Anwachsprobleme bei Yamadori

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
Pitches
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Anwachsprobleme bei Yamadori

Beitrag von Pitches »

Hi
Ich komme aus dem Kreis Trier-Saarburg im schönen Rheinlandpfalz und lese mich seit ungefähr 5 Wochen mit Freude durch das Forum. Bei vielen Bäumen, speziell bei denen von Herrn Pall bleibt mir einfach nur der Mund offen stehen :o :shock: , WAHNSINN! Aber auch viele andere Forumsmitglieder scheinen sehr erfahren zu sein im Bezug auf das Ausgraben un die weitere Pflege von Yamadoris und deshalb bin ich doch sehr zuversichtlich antworten auf meine Fragen zu bekommen :)

Seit letztem Jahr bin ich immer mehr von Bonsia fastziniert, meine Sammlung ist noch sehr bescheiden zu denen die hier im Forum gezeigt werden, aber ich denke schon auf einem rehct guten Weg. Letztes Jahr probierte ich mich auch am Ausgraben von Hainbuchen, Eichen und Birkenyamadoris, es sind auch einige für meinen Geschmack shcöne Exemplare dabei. Die meisten sind angewachsen, jedoch sind einige der besten leider nicht durchgekommen. Ich hatte sie im Frühjahr ausgegraben, die Wurzelmasse war auch recht in Ordnung aber ich muss etwas falsch gemacht haben. Nun habe ich mich wieder auf die Suche begeben und da unsere kleinen Hügel und Täler an der Saar nicht die uralten Nadelbäume beherbergen suchte ich wieder nach schönen alten Laubbäumen, allerdings diesmal in einem Extremstandort, einem Schieferhang.
Ich bin mit dem gefundenen MAterial äußerst zufrieden, zumindest für mein Laienauge scheint das Material sehr brauchbar. Leider habe ich keine Bilder gemacht, ich werde das aber bei zeiten nachholen, denn mich interessiert eure Mienung zu den Yamadoris brennend.

Nun zu meiner Frage: Wie schaffe ich es den Yamadori möglichst durchzubekommen? Das heißt, zum Beispiel un welches Substrat sollte ich die Yamadoris setzen, es handelt sich um Hainbuchen, Schlehen un Kirschen. Sollte ich sie dann besser in eine Holzkiste oder eine überdimesnionierte Schale, oder sollte ich die Bäume in unser Anzuchtfeld setzen. Dort sind mir allerdings letztes Mal halt einige eingegangen :?
Könnt ihr mir vielleicht auch einige Tips zum transport geben, ich hörte schon von einpacken in nasse Handtücher oder in dieses Spanghun Moos, oder so ähnlich, womit habt IHR nun jedoch die besten Erfahrungen gemacht?!

So das waren jetzt viele Fragen und eine längere Vorgeschichte, freue mich über jede nützliche Antwort. Ich weiß ich benutze das Wort Yamadori eigentlich falsch, denn eigentlich sind ja nur Bäume aus dem Hochgebirge Yamadori, aber ich differenziere das nicht so streng 8)

MFG Marius
KHarry
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Beitrag von KHarry »

Hallo Marius,

dass gesammelte Bäume nicht anwachsen, kann ja verschiedenste Ursachen haben. Eine der häufigsten - wie ich meíne - ist einfach der Zustand, sprich die Vitalität des jeweiligen Baumes. Das auch im Hinblick darauf, dass Du Dir jetzt einen Extremstandort zum Sammeln ausgesucht hast. Bäume etwa, die stark unter Trockenheit leiden, bringen nicht eben die besten Voraussetzungen mit, ein Ausgraben zu überstehen. Andererseits gut, dass Du die Kandidaten jetzt schon beobachten kannst, dadurch kannst Du die Situation eventuell besser einschätzen. Vielleicht kannst Du ja auch ein Foto Deiner Kandidaten an ihrem Standort hier einstellen?

Was die Unterbringung betrifft: Freiland ist eigentlich optimal, aber auch hier darf das Gießen am Anfang nicht vernachlässigt werden. Das kann man, wieder je nach Standort und Boden, schon mal falsch einschätzen (ich spreche da aus eigener Erfahrung). Wenn in einen Behälter gepflanzt wird, ist Holzkiste schon optimal. Die Größe des Gefäßes sollte aber in jedem Fall möglichst klein (!) gewählt werden, eben so, dass die möglichst maximal erhaltenen Wurzeln gerade so hineinpassen. Substrat möglichst durchlässig, wie allgemein hier empfohlen.

