mal ne ganz blöde Frage
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Hallo
Die Frage ist mir etwas peinlich...
Kann man jetzt eigentlich noch diesen Festdünger (alá Aldi/Lidl/?) ausbringen? Den richtigen Zeitpunkt hab ich leider verpennt. Wenn ich ihn jetzt noch drauf tun würde, dann wäre das ja ne Düngewirkung bis in den November rein.
Kann ich das noch machen?
Nimmt die Pflanze dann irgendwann einfach keinen Dünger mehr auf oder kann es sogar schädigend sein (Übersalzung)?
Danke für die Antwort.
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Kann man jetzt eigentlich noch diesen Festdünger (alá Aldi/Lidl/?) ausbringen? Den richtigen Zeitpunkt hab ich leider verpennt. Wenn ich ihn jetzt noch drauf tun würde, dann wäre das ja ne Düngewirkung bis in den November rein.
Kann ich das noch machen?
Nimmt die Pflanze dann irgendwann einfach keinen Dünger mehr auf oder kann es sogar schädigend sein (Übersalzung)?
Danke für die Antwort.
Gruß
Frank
++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
Frank
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- Walter Pall
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Frank,
keine peinliche Frage. Heute habe ich damit gedüngt. Der organische Bestandteil wird nur genutzt, wenn es so um die 20 Grad warm ist. Also nicht mehr lange. Aber da ist auch viel mineralisch davon. Der hohe Stickstoffanteil ist NICHT schädlich. Das steht in alten Büchern. Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass die Pflanzen den Stickstoff aufnehmen, solange sie wachsen und dann einfach ignorieren. Er wird bei druchläsigem Substrat und kräftigem häufigem Giessen ausgeschwemmt. Andere Salze werden auch ausgeschwemmt.
Bei altmodischen Erdmischungen gilt das alles nicht.
keine peinliche Frage. Heute habe ich damit gedüngt. Der organische Bestandteil wird nur genutzt, wenn es so um die 20 Grad warm ist. Also nicht mehr lange. Aber da ist auch viel mineralisch davon. Der hohe Stickstoffanteil ist NICHT schädlich. Das steht in alten Büchern. Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass die Pflanzen den Stickstoff aufnehmen, solange sie wachsen und dann einfach ignorieren. Er wird bei druchläsigem Substrat und kräftigem häufigem Giessen ausgeschwemmt. Andere Salze werden auch ausgeschwemmt.
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Peter,Satsuki hat geschrieben:Neue frage was sind altmodischen Erdmischungen ?
Grüsse
Peter
das sind Erdmischungen, die Erde enthalten. Nur mehr Substrat wird heute verwendet, übrhaupt keine Erde. Dann kann man endlos giessen ohne Gefahr und auch viel düngen ohne Gefahr. Man MUSS aber auch viel giessen und düngen.
Ja super Walter, Danke. :D
"Altmodisches Substrat" hab ich nicht.
Jetzt weiß ich was ich morgen vor hab.
Noch etwas Walter, ich hab mal angefangen das Fibophone als Deckschicht einzusetzen. Super, sieht klasse aus und schwimmt nicht auf beim Tauchen (im Gegesatz zu groben Blähtonbruch). Ich bin begeistert von dem Zeug.
"Altmodisches Substrat" hab ich nicht.
Jetzt weiß ich was ich morgen vor hab.
Noch etwas Walter, ich hab mal angefangen das Fibophone als Deckschicht einzusetzen. Super, sieht klasse aus und schwimmt nicht auf beim Tauchen (im Gegesatz zu groben Blähtonbruch). Ich bin begeistert von dem Zeug.
Gruß
Frank
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Frank
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Berndbonsai
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Hallo
Fibophon oder besser Maxit clay AS 102 ist Blähton Schallschutz-Schüttung. Das ist fein gebrochener Blähton, 1-2mm Körnchen.
Ich hab das Zeug bei uns in den Baumärkten noch nicht gesehen und mir deswegen einen Sack beim Walter mitgenommen.
Aber auf der Maxit Seite sollten bestimmt Händler stehen.
Fibophon oder besser Maxit clay AS 102 ist Blähton Schallschutz-Schüttung. Das ist fein gebrochener Blähton, 1-2mm Körnchen.
Ich hab das Zeug bei uns in den Baumärkten noch nicht gesehen und mir deswegen einen Sack beim Walter mitgenommen.
