... was mach ich dann im winter zur sicherung der jungen wurzeln?
hab an meiner birnenquitte im garten ein paar äste zum abmoosen präpariert, aber die wurzeln werden dieses jahr definitiv nicht ausreichen, um sie vom baum zu trennen. nun weiß ich aber nicht, wie ich die noch sehr feinen und kurzen wurzeln vor frost schützen kann.
ich hoffe, dazu von euch den ein oder anderen tip zu bekommen - hab schon im forum gestöbert, aber zu meiner frage konnte ich nichts finden.
warm einpacken... mit dieser luftpolsterfolie oder sowas in der art hätte ich's versucht
Du musst den Asphalt deiner Annehmlichkeiten verlassen
und dich in die Wildnis deiner Intuition begeben...
Was es dort für dich zu entdecken gibt,
ist etwas Wunderbares - nämlich dich selbst.
na das ist doch schon mal ne gute idee. wie ist es eigentlich mit der wasserversorgung, den ganzen winter ohne nachschub? hab angst das mir das dann austrocknet...
Mit Folie verdunstet natürlich weniger als ohne, aber ab und zu sollte man schon nochmal ein bisschen nachfeuchten. Lass ein Loch, dass du bei Bedarf aufklappen kannst zum gießen. Würde auch ein kleines Ablaufloch lassen, damit da kein Wasser drin steht. Keine Ahnung ob die neuen Wurzeln auf die Art den Winter überleben, aber so würd ich es versuchen... Welches Substrat hast du da drin? Würde reines Sphagnummoos nehmen. Isoliert gut und hält gut die Feuchtigkeit.
MfG,
André
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. (Ostafrikanisches Sprichwort)
Ich habe einmal eine Kerbbuche abgemoost über 2 Jahre. Die Abmoosstelle war in einem weiten Blumentopf , dar auf der Schale stand, gefüllt mit Akadama/Maxit-Gemisch, oben auf Moosdecke. Im Winter stand der Baum im Garten auf der Erde windgeschützt unter einer Glyzinie. Ich gieße meine Bäume im Winter nie, da sie Regen abbekommen; allerdings kontrolliere ich sie dennoch von Zeit zu Zeit. Hat ohne Verlust geklappt.
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
aber der baum an dem sich die abmoosstellen befinden, ist wind und wetter ausgesetzt, ich glaub ich pack die stellen gut mit "knallfolie" ein und werde ab und an mit ner spritze etwas wasser nachgeben.
ich denke, 0,5 - 1 cm werden wohl kaum reichen um sie abzutrennen und durch den ersten winter zu bringen (jetztiger stand). ab wieviel wurzelmasse würdest du die äste denn abtrennen, andreas ?
danke zwischendurch schon mal für eure antworten :D
Wenn genug da wären. Etwa soviel, wie an einem Steckling. Sorry, genauer geht es nicht. Es braucht weniger, als man denkt, aber mehr als zwei, drei weisse Fäden. Immer realtiv zu den Knospenanlagen, logisch.
Einmal abgetrennt würde ich es sicherheitshalber im Kalthaus überwintern oder eingraben. Wobei ich bis heute nicht genau weiss, ob das zuviel Sorgfalt ist - vergessene Sachen haben es auch geschafft. Andererseits vergisst man die empfindlichen Bäume ja nicht...
Es hat schon seine Gründe, dass ich nicht prophylaktisch abmoose...
Ich würde beim Abmoosen immer auf Nummer sicher gehen und erst abtrennen, wenn das Abmoossubstrat gut durchwurzelt ist, also sich die Wurzeln stark verzweigt haben. Das Abtrennen ist ein ziemlicher Schock für die Pflanze, weil ja die Wasserversorgung auf die neuen Wurzeln umgestellt werden muss - insofern ein Unterschied zu Stecklingen. Dass Frost der Sache schadet, habe ich nicht feststellen können, z.B. habe ich auch einen Shishigashira über 2 Jahre abgemoost und im Winter bei -8° außer normalem Schutz (Vliesabdeckung) keine besonderen Vorkehrungen getroffen.
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
also wenn deine abmoosung bei -8 grad keinen schaden genommen hat, brauch ich mir ja keine sorgen machen. dick eingepackt und fertig.
danke für die hilfreichen antworten, reicht mir dann eigentlich schon - es sei denn es wollen noch mehr erfahrungen zu diesem thema preisgegeben werden...
Was ich preisgeben kann, ist (auf meinen Balkon bezogen)
Wenn's lange genug Minusgrade hat, kannst du einpacken wie du willst, irgendwann ist der ganze Ballen durchgefroren. Und dann heisst es aufpassen, wenns taut, damit man das gießen nicht vergißt.
Zur Not auch dann die Holzstäbchenmethode anwenden.
Gruß Jürgen
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung