meine erste lärche

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weeijk
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Beitrag von weeijk »

Hallo Achim,

Habe noch was bemerkt, sieht so aus als würde das Teil im Zirkel dicker als oben und unten diesen Stelle?? Vielleicht kannst du bescheid sagen. Weiterhin bin ich mit den andere Bemerkungen einverstanden, drahten könnte ja besser, ebenso musst du wirklich nen Wahl machen, "wo will ich den hin mit dieser Lärche".

In deiner stelle würde ich warscheinlich schneiden, irgendwie oben den erste oder zweite Ast und dann wieder neu aufbauen. Ist ja nur meiner gedanke.......

Wünsche dich viel erfolg beim Entscheiden :wink:

Grüsse Wessel
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achim73
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Beitrag von achim73 »

frank, da hast du vollkommen recht. wobei ich es auch langweilig bzw. zu gekünstelt finde, wenn alle äste die exakt gleiche hängende form haben.
sieht man in der natur auch nie. ich werde grunsätzlich versuchen, die unteren stärker hängen zu lassen.wie gesagt, ich taste mich da so langsam ran. der eine oder andere ast wird sicher noch fallen mit der zeit. und die winkel werden noch verbessert. die äste kommen ja auch immer wieder hoch. was mit diesem einen ast da los ist, weiss ich auch nicht. muss nochmal gucken. aber dass muss das foto sein, in wirklichkeit hab ich da eigentlich keinen so quer stehenlassen.

das aktuellere problem ist für mich momentan eher, wie weit schneide ich zurück ? bzw. wie kriege ich den baum dazu, eher kurztriebe aufzubauen und wann schneide ich die langtriebe am besten wie weit zurück ?

und zeichnet doch mal ein, welche äste ihr noch ganz rausnehmen würdet.

wessel, die verjüngung da unten ist wirklich nicht optimal. ich hoffe, dass sich das mit der zeit und arbeit am wurzelansatz etwas verbessert. ansonsten kann ich da wohl nicht viel machen.
Gruss, Achim
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weeijk
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Beitrag von weeijk »

achim73 hat geschrieben:wessel, die verjüngung da unten ist wirklich nicht optimal. ich hoffe, dass sich das mit der zeit und arbeit am wurzelansatz etwas verbessert. ansonsten kann ich da wohl nicht viel machen.
Dann wúrde ich sicherlich radikal kappen gerade über den zweiten Ast, die wieder hoch drahten und wachsen lassen, vielleicht slägst du dann zwei Fliegen in einer....... durch den Wachstum vom's neue Stammteil wirt dann warscheinlich auch den Stamm im unteren Bereich verdicken.....
Sonnst wirt das Teil jedenfalls maskadiert (hoffe ist richtig Deutsch?)

Nochmal viel erfolg, grüsse Wessel

Sehe nochmal meine Lärche an......
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... ight=larix
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Barbara
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Beitrag von Barbara »

Wessel, inzwischen bist Du ja bekannt dafür, dass Du fast alles oberhalb des ersten Astes kappst. :wink:

Manchmal mag das ja eine gute Lösung sein, aber in diesem Fall ist doch nichts dadurch gewonnen. Die Schwachstelle, nämlich der dünne Stammteil unten, wird dadurch in keinster Weise verbessert-im Gegenteil, er würde noch mehr in den Vordergrund gerückt.

Achim muss so oder so versuchen, ihn zu verdicken. Darum wäre es doch schade, die ganze Lärche zu kappen, finde ICH zumindest.

Viele Grüße,
Barbara
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achim73
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Beitrag von achim73 »

durch den Wachstum vom's neue Stammteil wirt dann warscheinlich auch den Stamm im unteren Bereich verdicken.....
warum sollte das passieren ? so würde die inverse verjüngung (die in meinen augen nicht so schlimm ist) nicht verschwinden.
ich hab jetzt noch weitergemacht, wird jetzt doch komplett gedrahtet, im neuen forum gibts dann nochmal bilder.

p.s. zum drahten üben sind lärchen echt klasse...schön weich. :)
Gruss, Achim
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heinz leitner
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Lärche

Beitrag von heinz leitner »

