Kein Moosbewuchs bei grobem und durchlässigem Substrat
- HerbertR
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Kein Moosbewuchs bei grobem und durchlässigem Substrat
Hallo,
seit ich nicht mehr reine Bonsaierde verwende, sondern diese mit Bimskies und Lavagranulat 1:1:1 mische, wächst von selbst gar kein Moos mehr auf der Erdoberfläche meiner Bäumchen,was früher nicht der Fall war.
Da hatte ich nach einiger Zeit immer eine dekorative Moosdecke auf meinen Bonsai.
Jetzt kann ich zwar Moosploster auf die Substratoberfläche setzen, diese überleben meistens auch, aber sie breiten sich nicht aus wie früher.
Sie wachsen auch nicht richtig an, wenn man mit der Gisskanne auch nach Monaten oder Jahren leicht ankommt, rutschen diese von ihrem Platz weg, so als ob sie nur draufliegen.
Das finde ich eigentlich schade.
Oder spricht etwas dagegen wenn man auf das Substrat eine 1/2 bis 1 cm dünne Schicht der herkömmlichen Bonsaierde gibt, damit das Moos wurzeln kann ?
seit ich nicht mehr reine Bonsaierde verwende, sondern diese mit Bimskies und Lavagranulat 1:1:1 mische, wächst von selbst gar kein Moos mehr auf der Erdoberfläche meiner Bäumchen,was früher nicht der Fall war.
Da hatte ich nach einiger Zeit immer eine dekorative Moosdecke auf meinen Bonsai.
Jetzt kann ich zwar Moosploster auf die Substratoberfläche setzen, diese überleben meistens auch, aber sie breiten sich nicht aus wie früher.
Sie wachsen auch nicht richtig an, wenn man mit der Gisskanne auch nach Monaten oder Jahren leicht ankommt, rutschen diese von ihrem Platz weg, so als ob sie nur draufliegen.
Das finde ich eigentlich schade.
Oder spricht etwas dagegen wenn man auf das Substrat eine 1/2 bis 1 cm dünne Schicht der herkömmlichen Bonsaierde gibt, damit das Moos wurzeln kann ?
LG Herbert
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
hallo herbert, vielleicht kannst du auch nochmal mit unterschiedlichen moossorten experimentieren, vor allem solchen, die auch an sonnigeren ecken noch wachsen. dann trocknen, zerkrümeln und aufstreuen.
ansonsten kannst du deine methode sicherlichg probieren, wirst dann allerdings schwierigkeiten haben, den feuchtegehalt weiter unten zu kontrollieren. vielleicht erstmal an einer unbepflanzten schale testen. oder eine mit "weniger wichtigem" material. wenn du sowas hast
ansonsten kannst du deine methode sicherlichg probieren, wirst dann allerdings schwierigkeiten haben, den feuchtegehalt weiter unten zu kontrollieren. vielleicht erstmal an einer unbepflanzten schale testen. oder eine mit "weniger wichtigem" material. wenn du sowas hast
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Im Bonsaizentrum Münsterland haben die ne extrafeine deckschicht akadama, was für moosbewuchs.
Ich zitiere mal die beschreibung:
Ich zitiere mal die beschreibung:
lgDiese extrafeine Körnung wird vor allem zum Abdecken der Erde von Bonsai eingesetzt. Dadurch wird ein schöneres Erscheinungsbild - gerade bei frisch umgepflanzten Bäumen - erreicht. Die feinere Körnung hilft zudem, Moose auf der Erde wachsen zu lassen. Achten Sie jedoch darauf, für das Umpflanzen an sich eine gröbere Erde zu verwenden (z.B. Akadama 1-5 mm), um eine ausreichende Luftzirkulation und Wasserdurchlässigkeit zu gewährleisten.
Hallo Herbert,
ich muss Deine Beobachtung leider bestätigen. Ich denke auch nicht, dass
es an der Moossorte liegt, sondern dass "moderne" Substrate sich nicht so
gut für den Moosbewuchs eignen.
Klar, wenn man Moos nur auf Austellungen am Bäumchen sehen will, ist das
mit dem Wegspülen kein Problem. Aber bei Dauerausstellungen für sich selbst
im eigenen Garten kann das schon nervig sein. Ich biege mir immer aus ganz
dünnem Aludraht Klammern mit denen ich aufgelegte Moospolster gegen das
Wegspülen fixiere. Aber das löst das Problem, dass sich die Polster nicht weiter
ausbreiten nicht. Der "Trick" mit der ganz feinen Akadamadeckschicht über-
zeugt mich nicht wirklich, da dieses Feinsubstrat ein Stück weit unter das
andere gespült wird und das wiederum schneller verdichtet.
