Ficus Wiandi neu gestalten
- Alexander B.
- Beiträge: 203
- Registriert: 01.09.2007, 20:02
- Wohnort: Landau in der Pfalz
Hallo Heike!
Darum bitten wir auch!
Ich denke bis April oder Mai wird der Baum genügend Wurzeln gebildet haben um sich damit alleine versorgen zu können. Zur Sicherheit musst Du natürlich erst nachschauen.
Jetzt die Abmoosstelle schön feucht und warmhalten, dann klappt das.
Bis im Frühjahr,
Gruß Alexander
Darum bitten wir auch!
Ich denke bis April oder Mai wird der Baum genügend Wurzeln gebildet haben um sich damit alleine versorgen zu können. Zur Sicherheit musst Du natürlich erst nachschauen.
Jetzt die Abmoosstelle schön feucht und warmhalten, dann klappt das.
Bis im Frühjahr,
Gruß Alexander
Es tut sich schon was...
Hallo an Alle
Ich wollte nur kurz einen Zwischenbericht abgeben.
Nach meinem letzten Beitrag habe ich den Baum gemäss Anleitung behandelt. Also Rinde fein säuberlich abgeschält und seither schlummert dieser Teil unter einem Sphagmummoos-Bett, ist mit Folie bedeckt, die alle zwei Wochen belüftet und dann das Moos neu befeuchtet wird.
Es zeigten sich relativ schnell feine Würzelchen die ich aber nicht genauer untersuche oder anfasse, damit die Entwicklung ungestört ablaufen kann.
Als ich heute wieder die Folie öffnete um neu zu sprühen zeigten sich am unteren Teil des Stamms erste Neutriebe.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich nicht nur den richtigen Zeitpunkt gewählt habe, sondern dass Bäumchen im Frühling noch kräftiger austreiben wird, wenn ich den oberen Teil abgetrennt habe.
Euch allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr und weiterhin grüne Daumen!
Ich wollte nur kurz einen Zwischenbericht abgeben.
Nach meinem letzten Beitrag habe ich den Baum gemäss Anleitung behandelt. Also Rinde fein säuberlich abgeschält und seither schlummert dieser Teil unter einem Sphagmummoos-Bett, ist mit Folie bedeckt, die alle zwei Wochen belüftet und dann das Moos neu befeuchtet wird.
Es zeigten sich relativ schnell feine Würzelchen die ich aber nicht genauer untersuche oder anfasse, damit die Entwicklung ungestört ablaufen kann.
Als ich heute wieder die Folie öffnete um neu zu sprühen zeigten sich am unteren Teil des Stamms erste Neutriebe.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich nicht nur den richtigen Zeitpunkt gewählt habe, sondern dass Bäumchen im Frühling noch kräftiger austreiben wird, wenn ich den oberen Teil abgetrennt habe.
Euch allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr und weiterhin grüne Daumen!
Es Grüessli, Heike
- Alexander B.
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Hallo Heike!
Auch ich wünsche Dir ein frohes, neues und hoffentlich erfolgreiches Bonsaijahr 2008!
Es freut mich zu lesen, dass Deine Abmoosgeschichte bis jetzt positiv verläuft. Da hast Du dann im Frühjahr schon einen schönen Bonsai.
Wenn Du ihn dann getrennt und neu eingetopft hast, zeig doch bitte mal ein Bild davon.
Bin schon gespannt drauf!
Aber bis dahin noch schön Geduld haben.
Gruß Alexander
Auch ich wünsche Dir ein frohes, neues und hoffentlich erfolgreiches Bonsaijahr 2008!
Es freut mich zu lesen, dass Deine Abmoosgeschichte bis jetzt positiv verläuft. Da hast Du dann im Frühjahr schon einen schönen Bonsai.
Wenn Du ihn dann getrennt und neu eingetopft hast, zeig doch bitte mal ein Bild davon.
Bin schon gespannt drauf!
Aber bis dahin noch schön Geduld haben.
Gruß Alexander
Da ich gerade einen Fotoapparat zur Hand habe, habe ich mal festgehalten, was in dem halben Jahr seit dem Abmoosen (s. http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic?f=51&t=20252) aus dem kahlen unteren Doppelstamm geworden ist - er treibt sehr gut aus, und die anderen drei sind Überbleibsel von meinem ersten Abmoosversuch vor drei Jahren - als ich noch nicht soviel Ahnung davon hatte und ich den Stamm leider nicht durchbekommen habe und nur ein bisschen Krone gerettet werden konnte - falsche Jahreszeit, falsche Erde, falsche Schnipselei - aber man lernt ja dazu...
