Mein Mugo Mops steht auf Stillstand

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Henry59
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Mein Mugo Mops steht auf Stillstand

Beitrag von Henry59 »

Habe mir vor 3 Jahren in einem Gartencenter 2 Mugos geholt, die Stammrichtung hat mir gefallen. Ein Rückschnitt und eine Grunddrahtung folgten. Da mir aber für die Stammdicke die Seitenäste zu lang und leider innen schon kahl waren, habe ich im Frühsommer 2007 die Spitzenkerzen ausgebrochen, an den Seitenästen jeweils nur ca. 4-6 Nadepaare stehen gelassen und die wenigen dahinter liegenden Nadeln auf ca. 2mm eingekürzt, in der stillen Hoffnung, aus den Blattachseln treiben neue Knospen auf die ich die Seitenäste zurücknehmen kann und damit eine dichter am Stamm liegende Verzweigung aufbauen kann. Dann kam er in einem Nudelsieb mit Mischung aus Gartenerde und Kies Körnung ca. 3mm an eine vollsonnige Stelle im Gartenboden. Gedüngt wurde mit Mairol Gold und Wuxal im Wechsel von 14 Tagen. Aber nichts passiert. So wie ich sie im April 2007 in den Boden gesetzt habe, sehen sie noch heute aus. Nicht ganz, die Spitzenkerzen treiben, aber leider nichts Neues in den Blattachseln der eingekürzten Nadeln. Wo liegt der Fehler ?
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Gruß Henry
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Henry,

das Nudelsieb hättest Du Dir sparen können, wenn Du die Bäume damit in den Garten eingräbst!
Es funktioniert doch gerade deswegen so gut, weil durch die vielen Löcher so viel Luft an den Wurzelballen kommt, der dann schnell trocknet, oft gegossen und gedüngt werden kann.
Der Wurzelballen wird auch nur so schön kompakt, wenn die Enden der Wurzeln durch die Löcher an die Luft kommen und deswegen nicht meterlang wachsen.

Lies Dir hier im BFF doch noch einmal alles über den Teichpflanzkorb (der dieselbe Funktion hat, aber billiger ist und in verschiedensten Größen zu kriegen ist) durch, Reiner hat z.B. in seinem Blog einen tollen Bericht darüber.

ZU viele Nadeln sollte man auch nicht entfernen, denn das Grün ist der Motor für die Wurzeln.

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Reiner
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Beitrag von Reiner »

Hallo Henry,
der Fehler ist der, dass es eine Mugo Mops ist. Die sind als Bonsai schin sehr zickig. Jetzt werden wieder drei bis vier Mopse gezeigt werden, die als Bonsai funktionieren (die bekannten Ausnahmen). Eine Rückknospung bei Mugo Mops ist ein echtes Glücksspiel.
Reiner
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo, Ihr Lieben,

meine ist dann entweder eine dieser Ausnahmen oder sie war damals falsch ausgezeichnet... :lol:

Diese angebliche Pinus mugo "Mops"-Kiefer funktioniert nämlich bestens und macht eine sehr gute Rückknospung.
Vielleicht ist sie ja gar kein Mops... *schulter zuck* Kann ja sein, das habe ich schon öfter mal erlebt, dass die Etiketten falsch waren.

Bild

Liebe Grüße,

Heike
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: *daumen_new* .
Auf Dich habe ich ja sowieso gehofft, Heike.
Das Deine ein Mops ist, nehme ich auch einmal an. Deine ist auch gleich schon ein besonders mopsiger Mops, toll. Aber es ist tatsächlich so wie ich es schrieb, meistens hoast a Pech, wie wir Nordbayern sagen :wink: .
Vor 22 Jahren habe ich mal eine aus Samen gezogen. Den Baum kann ich bis heute nicht vorzeigen. War dieses Ding, was junge Väter so durchziehen, wenn der erste Sohn geboren wurde. Der Baum blieb klein, mit wenig Ästen. Der Sohn ist riesig mit sehr vielen Talenten.
Mit kleinen Baumschulpflanzen habe ich es immer wieder probiert. War aber nie ein Kandidat darunter, der sich entsprechend verzweigen wollte. Dann wollte ich nicht mehr und habe mir vernünftige Yamadoris angeschafft.
Reiner
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Bonsai-Bene
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Beitrag von Bonsai-Bene »

Hi Heike ich muss dich echt bestätigen, ich habe auch eine Mops und die Knospt genau so gut zurück wie andere Kiefern aber meine ist nicht so Schön wie deine :cry:
MfG Benedict

Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Henry59
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Beitrag von Henry59 »

Ich werde erstmal das Substrat austauschen und das Einsetzen der Siebe in den Boden sein lassen. Vielleicht habe ich doch eines der Wunderbäumchen, die sich dann auch mit der Neuverknospung beschäftigen.
Übrigens Heike Dein Mugo sieht toll aus
Gruß Henry
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Danke, ich habe meinen Mops auch ganz gern. Aber es dauert noch ein paar Jahre, bis die Verzweigung und die Nadelpolster so sind, wie ich sie mir mal vorstelle. :wink:
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Andreas Ludwig
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Re: Mein Mugo Mops steht auf Stillstand

Beitrag von Andreas Ludwig »

Henry59 hat geschrieben:Ein Rückschnitt und eine Grunddrahtung folgten. […] im Frühsommer 2007 die Spitzenkerzen ausgebrochen, an den Seitenästen jeweils nur ca. 4-6 Nadepaare stehen gelassen und die wenigen dahinter liegenden Nadeln auf ca. 2mm eingekürzt, […] Dann kam er in einem Nudelsieb mit Mischung aus Gartenerde und Kies Körnung ca. 3mm an eine vollsonnige Stelle im Gartenboden. Gedüngt wurde mit Mairol Gold und Wuxal im Wechsel von 14 Tagen.
Bei mir alles etwa gleich, aber viele Knospen. Auf dem Bild ist die Hälfte bereits ausgebrochen.

Kleine Unterschiede: Die Nadeln habe ich etwas spärlicher geschnitten. Statt Gartenerde und Kies waren es bei mir Akadama und Seramis (auch ca. 3 mm). Ist sicher luftiger und wahrscheinlich konstanter in der Feuchte. Dazu vor dem ersten Ein-/Umtopfen komplett und gründlich ausgewaschen, dann starker Wurzelschnitt - dazu sagst du nichts.

Ehm... die Grundsatzdiskussionen über Akadama, Seramis und Auswaschen bitte nicht hier aufgreifen. Mein Mops glaubt das alles nicht, da kann man nichts machen.
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