Wenn man alle 2 Jahre umtopft dürfte das aber kein Problem sein.
Servus,
Robert
ich muss Deine Beobachtung leider bestätigen. Ich denke auch nicht, dass
es an der Moossorte liegt, sondern dass "moderne" Substrate sich nicht so
gut für den Moosbewuchs eignen.
Klar, wenn man Moos nur auf Austellungen am Bäumchen sehen will, ist das
mit dem Wegspülen kein Problem. Aber bei Dauerausstellungen für sich selbst
im eigenen Garten kann das schon nervig sein. Ich biege mir immer aus ganz
dünnem Aludraht Klammern mit denen ich aufgelegte Moospolster gegen das
Wegspülen fixiere. Aber das löst das Problem, dass sich die Polster nicht weiter
ausbreiten nicht. Der "Trick" mit der ganz feinen Akadamadeckschicht über-
zeugt mich nicht wirklich, da dieses Feinsubstrat ein Stück weit unter das
andere gespült wird und das wiederum schneller verdichtet.
Wenn man alle 2 Jahre umtopft dürfte das aber kein Problem sein.
Servus,
Robert
generell ist es ja auch eine frage des standortes (luftfeuchte) .
auf meinem feuchten nordwestbalkon wachsen moos und algen ganz von selbst. sogar auf der balkonmauer.
passiert das mit dem wegspülen denn auch, wenn man mit einer ballbrause giesst ?
auf meinem feuchten nordwestbalkon wachsen moos und algen ganz von selbst. sogar auf der balkonmauer.
passiert das mit dem wegspülen denn auch, wenn man mit einer ballbrause giesst ?
Gruss, Achim
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- HerbertR
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Ich denke ja, weil es ist ja dasselbe Moos wie früher als ich noch mit Bonsaierde arbeitete, und auch wegen dem Standort und Luftfeuchte - die selben Standorte wie früher.
Habe bei der Hälfte meiner Bäumchen auch Nordwestlage....
Also es liegt bestimmt nur am geänderten Substrat.
Habe bei der Hälfte meiner Bäumchen auch Nordwestlage....
Also es liegt bestimmt nur am geänderten Substrat.
LG Herbert
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
Wenn das Substrat ausschliesslich aus Gesteinen (Bims, Lava, Zeolithe u.s.w.) besteht, kann man die Lava aussieben. Dann hat man sehr feines Substrat. Wenn man damit die Substratoberfläche abdeckt, vermoost das auch sehr schnell. Hier entsteht eine schöne, feste Moosdecke. Am schnellsten geht es in den Wintermonaten.
Reiner
Reiner
- HerbertR
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Hallo Commander, habe mich bis jetzt noch nie drübergetraut Akadama zu verwenden - man hört so unterschiedliche Meinungen darüber - die Einen schwören drauf, die Anderen halten nicht viel davon...
Ich weiss nicht was ich jetzt machen soll.
Bin erst vor 1-2 Jahren von reiner Bonsaierde auf Mischung aus Bonsaierde, Bimskies und Lavagranulat im Verhältnis 1:1:1 umgestiegen.
Möchte jetzt erst einmal damit Erfahrungen sammeln.
Vielleicht entschließe ich mich dann in 1-2 Jahren auch Akadama auszuprobieren.
Aber trotzdem danke für den Tipp !
Ich weiss nicht was ich jetzt machen soll.
Bin erst vor 1-2 Jahren von reiner Bonsaierde auf Mischung aus Bonsaierde, Bimskies und Lavagranulat im Verhältnis 1:1:1 umgestiegen.
Möchte jetzt erst einmal damit Erfahrungen sammeln.
Vielleicht entschließe ich mich dann in 1-2 Jahren auch Akadama auszuprobieren.
Aber trotzdem danke für den Tipp !
LG Herbert
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
Meinungen über Akadama hat man mitlerweile genug gehört. Ich finde einfach, wenn man wenig bäume hat. Sie öfter als alle 4 Jahre umtopft, dann kann man es ruhig verwenden.
Wenn man auf Akadama verzichten will, halte ich reiners erfahrung ebenfalls für sehr hilfreich. Ich denke einfach das die Deckschicht sehr fein sein muss, seine Festigkeit nicht verlieren darf (das das substrat nicht zu sehr verdichtet), und anorganisch sein soll, das die Bedingungen für eine gute Moosbildung erfüllt sind.
mfg
Wenn man auf Akadama verzichten will, halte ich reiners erfahrung ebenfalls für sehr hilfreich. Ich denke einfach das die Deckschicht sehr fein sein muss, seine Festigkeit nicht verlieren darf (das das substrat nicht zu sehr verdichtet), und anorganisch sein soll, das die Bedingungen für eine gute Moosbildung erfüllt sind.
mfg