Was Du zum Schutz der Wurzeln beim Transport schreibst, ist auch alles ok. Da braucht man aber keine Wissenschaft draus machen.

Gruß
Harald
Pitches
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Beitrag von Pitches »

Hi Harald
Vielen Dank für deine schnelle Antwort

Ja, die Wurzeln schienen mir auch das größte Problem z sein, ich war jedoch überrascht als vorsichtig in der Nähe des Wurzelhalses etwas Erde abtrug und mir nach wenigen Zentimetern feine Wurzeln entgegenkamen. Durch die Hanglage scheinen mir die Yamadori relativ "unsicher" verwurzelt zu sien, also ich konnte bei keinem der Bäume eine Pfahlwurzel erkennen, also bei denen die abgerutscht waren. Ich denke dieser Umstand dürfte das Bergen zumindest etwas vereinfachen, der Transport per Rucksack im Hang dürfte sich zwar mühsam gestalten, aber müsste mit der Hilfe meines Vater kein Problem darstellen.
Ich versuche eventuell morgen nochmal zur Fundstelle zu kommen und diesmal Bilder zu machen, bin leider zur Zeit schulmäßig etwas eingespannt aber in den nächsten Tagen versuche ich etwas Zeit zu finden.

Ansonsten bin ich natürlich über jeden weiteren Beitrag und jede weitere Erfahrung sehr dankbar.

MFG Marius
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

Leider hast Du wenig dazu geschrieben in welcher art Gefäß und welchem Substrat Du sie angezogen hast.

Ich kann mich meinem Vorredner nur bedingt anschließen, dass Yamadoris von Extrem- bzw. Trockenstandorten größere Probleme machen.
Yamadoris mit entsprechender Qualität kommen fast immer von solchen Standorten.

Das Problem entsteht, wenn man sie in zu Fette v.a. Erdsubstrate stellt, evtl. noch in tiefe Pflanzgefäße mit wenig Drainage.

Solche Teile kommen bei mir in rel. flache Gefäße (abgeschnittene Mörtelkübel) und werden i.d.R. nur mit Blähschiefer oder Lava aufgefüllt.
Komplett neues Substrat bekommen die Teile , welche, was eher selten vorkommt, in blankem Lehm oder toniger Erde stehen.

Bei Kiefern oder Lärchen ist die Substratfrage ein Sache wo jeder seine eigene Philosophie verfolgt. Die Art und Herkunft spielt hier sicher eine wichtigere Rolle(Hochgebirge, Halde, Moor) als bei den Laubarten.
Hier spielt auch die Förderung der mykorrhiza ein Rolle.
In jedem Falle durchlassiges Substrat ,also 75 % körnige Bestandteile (Lava, Bims, Bläschiefer) Rest ist bei mir eine Handvoll Torf und feingehackte Rinde. Andere schwören auf Nadelstreu oder Shagnum.
Das Gefäß möglichst klein wählen, geradeso. dass die Wurzeln hineinpassen.

Jürgen Zaar hat in seinem neuen Einsteigerbuch " Basic-Bonsai" übrigens den Yamadoris ein ganzes Kapitel gewidmet.
Entgegen vielen derartigen Büchern, wird da dem Einsteiger nicht suggeriert, er könne mit Samenanzucht auf absehbare Zeit zu tollen Bäumen kommen.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

Bonsai-Wandkalender 2019
KHarry
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Beitrag von KHarry »

Thomas P. hat geschrieben:Ich kann mich meinem Vorredner nur bedingt anschließen, dass Yamadoris von Extrem- bzw. Trockenstandorten größere Probleme machen.
Yamadoris mit entsprechender Qualität kommen fast immer von solchen Standorten.
Da kommt es natürlich darauf an, ob die Trockenheit nur so ausgeprägt ist, dass die Bäume langsamer wachsen als anderswo, oder ob sie mehr oder weniger zwischen Leben und Tod dahinvegetieren. Viele trockene Äste würde ich als Warnsignal ansehen.

Marius, so wie Du das schilderst, hast Du keine schlechten Karten. Mit Bäumen aus grobem Schieferschutt habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Der Vorteil ist eben, dass die Bäume dort kaum eine starke Pfahlwurzel bilden können.
Pitches
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Beitrag von Pitches »

Hi KHarry, Thomas P.!

