Hallo leute,
hier meine neue Schwarzkiefer,Pinus nigra.
Ich möchte gern daraus einen Literaten machen.
könnt ihr mir Wieder nützliche Tipps geben?
den rechten Ast würd ich als Hauptast behalten wollen, weil er am stärksten ist und gut verzweigt - dann muss der linke und der vordere ab.
Probleme hab ich imer mit der gestaltung der Spitze.
den Stamm würd ich auch noch etwas Schung verpassen wollen - hier am besten mit spannen, oder?
Wie haltet ihr die Nadeln kurz, durch abschneiden werden doch die Spitzen braun, oder?
danke im voraus.
MfG
Tony
Schwarzkiefer
Schwarzkiefer
- Dateianhänge
-
- nigra12.jpg (30.76 KiB) 1918 mal betrachtet
-
- nigra12.jpg (30.76 KiB) 1918 mal betrachtet
Hallo Tony,
Du hast es ja schon selbst erkannt, dass dem Stamm Bewegung für einen
Literaten fehlt. Mit Spannen wirst Du bei der Stammstärke m.E. nicht mehr
viel anrichten können. Ich würde Bast und dicken Kupferdraht anlegen.
Was die Nadellänge angeht. Ich glaube, dass Kiefern nach der Aufbauphase
(düngen, düngen, düngen), wenn genügend Feinverzweigung existiert, von
selbst kürzere Nadeln produzieren (Achtung Halbwissen). Das Schneiden der
Nadeln macht man (glaub ich) um mehr Licht an die Äste zu bekommen um
die Knospenbildung (-> Feinverzweigung) zu fördern (auch Halbwissen).
Du hast es ja schon selbst erkannt, dass dem Stamm Bewegung für einen
Literaten fehlt. Mit Spannen wirst Du bei der Stammstärke m.E. nicht mehr
viel anrichten können. Ich würde Bast und dicken Kupferdraht anlegen.
Was die Nadellänge angeht. Ich glaube, dass Kiefern nach der Aufbauphase
(düngen, düngen, düngen), wenn genügend Feinverzweigung existiert, von
selbst kürzere Nadeln produzieren (Achtung Halbwissen). Das Schneiden der
Nadeln macht man (glaub ich) um mehr Licht an die Äste zu bekommen um
die Knospenbildung (-> Feinverzweigung) zu fördern (auch Halbwissen).
Von der Stammbewegung abgesehen stehen die Äste natürlich auch recht ungünstig. In diesem Fall liegen sie z.B. genau gegenüberliegen...
Wenn es mein Baum wäre (ist aber meine alleinige Meinung) würde ich mit dem Baum komplett von vorne Anfangen.
D.h. ich würde Äste die nicht passen wirklich komplett abschneiden...somit werden neue Triebe (wahrscheinlich) am Stamm wachsen um neue Äste aufzubauen....
Auch den Stamm kann man noch gebogen bekommen mit sehr dickem (vielleicht sogar doppelt) Draht.
Beim AK-Dortmund habe ich bei einem Literaten von Holger mal gesehen wie er seinen Stamm gebogen hat (was ich gar nicht glauben konnte)....aber er hat es zusammen mit Erwin geschafft. Deshalb glaube ich, daß es auch bei Deinem geht...
Aber wie gesagt ... ist nur meine Meinung...
Wenn es mein Baum wäre (ist aber meine alleinige Meinung) würde ich mit dem Baum komplett von vorne Anfangen.
D.h. ich würde Äste die nicht passen wirklich komplett abschneiden...somit werden neue Triebe (wahrscheinlich) am Stamm wachsen um neue Äste aufzubauen....
Auch den Stamm kann man noch gebogen bekommen mit sehr dickem (vielleicht sogar doppelt) Draht.
Beim AK-Dortmund habe ich bei einem Literaten von Holger mal gesehen wie er seinen Stamm gebogen hat (was ich gar nicht glauben konnte)....aber er hat es zusammen mit Erwin geschafft. Deshalb glaube ich, daß es auch bei Deinem geht...
Aber wie gesagt ... ist nur meine Meinung...
Herzlich Willkommen in Daniels Bonsai Ecke-und dem-Jugend AK - unser Blog im BFF.
"Auch ein Bonsai träumt von Größe..."
"Auch ein Bonsai träumt von Größe..."
Hallo Tony,
natürlich sollte man niemals nie sagen, doch ein sonderlich geeignetes Ausgangsmaterial ist das bis heute nicht.
Mit gezielter Weiterentwicklung lässt sich da sicherlich noch etwas machen, ein "Weltklasse-Baum" wird es dennoch wohl nie werden.
Zwar liese sich selbst dieser Stamm noch biegen aber die Biegungen würden nur sehr grob ausfallen können. Ein Material für einen Literat ist dies niemals nicht. Entgegen der landläufigen Meinung aus allem was zu sonst nichts taugt einen Literat gestalten zu können ist es genau umgekehrt.
A) Das Ausgangsmaterial muss "super" sein.
B) Es ist eine der schwierigsten Gestaltungsformen überhaupt, denn genau genommen ist es keine "Form" sondern viel mehr nur ein "Gefühl" das es zu visualisieren gilt.
natürlich sollte man niemals nie sagen, doch ein sonderlich geeignetes Ausgangsmaterial ist das bis heute nicht.
Mit gezielter Weiterentwicklung lässt sich da sicherlich noch etwas machen, ein "Weltklasse-Baum" wird es dennoch wohl nie werden.
Zwar liese sich selbst dieser Stamm noch biegen aber die Biegungen würden nur sehr grob ausfallen können. Ein Material für einen Literat ist dies niemals nicht. Entgegen der landläufigen Meinung aus allem was zu sonst nichts taugt einen Literat gestalten zu können ist es genau umgekehrt.
A) Das Ausgangsmaterial muss "super" sein.
B) Es ist eine der schwierigsten Gestaltungsformen überhaupt, denn genau genommen ist es keine "Form" sondern viel mehr nur ein "Gefühl" das es zu visualisieren gilt.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe
AK-Treffen jeden 1. Samstag im Monat
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe
AK-Treffen jeden 1. Samstag im Monat


