weiße Raupen in der Schale
weiße Raupen in der Schale
Hallo!
Ich habe vor 2 Wochen einen Bonsai geschenkt bekommen, ich denke es sit ein Ficus retusa oder Ficus benjamini. Ich habe hier jetzt schon sämtlich Beiträge durchgelesen, weil mein Ficus auch grüne Blätter verliert.
Also das das durch Standortwechsel passieren kann, oder wenn man zuviel / zuwenig giesst. Mein Ficus steht sehr hell, aber nicht direkt in der Sonne und nicht im Zug. Weil ich kontrollieren wollte, ob meine Wurzeln zu nass sind, habe ich das Bäumchen vorsichtig aus der Schale gehoben und direkt 4 oder 5 kleine weiße raupen an der Unterseite der Erde gefunden. ich habe versucht diese raupen zu fotografieren, aber irgendwie macht die auflösung der kamera nicht mit. Ich stell das Bild dennoch hier rein, vielleicht hilft dem ein oder andern schon das was er sieht.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen, weil mir wirklich viel an dem Bäumchen liegt.
Vielen Dank schon im Voraus!!
Liebe Grüße
Ich habe vor 2 Wochen einen Bonsai geschenkt bekommen, ich denke es sit ein Ficus retusa oder Ficus benjamini. Ich habe hier jetzt schon sämtlich Beiträge durchgelesen, weil mein Ficus auch grüne Blätter verliert.
Also das das durch Standortwechsel passieren kann, oder wenn man zuviel / zuwenig giesst. Mein Ficus steht sehr hell, aber nicht direkt in der Sonne und nicht im Zug. Weil ich kontrollieren wollte, ob meine Wurzeln zu nass sind, habe ich das Bäumchen vorsichtig aus der Schale gehoben und direkt 4 oder 5 kleine weiße raupen an der Unterseite der Erde gefunden. ich habe versucht diese raupen zu fotografieren, aber irgendwie macht die auflösung der kamera nicht mit. Ich stell das Bild dennoch hier rein, vielleicht hilft dem ein oder andern schon das was er sieht.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen, weil mir wirklich viel an dem Bäumchen liegt.
Vielen Dank schon im Voraus!!
Liebe Grüße
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du findest es sehr hell. der baum aber nicht. trotzdem sollte der blattfall irgendwann in kürze stoppen.Mein Ficus steht sehr hell,
sparsam giessen, beobachten, und wenn die probleme nicht aufhören, nochmal melden. die tierchen...
da würd ich mir keine allzugrossen sorgen machen.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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- donnakaran
- Beiträge: 370
- Registriert: 26.09.2006, 09:17
- Wohnort: Bern
Hallo!
Erst mal vielen Dank für eure Antworten, ich giesse ihn schon sehr sparsam, aber ich denke er ist nicht zu trocken, ich achte immer darauf dass er unten nnoch feucht ist und oben trocken wenn ich giesse. und er riecht auch nicht irgendwie komisch. ich mache mir echt sorgen, weil ich wirklich nicht möchte dass er stirbt. sollte ich vielleicht mal ein ungeziefermittel probieren? oder meint ihr das das zu heftig wäre??
Erst mal vielen Dank für eure Antworten, ich giesse ihn schon sehr sparsam, aber ich denke er ist nicht zu trocken, ich achte immer darauf dass er unten nnoch feucht ist und oben trocken wenn ich giesse. und er riecht auch nicht irgendwie komisch. ich mache mir echt sorgen, weil ich wirklich nicht möchte dass er stirbt. sollte ich vielleicht mal ein ungeziefermittel probieren? oder meint ihr das das zu heftig wäre??
- Voodoowester
- Beiträge: 281
- Registriert: 12.05.2008, 00:54
- Wohnort: Ruhrgebiet
Mal als Anfänger die Behauptung aufstellen:
Was soll schon passieren ?!? Die Würmchen lockern schlimmstenfalls deinen Boden auf und produzieren dabei Dünger in Form von Kot. Wurzeln werden sie wohl nicht dabei verspeisen und bei der nächsten Düngung eh das zeitliche segnen.
Man kann nie ausschließen das irgendwas im Boden oder am Bäumchen kreucht und fleucht. Liegt in der Natur der Dinge.
Ich würde sie nicht beachten oder einfach entfernen. Mit Insektiziden am Wurzelballen zu hantieren könnte schlimmere Folgen haben...
