Hallo Detlef,
ich bin ja auch Anfänger und das ist von Dir ja eher eine Meinungfrage.
Der Apfel, den Du gesehen hast, würde ich nicht kaufen...
nicht für den Preis!
Ich habe schon eine Ulme erfolgreich abgemoost.
Ich würde also schon alles abmoosen: Schlechte Pfropfung,
schlechtes/r Wurzelwerk/Wurzelansatz und wenn der Stamm
zu lang ist.
Mich würde aber glaube ich auch stören, wenn ich ein Baum mit guter
Veredelung hätte-ich werde immer wissen, dass da eine ist...
und ich den Baum nie als ganzes sehen werde! Ich weiß, das klingt
komisch...ist aber bei mir so!
Am besten keine veredelten Bäume kaufen!
lg pam
Bonsai-Veredlung-Ja oder Nein?
Lindwurm,
ich denke, das hier ist es:
Dem "Normalvolk" kann man ohnehin alles kleine baumartige als Bonsai verkaufen. Die erkennen den eher noch an der Schale als solchen, als an Gestaltungsmerkmalen am Baum selbst.
Wenn man dagegen jemanden vor sich hat, der Ahnung hat, kommt es auf seinen Geschmack an - und ggf. auf seine Toleranz.
AFAIK kann man den Begriff Bonsai - oder sagen wir mal: Bon Sai - genauso verwenden wie Tae Kwon Do. Man macht Tae Kwon Do, oder man macht Bon Sai. In beiden Fällen übt man bestimmte Techniken aus, um ein gewisses Ergebnis zu erzielen.
Damit sollte die Pflanze, an der man das macht, eigentlich auch immer als Bonsai zu bezeichnen sein. Im Übrigen ist der Begriff nicht geschützt.
Über eine Propfstelle können wir lange diskutieren. Ich für meinen Teil finde sie annehmbar, wenn sie hinreichend unauffällig ist. Und zwar als Narbe selbst, denn wenn der Baum dann halb weiß, halb lila blüht, ist die Ursache augenscheinlich, muss deswegen aber nicht schlecht aussehen.
ich denke, das hier ist es:
Raketenbux möchte "Richtlinien" wissen - es gibt aber keine wirklich allgemeingültigen.Raketenbux hat geschrieben:Was mir gefällt, muß ja nicht gleich ein Bonsai sein oder werden.
Grundsätzlich will doch jeder, der sich einen Bonsai kauft, diesen auch als solches präsentieren und nicht argwönisch beeugt werden.
Dem "Normalvolk" kann man ohnehin alles kleine baumartige als Bonsai verkaufen. Die erkennen den eher noch an der Schale als solchen, als an Gestaltungsmerkmalen am Baum selbst.
Wenn man dagegen jemanden vor sich hat, der Ahnung hat, kommt es auf seinen Geschmack an - und ggf. auf seine Toleranz.
AFAIK kann man den Begriff Bonsai - oder sagen wir mal: Bon Sai - genauso verwenden wie Tae Kwon Do. Man macht Tae Kwon Do, oder man macht Bon Sai. In beiden Fällen übt man bestimmte Techniken aus, um ein gewisses Ergebnis zu erzielen.
Damit sollte die Pflanze, an der man das macht, eigentlich auch immer als Bonsai zu bezeichnen sein. Im Übrigen ist der Begriff nicht geschützt.
Über eine Propfstelle können wir lange diskutieren. Ich für meinen Teil finde sie annehmbar, wenn sie hinreichend unauffällig ist. Und zwar als Narbe selbst, denn wenn der Baum dann halb weiß, halb lila blüht, ist die Ursache augenscheinlich, muss deswegen aber nicht schlecht aussehen.
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
Hallo Detlef,
ich habe vor anderthalb Jahren mal so einen Apfel gekauft. Ich denke zumindest, dass es solch eine Art ist, die Du beschreibst.
So schlecht finde ich ihn jetzt nicht, brauchte natürlich zunächst einen kräftigen Rückschnitt, da die Äste meist ellenlang wachsen gelassen wurden. Aber schau selbst....
Liebe Grüße,
Barbara
ich habe vor anderthalb Jahren mal so einen Apfel gekauft. Ich denke zumindest, dass es solch eine Art ist, die Du beschreibst.
So schlecht finde ich ihn jetzt nicht, brauchte natürlich zunächst einen kräftigen Rückschnitt, da die Äste meist ellenlang wachsen gelassen wurden. Aber schau selbst....
Liebe Grüße,
Barbara
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Grüß dich Barbara
Ja, genau solch einer ist es.
Nun ist es leider so, das die Veredlung sichtbar ist, in deinem Fall nicht so schlimm.
Die von mir angesehenen Bonsais, waren an der Veredlungsstelle verdickt und als solche sehr gut zu erkennen.
Nur einer war unauffällig aber dennoch, alleine das Wissen darum hat mich vom Kauf abgehalten.
Einige Veredlungsstellen waren tiefer und darüber hatte sich eine neue Wurzel gebildet.
Wohlgemerkt eine.
Abmosen kommt sicherlich in Betracht, nur dann kann ich doch gleich an einem normalen Baum abmosen.
Aber darum geht es nicht eigentlich
Veredlungsstelle Ja oder nein, an einem Bonsai, der auch als solcher gesehen werden soll und von anderen Betrachtet bzw. beurteilt.
Grüß dich Marion
Genau darum geht es mir
Gibt es keine Richtlinien
Bisher schien es mir, als sei vieles Vorgeschrieben, insbesondere von den Profis der Bonsaiszene.
Daher muß es doch möglich sein, eine klare Aussage über eine Zusammenfügung zweier Pflanzen zu bekommen, die sichtbar ist.
Grüß dich Pam
Ich teile deine Ansicht
Bin aber gespannt, was in der Szene wirklich akzeptiert, geduldet oder gewollt ist.
Grüß dich Achim
War nicht persönlich gemeint, versuche Antworten zu finden und dafür ist dieses Fachforum bestens geeignet.
Schließlich möchte ich mein Wissen mit Erfolg erweitern, um auch sagen zu können: Da wird dir geholfen :D
Grüß dich Lindwurm
Deine Ansicht, scheint klar für ein nein zu sein oder habe ich das falsch verstanden
Danke für dein Meinung
LG an alle
Ja, genau solch einer ist es.
Nun ist es leider so, das die Veredlung sichtbar ist, in deinem Fall nicht so schlimm.
Die von mir angesehenen Bonsais, waren an der Veredlungsstelle verdickt und als solche sehr gut zu erkennen.
Nur einer war unauffällig aber dennoch, alleine das Wissen darum hat mich vom Kauf abgehalten.
Einige Veredlungsstellen waren tiefer und darüber hatte sich eine neue Wurzel gebildet.
Wohlgemerkt eine.
Abmosen kommt sicherlich in Betracht, nur dann kann ich doch gleich an einem normalen Baum abmosen.
Aber darum geht es nicht eigentlich
Veredlungsstelle Ja oder nein, an einem Bonsai, der auch als solcher gesehen werden soll und von anderen Betrachtet bzw. beurteilt.
Grüß dich Marion
Genau darum geht es mir
Gibt es keine Richtlinien
Bisher schien es mir, als sei vieles Vorgeschrieben, insbesondere von den Profis der Bonsaiszene.
Daher muß es doch möglich sein, eine klare Aussage über eine Zusammenfügung zweier Pflanzen zu bekommen, die sichtbar ist.
Grüß dich Pam
Ich teile deine Ansicht
Bin aber gespannt, was in der Szene wirklich akzeptiert, geduldet oder gewollt ist.
Grüß dich Achim
War nicht persönlich gemeint, versuche Antworten zu finden und dafür ist dieses Fachforum bestens geeignet.
Schließlich möchte ich mein Wissen mit Erfolg erweitern, um auch sagen zu können: Da wird dir geholfen :D
Grüß dich Lindwurm
Deine Ansicht, scheint klar für ein nein zu sein oder habe ich das falsch verstanden
Danke für dein Meinung
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richtlinien?Raketenbux hat geschrieben:Gibt es keine Richtlinien![]()
Bisher schien es mir, als sei vieles Vorgeschrieben, insbesondere von den Profis der Bonsaiszene.
Daher muß es doch möglich sein, eine klare Aussage über eine Zusammenfügung zweier Pflanzen zu bekommen, die sichtbar ist.
Grüß dich Lindwurm
Deine Ansicht, scheint klar für ein nein zu sein oder habe ich das falsch verstanden
Danke für dein Meinung
LG an alle
es geht um optische wahrnehmung, das ist ein viel härteres kriterium als etwas subjektiv (von "profis") vorgegebenes.
ein harmonischer wurzelansatz der sich gleichmässig verjüngt und "nahtlos" in den stammansatz übergeht hat optisch eine völlig andere wirkung als ein wenig ausgeprägter ansatz der dann mit einer auffälligen propfstelle in den stamm übergeht...
ein bonsai ist nicht wie ein auto, das auch mit angerosteter und verbeulter Karosserie noch durchaus sinnvoll,nützlich und zweckerfüllend sein kann...
ein bonsai der optisch nix taugt, taugt gar nix
es geht hier nicht um topfpflanzen!!