@ KHarry:
Der Vorteil ist eben, dass die Bäume dort kaum eine starke Pfahlwurzel bilden können.
Ja genau das schien mir auch das entscheidene Zünglein an der
Waage zu sein. Bei meinen vorher gesamelten Yamadoris, alle
durch Wildverbiss klein gehalten un am Waldrand gefunden, hatte ich oft das Problem der Pfahlwurzel. Diese musste ich immer kappen und nur wenn ich Glück hatte hatte der Baum auch ausreichend viel Wurzelmasse direkt am Stamm um zu überleben, dass scheint mir im Nachhinein auch der Grund zu sein, warum einige der Yamadoris eingingen, sie mussetn schlichtweg zu wenig Wurzeln gehabt haben...
Deshalb habe ich auch beschlossen in Zukunft die Bäume die meiner Ansicht nach größeres Potential haben, längere Zeit auf das Ausgraben vorzubereiten.
Die Yamadoris haben durchweg belaubte Äste. Nur einige wenige kleine vertrocknete Äste habe ich bereits größtenteils rausgeschnitten. Ich denke das hatte aber weniger mit der Trockenheit als mit dem Lichtmangel zu tun. Die Bäume bekommen nicht auf der vollen Blattfläche Licht und deswegen sind wenige Äste abgestorben.Aber es müsste genug Blattmasse vorhanden sein, um das Überleben de Yamadori, vorrausgesetzt ich bekommen genug Wurzeln mit, zu gewährleisten.

@ Thomas P.:
Leider hast Du wenig dazu geschrieben in welcher art Gefäß und welchem Substrat Du sie angezogen hast.
Ich habe meine bisherigen Yamadori alle samt im Anzuchtfeld angezogen. Wichtig könnte noch sien, das der Boden des Anzuchtfelds aus Komposterde und einem kleinen lehmigen Anteil besteht, es ist jedoch keinesfalls so, dass ich einen Lehmklumpen ausgrabe wenn ich die Bäume wider ausgrabe, die Erde ist schon lockerer, aber wahrscheinlich icht das Optimum.

Ich kam heute leider nicht mehr dazu Bilder zu machen, hatte lange Schule. Ich versuche es morgen! Ich denke die Fotos sollten, vorrausgesetzt sie werden was, noch einige Fragen beantworten.

MFG Marius[/quote]
olli.w.
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Beitrag von olli.w. »

Hallo,


kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Es ist immer eine sehr individuelle Geschichte mit dem Rohpflanzen ausgraben.

Da du ja auch im Außläufer des Rheinischen Schiefergebirges wohnst kann dir vieleicht meine Erfahrung weiter helfen.

Bei Laub und Nadelgehölzen habe ich die besten Erfahrungen mit Vulcaterra (Dachbegrünungssubstrat) gemacht. Dies ist ein sehr durchlässiges Sub. welches Hauptsächlich aus Lava, Bims uns kleingemahlenem Rindenstücken besteht.So etwas kann man natürlich auch selber mischen. Der Außfall deiner Pflanzen liegt wahrscheinlich an deinem Yamadoibeet,die Erde dürfte zu "fett" sein und somit bekommen die feinen Wurzeln zu wenig Luft und faulen vor sich hin.

Bei Kiefern ausgraben gibt es an der Mosel eine Besonderheit , die interessantesten Pflanzen findet man an freien, kargen und vollsonnigen Standorten. Genau damit hat man ein Problem da die Feinwurzeln meistens sehr sehr weit vom Stamm entfernt sind. Da mußte ich auch schon Lehrgeld bezahlen als mir ein paar schöne Stücke eingegangen sind. Abhilfe kann man da nur schaffen in dem man über ein paar Jahre hinweg die Pflanzen vorbereitet, sprich im Frühjahr im passenden Abstand vom Stamm einen "Graben " rundum die Pflanze ausgräbt diesen mit normaler Erde auffüllt und auch bewässert. Nach 2 Jahren kann man mal vorsichtig überprüfen ob sich feine Wurzeln gebildet haben.

Bei Laubbäumen gab es bisher noch keine größere Verluste.Da kommt das Dachbegrünungssub. zum tragen da man die Rohlinge auf Teufel komm raus bewässern kann ohne das sie absaufen, genügend Ablauflöcher im Topf vorausgestezt :wink: .

Ansonsten freut es mich sehr einen Halbmoselaner hier im Forum begrüßen zu dürfen.

