Wundpaste
Hallo Andreas,
ich wollte auch nicht gegen Wundknete bei Laubbäumen sprechen... ich bin nur der Meinung, einmal reicht, und wenn es abfällt (oder die Schnecken ihr Frühstück hatten), dann braucht man/sollte man nicht erneuern.... dann reichen im Regelfall die Selbstheilungskräfte der Bäume...
Von daher, ich benutze die Wundknete auch.
Gruß
Holger
ich wollte auch nicht gegen Wundknete bei Laubbäumen sprechen... ich bin nur der Meinung, einmal reicht, und wenn es abfällt (oder die Schnecken ihr Frühstück hatten), dann braucht man/sollte man nicht erneuern.... dann reichen im Regelfall die Selbstheilungskräfte der Bäume...
Von daher, ich benutze die Wundknete auch.
Gruß
Holger
hallo!
also mein doc sagte mir, als ich mir eine dicke große brandwunde zugezogen habe, dass ich die wunde auf jedenfall luftdicht verschließen soll (war ein spezialpflaster), da dadurch die wunde viel besser verheilt und keine so auffällige narbe zurück bleibt! stimmt auch!!! ... zwar nässt die wunde wie sau, aber es hilft! und genauso sehe ich es auch in bezug auf die schnittwunden der bäume.
...außerdem habe ich sehr schlechte erfahrungen gemacht, die wundpaste einfach abfallen zu lassen und dann nix mehr zu tun. mir sind dadurch an zwei bis drei bäumen die inneren stellen der wunde komplett vertrocknet und diese schließen sich auch nicht mehr.
lg mausi
also mein doc sagte mir, als ich mir eine dicke große brandwunde zugezogen habe, dass ich die wunde auf jedenfall luftdicht verschließen soll (war ein spezialpflaster), da dadurch die wunde viel besser verheilt und keine so auffällige narbe zurück bleibt! stimmt auch!!! ... zwar nässt die wunde wie sau, aber es hilft! und genauso sehe ich es auch in bezug auf die schnittwunden der bäume.
...außerdem habe ich sehr schlechte erfahrungen gemacht, die wundpaste einfach abfallen zu lassen und dann nix mehr zu tun. mir sind dadurch an zwei bis drei bäumen die inneren stellen der wunde komplett vertrocknet und diese schließen sich auch nicht mehr.
lg mausi
"aller anfang ist schwer, aber irgendwann muss man anfangen"
*g* ich hab auch vor kurzem ne schöne Brandwunde gehabt, mit dicker brandblase und so. Bei mir hat er es aufgestochen, die haut drangelassen und ne salbe drüber... Er meinte nur das die Haut als pflaster dient, und somit mehr sauerstoff rankommt und die wunde so schneller heilt. Nach der googlesuche scheint es wie mit der Wundpaste das selbe zu sein, das es da verschiedene Meinungen und anwendungen gibt.mausi hat geschrieben:hallo!
also mein doc sagte mir, als ich mir eine dicke große brandwunde zugezogen habe, dass ich die wunde auf jedenfall luftdicht verschließen soll (war ein spezialpflaster), da dadurch die wunde viel besser verheilt und keine so auffällige narbe zurück bleibt! stimmt auch!!! ... zwar nässt die wunde wie sau, aber es hilft! und genauso sehe ich es auch in bezug auf die schnittwunden der bäume.
...außerdem habe ich sehr schlechte erfahrungen gemacht, die wundpaste einfach abfallen zu lassen und dann nix mehr zu tun. mir sind dadurch an zwei bis drei bäumen die inneren stellen der wunde komplett vertrocknet und diese schließen sich auch nicht mehr.![]()
lg mausi
Wie andreas sagt, das scheint von baum zu baum unterschiedlich zu sein,
lg
Als ich das gelesen habe, bin ich jetzt in Gedanken verfallenAndreas Ludwig hat geschrieben: Kiefern mit Wundpaste zu behandeln bringt nix, im Gegenteil, das Zeugs bleibt ewig am Harz kleben.