Gruß
Holger
P.S. Mal sehen, wie es weitergeht, aber erst einmal soll sich alles von dem letzten Jahr erholen - vielleicht kommt ja noch ein bisschen dazu, es gibt noch einen Ficus als Zimmerpflanze, die auch mal abgemoost werden könnte - mal sehen, was meine Frau so dazu meint
Gruß
Holger
P.S. Mal sehen, wie es weitergeht, aber erst einmal soll sich alles von dem letzten Jahr erholen - vielleicht kommt ja noch ein bisschen dazu, es gibt noch einen Ficus als Zimmerpflanze, die auch mal abgemoost werden könnte - mal sehen, was meine Frau so dazu meint
- Dateianhänge
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Holger,achim73 hat geschrieben:na, das sieht doch ermutigend aus
da kann ich Achim nur beipflichten! Ich weiß ja, daß Du die Figs noch in der sonnigen Jahreszeit bewurzelt und umgetopft hast. Mich würde interessieren, ob Du den Doppelstamm nach dem Umtopfen in ein Gewächshaus, unter eine Tüte, in die direkte Sonne oder in den Schatten gestellt hast, um den raschen Austrieb zu forcieren? Wie ich sehe, sind die Triebe bis dato recht kompakt, will sagen, nicht ausgegeilt.
Danke im voraus.
Viele Grüße, Chris.
Kein Problem, ergänzende Angaben gebe ich doch gerne.
Ich habe den Doppelstamm einfach nach dem Kappen Ende Mai auf meiner Loggia in der Sonne stehen lassen, so ohne Hilfsmittel, sprich Gewächshaus oder Tüte, und trotzdem der letzte Sommer ja nicht unbedingt der Renner war, hat der Stamm gut ausgetrieben (vielleicht ja auch deswegen, an Luftfeuchtigkeit fehlte es ja nicht unbedingt, wobei ich schon das Gefühl hatte, dass die Sonne einer der wichtigsten Faktoren war, da sich bei sonnigen Abschnitten der Austrieb verstärkte).
Allerdings habe ich nach dem Trennen die Doppelstämme erst in dem ursprünglichen großen Blumengefäß belassen, da ich nicht auch noch gleichzeitig an den Wurzeln arbeiten wollte, behutsam gedüngt, und habe erst im Herbst nach dem guten Austreiben und Bildung kräftiger Triebe den Doppelstamm in die Schale umgesetzt, wobei ich bei Abwägung der Notwendigkeiten (waren schon sehr große Wurzelballen) die Wurzeln irgendwo zwischen behutsam und kräftig stutzen zurückgenommen habe (immer hin und hergerissen zwischen dem knappen Platzangebot in der Schale und dem Versuch, so viele Feinwurzeln wie möglich/nötig zu halten.
Vielleicht wäre auch eine "rabiatere" Vorgehensweise erfolgreich gewesen, aber bei dem angeführten ersten Abmoosversuch hatte das rabiatere Schneiden der Wurzeln und die falsche Jahreszeit sehr negative Auswirkungen.
Gruß
Holger
Ich habe den Doppelstamm einfach nach dem Kappen Ende Mai auf meiner Loggia in der Sonne stehen lassen, so ohne Hilfsmittel, sprich Gewächshaus oder Tüte, und trotzdem der letzte Sommer ja nicht unbedingt der Renner war, hat der Stamm gut ausgetrieben (vielleicht ja auch deswegen, an Luftfeuchtigkeit fehlte es ja nicht unbedingt, wobei ich schon das Gefühl hatte, dass die Sonne einer der wichtigsten Faktoren war, da sich bei sonnigen Abschnitten der Austrieb verstärkte).
Allerdings habe ich nach dem Trennen die Doppelstämme erst in dem ursprünglichen großen Blumengefäß belassen, da ich nicht auch noch gleichzeitig an den Wurzeln arbeiten wollte, behutsam gedüngt, und habe erst im Herbst nach dem guten Austreiben und Bildung kräftiger Triebe den Doppelstamm in die Schale umgesetzt, wobei ich bei Abwägung der Notwendigkeiten (waren schon sehr große Wurzelballen) die Wurzeln irgendwo zwischen behutsam und kräftig stutzen zurückgenommen habe (immer hin und hergerissen zwischen dem knappen Platzangebot in der Schale und dem Versuch, so viele Feinwurzeln wie möglich/nötig zu halten.