Gesetzt den Fall das Viechzeug quillt dann doch irgendwann oben am Schalenrand raus lag ich falsch mit meiner Annahme
Was soll schon passieren ?!? Die Würmchen lockern schlimmstenfalls deinen Boden auf und produzieren dabei Dünger in Form von Kot. Wurzeln werden sie wohl nicht dabei verspeisen und bei der nächsten Düngung eh das zeitliche segnen.
Man kann nie ausschließen das irgendwas im Boden oder am Bäumchen kreucht und fleucht. Liegt in der Natur der Dinge.
Ich würde sie nicht beachten oder einfach entfernen. Mit Insektiziden am Wurzelballen zu hantieren könnte schlimmere Folgen haben...
Gesetzt den Fall das Viechzeug quillt dann doch irgendwann oben am Schalenrand raus lag ich falsch mit meiner Annahme
Hallo Carina,
solche Würmchen hatte ich in den 80er Jahren auch gelegentlich in meinen Bonsaischalen und den Bäumen ist es dabei nicht wirklich gut gegangen.
Verschiedene Versuche, diese Tierchen chemisch oder manuell loszuwerden, schlugen fehl.
In den Blumentöpfen hatte ich dasselbe Problem, solange ich billige Blumenerde aus dem Supermarkt benutzt habe. Da gab es immer Trauermücken und Würmer.
Das einzige, was half, war gründliches Umtopfen mit entfernen der alten Erde und die Verwendung von absolut hochwertiger Erde.
Entweder eine fertige Mischung aus dem guten Bonsai-Fachhandel benutzen (z.B. Bonsaischule Enger, siehe rechts) oder selbst mixen aus Akadama, Bimskies und Qualitätsblumenerde oder Torf.
Ich habe solches Gewürm seither nicht mehr in meinen Schalen.
Viele Grüße,
Heike
solche Würmchen hatte ich in den 80er Jahren auch gelegentlich in meinen Bonsaischalen und den Bäumen ist es dabei nicht wirklich gut gegangen.
Verschiedene Versuche, diese Tierchen chemisch oder manuell loszuwerden, schlugen fehl.
In den Blumentöpfen hatte ich dasselbe Problem, solange ich billige Blumenerde aus dem Supermarkt benutzt habe. Da gab es immer Trauermücken und Würmer.
Das einzige, was half, war gründliches Umtopfen mit entfernen der alten Erde und die Verwendung von absolut hochwertiger Erde.
Entweder eine fertige Mischung aus dem guten Bonsai-Fachhandel benutzen (z.B. Bonsaischule Enger, siehe rechts) oder selbst mixen aus Akadama, Bimskies und Qualitätsblumenerde oder Torf.
Ich habe solches Gewürm seither nicht mehr in meinen Schalen.
Viele Grüße,
Heike
- donnakaran
- Beiträge: 370
- Registriert: 26.09.2006, 09:17
- Wohnort: Bern
Genau so ist es mir auch ergangen..Heike_vG hat geschrieben:den Bäumen ist es dabei nicht wirklich gut gegangen.
solange ich billige Blumenerde aus dem Supermarkt benutzt habe.
Am besten die Erde sofort tauschen. Sobald ich die Erde weggeschmissen hatte und die restlichen Bäume, welche darinstanden, umgetopft hatte, gings wieder besser..
Maître chocolatier pour la vie entière!
Hallo!
Ich habe den Bonsai gestern noch umgetopft und die Erde gründlich entfernt, jetzt hoffe ich nur, dass er das umtopfen auch gut überstanden hat. Es waren direkt unten am Wurzelballen jede Menge von diesen Tieren und noch mehr gelbe Eier von denen. Die hab ich alle entfernt, solange ich nicht was übersehen habe. Kein Wunder das es dem Baum bei so viel Getier so schlecht ging.
Noch eine Frage habe ich, direkt neben dem Bonsai steht ein Ficusbaum der noch ganz jung ist, weil ich ihn mir aus einem Ableger selber ziehe. Können die Würmer von dem Bonsai auf den andern Baum übergangen sein? Ich sehe oben noch keine, kann aber auch nicht das Bäumchen einfach aus der Erde heben, um unten nachzuschauen. Sollte ichihn vorsichtshalber auch umtopfen oder meint ihr die Viecher sind geblieben wo sie waren??
