hallihallo ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich habe mir vor zwei Jahren in einem Bonsaifachgeschäft ein Chinesische Ulme gekauft. Sie hatte ein dichtes Blattwerk und eine schöne Rundfrom in der Krone, die ich gerne beibehalten wollte. Ich habe sie in mein Zimmer an ein Westfenster gestellt und bei 22°C aureichend gegossen.
Sie brachte sogar über die kalten Wintemonaten lange Triebe hervor, die ich dann im Frühjahr wieder der Rundform entsprechend herunter geschnitten habe.
Doch ich musste bald feststellen, dass die restlichen Blätter, die bei meinem Kauf die Krone ausfüllten nach und nach ausfiehlen. Ich versuchte es dann mit einem Standortwechsel in die Küche(Ostfenster), aber auch das ging schief und nun hat sie schon seit ein paar Monaten keine Blätter mehr und ich denke, dass sie schon nicht mehr an Leben ist.
Daher hoffe ich, dass ihr mir helfen könnt.
lg marie
Hilfe meine Chinesische Ulme hat keine Blätter mehr.
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mariechen_l
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Herzlich willkommen hier, im Forum, Marie
Leider kann ich dir keine genauen Angaben bezüglich deines Baumes machen.
Wenn dein Bäumchen noch lebt, schnell in ein Wasserdurchlässiges Substrat umtopfen.
Ich gehe davon aus, das nach dem Kauf, deine Ulme noch nicht umgetopft wurde.
Mit dem Fingernagel oder ähnlichen, kratz vorsichtig an einer unaffälligen Stelle die Rinde leicht ab, bis grün zu erkennen ist.
Wenn kein grün sichtbar wird, ist der Teil abgestorben.
Versuch es erneut etwas tiefer am Baum.
Viel Glück
LG Detlef
Leider kann ich dir keine genauen Angaben bezüglich deines Baumes machen.
Wenn dein Bäumchen noch lebt, schnell in ein Wasserdurchlässiges Substrat umtopfen.
Ich gehe davon aus, das nach dem Kauf, deine Ulme noch nicht umgetopft wurde.
Mit dem Fingernagel oder ähnlichen, kratz vorsichtig an einer unaffälligen Stelle die Rinde leicht ab, bis grün zu erkennen ist.
Wenn kein grün sichtbar wird, ist der Teil abgestorben.
Versuch es erneut etwas tiefer am Baum.
Viel Glück
LG Detlef
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47küken
Hallo
Eigentlich sind chinesische Ulmen recht widerstandsfähig. Vielleicht waren an Deinem Baum Spinnmilben "beschäftigt" oder die Wurzelfäule. Wenn Du an den Wurzeln einen dunklen "Matsch" siehst statt weißer Spitzen war es wohl die Wurzelfäule. Im Fachhandel gibt es Mittel wie Fonganil dagegen. Du kannst aber selbst den faulen Teil kräftig zurückschneiden und den Baum in ein neutrales gut durchlässiges Substrat pflanzen. Auf keinen Fall düngen und den Baum eher kühl stellen. Wärme ist für kranke Bäume nicht so gut.
Der Test mit dem Fingernagel ist wirklich das Beste. Wenn nirgends mehr grün unter der Rinde ist, musst Du Dich wohl von dem guten Stück verabschieden.
Eine allerletzte Methode wäre, die Ulme im Garten einzugraben (nach der letzten Frostgefahr). Manchmal geschehen noch Wunder und irgendwann treibt ein hoffnungsloser Fall wieder aus. Ich habs schon ein paar mal erlebt.
Viele Grüße
Thomas
Der Test mit dem Fingernagel ist wirklich das Beste. Wenn nirgends mehr grün unter der Rinde ist, musst Du Dich wohl von dem guten Stück verabschieden.
Eine allerletzte Methode wäre, die Ulme im Garten einzugraben (nach der letzten Frostgefahr). Manchmal geschehen noch Wunder und irgendwann treibt ein hoffnungsloser Fall wieder aus. Ich habs schon ein paar mal erlebt.
Viele Grüße
Thomas
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Eva Warthemann
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Hallo!
Marie hat folgendes geschrieben:
Ich habe sie in mein Zimmer an ein Westfenster gestellt und bei 22°C aureichend gegossen.
Sie brachte sogar über die kalten Wintemonaten lange Triebe hervor, die ich dann im Frühjahr wieder der Rundform entsprechend herunter geschnitten habe.
Doch ich musste bald feststellen, dass die restlichen Blätter, die bei meinem Kauf die Krone ausfüllten nach und nach ausfiehlen.
Zunächst ist die Überwinterungstemperatur von 22Grad für eine Chin. Ulme zu warm, sie treibt vergeilte, schwache Triebe aus, mit großem Blattabstand. (Ich überwintere meine Chin. Ulmen bei 5Grad Plus, dabei werden sie wenig gegossen, sie können auch wenige Minusgrade vertragen, dabei verlieren sie fast das ganze Laub.)Das Westfenster hat ausserdem zu wenig Licht.
Wenn die restlichen verbliebenen Blätter im nachhinein auch noch abfielen, dann deshalb, weil ein Blatt einer Chin. Ulme auch mal altert und neuen Blättern gegenüber weicht, es sei denn die Wurzeln sind verfault, dann fallen sie auch ab.
Nach einem radikalen Schnitt kann ein solcher Baum nur wenig Wasser verdunsten, deshalb gießt man danach weniger. Erst wenn die neuen Knospen austreiben, kann man wieder mehr gießen.
