Frage zum Entrinden beim Wacholder

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Reinert
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Frage zum Entrinden beim Wacholder

Beitrag von Reinert »

Hallo,
hatte mal angefangen die Rindenfasern bei meinem Wacholder zu entfernen. Wie bekomme ich die darunterliegenden feinen Fasern entfernt ohne die Saftbahn zu verletzen?
Viele Grüße
Reinert
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Robert S.
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Beitrag von Robert S. »

Hallo Reinert,
mit einer Kupferbürste oder feinem Schmirgelpapier sollte das klappen.
Ich hab einen Igelwacholder bei mir im Garten stehn, bei dem geht es auch
ganz gut mit den Fingern abzurubbeln wenn es ein paar Tage geregnet hat
und die Rinde noch feucht ist,
Servus,
Robert
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Reinert
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Beitrag von Reinert »

Danke für deine schnelle Antwort!
Das mit der Feuchtigkeit ist einleuchtend. Die Rinde war trocken als ich es versucht hatte. Dann warte ich mal auf den nächsten Regen und der kommt bestimmt bald.
Vielen Dank für deine Hilfe
Reinert
jupp

Beitrag von jupp »

Hi Reinert
Im Handel bekommst Du aber auch Messingbürsten in verschiedenen Härten, mit denen Du die Rinde hervorragend putzen kannst. Schön mit Vorsicht, dann passiert auch nix.
Grüsse aus der Wetterau Jupp
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Reinert
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Beitrag von Reinert »

Hallo Jupp,
danke für deine Antwort. Messingbürsten fehlen noch in meinem Sortiment!
Vielen Dank
Reinert
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camaju +
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Beitrag von camaju + »

Warum willst du denn die Rindenfasern abbürsten ?

Gehört doch irgendwie dazu. Seh ich das verkehrt, oder ist das wieder eine "Glaubensfrage" :roll:
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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Ruhrpottler
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Beitrag von Ruhrpottler »

Der Frage schließe ich mich an.

Klar sieht ein "geschrubbter" Stamm oft besser aus.

Gehört aber andererseits die abgestorbene Rinde nicht zum "natürlichen" Aussehen des Baums?

Und wirken diese geputzen Bäume nicht gelegentlich ein wenig zu geleckt?

Ich persönlich hab zumindest noch niemanden mit einer Brüste durch den Wald stapfen sehen um die Baumstämme zu putzen.

Spontan fallen mir da auch z.B. Jins ein. Da wird ja extra hergegangen um einen abgestorbenen Teil des Baums nachzustellen.

Bin mal auf weitere Meinungen gespannt.

Gruß
Andre
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo, Ihr,

in einer der letzten Ausgaben der Fachzeitschriften gab es einen Artikel zu dem Thema.

Eine für mich relativ befriedigende Aussage war, dass bei Wacholdern eine schöne alte Rinde, die im Maßstab einigermaßen passt, schwierig zu erreichen ist.
Große, lang herunter hängende Rindenstreifen sehen einfach nicht schön aus und wirken auch nicht wie die Rinde eines alten Baumes.
Wenn man solche Rinden abträgt und blank putzt, hat man unter Umständen das Glück, dass die Rinde zukünftig ein schönes, kleines Schuppenmuster ausbildet, das man dann auch gerne so lassen mag.

Bei meinen Wacholdern und meiner Eibe, die noch nicht sehr alt sind, hat sich bislang keine schöne Rinde / Borke gebildet und so mache ich lieber die Rinde hin und wieder sauber und glatt.
Man sieht dann auch die Struktur der Saftbahnen viel plastischer, das gefällt mir schon auch.

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Reinert
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Beitrag von Reinert »

Hallo und vielen Dank für Eure Antworten!
Wollte es in erster Linie zur Vorbeugung vor Schädlingen machen. Habe schon oft gehört das Schädlinge in der Rinde vorzüglich überwintern können. Und was Schönheit angeht kann ich mich da Heike nur anschließen!
Viele Grüße
Reinert
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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Ruhrpottler hat geschrieben:
Ich persönlich hab zumindest noch niemanden mit einer Brüste durch den Wald stapfen sehen um die Baumstämme zu putzen.
wenn, dann doch zwei oder????

Manche Tippfehler sind einfach göttlich..

Erwin
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Dass SOLCHE Tippfehler DIR nicht entgehen, ist typisch, Erwin! :lol:
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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