Acer palmatum (Gartencenter)
Acer palmatum (Gartencenter)
Hallo zusammen,
Ich beschäftige mich nun seit über 3 Monaten mit dem Lesen von Büchern und Foren zum Thema Bonsai und wollte in der Zeit auch immer wieder durch den Kauf einer Rohpflanze aus dem Gartencenter/Baumschule mit der Aufzucht eines Bonsais beginnen.
Mein Problem ist jedoch, dass mich der Mut verlässt der Pflanze ihre Äste zu rauben und dadurch vielleicht die Pflanze zu Grunde zu richten bzw. alle zukünftigen Gestaltungsversuche gleich im Keim zu ersticken.
Da ich mich nicht selber dazu durchringen konnte wurde mir vor einer Woche ein Acer Palmatum 'Seiryu' aus einem Gartencenter geschenkt und nun stehe ich da mit der Pflanze und traue mich nicht den ersten Schnitt zu machen.
Da ich eine Besenform anstrebe denke ich, dass die Äste in den unteren 2/3 weg müssen und die Äste in dem oberen 1/3 stark gekürzt werden müssen.
Da ich denke, dass der Stamm noch etwas zu dünn ist würde ich den Baum nach dem ersten Schnitt in einen größeren Topf oder erst mal ins "Freiland" bzw. Beet pflanzen wollen.
Der Baum steht momentan noch in dem Plastiktopf aus dem Gartencenter auf der Terasse die volle Südlage hat.
Ich würde mich sehr darüber freuen wenn mir eine/r, z.B. durch ein Virtual (eine bloße Beschreibung reicht natürlich auch vollkommen aus, hoffe ich), helfen kann, die Pflanze auf den richtigen Weg zu bringen bzw. mich dazu zu bringen die ersten Schnitte zu machen.
mfg David
Ich beschäftige mich nun seit über 3 Monaten mit dem Lesen von Büchern und Foren zum Thema Bonsai und wollte in der Zeit auch immer wieder durch den Kauf einer Rohpflanze aus dem Gartencenter/Baumschule mit der Aufzucht eines Bonsais beginnen.
Mein Problem ist jedoch, dass mich der Mut verlässt der Pflanze ihre Äste zu rauben und dadurch vielleicht die Pflanze zu Grunde zu richten bzw. alle zukünftigen Gestaltungsversuche gleich im Keim zu ersticken.
Da ich mich nicht selber dazu durchringen konnte wurde mir vor einer Woche ein Acer Palmatum 'Seiryu' aus einem Gartencenter geschenkt und nun stehe ich da mit der Pflanze und traue mich nicht den ersten Schnitt zu machen.
Da ich eine Besenform anstrebe denke ich, dass die Äste in den unteren 2/3 weg müssen und die Äste in dem oberen 1/3 stark gekürzt werden müssen.
Da ich denke, dass der Stamm noch etwas zu dünn ist würde ich den Baum nach dem ersten Schnitt in einen größeren Topf oder erst mal ins "Freiland" bzw. Beet pflanzen wollen.
Der Baum steht momentan noch in dem Plastiktopf aus dem Gartencenter auf der Terasse die volle Südlage hat.
Ich würde mich sehr darüber freuen wenn mir eine/r, z.B. durch ein Virtual (eine bloße Beschreibung reicht natürlich auch vollkommen aus, hoffe ich), helfen kann, die Pflanze auf den richtigen Weg zu bringen bzw. mich dazu zu bringen die ersten Schnitte zu machen.
mfg David
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- Wenn die eine Seite tatsächlich die Vorderseite bleibt wäre dies die Rückseite
- Acer palmatum hinten.jpg (67.55 KiB) 2021 mal betrachtet
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- Der Ahorn von der linken Seite, also eine Vierteldrehung nach rechts gedreht
- Acer palmatum rechts.jpg (63.44 KiB) 2021 mal betrachtet
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- Ich denke, dass dies später mal die Vorderseite wird
- Acer palmatum vorne.jpg (68.61 KiB) 2021 mal betrachtet
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- Ich musste die Höhe nachträglich einzeichnen, da ich auf den Bildern einen Gegenstand vergessen habe, der auf den Maßstab schliessen lässt
- Acer palmatum Höhe.jpg (66.48 KiB) 2021 mal betrachtet
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naja schaust halt mal an am Besten nachmal von jemand anders rat und virtual holen
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- warscheinlich das schlechteste Virtual aller Zeiten aber für ein 30sek. Virtual gehts scho
- acer_palmatum_h_he.jpg (52.74 KiB) 2007 mal betrachtet
MfG Benedict
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Gute Idee!Level hat geschrieben:der baum ist auf jeden fall veredelt, kuck mal im substrat nach an welcher stelle die veredlung ist und wie sie aussieht.
a) Ja der Baum ist sicher veredelt. Aber erst Mal egal.
b) Grabe auf jeden Fall und finde heraus wo der Wurzelansatz ist. So kommen locker noch 5-10 cm an Höhe dazu und dann sieht der obige Entwurf garnicht mehr so passend aus.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe
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Ich habe mal etwas gegraben und hoffe, dass das bereits der Wurzelansatz ist.