Vielleicht wäre auch eine "rabiatere" Vorgehensweise erfolgreich gewesen, aber bei dem angeführten ersten Abmoosversuch hatte das rabiatere Schneiden der Wurzeln und die falsche Jahreszeit sehr negative Auswirkungen.
Gruß
Holger
Wow,
das ist ja ein Support! Danke für Deine rasche Antwort, Holger.
Ich habe mir schon gedacht, daß Du noch VOR dem Sommerbeginn mit dem Abmoosen fertig warst. Da der Sommer ja nicht der Hit war, wie Du richtig ausgeführt hast, konnte der Doppelstamm dann wenigsten das, was die Saison bot, mitnehmen. Ich denke, es war gerade in dieser Situation das Richtige, die Wurzeln des Doppelstammes vorerst in der vorhandenen Größenordnung zu belassen. Dieses hat den guten Neuaustrieb bestimmt stark gefördert.
Ich habe einen Mehrfachstamm (Benjamina) aus einem Lokal vor der Wintersaison heruntergeschnitten und mußte aus Mangel an Aufstellfläche auch die Wurzel stutzen. Dafür habe ich ihn jetzt in einem beheitzten Gewächshaus ohne Zusatzbeleuchtung stehen mit dem Resultat, daß zwar schon Austriebe kommen, diese jedoch derartig stark vergeilen, daß das praktisch alles unbrauchbar ist. Das einzige, was ich jetzt habe, sind die aktiven Austriebsstellen, was ja das Wichtigste ist. Ich überlege, ob ich die Pflanze jetzt aus dem Gewächshaus heraushole...?
Ist einfach die beschi... Jahreszeit für derartige Arbeit, zumal ich der Meinung bin, daß dieser späte Herbst und Winter deutlich dunkler waren/sind (zumindest hier in Berlin), als in 2006/2007. Bin ich da alleine mit meiner Ansicht...?
das ist ja ein Support! Danke für Deine rasche Antwort, Holger.
Ich habe mir schon gedacht, daß Du noch VOR dem Sommerbeginn mit dem Abmoosen fertig warst. Da der Sommer ja nicht der Hit war, wie Du richtig ausgeführt hast, konnte der Doppelstamm dann wenigsten das, was die Saison bot, mitnehmen. Ich denke, es war gerade in dieser Situation das Richtige, die Wurzeln des Doppelstammes vorerst in der vorhandenen Größenordnung zu belassen. Dieses hat den guten Neuaustrieb bestimmt stark gefördert.
Ich habe einen Mehrfachstamm (Benjamina) aus einem Lokal vor der Wintersaison heruntergeschnitten und mußte aus Mangel an Aufstellfläche auch die Wurzel stutzen. Dafür habe ich ihn jetzt in einem beheitzten Gewächshaus ohne Zusatzbeleuchtung stehen mit dem Resultat, daß zwar schon Austriebe kommen, diese jedoch derartig stark vergeilen, daß das praktisch alles unbrauchbar ist. Das einzige, was ich jetzt habe, sind die aktiven Austriebsstellen, was ja das Wichtigste ist. Ich überlege, ob ich die Pflanze jetzt aus dem Gewächshaus heraushole...?
Ist einfach die beschi... Jahreszeit für derartige Arbeit, zumal ich der Meinung bin, daß dieser späte Herbst und Winter deutlich dunkler waren/sind (zumindest hier in Berlin), als in 2006/2007. Bin ich da alleine mit meiner Ansicht...?
Wie oben erwähnt, ich find's richtig, wie Du es gemacht hast. Der Erfolg sollte Bestätigung genug sein. Wir wissen doch beide, daß das ganze Gequatsche hier im Forum bzgl. der "unendlichen Vertäglichkeit von Ficus" ohnehin nicht wirklich ernst zu nehmen ist.Holger hat geschrieben:...Vielleicht wäre auch eine "rabiatere" Vorgehensweise erfolgreich gewesen, aber bei dem angeführten ersten Abmoosversuch hatte das rabiatere Schneiden der Wurzeln und die falsche Jahreszeit sehr negative Auswirkungen...
