Die richtige erde

Für ungeklärte(!) Fragen zum Bonsai-Einstieg und den Anfangsjahren. SUCHEN, LESEN, DENKEN und nur POSTEN,
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vatoslocosesse
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Die richtige erde

Beitrag von vatoslocosesse »

vorab ich habe schon bei fachwissen, basics usw alles über dieses thema nachgelesen.
da ich mich seit ca 3 monaten mit dem bonsai beschäftige und ich inzwischen jetzt 2 bonsai habe frage ich mich so langsam über die richtige zusammenstellung der erde bzw was meinem bonsai gut tut. ich habe schon in einem anderen thread von mir " wunderschönes hobby " bilder von meinem funkientee gestellt. da die wurzeln so langsam aber sicher aus der schale rausspriessen und ich im frühjahr übers umtopfen mir gedanken mache, stellt sich mir die frage was ich für eine erde nehme.
wie gesagt habe ich hier in den letzten wochen zum leid meiner frau :wink: sehr viel nachgelesen wie man die passende erde mischt usw doch ich weiss nicht welche mischung welchem baum gut tut. nun würde ich gerne von euch wissen ob ihr mir etwas raten könntet bzw empfehlen würdet. danke im voraus :D

wie gesagt bin kein fauler, da mich das thema bonsai wirklich interessiert lese ich halt sehr viel hier im forum nur ich habe halt keine antwort darauf gefunden.
Nebenbei : wirklich toller forum hier, eine sehr informative sache hier bin begeistert :D
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MarkusBCS
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Beitrag von MarkusBCS »

Na vato,

bist du ganz sicher das du richtig nachgelesen hast? :wink:

Nee, ich glaub dir das schon. Aber das Problem ist das du kein Patentrezept finden wirst. Unter "Kleine Erdkunde" findest du die wichtigsten Bestandteile, wie die nun jeder zusammenmengt ist halt individuell. So wie Bonsai und ihre Besitzer. :lol:

Wenn du dir den Streß sparen willst, kauf dir ne fertige Erdmischung für Zimmerbonsai. (Kein CompoLala...sondern vom Fachversand oder -handel)

Das geht! :wink:

Markus
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vatoslocosesse
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Beitrag von vatoslocosesse »

Markus

Hi,
du ich hab das gelesen.ich denke du meinst " kleiner Erdkundeunterricht " wie gesagt, konnte da halt blos net rauslesen was für meinen baum das richtige wäre. vielleicht sollte ich das aber wirklich so machen wie du es sagst, mal schauen ob ich noch hilfreiche und interassante antworten kriege :wink:
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MarkusBCS
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Beitrag von MarkusBCS »

vatoslocosesse hat geschrieben: mal schauen ob ich noch hilfreiche und interassante antworten kriege :wink:
Naja, eigentlich hatte ich schon gehofft das meine Antwort zumindest hilfreich ist. :(
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vatoslocosesse
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Beitrag von vatoslocosesse »

:lol: deine antwort war auch hilfreich, habe daraufhin gleich bei dem link rechts " bonsaischule enger " nachgeschaut und fündig geworden. suche nämlich auch nach einem werkzeug set da gehen aber die preise mächtig auseinander. was soll man da machen, da gibt es schon richtige unterschiede. bei ebay die sachen für 60 - 70 euro oder lieber gleich was gutes bei enger für 138 euro.
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MarkusBCS
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Beitrag von MarkusBCS »

Tja, da kann man schon ins Schwärmen kommen, wa?

An dieser Stelle nochmal ne kleine Anekdote.

Ich habe mich in diesem Jahr freiwillig bereit erklärt zu Weihnachten mit meinen Eltern nach Osnabrück zu fahren. (Verwandte besuchen)

Aber nur unter der Vorraussetzung, dass wir auf dem Rückweg in Enger vorbeifahren! :wink:

Morgen früh gehts los, und so günstig komm ich sonst nie wieder dorthin. :lol:
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vatoslocosesse
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Beitrag von vatoslocosesse »

super :D ich muss halt mal schauen bzw mir überlegen ob man lieber gleich etwas mehr investiert als etwas billigeren set zu kaufen und dann nach kurzer zeit wieder in etwas neuem zu investieren. deswegen tendiere ich mehr dazu mir gleich was gutes zu kaufen :wink:
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schmieda
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Beitrag von schmieda »

Hallo vato (hast du einen richtigen Namen?)

das mit der Erde ist ganz einfach. Einen guten Beitrag hast du ja schon. Den Rest findest du, wenn du nach "Substrat" suchst. ;)
In der Outdoorschule gibts auch einen klasse Beitrag dazu. Dieser sagt dir nicht "kauf das oder misch so" sondern geht auf die Eigenschaften der einzelnen Bestandteile ein (das macht andere sicher auch, ist lange her...).
Je nach Bäumchen (und das erkennt man selbst) weißt du irgendwann wie es ihm gefällt (eher feuchter, eher trockener, grober, feiner, ...).
Ich habe ein Jahr lang eine Mischung aus Seramis, Kies, Kokossubstrat und Lava (ca. 1:1:1:1) genommen. Das war nicht schlecht, hielt aber zu lange die Feuchtigkeit (Lava). Dieses Jahr hab ich viele Pflanzen in Blähtonbruch (Trockenschüttung bzw. Schallschutzschüttung) und Kokossubstrat (von ca. 3:2 bis 4:1) gehabt und das hat mir besser gefallen (bleibt körniger und trocknet schneller ab) und meine Pflanzen sahen das glaub ich auch so. Allerdings muss man sein Gießverhalten auch anpassen. Im Sommer konnte man da ordentlich gießen.

Mit der Zeit wirst du deinen Weg finden. Es ist keine Wissenschaft, es kommt auch nicht auf das genaue Mischungsverhältnis an (Pi mal Daumen, je nach Baum).

Was das Werkzeug angeht, du brauchst nicht gleich ein Set. Eine normale Schere und eine Rosenschere tuts auch. Eine Konkavzange (eventuell gewölbt) ist zu empfehlen. Für die Wurzeln nutze ich eine Jätkralle bzw. Essstäbchen (sieht das schlimm aus). Statt Erdschaufeln kann man auch die Hand nehmen, für Draht hat man einen Seitenschneider, für dünne Zweige (um ganz am Ast zu schneiden) hab ich einen Seitenschneider für Elektroniker (der schneidet unten plan ab) ...
Gruß
Frank :)

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Beitrag von vatoslocosesse »

@schmieda

klar,hab ich nen richtigen namen " serkan " :wink:

das werde ich dann auch gleich mal lesen,danke

wegen dem werkzeug, bonsaischere habe ich schon, zange um äste abzuschneiden - nein. dachte nicht das das auch mit ner rosenschere geht und all die anderen sachen wo du aufgezählt hast hat mein werkzeugwagen für mein mopped :wink: danke und euch allen noch ein frohes fest.....
vatoslocosesse


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schmieda
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Beitrag von schmieda »

Stammnah Äste schneiden geht richtig gut nur mir der Konkavzange, aber die Rosenschere kannst du nehmen um einfach mal einen dicken Ast zu kürzen oder dicke Wurzeln zu schneiden.
Also eine Konkavzange ist zu empfehlen.
Gruß
Frank :)

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