist das Befallsgebiet etwa 200km2 groß und eine Ausrottung des Schädlings praktisch nicht mehr möglich. – Noch dazu gibt es in der Gegend um Mailand zahlreiche Baumschulbetriebe, die quer durch ganz Europa ihre Pflanzen ausliefern. Somit besteht die enorme Gefahr einer rasanten Weiterentwicklung des Asiatischen Laubholzbockkäfers.
Gärtner, Baumpfleger, Förster, aber auch Hobby-Gärtner (das betrifft auch uns Bonsaianer!) sind aufgerufen, JEDEN Verdachtsfall umgehend an die zuständigen Pflanzenschutzämter zu melden. Eine Ausrottung oder Eindämmung ist nur durch frühzeitiges Erkennen und sofortiges Handeln möglich.
Bei Bonsai ist vor allem auf Ausbohrlöcher bzw. Käferbefall bei Dreispitzahornen zu achten!
Hier ist der Schlimme
http://www.landwirtschaftskammer.de/pre ... lzbock.jpg