Viele Grüße, Chris.
Hallo Chris,
meine Zeitplanung war das Ergebnis auch das Ergebnis meines ersten Abmoosversuches, und so im Nachhinein betrachtet eine richtige Schlussfolgerung.
Ich würde auch immer, - im Rahmen der Möglichkeiten - wenn ich irgendwo einen "runtergearbeiteten" Ficus ergattern kann, der einen guten Stammansatz hat, den bis zum Frühjahr weiter "vegetieren" lassen, vielleicht ein bisschen aufpäppeln, aber das wäre alles, und dann erst schneiden - Voraussetzung man findet irgendwo ein Plätzchen für einen "häßlichen" Ficus mit Anlage zur Weiterentwicklung.
Vielleicht wäre es für deinen Ficus eine Möglichkeit, ihn bis zum Frühjahr in dem Gewächshaus zu lassen (ich weiß nicht, ob jetzt ein Standort- und Klimawechsel der Renner wäre). So Anfang März könntest du ihn, wenn vorhanden, hell stellen, die vergeilten Triebe stark zurückschneiden (nichts anderes macht man schließlich auch mit Überwinterungspflanzen in relativ dunklen Kellerräumen - so als ehemaliger Gartenbesitzer...) und dann sollte es einfach je nach Wetterentwicklung Mitte April bis Anfang Mai nach draußen gehen (in der Hinsicht ist ein Ficus robust, ich habe nicht verstanden, warum geglaubt wird, es muss richtig warm sein, um den Ficus nach draußen zu bringen, es sollte sicher sein, dass 5 Grad nicht unterschritten wird - und wenn doch mal eine Nacht kommt - ab in die Wohnung).
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man die Neutriebe auch bei guten Voraussetzungen im Auge behalten und je nachdem, was man erzielen möchte, mehr oder weniger regelmäßig zurückschneiden muss - allein schon, um auch die Blattgröße im Griff zu behalten.
Ansonsten neigt ein Ficus, wenn man darauf nicht achtet, etwas dazu, lange kahle Äste zu entwickeln, die nur am Ende Blätter tragen.
Gruß
Holger
P.S. Sowohl für das Abmoosen als auch für das Austreiben ist das Frühjahr schon der optimale Zeitpunkt... die Wurzelentwicklung beim Abmoosen innerhalb eines Monats war schon ein echter Renner
meine Zeitplanung war das Ergebnis auch das Ergebnis meines ersten Abmoosversuches, und so im Nachhinein betrachtet eine richtige Schlussfolgerung.
Ich würde auch immer, - im Rahmen der Möglichkeiten - wenn ich irgendwo einen "runtergearbeiteten" Ficus ergattern kann, der einen guten Stammansatz hat, den bis zum Frühjahr weiter "vegetieren" lassen, vielleicht ein bisschen aufpäppeln, aber das wäre alles, und dann erst schneiden - Voraussetzung man findet irgendwo ein Plätzchen für einen "häßlichen" Ficus mit Anlage zur Weiterentwicklung.
Vielleicht wäre es für deinen Ficus eine Möglichkeit, ihn bis zum Frühjahr in dem Gewächshaus zu lassen (ich weiß nicht, ob jetzt ein Standort- und Klimawechsel der Renner wäre). So Anfang März könntest du ihn, wenn vorhanden, hell stellen, die vergeilten Triebe stark zurückschneiden (nichts anderes macht man schließlich auch mit Überwinterungspflanzen in relativ dunklen Kellerräumen - so als ehemaliger Gartenbesitzer...) und dann sollte es einfach je nach Wetterentwicklung Mitte April bis Anfang Mai nach draußen gehen (in der Hinsicht ist ein Ficus robust, ich habe nicht verstanden, warum geglaubt wird, es muss richtig warm sein, um den Ficus nach draußen zu bringen, es sollte sicher sein, dass 5 Grad nicht unterschritten wird - und wenn doch mal eine Nacht kommt - ab in die Wohnung).
Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass man die Neutriebe auch bei guten Voraussetzungen im Auge behalten und je nachdem, was man erzielen möchte, mehr oder weniger regelmäßig zurückschneiden muss - allein schon, um auch die Blattgröße im Griff zu behalten.
