da wirst du wahrscheinlich auch lange suchen. aufgrund der lichtverhältnisse wachsen die meisten jungpflanzen im wald kerzengerade nach oben, um möglichst schnell ans licht zu kommen.
aussichtsreicher ist es an lichtungen, waldrändern, vor allem dort wo wildwechsel sind (verbiss) und natürlich an felsigen hanglagen.
im wald wird es ausserdem oft mit dem ausgraben schwierig, weil der boden extrem von den anderen bäumen durchwurzelt ist.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten" chinesische Weisheit
...empfehle ich für die Bergung von Lärchen Richtminen mit einer Füllung von mindestens 2 kg Plastiksprengstoff. Anders kriegt man den Felsen nicht auf, ohne die Lärche zu beschädigen...
Zu den so geborgenen Wurzeln passende Schalen (2 Meter lang, 20 Zentimeter breit) sind schwer zu finden.
Bitte: Lärchen in zerflüfteten Felsen unbedingt stehen lassen. Sie sind schöner da. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Lärche in einer Mulde wächst und leicht geborgen werden kann, ist vernichtend klein. Schotterhalden und Alpwiesen suchen.
Zuletzt geändert von Andreas Ludwig am 19.09.2007, 19:25, insgesamt 1-mal geändert.
ja, sorry. das war allgemein gesagt...
und ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass man vorher prüft, ob der baum sich ausgraben lässt.
zum thema überlebenschancen von l. decidua aus dem hochgebirge haben sich walter und wolfgang ja bereits eingehend geäussert.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten" chinesische Weisheit
Hallo Sonicbody!
Danke für die Tipps, wo man am besten sucht. Da hab ich auch schon vieles abgerast. Aber man findet dort viel bessere "Rohware" als mitten im Wald, das stimmt. Werde auf jeden Fall weiter suchen, um für meine Lärche einen kleinen Bruder zu finden. Bis dahin werde ich sie wohl alleine aufpäppeln und gestalten müssen.
PS (Andreas Ludwig): Wollte mal eine schöne Buche die auf einem Fels stand "ausgraben", keine Chance. Und Plastiksprengstoff hatte ich gerade nicht dabei