Feldkultur
- Volker aus Graz
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- Registriert: 06.01.2004, 20:24
- Wohnort: Südoststeiermark
Volker aus Graz hat geschrieben:Hi,
man muss halt immer abwäagen, ob man lieber fetten Stamm
mit grossen Schnittwunden hat, oder weniger Zuwachs ( und damit weniger dick) und kleinere Wunden.
P.S.: Super Ding, Ralla!
grosse wunden entstehen ,wenn jemand die opfertriebe zu dick werden lässt.
solange man regelmässig schneidet und zu dicke opfertriebe rechtzeitig entfernt , kann man auch nen dicken stamm ohne grosse wunden haben.
kommt natürlich drauf an wie starkwüchsig die jeweilige pflanzenart ist .......
Meine Zelkoven stehen auch seit acht Jahren im "Feld" ... und sie waren keine Stecklinge. Sie sind bei weitem nicht so "dick", die Rinde ist allerdings noch viel borkiger und sie haben "ultrakleine" Blätter. Vielleicht ist es eine andere Varietät?Wolfgang hat geschrieben:Vielleicht fehlt manchen Menschen einfach nur die praktische Erfahrung ...............................................![]()
Kann man das als "praktische Erfahrung gelten lassen?
Bis bald!
K.
"Was machen Sie da?" wurde Herr K. gefragt. Herr K. antwortete: "Ich gestalte Bonsai."
K.
"Was machen Sie da?" wurde Herr K. gefragt. Herr K. antwortete: "Ich gestalte Bonsai."
bei zelkoven hat doch eh niemand den durchblick, was da jetzt welche art ist... ausserdem ist jede pflanze anders
(das bei dem was man hierzulande "koreanische hainbcuhe" nennt doch genau das gleiche... damit wird eigentlich alles bezeichnet was irgendwie
carpinus koreana,carpinus turczaninovii oder carpinus tschonoskii ist
)
ich hatte auch mal ne nire im beet und die ist wirklich gar nicht gewachsen, da kann ich delamitris einwand schon verstehen..ist ein gewaltiger unterschied...
(das bei dem was man hierzulande "koreanische hainbcuhe" nennt doch genau das gleiche... damit wird eigentlich alles bezeichnet was irgendwie
carpinus koreana,carpinus turczaninovii oder carpinus tschonoskii ist
ich hatte auch mal ne nire im beet und die ist wirklich gar nicht gewachsen, da kann ich delamitris einwand schon verstehen..ist ein gewaltiger unterschied...
Schnittverhalten bei "Diesem" Baum..........................
Der Spitzentrieb wird alle 2 Monate kontroliert.Bei zuviel Wachstum
wird er eingekürzt.
Die unteren Äste läßt man frei wachsen bis sie eine Dicke erreicht haben
bei der die Schnittstelle noch akzeptabel ist.Teilweise hatten sie eine länge
von bis zu 2 Metern.Alle Triebe am Stamm werden zugelassen.
Der Rückschnitt erfolgt jedes Jahr erst nachdem das Laub gefallen ist.
Es werden nur die "zu" dicken Äste entfernt.
1 Jahr vor der geplanten Entnahme aus dem Feld werden alle Äste
abgeschnitten.Die Zellkowe entwickelt nach Rückschnitt extrem viele
neue Triebe am Stamm und an den Schnittstellen.
Alles durchwachsen lassen bis auf den Spitzentrieb.Durch den hohen Saftfluss im Feld verheilen die dicken Schnittstellen am schnellsten.
Düngergaben im Feld?
Der hatte eine blaue Farbe glaub ich
Lieben Gruß Ralf
Der Spitzentrieb wird alle 2 Monate kontroliert.Bei zuviel Wachstum
wird er eingekürzt.
Die unteren Äste läßt man frei wachsen bis sie eine Dicke erreicht haben
bei der die Schnittstelle noch akzeptabel ist.Teilweise hatten sie eine länge
von bis zu 2 Metern.Alle Triebe am Stamm werden zugelassen.
Der Rückschnitt erfolgt jedes Jahr erst nachdem das Laub gefallen ist.
Es werden nur die "zu" dicken Äste entfernt.
1 Jahr vor der geplanten Entnahme aus dem Feld werden alle Äste
abgeschnitten.Die Zellkowe entwickelt nach Rückschnitt extrem viele
neue Triebe am Stamm und an den Schnittstellen.
Alles durchwachsen lassen bis auf den Spitzentrieb.Durch den hohen Saftfluss im Feld verheilen die dicken Schnittstellen am schnellsten.
Düngergaben im Feld?
Lieben Gruß Ralf
Gehen täte das schon - aber wozu? Du hast doch während der gesamten Zeit der Feldkultur auch die Möglichkeit, den Wurzelansatz zu formen, und das sollte zu einem besseren Ergebnis führen.Zim hat geschrieben:da ich etwas ähnliches vorhab hier eine frage, kann man einen baum solch einer dicke dann teoretisch abmossen anstatt ihn auszugraben???
Also quasi die wurzeln einfach wachsen lassen, die komplette zeit im feld, nur ab und zu die Spitze stutzen, damit er nicht zu hoch wächst und dann abmoosen (natürlich wenn der baum es zulässt) anstatt auszugraben.
oder ist er dann dafür zu dick? (spielt das überhaupt eine rolle?)
Na ja der baum um den es konkret geht ist ein sämling (goldregen), sehr dünn und steht in verdammt hartem steinigen boden (und ist maximal 1-2jahre alt). Ich will ihn dadrinn stehen lassen da ich fürchte er hat nur eine pfahlwurzel und ich möchte den baum nicht riskieren (auch im frühjahr nicht).
Meine idee war jetzt ihn einfach mal ein paar jahre frei durchwachsen zulassen, dann an der basis abzumoosen und dann in einen teichkorb zu
setzten. Dadurch erhoffe ich mir einen besseres dickenwachstum und die besten vorraussetzungen um einen dominanten Wurzelhals auszubilden.
Aber: Ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren und bis zum nächsten frühjahr wird eh erstmal gar nix gemacht.
Mfg Simon
Meine idee war jetzt ihn einfach mal ein paar jahre frei durchwachsen zulassen, dann an der basis abzumoosen und dann in einen teichkorb zu
setzten. Dadurch erhoffe ich mir einen besseres dickenwachstum und die besten vorraussetzungen um einen dominanten Wurzelhals auszubilden.
Aber: Ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren und bis zum nächsten frühjahr wird eh erstmal gar nix gemacht.
Mfg Simon
Nein Martin, das scheint nicht der Fall zu sein ... eine Resozialisierung, falls überhaupt erforderlich, ist in diesem Forum wohl nicht möglich!Martin_S hat geschrieben:Ich denke mal, dass deine Erfahrungen hier genauso viel zählen wie die eines jeden(!) anderen, oder?
Bis bald!
K.
"Was machen Sie da?" wurde Herr K. gefragt. Herr K. antwortete: "Ich gestalte Bonsai."
K.
"Was machen Sie da?" wurde Herr K. gefragt. Herr K. antwortete: "Ich gestalte Bonsai."