Ich kann mit meinem ungeübten Auge keine Veredelungsstelle klar ausmachen aber wenn es eine gibt denke ich, dass ich sie gefunden habe.
mfg David
Ich kann mit meinem ungeübten Auge keine Veredelungsstelle klar ausmachen aber wenn es eine gibt denke ich, dass ich sie gefunden habe.
mfg David
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- Wenn es eine Veredelungsstelle gibt dann müsste es diese sein
- Acer Palmatum mögliche Veredlungsstelle.jpg (66.97 KiB) 1710 mal betrachtet
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- Der Wurzelansatz
- Acer Palmatum Wurzelansatz.jpg (66.65 KiB) 1710 mal betrachtet
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auch wenn das geschrei jetzt wider groß ist ich habe mir schon vorher gedacht das er nicht Veredeld ist da Seiry meist wurzelecht sind zumindest die die wir verkaufen und ich habe in meinem Garten noch andere WE Acer aus der Baumschule 
MfG Benedict
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Hallo David, möglicherweise ist die rote Linie die Veredelungsstelle, aber egal, um eine spätere Abmoosung kommst Du bei solchem Material nicht herum!
Ich habe mir im letzten Jahr auch einen 'Seyriu' gekauft. Sei mutig beim Schnitt, der treibt wie wild. Such Dir eine passende Stammlinie aus und reduziere dann gnadenlos. Der treibt aus allen Knopflöchern (gut düngen).
Wenn Du in 2-3 Jahren die Aststruktur definiert hast, dann kommt das Abmoosen.
Vielleicht helfen meine Bilder bei der Entscheidung.
Ich habe mir im letzten Jahr auch einen 'Seyriu' gekauft. Sei mutig beim Schnitt, der treibt wie wild. Such Dir eine passende Stammlinie aus und reduziere dann gnadenlos. Der treibt aus allen Knopflöchern (gut düngen).
Wenn Du in 2-3 Jahren die Aststruktur definiert hast, dann kommt das Abmoosen.
Vielleicht helfen meine Bilder bei der Entscheidung.
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- Seyriu nachher.JPG (29.79 KiB) 1644 mal betrachtet
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- Seyriu vorher.JPG (32.72 KiB) 1644 mal betrachtet
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- acer_palmatum_m_gliche_veredlungsstelle.jpg (65.18 KiB) 1644 mal betrachtet
Gruß, Joachim
Hallo David,
da Du ja scheinbar aufgrund meines Postings nachgeschaut hast was sich da im Dreck versteckt, jetzt mal eine Faktenanalyse.
a) Bonsai-Bene hat es schon geschrieben: Dein Ahorn ist nicht veredelt aber es nützt Dir nichts.
b) Du bist bei so etwas wie dem Wurzelansatz angelangt, doch bei einem Ahorn-Bonsai wünscht man sich deutlich besseres.
c) Was tun? Es ist ein Ahorn, also folge dem Vorschlag von Jost und suche die aussichtsreichste Stammlinie. Garnicht so einfach, bedingt es doch das man eine Vorstellung hat wo die Reise hinführen soll. Dennoch, finde sie, reduziere stark und lass neu austreiben und wieder wachsen.
d) Entweder Du versuchst bei dieser starken Reduktion gleichzeitig umzutopfen, die Wurzeln zu reduzieren und dadurch einen passablen Ansatz zu schaffen oder Du kannst in ca. 2 Jahren immer noch abmoosen um so das Problem angehen.
da Du ja scheinbar aufgrund meines Postings nachgeschaut hast was sich da im Dreck versteckt, jetzt mal eine Faktenanalyse.
a) Bonsai-Bene hat es schon geschrieben: Dein Ahorn ist nicht veredelt aber es nützt Dir nichts.
b) Du bist bei so etwas wie dem Wurzelansatz angelangt, doch bei einem Ahorn-Bonsai wünscht man sich deutlich besseres.
c) Was tun? Es ist ein Ahorn, also folge dem Vorschlag von Jost und suche die aussichtsreichste Stammlinie. Garnicht so einfach, bedingt es doch das man eine Vorstellung hat wo die Reise hinführen soll. Dennoch, finde sie, reduziere stark und lass neu austreiben und wieder wachsen.
