Wundpaste
Hallo Britta
Kaneshin ist ein dauerhafter Wundverschluss,
der aber vom Kallus überwuchert werden kann.
Bei Bäumen mit glatter Rinde ist er auch nach Jahren noch
gut zu entfernen, da er eine gummiartige Konsistenz hat.
Bei Bäumen mit langsamen Wundverschluss
verwende ich Ihn lieber als Die berühmte Knete.
mfG Dieter
Kaneshin ist ein dauerhafter Wundverschluss,
der aber vom Kallus überwuchert werden kann.
Bei Bäumen mit glatter Rinde ist er auch nach Jahren noch
gut zu entfernen, da er eine gummiartige Konsistenz hat.
Bei Bäumen mit langsamen Wundverschluss
verwende ich Ihn lieber als Die berühmte Knete.
mfG Dieter
Danke für deine Antwort, Dieter!
Ich weiß aber nicht recht, wie ich mir das jetzt vorzustellen habe. Wenn der Kallus über die Paste drüberwachsen soll - heißt das, ich schmiere die Paste nur auf das Innere, also auf das Holz, aber nicht auf den Rand, also dorthin, wo der Kallus startet? Oder drückt der Kallus die Paste weg? (Es lässt sich schwer erklären, ich hoffe, du verstehst mein Problem ...)
Ich weiß aber nicht recht, wie ich mir das jetzt vorzustellen habe. Wenn der Kallus über die Paste drüberwachsen soll - heißt das, ich schmiere die Paste nur auf das Innere, also auf das Holz, aber nicht auf den Rand, also dorthin, wo der Kallus startet? Oder drückt der Kallus die Paste weg? (Es lässt sich schwer erklären, ich hoffe, du verstehst mein Problem ...)
Hallo an alle,
in irgendeinem Forum, leider weiß ich nicht mehr wo,
habe ich zu diesem Thema staunend einen Beitrag gelesen,
dass es nicht nötig sei, die Schnittwunde am Baum unbedingt durch
Wundpaste zu verschließen. Der Autor war der Meinung, dass ein Schutz
vor Austrocknung und Infizierung ebenso gut mit Schmierfett oder
Wälzlagerfett erreicht werden könne, den Rest würde der Baum dann
selbst erledigen. Außerdem hat er auch Vaseline vorgeschlagen.
Um neckischen Antworten vorzubeugen, Nivea oder andere Gesichtscremes hat er nicht erwähnt.
in irgendeinem Forum, leider weiß ich nicht mehr wo,
habe ich zu diesem Thema staunend einen Beitrag gelesen,
dass es nicht nötig sei, die Schnittwunde am Baum unbedingt durch
Wundpaste zu verschließen. Der Autor war der Meinung, dass ein Schutz
vor Austrocknung und Infizierung ebenso gut mit Schmierfett oder
Wälzlagerfett erreicht werden könne, den Rest würde der Baum dann
selbst erledigen. Außerdem hat er auch Vaseline vorgeschlagen.
Um neckischen Antworten vorzubeugen, Nivea oder andere Gesichtscremes hat er nicht erwähnt.
Kann ja eigentlich nur der Schily gewesen sein.
Ich bin sehr in Versuchung... aber um des lieben Frieden Willens lasse ich dieses Thema.
Obwohl ich mir das ein oder andere
an manchen Stellen sehr doll verkneifen muss.
Ich benutze keine Wundpaste, Schmierfett oder sonstiges Zeugs, um Wunden abzudichten.
Große Schnittwunden kann man prima in die Gestaltung mit einfließen lassen.
Ich habe ein anderes Verständnis von Wundheilung (genauer: ein Baum kann das nicht, weshalb der Vergleich zum Menschen nicht möglich ist).
Der Baum kann sich selber besser helfen, als ich.
Warum ich so denke, kann man hier im Forum nachlesen, ich schreibe das jetzt nicht nochmal alles auf.....
Gruß
Holger
P.S.: Hätte ich doch fast diesen Thread übersehen
Ich bin sehr in Versuchung... aber um des lieben Frieden Willens lasse ich dieses Thema.
Obwohl ich mir das ein oder andere
Ich benutze keine Wundpaste, Schmierfett oder sonstiges Zeugs, um Wunden abzudichten.
Große Schnittwunden kann man prima in die Gestaltung mit einfließen lassen.
Ich habe ein anderes Verständnis von Wundheilung (genauer: ein Baum kann das nicht, weshalb der Vergleich zum Menschen nicht möglich ist).
Der Baum kann sich selber besser helfen, als ich.
Warum ich so denke, kann man hier im Forum nachlesen, ich schreibe das jetzt nicht nochmal alles auf.....
Gruß
Holger
P.S.: Hätte ich doch fast diesen Thread übersehen
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
- Frank Zappa -
Ach Holger
Deine innere Pein kann ich mir gut vorstellen.