Ich habe den Bonsai gestern noch umgetopft und die Erde gründlich entfernt, jetzt hoffe ich nur, dass er das umtopfen auch gut überstanden hat. Es waren direkt unten am Wurzelballen jede Menge von diesen Tieren und noch mehr gelbe Eier von denen. Die hab ich alle entfernt, solange ich nicht was übersehen habe. Kein Wunder das es dem Baum bei so viel Getier so schlecht ging.
Noch eine Frage habe ich, direkt neben dem Bonsai steht ein Ficusbaum der noch ganz jung ist, weil ich ihn mir aus einem Ableger selber ziehe. Können die Würmer von dem Bonsai auf den andern Baum übergangen sein? Ich sehe oben noch keine, kann aber auch nicht das Bäumchen einfach aus der Erde heben, um unten nachzuschauen. Sollte ichihn vorsichtshalber auch umtopfen oder meint ihr die Viecher sind geblieben wo sie waren??
Ist ja intererssant, daß das mal jemand anspricht.
Ich kenne dieses Phänomen derzeit nur bei frisch umgetopften Pflanzen. Da ich, obwohl nicht empfohlen, wie die meisten Anderen hier immer noch organ. Dünger frischem Substrat beimenge, habe ich bis dato die Erscheinung dieser kleinen "Mädchen" auf den beginnenden Zersetzungsprozeß des DÜngers nach dem Topfen zurückgeführt.
Im letzten Jahr arbeitete ich noch mit tierischem Exkrement-Dünger, wie Rinder- oder Hühnerdung, zusätzlich zu Hornspänen und Maltaflor (Dünger auf Mais-Basis). Dabei kamen dann doch einige Tierchen vorzugsweise aus den Ablauflöchern der Schalen gekrabbelt, was mir zuviel wurde. In diesem Jahr habe ich die die Düngergaben auf Hornspäne und Maltaflor beschränkt und auch die beigemischte Menge deutlich reduziert, mit dem Resultat, daß ich bei drei getopften Pflanzen bis dato nur zwei "Mädchen" gesehen habe, die allerdings jetzt nicht mehr unter den Lebenden weilen. Ob diese auf die Hornspäne zurückzuführen sind, kann ich nicht sagen.
Carina,
was mich wundert ist, daß diese "Mädchen" bei einer bereits in ihrem Substrat etablierten Pflanze auftreten!? Hast Du event. in der Zwischenzeit stark organ. gedüngt?
Was ich aber noch sagen kann ist, daß ich selbst bei der großen Population im vergangenen Jahr keinerlei Nachteiliges bzgl. des Wachstums meiner Pflanzen feststellen konnte! Diese Tierchen haben mit Sicherheit nichts mit den Blattverlusten Deines Ficus zu tun, denke ich. Wenn Du z.B. junge, grüne Blätter verlierst, liegt es häufig daran, daß der Wurzelballen nicht in allen Bereichen ausreichend durchfeuchtet ist, also ein Gießproblem vorliegt.
Ich kenne dieses Phänomen derzeit nur bei frisch umgetopften Pflanzen. Da ich, obwohl nicht empfohlen, wie die meisten Anderen hier immer noch organ. Dünger frischem Substrat beimenge, habe ich bis dato die Erscheinung dieser kleinen "Mädchen" auf den beginnenden Zersetzungsprozeß des DÜngers nach dem Topfen zurückgeführt.
Im letzten Jahr arbeitete ich noch mit tierischem Exkrement-Dünger, wie Rinder- oder Hühnerdung, zusätzlich zu Hornspänen und Maltaflor (Dünger auf Mais-Basis). Dabei kamen dann doch einige Tierchen vorzugsweise aus den Ablauflöchern der Schalen gekrabbelt, was mir zuviel wurde. In diesem Jahr habe ich die die Düngergaben auf Hornspäne und Maltaflor beschränkt und auch die beigemischte Menge deutlich reduziert, mit dem Resultat, daß ich bei drei getopften Pflanzen bis dato nur zwei "Mädchen" gesehen habe, die allerdings jetzt nicht mehr unter den Lebenden weilen. Ob diese auf die Hornspäne zurückzuführen sind, kann ich nicht sagen.
Carina,
was mich wundert ist, daß diese "Mädchen" bei einer bereits in ihrem Substrat etablierten Pflanze auftreten!? Hast Du event. in der Zwischenzeit stark organ. gedüngt?