Achim
Zu allererst möchte ich sagen das ich dir mit meinen Posting keineswegs
zu nahetreten wollte.
Das du körperlich eingeschränkt bist, habe ich nicht gewusst.
Das ist einer der Nachteile des Web,s das man seine Hobbykollegen nicht persönlich kennt.
Zu deiner Lärche:
Ein paar Beispiele für eine Anfangsgestaltung hast du doch schon bekommen.
Das du weisst,was eine schöne Gestaltung/schöner Baum ist,kann man an deinen zahlreichen Postings nachlesen.
Da bist du ein echter Fachmann.
Warum versuchst du das nicht bei deinen Baum umzusetzen?
Sicher gibt es jemanden der dir beim Drahten und Gestalten behilflich ist.
Ich bin auch nicht der Profi,aber ich versuche das was ich lerne, umzusetzen und genau das macht dann aber auch mächtig Spass.
Grundsätzlich finde ich Lärchen optimal um Drahten zu üben.
Aber der jetzt angelegte Draht muss vielleicht schon in 2 Monaten wieder runter weil er einwächst,also sind sie sehr arbeitsintensiv.,
Weil der Ast mindestens dreimal gedrahtet werden muss um in Position zu bleiben.
Aber das weisst du ja sicher.
Gruss Heinz
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achim73
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Beitrag von achim73 »

ja, davon hab ich gehört... :)

es ist ja so - von der theorie zur praxis isses dann immer noch ein grosser schritt.
aber irgendwann muss man damit ja auch anfangen.

ich weiss nur nicht so recht - jetzt fand ich es schon schwierig, zwischen die äste zu kommen, ohne andere aus versehen abzubrechen / wieder zu verbiegen.
wenn erstmal nadeln dran sind, weiss ich gar nicht mehr, wie das gehen soll. *kopfkratz*
den alten draht runterkriegen wird schon schwierig. aber mit dem neudrahten werd ich dann wohl wieder bis zum winter warten.
Gruss, Achim
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Re: meine erste lärche

Beitrag von achim73 »

so, nachdem wir uns jetzt nochmal ein paar stunden (anfängertempo halt *schwitz* ) drangesetzt haben, sieht die sache jetzt so aus. wahrscheinlich sind es letztren endes immer noch zu viele äste, aber da ich mir alle optionen offenhalten möchte (und zur übung) haben wir einfach alle gedrahtet. langsam gehts also vorwärts...
vorn
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hinten, leider etwas unscharf
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Gruss, Achim
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Re: meine erste lärche

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Achim,

mir gefällt Deine Lärche jetzt sehr gut! Schöne Arbeit.
Im Laufe der Zeit wird sich von alleine zeigen, wo vielleicht noch etwas zu dicht ist und sich Äste gegenseitig beschatten könnten. Dann kannst Du ja noch schauen, wo Du vielleicht den einen oder anderen Ast herausnimmst.

Liebe Grüße,

Heike
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Re: meine erste lärche

Beitrag von schmieda »

Viel besser Achim. ;)
Gruß
Frank :)

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achim73
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Re: meine erste lärche

Beitrag von achim73 »

ein kleines *updated*

ich habe sie jetzt umgetopft und in eine traininmgsschale gesetzt. leider hat sich dabei, wie befürchtet, herausgestellt, dass der wurzelansatz nicht berauschend ist und noch viel arbeit braucht. ansonsten entdrahrtet, nachgespannt und teilweise neu gedrahtet. was mir extrem auffällt, ist das problem mit der wuchskraftverteilung. die 2-jährigen oberen äste sind schon genauso dick wie die hauptäste unten, die jetzt 6-7 jahre sein dürften. deshalb habe ich obenrum schon ziemlich viele, vor allem terminale knospen bzw. büschel entfernt.
meine vision ist, das ganze irgendwann in eine ziemlich flache schale zu setzen, mit steinen untenrum a la karl thier... :) so als "pseudo-gebirgslandschaft". das lenkt dann etwas vom wurzelansatz ab bzw. kann ich da evtl. ein bisschen was kaschieren.
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Gruss, Achim
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Re: meine erste lärche

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Achim,

auf Deinem Foto kann man den Wurzelansatz nicht richtig sehen, so dass ich das Problem noch nicht genau erfassen kann.
Hast Du vielleicht Lust, mal Fotos vom Nebari mehr von oben zu machen? Vielleicht kann man ja im Laufe der Zeit auch ein bisschen was zur Verbesserung machen. :wink:

Liebe Grüße,

Heike
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Re: meine erste lärche

Beitrag von achim73 »

heike, das würde momentan nicht viel bringen. erstens ist mir der baum beim umtopfen leider etwas schief in die schale geraten, was ich aber erst gemerkt habe, als ich fertig war... *autsch* und das führt dazu, dass die hälfte unter der erde ist und gar nicht zu sehen. und davon abgesehen...ist es eben so, wie es bei rohlingen oft ist. schau mal in die outdoor-klasse, dann weisst du, wie das aussieht. nur dass ich nicht so konsequent war beim "aufräumen." das kommt dann nächstes jahr oder so. ich wollte dem baum nach dem harten winter nicht zuviel zumuten. dieses jahr werde ich mich dem studium von rückschnitt und der reaktion des baumes darauf widmen. :)
Gruss, Achim
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