Habe erst vor kurzem das Zeug auf ne Kiefer draufgemacht. Jetzt frage ich mich, ob ich das Zeug schnell wieder runterkratzen soll oder einfach drauflassen soll. Was verstehst du unter "ewigem Klebenbleiben" ? Das Harz wird ja auch einmal hart.
Danke für deine Antwort!
Gruss
DenisM
DenisM
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Andreas Ludwig
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DenisM - von Kiefern zu reden, war etwas grossspurig. Ich beziehe mich auf einige Pinus mugo-Exemplare, um genau zu sein. Da habe ich folgendes beobachtet: Die Wundknete verbindet sich offenbar mit dem austretenden Harz (Harz enthält ja u.a. etwas Terpentin, das Kunststoffe anlöst). Beides trocknet ein, daraus resultiert eine Art Beton, den ich mit dem Skalpell weghobeln musste.
Machte ich dagegen nichts, erzeugte das Harz einen Wundverschluss. Der trocknet zwar auch ein, bröckelt aber mit der Zeit weg oder wird überwallt/abgebaut - da bin ich mir nicht sicher. Jedenfalls klappt's - die Austrocknung, die man bei Laubbäumen beobachten kann, blieb aus.
Machte ich dagegen nichts, erzeugte das Harz einen Wundverschluss. Der trocknet zwar auch ein, bröckelt aber mit der Zeit weg oder wird überwallt/abgebaut - da bin ich mir nicht sicher. Jedenfalls klappt's - die Austrocknung, die man bei Laubbäumen beobachten kann, blieb aus.
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Eva Warthemann
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Also. Ich empfinde den Vergleich zum Verheilen der Wunden beim Menschen etwas weit her geholt. Das Schließen von Wunden ist vom Mensch zum Baum etwas vollkommen anderes.
Beim Baum dauert es teilweise einige Jahre, bis eine Wunde verheilt. Beim Menschen dauert es je nach Größe der Verletzung sehr unterschiedlich, jedoch bei einer OP-Wunde in der Regel ca.10 Tage.
Darin hab ich so meine eigenen Erfahrungen.
Wenn das Schließen einer Schnittwunde am Baum stockt, dann kann man immer noch die Kallusränder neu anschneiden, der Baum entwickelt "Selbstheilungskräfte" und die Wunde schließt sich weiter.
Dies kann man immer wieder wiederholen, sowie man ein Stocken im Verheilungsprozess feststellt.
Eva Warthemann
Beim Baum dauert es teilweise einige Jahre, bis eine Wunde verheilt. Beim Menschen dauert es je nach Größe der Verletzung sehr unterschiedlich, jedoch bei einer OP-Wunde in der Regel ca.10 Tage.
Darin hab ich so meine eigenen Erfahrungen.
Wenn das Schließen einer Schnittwunde am Baum stockt, dann kann man immer noch die Kallusränder neu anschneiden, der Baum entwickelt "Selbstheilungskräfte" und die Wunde schließt sich weiter.
Dies kann man immer wieder wiederholen, sowie man ein Stocken im Verheilungsprozess feststellt.
Eva Warthemann
Und was is, wenn man zwei Stunden nach dem Schnitt feststellt, dass an einem Winterjasmin (Saftrückzuggefährdet) von 10cm Größe, eine Wunde von 3cm Durchmesser, leer gefressen ist... ich bin nur der Meinung, einmal reicht, und wenn es abfällt (oder die Schnecken ihr Frühstück hatten), dann braucht man/sollte man nicht erneuern.... dann reichen im Regelfall die Selbstheilungskräfte der Bäume...
Schuldigung, dass ich so übertreiben muss, aber das kann ich so nich stehen lassen.
Gruß, Tomsai
Wer weiß, spricht nicht, wer spricht, weiß nicht.
Tschuldigung, wenn ich mal einfach darauf sage: Soll ich da noch ernsthaft antworten....Und was is, wenn man zwei Stunden nach dem Schnitt feststellt, dass an einem Winterjasmin (Saftrückzuggefährdet) von 10cm Größe, eine Wunde von 3cm Durchmesser, leer gefressen ist !!!
Das ist der Grund, warum hier schon mal eine Diskussion ausartet...
Gruß
Holger
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Andreas Ludwig
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a) Bäumchen auf Fensterbank stellen
b) Bäumchen erhöht in ein Tablett mit Wasser stellen
c) Bast/Schnur/Raffia um die Stelle wickeln
d) Schneckenkörner auf die Wundknete drücken
f) Bonsaibank mit gefüllten Zwergglockenblumenrabatten einfassen (Schnecken lieben die Blüten)
e) Igel abrichten
f) Präzisionssteinschleuderschiessen lernen
Meine Güte...
b) Bäumchen erhöht in ein Tablett mit Wasser stellen
c) Bast/Schnur/Raffia um die Stelle wickeln
d) Schneckenkörner auf die Wundknete drücken
f) Bonsaibank mit gefüllten Zwergglockenblumenrabatten einfassen (Schnecken lieben die Blüten)
e) Igel abrichten
f) Präzisionssteinschleuderschiessen lernen
Meine Güte...
Hallo, Ihr Lieben,
über Wundverschluss diskutiere ich gar nicht mehr gerne...
Aber eins wollte ich gerne noch hinzufügen: bei großen Schnittflächen (vor allem mit älterem totem Holz in der Mitte) ist es manches Mal besser, die Wundverschlussmittel nur an den Rändern zu verwenden und die Mitte frei zu lassen (ggf. Jinmittel verwenden).
Dort kann sich sonst unter dem Wundverschluss unbemerkt Fäulnis ausbreiten.
Bei älteren, schon länger zugedeckten, großen Schnittstellen empfiehlt sich, zur Sicherheit mal drunter zu schauen.
Das wiederholte Anschneiden des Kallus an seinen Rändern hat bei mir auch schon sehr gute Ergebnisse gebracht.
Viele Grüße,
Heike
über Wundverschluss diskutiere ich gar nicht mehr gerne...
Aber eins wollte ich gerne noch hinzufügen: bei großen Schnittflächen (vor allem mit älterem totem Holz in der Mitte) ist es manches Mal besser, die Wundverschlussmittel nur an den Rändern zu verwenden und die Mitte frei zu lassen (ggf. Jinmittel verwenden).
Dort kann sich sonst unter dem Wundverschluss unbemerkt Fäulnis ausbreiten.
Bei älteren, schon länger zugedeckten, großen Schnittstellen empfiehlt sich, zur Sicherheit mal drunter zu schauen.
Das wiederholte Anschneiden des Kallus an seinen Rändern hat bei mir auch schon sehr gute Ergebnisse gebracht.
Viele Grüße,
Heike
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Eva Warthemann
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a) Bäumchen auf Fensterbank stellen
b) Bäumchen erhöht in ein Tablett mit Wasser stellen
c) Bast/Schnur/Raffia um die Stelle wickeln
d) Schneckenkörner auf die Wundknete drücken
f) Bonsaibank mit gefüllten Zwergglockenblumenrabatten einfassen (Schnecken lieben die Blüten)
e) Igel abrichten
f) Präzisionssteinschleuderschiessen lernen
Andreas,
Diese Liste hab ich mir in mein "Erste Hilfe"- Fach kopiert.
Aber eine Frage habe ich dazu: "Wie groß muß die Präzisionssteinschleuder sein"
Eva Warthemann
b) Bäumchen erhöht in ein Tablett mit Wasser stellen
c) Bast/Schnur/Raffia um die Stelle wickeln
d) Schneckenkörner auf die Wundknete drücken
f) Bonsaibank mit gefüllten Zwergglockenblumenrabatten einfassen (Schnecken lieben die Blüten)
e) Igel abrichten
f) Präzisionssteinschleuderschiessen lernen
Andreas,
Diese Liste hab ich mir in mein "Erste Hilfe"- Fach kopiert.
Aber eine Frage habe ich dazu: "Wie groß muß die Präzisionssteinschleuder sein"
Eva Warthemann
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Andreas Ludwig
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