Was ich aber noch sagen kann ist, daß ich selbst bei der großen Population im vergangenen Jahr keinerlei Nachteiliges bzgl. des Wachstums meiner Pflanzen feststellen konnte! Diese Tierchen haben mit Sicherheit nichts mit den Blattverlusten Deines Ficus zu tun, denke ich. Wenn Du z.B. junge, grüne Blätter verlierst, liegt es häufig daran, daß der Wurzelballen nicht in allen Bereichen ausreichend durchfeuchtet ist, also ein Gießproblem vorliegt.
Viele Grüße, Chris.
Hallo!
Ich habe diese Pflanz noch nie gedüngt, aber wie gesagt auch erst vor 2 Wochen bekommen, die Tiere sehen auch nicht wirklich aus wie Maden sondern eher wie Raupen, sie haben ziemlich viele Füße und krabbeln ziemlich schnell.
Der Baum verliert auch grüne Blätter, hauptsächlich aber große die zuvor leicht gelblich werden. Gesund kannd as aber doch nicht für einen Baum sein, wenn ganz innen im Wurzelballen so viele Eier von den Tieren und Tiere selbst zu finden sind, oder?
Am Giesverhalten könnte es liegen, denn es ist mein erster Ficus-Bonsai, aber meine anderen Bonsais (eine japanische Ulme und eine Kirschmyrte) haben dieses Verhalten noch nie gezeigt. Ist der Ficus denn so anders zu gießen oder so sehr viel empfindlicher?? Meinem Ficus benjamini baum geht es auch gut, der ist mittlerweile 20 Jahre alt und 2 Meter hoch, mein gnazer Stolz!! :-)
Ich lasse mich gerne belehren sollte der Bonsai anders zu behandeln sein, als der Rest meiner Pflanzen!
Ich habe diese Pflanz noch nie gedüngt, aber wie gesagt auch erst vor 2 Wochen bekommen, die Tiere sehen auch nicht wirklich aus wie Maden sondern eher wie Raupen, sie haben ziemlich viele Füße und krabbeln ziemlich schnell.
Der Baum verliert auch grüne Blätter, hauptsächlich aber große die zuvor leicht gelblich werden. Gesund kannd as aber doch nicht für einen Baum sein, wenn ganz innen im Wurzelballen so viele Eier von den Tieren und Tiere selbst zu finden sind, oder?
Am Giesverhalten könnte es liegen, denn es ist mein erster Ficus-Bonsai, aber meine anderen Bonsais (eine japanische Ulme und eine Kirschmyrte) haben dieses Verhalten noch nie gezeigt. Ist der Ficus denn so anders zu gießen oder so sehr viel empfindlicher?? Meinem Ficus benjamini baum geht es auch gut, der ist mittlerweile 20 Jahre alt und 2 Meter hoch, mein gnazer Stolz!! :-)
Ich lasse mich gerne belehren sollte der Bonsai anders zu behandeln sein, als der Rest meiner Pflanzen!
Hallo Carina, (meine Tochter heisst übriges auch so
)
Du hast ja grade erst (hoffentlich richtig) umgetopft. Musst eben mal abwarten was die Zeit bringt. Offensichtlich waren die Tierchen schon beim Kauf in der Schale.
Auch für dich der kleine Gießtipp mit den Holzstäbchen. Man nehme Zahnstocher, Holzspieße o.ä., stecke sie für ca. 15 - 20 Min. in die Erde. Und siehe da. man sieht (kann fühlen)wie*s drinnen aussieht. Ganz einfach.
Noch ne Frage. Was verstehst du unter "sehr Hell" und was für ein substrat verwendest du
Du hast ja grade erst (hoffentlich richtig) umgetopft. Musst eben mal abwarten was die Zeit bringt. Offensichtlich waren die Tierchen schon beim Kauf in der Schale.
Auch für dich der kleine Gießtipp mit den Holzstäbchen. Man nehme Zahnstocher, Holzspieße o.ä., stecke sie für ca. 15 - 20 Min. in die Erde. Und siehe da. man sieht (kann fühlen)wie*s drinnen aussieht. Ganz einfach.
Noch ne Frage. Was verstehst du unter "sehr Hell" und was für ein substrat verwendest du
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Carina,Carina hat geschrieben:...die Tiere sehen auch nicht wirklich aus wie Maden sondern eher wie Raupen, sie haben ziemlich viele Füße und krabbeln ziemlich schnell...
dann muß ich mich zurückhalten, dazu kann ich nichts mehr sagen, da ich damit - ein Glück - keine Erfahrung habe.
Gelbe Verfärbungen an alten Blättern weisen i.d.R. auf zuviel Nässe im Substrat hin!
Viele Grüße, Chris.