Aber auf der Maxit Seite sollten bestimmt Händler stehen.
Gruß
Frank
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Frank
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Ich teile Deine Begeisterung Frank. Man kann sogar mit dem Schlauchschmieda hat geschrieben:Super, sieht klasse aus und schwimmt nicht auf beim Tauchen (im Gegesatz zu groben Blähtonbruch). Ich bin begeistert von dem Zeug.
drübergehen ohne gleich die Hälfte des Substrats rauszuwaschen. Mit
feinkörnigem Akadama, welches ich als Deckschicht benutzte wäre das
unmöglich. Und was man nicht vergessen darf. Es ist um einiges günstiger
als Akadama.
Servus,
Robert
- der1
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Hallihallo,
ich habe meine Trockenschüttung (maxxit clay AS 104, also Körnung 2-4 mm) bei Max Bahr in Braunschweig gekauft. Die Begeisterung hält sich bei mir allerdings in Grenzen, eben weil das Zeug bei mir munter durch die Gegend schwimmt.
Körnung 1-2 mm hört sich nach meinem Gefühl auch ziemlich feinkörnig an, vielleicht liegt da auch "der Hund begraben".
Summa summarum arbeite ich lieber mit Lavasplitt (ordentlich unter heißem Wasser durchgespült, versteht sich von selbst). Hat im Grunde die gleichen Eigenschaften, wobei Wolfgang allerdings gewarnt hat, dass das Zeug lange nass bleibt. Ich habe allerdings bisher (naja, so waaaahnsinnig viel Erfahrung hab ich ja nicht...) keine Probleme mit Lava gehabt.
Wenns aber irgendwann mal bei mir um große Bäume in entsprechenden Schalen geht, werde ich von Lavasplitt Abstand nehmen, denn das Zeug ist im Vergleich zu Blähtonbruch (fibophon, fibotherm oder auch Seramis etc.) unheimlich schwer.
Ich meine, gelesen zu haben, dass in deinem Substrat immer noch ein kleiner Anteil organischer Materialien enthalten ist (so 20% oder weniger). Das ist wohl überholt
Liebe Grüße
¹
ich habe meine Trockenschüttung (maxxit clay AS 104, also Körnung 2-4 mm) bei Max Bahr in Braunschweig gekauft. Die Begeisterung hält sich bei mir allerdings in Grenzen, eben weil das Zeug bei mir munter durch die Gegend schwimmt.
Körnung 1-2 mm hört sich nach meinem Gefühl auch ziemlich feinkörnig an, vielleicht liegt da auch "der Hund begraben".
Summa summarum arbeite ich lieber mit Lavasplitt (ordentlich unter heißem Wasser durchgespült, versteht sich von selbst). Hat im Grunde die gleichen Eigenschaften, wobei Wolfgang allerdings gewarnt hat, dass das Zeug lange nass bleibt. Ich habe allerdings bisher (naja, so waaaahnsinnig viel Erfahrung hab ich ja nicht...) keine Probleme mit Lava gehabt.
Wenns aber irgendwann mal bei mir um große Bäume in entsprechenden Schalen geht, werde ich von Lavasplitt Abstand nehmen, denn das Zeug ist im Vergleich zu Blähtonbruch (fibophon, fibotherm oder auch Seramis etc.) unheimlich schwer.
Walter, meinst du mit "Erde" tatsächlich "Erde" im Sinne von "Balkonpflanzenerde", die ja in jedem Fall zu fein ist, oder meinst du damit alles an organischem Material, was man verwenden könnte (z.B. groben Torf, Rindenhumus, Kokosfasern oder -chips)?Walter Pall hat geschrieben:...Nur mehr Substrat wird heute verwendet, übrhaupt keine Erde...
Ich meine, gelesen zu haben, dass in deinem Substrat immer noch ein kleiner Anteil organischer Materialien enthalten ist (so 20% oder weniger). Das ist wohl überholt
Liebe Grüße
¹
Und wenn wir jetz so zusammen liegen / Ich wollt es sagen, aber hab mich nie getraut
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut.
Lichter - Leerer Raum (Video und mp3)
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- Walter Pall
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der1,der1 hat geschrieben:Walter, meinst du mit "Erde" tatsächlich "Erde" im Sinne von "Balkonpflanzenerde", die ja in jedem Fall zu fein ist, oder meinst du damit alles an organischem Material, was man verwenden könnte (z.B. groben Torf, Rindenhumus, Kokosfasern oder -chips)?Walter Pall hat geschrieben:...Nur mehr Substrat wird heute verwendet, übrhaupt keine Erde...