Grüße von der Mittelmosel Olli
Mosel-Riesling !
KHarry
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Beitrag von KHarry »

Lehmboden im Freiland sollte allerdings nicht das Problem sein, es sei denn, der Boden ist wirklich sehr dicht. Das ist etwas ganz anderes als im Pflanzgefäß.
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Niko
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Beitrag von Niko »

Hallo zusammen,

bei der Frage, "welcher Boden verursacht welche Wurzeln" kann vielleicht dieser Artikel Wurzelwerk sehr gut weiterhelfen.
gruß

Niko

Das Auge findet was es sucht.
Pitches
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Beitrag von Pitches »

Hallo zusammen!

@Nico:
Danke, der Artikel könnte mir weiterhelfen, ich bin trotzdem noch neugierig welche Erfahrungen die anderen noch so gemacht haben, aber vielen Dank.

@olli.w.
Ja an solch ein Substrat hatte ich auch schon gedacht, sowas ähnliches benutzt auch Walter Pall wenn ich mich nicht irre. Benutzt du es pur oder mischst du noch zusetztlich andern Boden, Torf zum Beispiel dazu, bzw. kann ich dieses Substrat auch für die ganzen verschiedenen Yamadori benutzen oder muss ich für jede Sorte spezifische Mischungen machen?

@ ALLE:
Wie handhabt ihr das düngen bei frisch ausgegrabenen Pflanzen? Ich habe gelsen das der eine direkt nach dme Augraben voll anfängt zu düngen und damit beste Erfahrungen machte, der andere meint das wäre der sichere Tod des Baumes. Man sollte erst nac 4 Wochen oder besser erst nach deutlichem Neuaustrieb anfangen zu düngen...
Wie ist nun der beste Weg, wie oft, ab welchem Zeitpunkt und mit welchem Dünger sollte ich düngen? Die selbe Frage stellt sich mir auch bei gießen, aber das hängt ja auch vom Substrat ab, ok das Düngen ja auch :wink:

So, heute hab ich dann auch Zeit gefunden Bilder zu machen, ich hoffe man kann etwas erkennen. Ihr dürft natürlich nicht die Spitzenyamadori wie Walter Pall und Co sie regelmäßig zeigen erwarten, aber bei einigen sehe ich für meine Verhältnisse doch gutes Potential. Es sind auch einige Bäume dabei die erst nach einigen Jahren eventuel entnommen werden, ich werde einfach jedes Bild kommentieren, dass dürfte am verständlichsten sein, seht selbst!
Entschuldigt bitte das einige Bilder "auf der Seite liegen" aber ich bin noch in der Probierphase und es läuft noch nicht alles so rund.
Dateianhänge
Kirsche-Ich weiß nicht recht, das ist eigentlich keine gute Kirsche aber das beste was cih heute fand, irgentwie war ich letztes Mal eienn anderen Weg gegangen, die Kirschen dort waren DEUTLICH besser
Kirsche-Ich weiß nicht recht, das ist eigentlich keine gute Kirsche aber das beste was cih heute fand, irgentwie war ich letztes Mal eienn anderen Weg gegangen, die Kirschen dort waren DEUTLICH besser
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Eiche-Ist eigentlcih ein Experiment. Habe die Eiche in der MItte vom Stammverlauf her als gut befunden, jedoch hat sie dot kein Grün. Habe den langen Ast noch oben iengekürzt, mal schaun ob sie auch unten austreibt, wird ein langzeitexperiment, oder auch
Eiche-Ist eigentlcih ein Experiment. Habe die Eiche in der MItte vom Stammverlauf her als gut befunden, jedoch hat sie dot kein Grün. Habe den langen Ast noch oben iengekürzt, mal schaun ob sie auch unten austreibt, wird ein langzeitexperiment, oder auch
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Schlehe- Ein Dreistamm, dürfte erst in ein paar Jahren zum Ausgraben bereit sein, habe dielangen Trieb nach oben eingekürzt, mal abwarten ob sie berit ist weiter unte auszutreiben..
Schlehe- Ein Dreistamm, dürfte erst in ein paar Jahren zum Ausgraben bereit sein, habe dielangen Trieb nach oben eingekürzt, mal abwarten ob sie berit ist weiter unte auszutreiben..
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Schlehe-Für mich ein kurioser Stammverlauf, irgentwie hat sie mich direkt angesprochen, wei gar nicht so recht warum, weil eigentlich ist sie rehct hässlcih, aber ich werde mir auf jeden Fall die Mühe machen sie auszugraben, geht in einem, sie steht direk
Schlehe-Für mich ein kurioser Stammverlauf, irgentwie hat sie mich direkt angesprochen, wei gar nicht so recht warum, weil eigentlich ist sie rehct hässlcih, aber ich werde mir auf jeden Fall die Mühe machen sie auszugraben, geht in einem, sie steht direk
comp_comp_IMG_0239.jpg (68.67 KiB) 2599 mal betrachtet
Schlehe-Kerzengerader Trieb, ist aber gut  biegbar und hat genug gesundes Grün, geht nur bedingt durch den Hintergrund etwas unter
Schlehe-Kerzengerader Trieb, ist aber gut biegbar und hat genug gesundes Grün, geht nur bedingt durch den Hintergrund etwas unter
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Schlehe, sehr interessanter Stammverlauf, leider sind die Bläatter etwas weit entfernt aber das kann man ändern, zu sheen auf dem nächsten Bild, wird auch dabei sein
Schlehe, sehr interessanter Stammverlauf, leider sind die Bläatter etwas weit entfernt aber das kann man ändern, zu sheen auf dem nächsten Bild, wird auch dabei sein
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Eiche-Sehr schöne Borke, für meinen Geschmack. Diese ist auf jedenfall beim ersten Ausgraben dabei, ist auch leicht zugänglich
Eiche-Sehr schöne Borke, für meinen Geschmack. Diese ist auf jedenfall beim ersten Ausgraben dabei, ist auch leicht zugänglich
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Eiche- war leider schwer die Yamadori zu fotographieren, einmal wegen des hohen Grases und dem unruhigen Hintergrund. Diese muss natürlich auch wie alle anderen zurückgeschnitten werden, mal schaun was draus wird
Eiche- war leider schwer die Yamadori zu fotographieren, einmal wegen des hohen Grases und dem unruhigen Hintergrund. Diese muss natürlich auch wie alle anderen zurückgeschnitten werden, mal schaun was draus wird
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comp_comp_IMG_0233.jpg
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Pitches
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Beitrag von Pitches »