Aber wenn Du Dir vorstellst
welche Schnittführung,
welche Stellung am Baum,
wie ist die sonstige Beastung,
wie ist der momentane Gesundheitsstand,
welche Witterungsbedingungen zu Schnittzeitpunkt,
welche Witterungsbedingungen in der nächsten Zeit,
welche Wuchsleistung im kurz und langfrsitigen Bereich,
welche Art,
was ist das Gestaltungsziel,
nur ein kleiner Ausschnitt der Fragen
die nötig sind um auch nur Ansatzweise eine Antwort geben zu können.
Sicher hat Shigo in vielen Punkten Recht
und dann kommen die ganzen aber´s.
Im recht klaren Bereich der Mathematik
gibt es eine Antwort,
aber bei Unserem Hobby...
Nimm Deinen Ilex, draht Ihn durch,
das relativiert Deine Pein beim Wundverschluss.
Ein schönes Wochenende
Dieter
Deine innere Pein kann ich mir gut vorstellen.
Aber wenn Du Dir vorstellst
welche Schnittführung,
welche Stellung am Baum,
wie ist die sonstige Beastung,
wie ist der momentane Gesundheitsstand,
welche Witterungsbedingungen zu Schnittzeitpunkt,
welche Witterungsbedingungen in der nächsten Zeit,
welche Wuchsleistung im kurz und langfrsitigen Bereich,
welche Art,
was ist das Gestaltungsziel,
nur ein kleiner Ausschnitt der Fragen
die nötig sind um auch nur Ansatzweise eine Antwort geben zu können.
Sicher hat Shigo in vielen Punkten Recht
und dann kommen die ganzen aber´s.
Im recht klaren Bereich der Mathematik
gibt es eine Antwort,
aber bei Unserem Hobby...
Nimm Deinen Ilex, draht Ihn durch,
das relativiert Deine Pein beim Wundverschluss.
Ein schönes Wochenende
Dieter
Ilex ist schon fertig! :D
Dieter, welche Aber's?
Die von Dir aufgeführten gestalterischen Abers kann ich nachvollziehen, das ist Geschmackssache, nicht jedem gefällt ein Baum mit nicht astrein verjüngendem Stamm. Aber im großen und ganzen ist das eine Frage der Auswahl der Rohpflanze.
Einen kranken Baum kann ich nicht gestalten.
Die Witterungsbedingungen sind völlig egal...
Und, was viel wichtiger ist: es ist völlig egal, auch bei der bonsaitypischen Schnittmethode hilft ein Wundverschluss eher, die Pathogene (Pilze, Bakterien usw) zu schützen als den Baum.
Inzwischen mache ich aber eine Einschränkung (ich bin ja schließlich kein Sturkopp
):
Bei Schnitten tief in gesundes Holz (z.B. mit der Konkavzange) kann Wundknete helfen, daß der Wundrand nicht austrocknet.
Alles andere wie schnellere Heilung (man schaue mal im Lexikon nach, was Heilung bedeutet) ist ein falscher Begriff für schnelles Zuwachsen, mit Heilung hat das nichts zu tun.
Wichtig ist die Gesundheit des Baumes vor der Gestaltung und die Gesunderhaltung nach der Gestaltung, egal wie groß die Eingriffe gewesen sind.
Wundverschlußmittel sind nur eine Ersatzlüge zur Seelenberuhigung (wie gesagt: mit der einen Einschränkung).
Dieter, welche Aber's?
Die von Dir aufgeführten gestalterischen Abers kann ich nachvollziehen, das ist Geschmackssache, nicht jedem gefällt ein Baum mit nicht astrein verjüngendem Stamm. Aber im großen und ganzen ist das eine Frage der Auswahl der Rohpflanze.
Einen kranken Baum kann ich nicht gestalten.
Die Witterungsbedingungen sind völlig egal...
Und, was viel wichtiger ist: es ist völlig egal, auch bei der bonsaitypischen Schnittmethode hilft ein Wundverschluss eher, die Pathogene (Pilze, Bakterien usw) zu schützen als den Baum.
Inzwischen mache ich aber eine Einschränkung (ich bin ja schließlich kein Sturkopp
Bei Schnitten tief in gesundes Holz (z.B. mit der Konkavzange) kann Wundknete helfen, daß der Wundrand nicht austrocknet.
Alles andere wie schnellere Heilung (man schaue mal im Lexikon nach, was Heilung bedeutet) ist ein falscher Begriff für schnelles Zuwachsen, mit Heilung hat das nichts zu tun.
Wichtig ist die Gesundheit des Baumes vor der Gestaltung und die Gesunderhaltung nach der Gestaltung, egal wie groß die Eingriffe gewesen sind.
Wundverschlußmittel sind nur eine Ersatzlüge zur Seelenberuhigung (wie gesagt: mit der einen Einschränkung).
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
- Frank Zappa -


