Erde "wiederverwerten"

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Constantin

Erde "wiederverwerten"

Beitrag von Constantin »

Hallo!

Hier im Forum habe ich schon öfter kurze Anmerkungen zum Thema gelesen. Namentlich fällt mir aber nur Walter Pall als "Wiederverwerter"ein. Klar, wenn das Substrat mineralisch und stabil ist spricht ja auch nichts dagegen. Aber was muss man beachten? habt ihr das schon ausprobiert?
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der1
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Beitrag von der1 »

Hallo Constantin,

ich glaube, es war Martin S., der ebenfalls anorganische Substrate hin und wieder verwendet(e?). Im Groben war wohl die Quintessenz des entsprechenden Threads, dass man zusehen soll, die organischen Bestandteile des Substrats herauszubekommen und den Rest "keimfrei" zu bekommen.

Der damalige Tipp, das Substrat dafür drei Minuten in die Mikrowelle zu stellen, resultierte dann in eine etwas merkwürdige Kochrezeptesammlung ;)

:arrow: Hier der Thread, an den ich mich erinnere.

Liebe Grüße

Christian
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Hi ihr beiden,

der Tipp mit der Mikrowelle stammt tatsächlich von mir, aber ich bin auch der, der ein ganzes (kleines!) Beet voller Akadama, Kiryu.... hat :wink:
MS
Beste Grüße
Martin

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TrierYamadori
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Beitrag von TrierYamadori »

Hallo Constantin,

Ich verwende seit einigen Jahren gebrauchtes Substrat wieder, und es führte bis jetzt nicht zu ausfällen, die ich darauf zurückführen könnte. Ich verwende das gebrauchte Substrat von gesunden Bäumen mitsamt den groben organischen Bestandteilen. Ich sterilisiere den Boden auch nicht, da ich der Meinung bin, das die bestehenden Organismen und Mikhorhiza für das Anwachsen von Yamadori förderlich sind. Jedenfalls zeigen die Bäume ein verstärktes Wachstum im Gegensatz zu anfänglich steriler Erde. Ich achte allerdings darauf das ich innerhalb der selben Spezies bleibe oder wenigstens zwischen Nadel- oder Laubbaum unterscheide. Mittlerweile verwende ich dieses Verfahren auch bei Yamadoris, die mir einiges wert sind.
Verwende ich steriles Substrat wird dies mit geringen Anteilen der Erde vom Fundort gemischt, egal wie feinkörnig es ist. Schließlich werden die Wurzeln ja radikal ausgekämmt und ausgespült. Auf diese Weise erhält der Baum wichtige Elemente seiner gewohnten Umgebung wieder.
Constantin

Beitrag von Constantin »

Sehr interessant. Danke für eure Antworten.
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