Ansonsten neigt ein Ficus, wenn man darauf nicht achtet, etwas dazu, lange kahle Äste zu entwickeln, die nur am Ende Blätter tragen.
Gruß
Holger
P.S. Sowohl für das Abmoosen als auch für das Austreiben ist das Frühjahr schon der optimale Zeitpunkt... die Wurzelentwicklung beim Abmoosen innerhalb eines Monats war schon ein echter Renner
Schönes Teil!
Hallo
Ich bin von dem kleinen Wäldchen sehr beeindruckt. Wäre echt schön, wenn ich auch so erfolgreich sein werde, wenn ich den oberen Teil abgetrennt habe.
Mein Gedanke war, den oberen Teil nicht vom Stamm zu trennen bevor wirklich der Frühling eingezogen ist. Ende März ziehe ich um in unser neues Haus und habe dann endlich noch mehr Platz für alle meine Pflänzchen. Der alte Ficus wird dann noch in seinem Topf verbleiben und ich lasse ihn den Sommer über im Garten stehen. Da kann er ganz in Ruhe austreiben (hoffentlich kräftig). Den Jüngling werde ich anfangs auch in einen grösseren Topf setzen, damit er kräftig Wurzeln bilden kann. Irgendwo hier im Forum habe ich mal Bilder gesehen, dass jemand eine runde Platte in den Topf direkt unter die Wurzeln gesetzt hat, damit die auch sehr wirkungsvoll tellerartig wachsen. Das wollte ich bei meinem auch ausprobieren.
Von diesem Forum bin ich echt beeindruckt! Hier bekommt man nicht nur zu aktuellen Fragen gute und umfangreiche Antworten, sondern findet beim Stöbern auch immer wieder Interessantes, das man dann für sich selbst verwerten kann.
Ich danke Euch nochmals für alle Tipps und Anregungen und werde Euch über die Entwicklung meines "aus 1 mach 2" sicher wieder informieren.
Ich bin von dem kleinen Wäldchen sehr beeindruckt. Wäre echt schön, wenn ich auch so erfolgreich sein werde, wenn ich den oberen Teil abgetrennt habe.
Mein Gedanke war, den oberen Teil nicht vom Stamm zu trennen bevor wirklich der Frühling eingezogen ist. Ende März ziehe ich um in unser neues Haus und habe dann endlich noch mehr Platz für alle meine Pflänzchen. Der alte Ficus wird dann noch in seinem Topf verbleiben und ich lasse ihn den Sommer über im Garten stehen. Da kann er ganz in Ruhe austreiben (hoffentlich kräftig). Den Jüngling werde ich anfangs auch in einen grösseren Topf setzen, damit er kräftig Wurzeln bilden kann. Irgendwo hier im Forum habe ich mal Bilder gesehen, dass jemand eine runde Platte in den Topf direkt unter die Wurzeln gesetzt hat, damit die auch sehr wirkungsvoll tellerartig wachsen. Das wollte ich bei meinem auch ausprobieren.
Von diesem Forum bin ich echt beeindruckt! Hier bekommt man nicht nur zu aktuellen Fragen gute und umfangreiche Antworten, sondern findet beim Stöbern auch immer wieder Interessantes, das man dann für sich selbst verwerten kann.
Ich danke Euch nochmals für alle Tipps und Anregungen und werde Euch über die Entwicklung meines "aus 1 mach 2" sicher wieder informieren.
Es Grüessli, Heike
Hallo Heike,
mit deiner Zeitplanung dürfte auch das kräftige Austreiben des unteren Teils kein Problem sein. Das Einzige, worauf du achten solltest, ist vielleicht, wenn es anfangs relativ wenig Triebe sind, die kräftig austreiben, diese an den Spitzen zu kürzen, um weitere Austriebe zu fördern. Der Ficus neigt dazu, nur an den jeweiligen Enden kräftig zu treiben, man muss ihn manchmal ein bisschen zu seinem Glück zwingen...
Von Waldgestaltungen bin ich beeindruckt, seitdem ich damals für die Sammlung von Walter Pall zu diesem Thema http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic?f=55&t=20051 Bilder zusammensuchte, die mich dann entsprechend beeindruckt haben. Seitdem versuche ich auch, etwas auf die Beine zu stellen, bin aber bis jetzt noch nicht mit dem erreichten so recht zufrieden gewesen (weiß aber auch, dass es viel Zeit benötigt...).
