Hallo!
Hier im Forum habe ich schon öfter kurze Anmerkungen zum Thema gelesen. Namentlich fällt mir aber nur Walter Pall als "Wiederverwerter"ein. Klar, wenn das Substrat mineralisch und stabil ist spricht ja auch nichts dagegen. Aber was muss man beachten? habt ihr das schon ausprobiert?
Erde "wiederverwerten"
- der1
- Moderator a. D.
- Beiträge: 2648
- Registriert: 04.08.2005, 20:17
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Hallo Constantin,
ich glaube, es war Martin S., der ebenfalls anorganische Substrate hin und wieder verwendet(e?). Im Groben war wohl die Quintessenz des entsprechenden Threads, dass man zusehen soll, die organischen Bestandteile des Substrats herauszubekommen und den Rest "keimfrei" zu bekommen.
Der damalige Tipp, das Substrat dafür drei Minuten in die Mikrowelle zu stellen, resultierte dann in eine etwas merkwürdige Kochrezeptesammlung
Hier der Thread, an den ich mich erinnere.
Liebe Grüße
Christian
ich glaube, es war Martin S., der ebenfalls anorganische Substrate hin und wieder verwendet(e?). Im Groben war wohl die Quintessenz des entsprechenden Threads, dass man zusehen soll, die organischen Bestandteile des Substrats herauszubekommen und den Rest "keimfrei" zu bekommen.
Der damalige Tipp, das Substrat dafür drei Minuten in die Mikrowelle zu stellen, resultierte dann in eine etwas merkwürdige Kochrezeptesammlung
Liebe Grüße
Christian
Und wenn wir jetz so zusammen liegen / Ich wollt es sagen, aber hab mich nie getraut
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut.
Lichter - Leerer Raum (Video und mp3)
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TrierYamadori
- Beiträge: 33
- Registriert: 02.01.2006, 00:12
Hallo Constantin,
Ich verwende seit einigen Jahren gebrauchtes Substrat wieder, und es führte bis jetzt nicht zu ausfällen, die ich darauf zurückführen könnte. Ich verwende das gebrauchte Substrat von gesunden Bäumen mitsamt den groben organischen Bestandteilen. Ich sterilisiere den Boden auch nicht, da ich der Meinung bin, das die bestehenden Organismen und Mikhorhiza für das Anwachsen von Yamadori förderlich sind. Jedenfalls zeigen die Bäume ein verstärktes Wachstum im Gegensatz zu anfänglich steriler Erde. Ich achte allerdings darauf das ich innerhalb der selben Spezies bleibe oder wenigstens zwischen Nadel- oder Laubbaum unterscheide. Mittlerweile verwende ich dieses Verfahren auch bei Yamadoris, die mir einiges wert sind.
Verwende ich steriles Substrat wird dies mit geringen Anteilen der Erde vom Fundort gemischt, egal wie feinkörnig es ist. Schließlich werden die Wurzeln ja radikal ausgekämmt und ausgespült. Auf diese Weise erhält der Baum wichtige Elemente seiner gewohnten Umgebung wieder.
Ich verwende seit einigen Jahren gebrauchtes Substrat wieder, und es führte bis jetzt nicht zu ausfällen, die ich darauf zurückführen könnte. Ich verwende das gebrauchte Substrat von gesunden Bäumen mitsamt den groben organischen Bestandteilen. Ich sterilisiere den Boden auch nicht, da ich der Meinung bin, das die bestehenden Organismen und Mikhorhiza für das Anwachsen von Yamadori förderlich sind. Jedenfalls zeigen die Bäume ein verstärktes Wachstum im Gegensatz zu anfänglich steriler Erde. Ich achte allerdings darauf das ich innerhalb der selben Spezies bleibe oder wenigstens zwischen Nadel- oder Laubbaum unterscheide. Mittlerweile verwende ich dieses Verfahren auch bei Yamadoris, die mir einiges wert sind.
Verwende ich steriles Substrat wird dies mit geringen Anteilen der Erde vom Fundort gemischt, egal wie feinkörnig es ist. Schließlich werden die Wurzeln ja radikal ausgekämmt und ausgespült. Auf diese Weise erhält der Baum wichtige Elemente seiner gewohnten Umgebung wieder.


