Ich hab so viel gelesen wegen Umtopfen, seitenlange Anweisungen nur einmal lese ich "12 Stunden in Wasser aufweichen und dann Erde ausspülen ohne Wurzeln zu beschädigen" und dann les ich wieder "*trocken laut Foto* mit Wurzelkralle und Stäbchen ausbürsten von der Erde"
Was denn jetzt? Aufweichen oder ausbürsten?
Und dann les ich wieder Bonsaierde ist gut (für Anfänger) und dann "um himmels willen keine Bonsaierde oder Bonsaidünger" (hab aba jetz beides gekauft!
Um Himmels willen, wer hat denn hier Recht! Bin komplett verwirrt
das kommt auf die vorhandene erde an. wenn es um die lehmerde geht, in der viele importierte bäume stehen, muss man aufweichen und vorsichtig ausspülen. sonst reisst man alle feinen wurzeln ab. bei "guter", lockerer erde reicht ausschüttln bzw. auskämmen. die bonsaierde ist schon ok, wie gesagt sicherheitshalber noch etwas kies, seramis etc. zum auflockern. der dünger ist auch ok, aber zu teuer. füpr den preis kriegt man auch biogold, das ist das nonplusultra...
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten" chinesische Weisheit
Oder anders ausgedrückt,wenn du den Wurzelballen vor dir hast,siehst du welche Option in Frage kommt.Wenn alles hart wie Stein ist,wirst du mit einem Holzstäbchen nicht weit kommen.Sind die Wurzen extrem verdichtet und verknotet durch starkes Wurzelwachstum und lange Umtopfintervalle,nutzt u.U. auch die Wurzelkralle nicht mehr viel,da heißt es mit Schere und Zange dem Übel zu Leibe zu rücken.
Erst durch ausprobieren kommt der Lerneffekt.Gilt auch für die Wahl des Substrats.Jeder hat da seine Meinung,die in der Regel auf eigene Erfahrungen beruht.Diesen Lernprozess mußt du durchlaufen,sonst wird das nix.Die Praktische Erfahrung ist durch die Theorie einfach nicht zu ersetzen(auch wenn mal was schief geht-ist jedem passiert).
Hmhhhhhhhh
Ich denke das es einem Neuling mehr helfen würde wenn man Erfahrungen weitergeben würde. Es nutzt nichts angelesenes Wissen zu verbreiten. Eher sinnvoll ist es ein Bild von dem augenblicklichen Zustand zu sehen und dann mit Erfahrungen zu helfen. Ein Pauschalrat bringt nicht wirklich etwas.dann kann man auch auf die Suchfunktion " Umtopfen " verweisen
hi! Wir sind grad zusammen dabei, die Bonsais ausm Baumarkt umzutopfen. Wir haben jetz den ganzen Schaleninhalt (Baum+Erdenklumpen) rein ins Wasser und lassen es weichen. Wir haben inzwischen (nicht wirklich Bonsai-)Schalen präpariert, indem wir so ein Netz reintan haben (wie von nem Kartoffelsack) und mit Schnur befestigt haben, dann haben wir Schnüre die von unten nach oben raus gehen um später den baum zu befestigen, dann hamma ganz unten im Topf eine dünne Schicht Kies als Drainageirgendwas und drauf schon ein bisschen Bonsaierde-Kies-Gemisch und so hamma das jetz mal lassen u jetz wart ma bis am späten Nachmittag holen die bäumchen raus, schwemmen die Erde ab, tun sie in die Töpfe, binden ihn fest, Kies-Bonsaierdegemisch rein und fertig oda???
Bei meinem (ficus retusa) hab ich mal geschaut wie die erde so abgeht und da hab ich ein paar lange dicke wurzeln entdeckt die schon raus aus der erde sind.
man braucht die Bonsai nicht stundenlang im Wasser zu lassen.
Dicke, lange Wurzeln, die nach unten wachsen oder zu lang zur Seite, sollen natürlich gekürzt werden.
Wenn Du allerdings die Oberflächenwurzeln meinst, die das Nebari bilden, die bloß nicht abschneiden, die sollen an der Oberfläche zu sehen sein und dem Baum eine optisch und physisch stabile Basis geben.
Auf die Dauer würde ich mich lieber nicht mit den Provisorien zufrieden geben, sondern richtige Schalen, Bonsaidraht und Plastikgitter verwenden. Aber fürs erste geht es sicherlich auch so.
Viele Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...