Von daher ist es gut, positive Rückmeldungen zu erhalten...
Gruß
Holger
mit deiner Zeitplanung dürfte auch das kräftige Austreiben des unteren Teils kein Problem sein. Das Einzige, worauf du achten solltest, ist vielleicht, wenn es anfangs relativ wenig Triebe sind, die kräftig austreiben, diese an den Spitzen zu kürzen, um weitere Austriebe zu fördern. Der Ficus neigt dazu, nur an den jeweiligen Enden kräftig zu treiben, man muss ihn manchmal ein bisschen zu seinem Glück zwingen...
Von Waldgestaltungen bin ich beeindruckt, seitdem ich damals für die Sammlung von Walter Pall zu diesem Thema http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic?f=55&t=20051 Bilder zusammensuchte, die mich dann entsprechend beeindruckt haben. Seitdem versuche ich auch, etwas auf die Beine zu stellen, bin aber bis jetzt noch nicht mit dem erreichten so recht zufrieden gewesen (weiß aber auch, dass es viel Zeit benötigt...).
Von daher ist es gut, positive Rückmeldungen zu erhalten...
Gruß
Holger
Guten Morgen Holger,
ja, genau bei der Frage des Platzes für einen "häßlichen Ficus" geht es schon los...
Ich denke auch, daß ich ihn noch eine Weile im Brutkasten stehen lasse und ihn einfach hernehme, um einige Schnittreaktionen unter den gegebenen Bedingungen auszuprobieren.
Zu dem jahreszeitlichen Herausstellen möchte ich folgendes sagen:
Dem im Frühjahr möglichst frühzeitigen Herausstellen und dann im Herbst bis zum Ultimo draußen lassen, stehe ich momentan sehr skeptisch gegenüber. Nach meinen letzten Erfahrungen in 2007, als ich die Figs Mitte Oktober erst hereinholte, kann ich sagen, daß die letzten Wochen nichts mehr gebracht haben. Klar ist des Druchtreiben in den temperaturkonstanten Wohnräumen dann umso stärker, aber ich glaube nicht, daß man den Pflanzen damit einen Gefallen tut. Das wichtigste für Figs, gerade auch in Bezug auf Ihre eigentliche Herkunft und ihre biologische Wachstumsanlage, ist es, ihnen nach Möglichkeit eine Temperaturkonstantheit auf hohem Niveau über das Jahr zu bieten. Demzufolge werde ich meine Figs in diesem Jahr noch länger im Haus lassen und sie erst herausstellen, wenn die Außentemperaturen annähernd 20°C erreichen.
Wir haben doch im letzten Sommer schon gesehen, daß die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, welche größer waren, als in 2006, das Wachstum der Figs nicht gerade gefördert haben. Wenn sie dann bei unter 10°C draußen stehen, bringt das für die Pflanze nichts mehr. Auch das hier oft zitierte Argument der dadurch erzielten "Abhärtung" der Figs ist aus meiner laienhaften Sicht unsinnig, da eine Pflanze, die ihre besten Wachstumsleistungen bei konstanten Temperaturen von deutlich (!) über 20°C erbringt (Ulf schrieb mal 25-35°C), nicht bei unter 10°C "abgehärtet" werden muß - warum auch in diesem Zusammenhang?
In diesem Punkt wird hier, denke ich, zuviel gedankenlos und vielleicht auch erfahrungslos dahingeredet, bzw. Anderen nachgeredet (was jetzt nicht auf Dich bezogen ist).
ja, genau bei der Frage des Platzes für einen "häßlichen Ficus" geht es schon los...
Ich denke auch, daß ich ihn noch eine Weile im Brutkasten stehen lasse und ihn einfach hernehme, um einige Schnittreaktionen unter den gegebenen Bedingungen auszuprobieren.