Ich meine, gelesen zu haben, dass in deinem Substrat immer noch ein kleiner Anteil organischer Materialien enthalten ist (so 20% oder weniger). Das ist wohl überholt *kopfkrat
¹
ist überholt, soweit man Tof ausser Acht lässt-. Ich vernwende so etwa 15 bis max. 20% Torf, ansonsten reinen Blähton, ev. mit Bims und/oder Lavasplit gemischt. Es ist völlig egal, ob man Blähton oder Lavasplit nimmt.Auf keinen Fall sowas wie Komposterd, Gartenerde. Auch keine 'Blumenerde'.
Statt Torf könnte man auch Kokosfasern nehmen.
- der1
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Danke für dein Statement, Walter!
Liebe Grüße
¹
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Hallo 1
Das Problem mit dem Aufschwimmen vom Blähton hatte ich auch. Ich verwende statt Maxit clay AS104 ein ähnliches Zeug von Rigips. Aber mit ner Schicht von dem feinen AS102 drauf wird das grobe am Aufschwimmen gehindert, da es viel schwerer ist und sich schneller mit Wasser vollsaugt.
Das Problem mit dem Aufschwimmen vom Blähton hatte ich auch. Ich verwende statt Maxit clay AS104 ein ähnliches Zeug von Rigips. Aber mit ner Schicht von dem feinen AS102 drauf wird das grobe am Aufschwimmen gehindert, da es viel schwerer ist und sich schneller mit Wasser vollsaugt.
Gruß
Frank
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- Köhler Rudolf
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Genau sowas zum Beispiel (gibts ja in jedem Gartencenter). Ausprobieren möchte ich darüber hinaus auch mal Kokoschips, die man beispielsweise als Einstreu für Reptilien verwenden kann. Die habe ich mal bei Fressnapf gesehen, allerdings in sehr (zu?) grober "Körnung". Bin am kommenden Wochenende wieder in Braunschweig, mal schauen, was mich da so anlachtKöhler Rudolf hat geschrieben:...Sind die Kokosfasern solche Briketts? (Müssen im Wasser aufgelöst werden)...
Bei Götz Pflanzenzubehör (Google) gibts auch allerhand.
Liebe Grüße
¹
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- Martin Sch.
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Was Wolfgang über Lava sagt, kann ich bestätigen.der1 hat geschrieben: Summa summarum arbeite ich lieber mit Lavasplitt (ordentlich unter heißem Wasser durchgespült, versteht sich von selbst). Hat im Grunde die gleichen Eigenschaften, wobei Wolfgang allerdings gewarnt hat, dass das Zeug lange nass bleibt. Ich habe allerdings bisher (naja, so waaaahnsinnig viel Erfahrung hab ich ja nicht...) keine Probleme mit Lava gehabt.
Als ich dieses Jahr meine Rosenstecklinge in Lava statt Blähton pflanzte, da meine Trockenschüttung leer war, sind über der hälfte meiner Stecklinge verfault weil das Substrat zu lange feucht war. Das Problem hatte ich letztes Jahr mit Trockenschüttung nicht.
Allerdings muß man dazu sagen, das dieses Jahr sehr verregnet war.
Ich werte das noch mal genauer testen.
Kokosfasern sind ein guter Ersatz für Torf.
Kokosfasern trocknen etwa genau so schnell aus wie Torf, sie nehmen aber bis zu 30% mehr Feuchtigkeit auf. Versuche im britischen Royal Botanic Garden zeigten, daß mit Kokosfaser zumindest gleich gute Ergebnisse zu erzielen sind wie mit Torfprodukten. Einige Pflanzen blühten in Kokossubstraten sogar besser als in anderen Substraten.
Kokospalmen werden nicht gedüngt oder gespritzt, man kann daher von einem reinen Naturprodukt ausgehen. Werden sie gärtnerisch verwendet, muss die höhere Wasseraufnahmefähigkeit beim Giessen beachtet werden.
Nur leider sind Kokosfasern teurer als Torf.
"Ein Mensch lernt wenig von seinem Erfolge,
aber viel von seinen Niederlagen !"
aber viel von seinen Niederlagen !"