Nun ist die Frage im Raum, wie hast Du die Ulme nach dem Schnitt gegossen? Wenn sie ständig nass stand, kann man damit rechnen das die Wurzeln verfault sind. Rieche mal an der Erde, die Erde darf nicht stinken, sie sollte nach Erde riechen, nimm sie aus der Schale und schau Dir die Wurzeln an. Zeigt sie noch frische, weiße Wurzelspitzen, dann kann man damit rechnen, das sie nur eine Art Winterruhe einhält und bald wieder neu austreibt.
Im Übrigen, Spinnmilben erkennt man, an ganz feinen Gespinstfäden in den Zweigen und an abgefallenen Blättern, die an den Gespinstfäden hängen.
So schnell würde ich sie nicht aufgeben. Ulmen sind recht robust. Etwas trockener halten und hoffen.
Das ist jetzt das Einzige, was ich raten kann.
Viel Erfolg
Eva Warthemann
Marie hat folgendes geschrieben:
Ich habe sie in mein Zimmer an ein Westfenster gestellt und bei 22°C aureichend gegossen.
Sie brachte sogar über die kalten Wintemonaten lange Triebe hervor, die ich dann im Frühjahr wieder der Rundform entsprechend herunter geschnitten habe.
Doch ich musste bald feststellen, dass die restlichen Blätter, die bei meinem Kauf die Krone ausfüllten nach und nach ausfiehlen.
Zunächst ist die Überwinterungstemperatur von 22Grad für eine Chin. Ulme zu warm, sie treibt vergeilte, schwache Triebe aus, mit großem Blattabstand. (Ich überwintere meine Chin. Ulmen bei 5Grad Plus, dabei werden sie wenig gegossen, sie können auch wenige Minusgrade vertragen, dabei verlieren sie fast das ganze Laub.)Das Westfenster hat ausserdem zu wenig Licht.
Wenn die restlichen verbliebenen Blätter im nachhinein auch noch abfielen, dann deshalb, weil ein Blatt einer Chin. Ulme auch mal altert und neuen Blättern gegenüber weicht, es sei denn die Wurzeln sind verfault, dann fallen sie auch ab.
Nach einem radikalen Schnitt kann ein solcher Baum nur wenig Wasser verdunsten, deshalb gießt man danach weniger. Erst wenn die neuen Knospen austreiben, kann man wieder mehr gießen.
Nun ist die Frage im Raum, wie hast Du die Ulme nach dem Schnitt gegossen? Wenn sie ständig nass stand, kann man damit rechnen das die Wurzeln verfault sind. Rieche mal an der Erde, die Erde darf nicht stinken, sie sollte nach Erde riechen, nimm sie aus der Schale und schau Dir die Wurzeln an. Zeigt sie noch frische, weiße Wurzelspitzen, dann kann man damit rechnen, das sie nur eine Art Winterruhe einhält und bald wieder neu austreibt.
Im Übrigen, Spinnmilben erkennt man, an ganz feinen Gespinstfäden in den Zweigen und an abgefallenen Blättern, die an den Gespinstfäden hängen.
So schnell würde ich sie nicht aufgeben. Ulmen sind recht robust. Etwas trockener halten und hoffen.
Das ist jetzt das Einzige, was ich raten kann.
Viel Erfolg
Eva Warthemann
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mariechen_l
- Beiträge: 2
- Registriert: 26.03.2008, 14:20
vielen dank
Ich danke euch erstmal ganz doll für die Hlife. Ich denke ich habe den Winterstandort nicht richtig gewählt und sie konnte sich nicht richtig erholen. Ich hab auch schon den Test mit dem Fingernagel gemacht, jedoch ohne Erfolg.
Morgen werde ich den Baum mal ausgraben und mal sehen wie die Wurzeln aussehen und ob ich dort noch etwas erkenne. Ich hoffe ja inständig, dass es noch nicht zu spät ist.
Vieleicht habt ihr ja auch noch ein paar Tipps in Sachen Chilenische Guave für mich, denn ich habe nähmlich mir vor kurzem so einen Baum zugelegt und habe aber nicht Brauchbares zu Pflege in meinen Büchern und im Internet gefunden. Wäre schön wenn ihr mir weiterhelfen könntet.
lg marie
und vielen dank nochmal
Morgen werde ich den Baum mal ausgraben und mal sehen wie die Wurzeln aussehen und ob ich dort noch etwas erkenne. Ich hoffe ja inständig, dass es noch nicht zu spät ist.
Vieleicht habt ihr ja auch noch ein paar Tipps in Sachen Chilenische Guave für mich, denn ich habe nähmlich mir vor kurzem so einen Baum zugelegt und habe aber nicht Brauchbares zu Pflege in meinen Büchern und im Internet gefunden. Wäre schön wenn ihr mir weiterhelfen könntet.
lg marie
und vielen dank nochmal
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Eva Warthemann
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Hallo Marichen!
Zur chilenischen Guave kann ich Dir nichts sagen, damit habe ich keine Erfahrungen.
Vieleicht kann Dir der Ulf als Biologe helfen, er hat sich ja öfters auf dem Südamerikanischen Kontinent aufgehalten.
Er meldet sich hier im Forum unter Daniela -Ulf. Du solltest ihn mal direkt ansprechen oder sogar über "pn".
Viele Grüße Eva Warthemann
Zur chilenischen Guave kann ich Dir nichts sagen, damit habe ich keine Erfahrungen.
Vieleicht kann Dir der Ulf als Biologe helfen, er hat sich ja öfters auf dem Südamerikanischen Kontinent aufgehalten.
Er meldet sich hier im Forum unter Daniela -Ulf. Du solltest ihn mal direkt ansprechen oder sogar über "pn".
Viele Grüße Eva Warthemann