Zu dem jahreszeitlichen Herausstellen möchte ich folgendes sagen:
Dem im Frühjahr möglichst frühzeitigen Herausstellen und dann im Herbst bis zum Ultimo draußen lassen, stehe ich momentan sehr skeptisch gegenüber. Nach meinen letzten Erfahrungen in 2007, als ich die Figs Mitte Oktober erst hereinholte, kann ich sagen, daß die letzten Wochen nichts mehr gebracht haben. Klar ist des Druchtreiben in den temperaturkonstanten Wohnräumen dann umso stärker, aber ich glaube nicht, daß man den Pflanzen damit einen Gefallen tut. Das wichtigste für Figs, gerade auch in Bezug auf Ihre eigentliche Herkunft und ihre biologische Wachstumsanlage, ist es, ihnen nach Möglichkeit eine Temperaturkonstantheit auf hohem Niveau über das Jahr zu bieten. Demzufolge werde ich meine Figs in diesem Jahr noch länger im Haus lassen und sie erst herausstellen, wenn die Außentemperaturen annähernd 20°C erreichen.
Wir haben doch im letzten Sommer schon gesehen, daß die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht, welche größer waren, als in 2006, das Wachstum der Figs nicht gerade gefördert haben. Wenn sie dann bei unter 10°C draußen stehen, bringt das für die Pflanze nichts mehr. Auch das hier oft zitierte Argument der dadurch erzielten "Abhärtung" der Figs ist aus meiner laienhaften Sicht unsinnig, da eine Pflanze, die ihre besten Wachstumsleistungen bei konstanten Temperaturen von deutlich (!) über 20°C erbringt (Ulf schrieb mal 25-35°C), nicht bei unter 10°C "abgehärtet" werden muß - warum auch in diesem Zusammenhang?
In diesem Punkt wird hier, denke ich, zuviel gedankenlos und vielleicht auch erfahrungslos dahingeredet, bzw. Anderen nachgeredet (was jetzt nicht auf Dich bezogen ist).
Ja, das empfand ich anhand Deines Beispiels auch so!Holger hat geschrieben:...P.S. Sowohl für das Abmoosen als auch für das Austreiben ist das Frühjahr schon der optimale Zeitpunkt... die Wurzelentwicklung beim Abmoosen innerhalb eines Monats war schon ein echter Renner
Viele Grüße, Chris.
Hallo Chris,
grundsätzlich hast du mit Sicherheit recht, nur sehe ich das Problem, dass der Ficus im Winter bei dem wenigen Licht bei höheren Temperaturen einfach eher "vergeilte" Triebe entwickelt. Ich sehe das im Augenblick ziemlich deutlich bei einem chin. Liguster, den ich aufgrund schlechter Erfahrungen mit niedrigeren Temperaturen bei Zimmertemperatur überwintere.
Von daher steht mein Ficus im Augenblick auch eher kühl, und im Gegensatz zu seinem abgemoosten Bruder, der weiter als Zimmerpflanze dient, entwickelt er nur zurückhaltend neue Triebe - was durchaus in meinem Sinn ist. Er darf ja dann im Frühjahr wieder weitermachen.
Allerdings ist das nur meine laienhafte Einstellung, mit der ich ganz gut klarkomme, da sollte sich jeder auf seine eigenen Erfahrungen verlassen (wenn er schon welche hat...).
Gruß
Holger
grundsätzlich hast du mit Sicherheit recht, nur sehe ich das Problem, dass der Ficus im Winter bei dem wenigen Licht bei höheren Temperaturen einfach eher "vergeilte" Triebe entwickelt. Ich sehe das im Augenblick ziemlich deutlich bei einem chin. Liguster, den ich aufgrund schlechter Erfahrungen mit niedrigeren Temperaturen bei Zimmertemperatur überwintere.
Von daher steht mein Ficus im Augenblick auch eher kühl, und im Gegensatz zu seinem abgemoosten Bruder, der weiter als Zimmerpflanze dient, entwickelt er nur zurückhaltend neue Triebe - was durchaus in meinem Sinn ist. Er darf ja dann im Frühjahr wieder weitermachen.
Allerdings ist das nur meine laienhafte Einstellung, mit der ich ganz gut klarkomme, da sollte sich jeder auf seine eigenen Erfahrungen verlassen (wenn er schon welche hat...).
Gruß
Holger
Hallo
Nur mal so als Gedanke
Wenn ich begeisterter Ficus-Fan wäre,
würde ich vom Hauptverbreitungsgebiet ausgehend
die Temperatur und Sonnenscheinkurven nehmen.
Dadurch hätte ich einen ungefähren Überblick über
den Wachstumszyklus eines Ficus.
Daraus könnte ich dann Rückschlüsse über den
Indoor und Outdoor-Aufenthalt meines Bäumchen schliessen.