d) Entweder Du versuchst bei dieser starken Reduktion gleichzeitig umzutopfen, die Wurzeln zu reduzieren und dadurch einen passablen Ansatz zu schaffen oder Du kannst in ca. 2 Jahren immer noch abmoosen um so das Problem angehen.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
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entschuldigung wuste ja nicht das es mittlerweile scheinbar Pflicht ist abzumoosen
Ich halte meine auch nicht als Bonsai daher bringts mir freilich nix ist ja auch wurscht. Und mit dem Bonsai ists wohl so wie mit dem Autofahren wenn man den Schein hatt fährt man zwar aber es dauert doch ein paar Jahre biss man sicher Fährt so wirds halt bei Bonsai auch sein, und nachdem ich mich noch nicht alzulange damit beschäftige ist nicht zu erwarten das hier ein 2 Walter schreibt, d.h. kann schon mal sein das das was ICH hier schreibe manchmal nicht 100%ig ist aber wie heißts so schön übung macht den Meister und gut Ding hat weihl

MfG Benedict
Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
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Hallo Bene (Schreib mal Deinen Namen)
Je nachdem was man für einen Baum hat
ist der Wurzelansatz ein sehr wichtiger Anhaltspunkt
für die Qualität eines Baumes.
Vom Stil aus gesehen ist bei einem streng aufrechten
und bei einer klassischen Besenform her der Wurzelansatz
sehr wichtig.
Nach Bäumen sortiert wären eher japanischer Ahorn,
Kerbbuche Kandidaten für den guten Wurzelansatz.
Wenn man nun ein Bäumchen erworben hat und
bei einem japanischen Fächerahorn einen netten Bonsai
entwickeln will, sollte der Wurzelansatz, der erste Punkt
sein den man korrigiert und optimiert.
Dazu gibt es 2 Ansätze.
Der erste und wohl auch bessere Weg ist die Optimierung
der Wurzeln, was leider einiges Wissen und Können voraussetzt.
Der zweite und wohl auch einfachere Weg ist das Abmoosen.
Welchen Weg man nun auch wählt,
es führt kein Nebenweg am guten Wurzelansatz vorbei.
Zu Deiner Art des Schreibens ein paar Worte.
Es wirkt bei Deinen Antworten oft so,
das Du sehr sicher bist, das Deine Antwort
die einzig richtige ist. Das wirkt halt manchmal etwas überheblich
und die darauf folgenden Antworten verärgern Dich wiederum.
Versuche immer im Hinterkopf zu halten,
das keiner an Deiner guten Ausbildung
und an Deinem Willen zu helfen zweiffelt.
Nur Bonsai ist halt so ein Thema für sich.
Von der Baumarktpflanze für 4,99€ bis
zu einem Baum der einem Mittelklassewagen entspricht
reicht die Palette dessen was Bonsai genannt wird.
Jemand der schon hunderte Stunden an einem
einzigen Baum gearbeitet hat, sieht die Sache etwas anders.
Stell Dir einfach ein Wolfsrudel vor,
die Grauschnautze und die jungen wilden Schnösel.
Irgendwann werden die jungen Schnösel
das Sagen haben, aber bis dahin gibt´s ´nen Stubser
wenn es die Jungen zu wild treiben.
Ein schönes Wochenende
Dieter
Je nachdem was man für einen Baum hat
ist der Wurzelansatz ein sehr wichtiger Anhaltspunkt
für die Qualität eines Baumes.
Vom Stil aus gesehen ist bei einem streng aufrechten
und bei einer klassischen Besenform her der Wurzelansatz
sehr wichtig.
Nach Bäumen sortiert wären eher japanischer Ahorn,
Kerbbuche Kandidaten für den guten Wurzelansatz.
Wenn man nun ein Bäumchen erworben hat und
bei einem japanischen Fächerahorn einen netten Bonsai
entwickeln will, sollte der Wurzelansatz, der erste Punkt
sein den man korrigiert und optimiert.
Dazu gibt es 2 Ansätze.
Der erste und wohl auch bessere Weg ist die Optimierung
der Wurzeln, was leider einiges Wissen und Können voraussetzt.
Der zweite und wohl auch einfachere Weg ist das Abmoosen.
Welchen Weg man nun auch wählt,
es führt kein Nebenweg am guten Wurzelansatz vorbei.
Zu Deiner Art des Schreibens ein paar Worte.
Es wirkt bei Deinen Antworten oft so,
das Du sehr sicher bist, das Deine Antwort
die einzig richtige ist. Das wirkt halt manchmal etwas überheblich
und die darauf folgenden Antworten verärgern Dich wiederum.
Versuche immer im Hinterkopf zu halten,
das keiner an Deiner guten Ausbildung
und an Deinem Willen zu helfen zweiffelt.
Nur Bonsai ist halt so ein Thema für sich.
Von der Baumarktpflanze für 4,99€ bis
zu einem Baum der einem Mittelklassewagen entspricht
reicht die Palette dessen was Bonsai genannt wird.
Jemand der schon hunderte Stunden an einem
einzigen Baum gearbeitet hat, sieht die Sache etwas anders.
Stell Dir einfach ein Wolfsrudel vor,
die Grauschnautze und die jungen wilden Schnösel.
Irgendwann werden die jungen Schnösel
das Sagen haben, aber bis dahin gibt´s ´nen Stubser
wenn es die Jungen zu wild treiben.
Ein schönes Wochenende
Dieter