Und noch weitere Photos, habe auch Photos vom Hang (Fundort) reingestellt damit ihr euch das besser vorstellen könnt. Hoffe die Photos können euch weiterhelfen.

MFG Marius
Dateianhänge
Standortphoto, stehe oben auf einem felsen un photographiere den Hang hinunter
Standortphoto, stehe oben auf einem felsen un photographiere den Hang hinunter
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Standortphoto
Standortphoto
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Standortphoto-So sieht es da aus, alles mehr oder wenige steile Schieferhänge, die dauernd abrutschen
Standortphoto-So sieht es da aus, alles mehr oder wenige steile Schieferhänge, die dauernd abrutschen
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Eiche-Dieser Extremstandort bringt schon skurile Bäume hervor, aber schön finde ich
Eiche-Dieser Extremstandort bringt schon skurile Bäume hervor, aber schön finde ich
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Feldahorn???- Ist das wirklich ein feldahorn,ich fand die Rinde sher beeindruckend und das Blatt stammt vom Baum
Feldahorn???- Ist das wirklich ein feldahorn,ich fand die Rinde sher beeindruckend und das Blatt stammt vom Baum
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Hainbuche-Stammfuss, denke der ist brauchbar, bin mir nur nciht sicher ob wir das teil rausbekommen, habe nur das bild des gesamten Baumes verschlampt, mist, aber er ist gute 2m hoch, also könnte er auch ei Gartenbonsai werden, oder radikal einkürzen, ist
Hainbuche-Stammfuss, denke der ist brauchbar, bin mir nur nciht sicher ob wir das teil rausbekommen, habe nur das bild des gesamten Baumes verschlampt, mist, aber er ist gute 2m hoch, also könnte er auch ei Gartenbonsai werden, oder radikal einkürzen, ist
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Eiche-war schwierig den Baum zu photographieren, stehe im Hang und das Gras ist gut einen Meter hoch, habe deswegen mal nur den Stamm fotographiert, lässt sich wass draus machen denke ich
Eiche-war schwierig den Baum zu photographieren, stehe im Hang und das Gras ist gut einen Meter hoch, habe deswegen mal nur den Stamm fotographiert, lässt sich wass draus machen denke ich
comp_comp_IMG_0263.jpg (69.36 KiB) 2591 mal betrachtet
Kirsche-So sehen dort Pfahlwurzeln aus wenn die Bäume bei Erdrtshcen mitgeriisen werden, ist aber auch keien schöne Kirsche, muss unbedingt den anderen Weg wider finden
Kirsche-So sehen dort Pfahlwurzeln aus wenn die Bäume bei Erdrtshcen mitgeriisen werden, ist aber auch keien schöne Kirsche, muss unbedingt den anderen Weg wider finden
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Kirsche-Auch nichts besonderes, lediglich das Nebari fand ich ok, ich habe sie etwas zurückgeschnitten un mal abwarten was sie draus macht
Kirsche-Auch nichts besonderes, lediglich das Nebari fand ich ok, ich habe sie etwas zurückgeschnitten un mal abwarten was sie draus macht
comp_comp_IMG_0247.jpg (69.21 KiB) 2592 mal betrachtet
olli.w.
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Beitrag von olli.w. »