Bei Bäumen die Ihr Hauptverbreitungsgebiet in den Tropen haben,
vermute ich eine genetische Festlegung des Wachstumszyklusses.
Bei einer Akazie, deren Samen aus Hawaii stammen,
kann ich diese Verhalten zumindest feststellen.
Aber, wie geschrieben, nur mal ein Gedanke.
mfG Dieter
Nur mal so als Gedanke
Wenn ich begeisterter Ficus-Fan wäre,
würde ich vom Hauptverbreitungsgebiet ausgehend
die Temperatur und Sonnenscheinkurven nehmen.
Dadurch hätte ich einen ungefähren Überblick über
den Wachstumszyklus eines Ficus.
Daraus könnte ich dann Rückschlüsse über den
Indoor und Outdoor-Aufenthalt meines Bäumchen schliessen.
Bei Bäumen die Ihr Hauptverbreitungsgebiet in den Tropen haben,
vermute ich eine genetische Festlegung des Wachstumszyklusses.
Bei einer Akazie, deren Samen aus Hawaii stammen,
kann ich diese Verhalten zumindest feststellen.
Aber, wie geschrieben, nur mal ein Gedanke.
mfG Dieter
Hallo!
Wer will kann davon was für den FW basteln, ich selbst habe momentan leider keine Zeit dafür.
( Die Karte zeigt das etwaige Verbreitungsgebiet von Iguana iguana, aber wenigstens bei den südlicheren Stationen sollte auch Ficus wachesn!
)

= Wetterstation
Zu den Daten:Die Daten sind dem "Handbuch ausgewählter Klimastationen" entnommen und wurden von mir in Diagramme konvertiert. Soweit vorhanden wurden nur Ergebnisse aus einem langjährigen Mittel (10-30 Jahre) verwendet, manche Stationen wurden allerdings erst spät eingerichtet oder können aus anderen Gründen nicht auf solche langjährigen Mittelwerte zurückgreifen. Vereinzelnd sind deshalb die für uns relevanten Daten in absoluten Werten angegeben. Beachten Man beachte bei Vergleichen also mögliche Unterschiede in den Legenden.
Hier mal 4 Diagramme stellvertretend von 9 Stationen und 11 Diagrammen.
Temperaturen und Beleuchtungsdauer (12 h) sind lokal gesehen weitgehend konstant, da Tageszeitenklima und nicht Jahreszeitenklima (Europa) vorherrscht. Nicht konstant sind Beleuchtungsintensität und Niederschläge so wie Luftfeuchtigkeit im Tagesverlauf.




Wo ich das grade lese, fällt mir doch ein, dass ich hierfür noch ein paar nette Kurven-Grafiken hätte.zopf hat geschrieben:Wenn ich begeisterter Ficus-Fan wäre,
würde ich vom Hauptverbreitungsgebiet ausgehend
die Temperatur und Sonnenscheinkurven nehmen.
Dadurch hätte ich einen ungefähren Überblick über
den Wachstumszyklus eines Ficus.
Wer will kann davon was für den FW basteln, ich selbst habe momentan leider keine Zeit dafür.
( Die Karte zeigt das etwaige Verbreitungsgebiet von Iguana iguana, aber wenigstens bei den südlicheren Stationen sollte auch Ficus wachesn!

Zu den Daten:Die Daten sind dem "Handbuch ausgewählter Klimastationen" entnommen und wurden von mir in Diagramme konvertiert. Soweit vorhanden wurden nur Ergebnisse aus einem langjährigen Mittel (10-30 Jahre) verwendet, manche Stationen wurden allerdings erst spät eingerichtet oder können aus anderen Gründen nicht auf solche langjährigen Mittelwerte zurückgreifen. Vereinzelnd sind deshalb die für uns relevanten Daten in absoluten Werten angegeben. Beachten Man beachte bei Vergleichen also mögliche Unterschiede in den Legenden.
Hier mal 4 Diagramme stellvertretend von 9 Stationen und 11 Diagrammen.
Temperaturen und Beleuchtungsdauer (12 h) sind lokal gesehen weitgehend konstant, da Tageszeitenklima und nicht Jahreszeitenklima (Europa) vorherrscht. Nicht konstant sind Beleuchtungsintensität und Niederschläge so wie Luftfeuchtigkeit im Tagesverlauf.




Viele Grüße
monika
monika