Oh, Oh,

das wird schwierig! Die Eichen glaube ich dürftest du in einem Rutsch nicht geborgen bekommen. Die haben garantiert nee Pfalwurzel, meterlang.Ich würde die Pfahlwurzel im Frühjahr vorsichtig freilegen und kappen. Entnahme erst ein oder zwei Jahre später.


Zum Substrat, Vulkatera ex. nehm ich für alle Pflanzen, dünger nach Bedarf. Die Rohpflanzen wachsen darin wie blöd.
Gruß Olli
Mosel-Riesling !
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Marius,

eigentlich hat jedes Bildbearbeitungsprogramm eine Funktion zum Drehen oder Rotieren der Bilder, so dass man beim Betrachten keinen Knick im Hals bekommen muss.

Von den gezeigten Bildern finde ich nur die Schlehe mit dem geschlängelten Stamm wirklich interessant und des Ausgrabens würdig.
Die ist schon besonders und sehr vielversprechend, in meinen Augen.
Höchstens die zweite Eiche wäre auch nicht so übel.

Die anderen Bäume würde ich stehen lassen und lieber nach besseren weitersuchen. Besser zwei gute und sich mit dem Rest nicht belasten.

Viele Grüße und viel Erfolg,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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Niko
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Beitrag von Niko »

Pitches hat geschrieben:Hallo zusammen!

@Nico:
Danke, der Artikel könnte mir weiterhelfen, ich bin trotzdem noch neugierig welche Erfahrungen die anderen noch so gemacht haben, aber vielen Dank.

@ ALLE:
Wie handhabt ihr das düngen bei frisch ausgegrabenen Pflanzen? Ich habe gelsen das der eine direkt nach dme Augraben voll anfängt zu düngen und damit beste Erfahrungen machte, der andere meint das wäre der sichere Tod des Baumes. Man sollte erst nac 4 Wochen oder besser erst nach deutlichem Neuaustrieb anfangen zu düngen...
Wie ist nun der beste Weg, wie oft, ab welchem Zeitpunkt und mit welchem Dünger sollte ich düngen? Die selbe Frage stellt sich mir auch bei gießen, aber das hängt ja auch vom Substrat ab, ok das Düngen ja auch :wink:

.............
Hallo Marius,


Meine Bäume werden nach dem Ausgraben grundsätzlich "gereinigt". D.h., die Alte Erde wird komplett entfernt. Ich finde, es macht keinen Sinn, die Bäume mit der alten Erde einzutopfen, wenn die alte Erde nach der "Eingewöhnungsphase" (in ca. 2-5 Jahren) noch stärker verdichtet wird und dann schwieriger zu entfernen ist. Da ich die Bäume i.d.R selbst behalte, möchte ich mich mit dem Problem des "Auswaschens" später nicht mehr beschäftigen.

Auf das Auswaschen verzichte ich nach dem Ausgraben, wobei mit Stäbchen u.ä. die gesamte Erde vorsichtig händisch entfernt wird, auch und besonders bei Nadelbäumen (siehe Fotos).

Auf das Düngen verzichte ich im ersten Jahr, je nachdem wie der Baum im 2. Jahr reagiert, wird gedüngt.
Über das Blatt kann die Pflanze Dünger aufnehmen, deswegen wird so oft es geht nach dem Ausgraben mit schwacher Blattdüngung der Anwachsprozess unterstützt.

Da ich grobkörniges Material nehme (ca. 3-7 mm) ist das Gießen kein Problem.

gruß

Niko
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achim73
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Beitrag von achim73 »

Von den gezeigten Bildern finde ich nur die Schlehe mit dem geschlängelten Stamm wirklich interessant
hat mich auch als einzige spontan angesprochen. allerdings würde ich den geraden trieb komplett entfernen und ein jahr später ausgraben.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
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