Alter Wacholder
Alter Wacholder
Hallo zusammen
Hier mal die Bilderfolge der Wacholdergestaltung
Den Baum habe ich 1999 in einer alten Gärtnerei ausgegraben.
Erst im Hochbeet und dann in dieser Schale kultiviert.
2005 habe ich den Baum mit der Hilfe eines Freundes aus unserem AK
gestaltet.Ziel war es das obere Grün durch abspalten weit nach unten zu
ziehen.Etwas kompliziert wurde das dadurch das da auch noch ein Ast im
Wege war der möglichst erhalten werden sollte.Quasi als Plan B:
Bild 1=im Hochbeet
Bild 2=Beginn Oktober 2006
Bild 3=Dieser Streifen wird gebraucht,links der Ast welcher im Weg steht
Bild 4=Sieht nicht so aus aber wir waren sehr vorsichtig
Bild 5=Das Holz muß etwas abgetragen werden weil es noch zu fest ist
Bild 6=Innen ein Draht als Schiene,nasser Verband,Gummiband
Bild 7=Erstgestaltung nach 3 Stunden
Bild 8= Mai 2007
Bild 9= Juni 2008
Im vergangenen Jahr habe ich den Spitzenjin bearbeitet, nur mit der
Zange.
Kommentare auch kritische sind durchaus willkommen.
mfg
Bodo.P.
Hier mal die Bilderfolge der Wacholdergestaltung
Den Baum habe ich 1999 in einer alten Gärtnerei ausgegraben.
Erst im Hochbeet und dann in dieser Schale kultiviert.
2005 habe ich den Baum mit der Hilfe eines Freundes aus unserem AK
gestaltet.Ziel war es das obere Grün durch abspalten weit nach unten zu
ziehen.Etwas kompliziert wurde das dadurch das da auch noch ein Ast im
Wege war der möglichst erhalten werden sollte.Quasi als Plan B:
Bild 1=im Hochbeet
Bild 2=Beginn Oktober 2006
Bild 3=Dieser Streifen wird gebraucht,links der Ast welcher im Weg steht
Bild 4=Sieht nicht so aus aber wir waren sehr vorsichtig
Bild 5=Das Holz muß etwas abgetragen werden weil es noch zu fest ist
Bild 6=Innen ein Draht als Schiene,nasser Verband,Gummiband
Bild 7=Erstgestaltung nach 3 Stunden
Bild 8= Mai 2007
Bild 9= Juni 2008
Im vergangenen Jahr habe ich den Spitzenjin bearbeitet, nur mit der
Zange.
Kommentare auch kritische sind durchaus willkommen.
mfg
Bodo.P.
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- 165.Haltern.19.JPG (30.63 KiB) 2744 mal betrachtet
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- 165.Haltern.12.JPG (31.59 KiB) 2744 mal betrachtet
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- 165.Haltern.01.JPG (57.46 KiB) 2745 mal betrachtet
Moin,
schöne Bilddokumentation von einer sicherlich spannenden Gestaltung.
Nach dem ersten Bild im Hochbbeet hätte ich mir die Endfassung nicht vorgestellt.
Welches Substrat verwendest du im Hochbeet?
Die letzten zwei Jahre haben der Gestaltung gut getan.
Der Baum scheint auf einem guten Weg.
Sobald die Laubkissen an Masse zulegen, wird wohl auch der jetzt noch dominante gerade Stammverlauf etwas aufgelöst werden und das ganze dann harmonischer wirken.
Respekt.
nördliche Grüße
Norbert
schöne Bilddokumentation von einer sicherlich spannenden Gestaltung.
Nach dem ersten Bild im Hochbbeet hätte ich mir die Endfassung nicht vorgestellt.
Welches Substrat verwendest du im Hochbeet?
Die letzten zwei Jahre haben der Gestaltung gut getan.
Der Baum scheint auf einem guten Weg.
Sobald die Laubkissen an Masse zulegen, wird wohl auch der jetzt noch dominante gerade Stammverlauf etwas aufgelöst werden und das ganze dann harmonischer wirken.
Respekt.
nördliche Grüße
Norbert
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
- MartinRedlich
- Beiträge: 894
- Registriert: 17.12.2006, 19:53
- Wohnort: Regensburg
- Kontaktdaten:
Darf mann zu diesen Baum Kommentare haben. Aus meiner sicht nicht. Respekt.
Ich darf nur mein empfinden zu diesen Baum beschreiben.
Der versuch um den Baum einen Shari zu geben im unteren teil des Baumes ist sehr gut gelüngen. Durch einen freiraum oder freiräme in diesen teil des Stamm noch mehr mit ein zu arbeiten würde bei mir mehr spannung aufkommen.
Der Baum darf jetzt zwei verscheidene Geschichten erzählen. Das Totholz in der spitze des Baumes sagt mir das der Baum gelitten hat. Weiter nach unten bekomme ich das gefühl das nicht mehr weiter geht mit dieser geschichte. Der Stamm strotzt im unteren teil des Stammes nur so vor Kraft. Diese beiden geschichten möchte ich mehr miteinander verknüpfen.
Der Jin in der Spitze wirkt für mich trotz ausgezeignete detailabeit zu schwer. Auch hier würde ich mehr freiraume schaffen. Un d wenn der Baum es zulässt sollte das Totholz dort etwas schmaller wirken.
Der Baum wirkt jetzt ein wenig zu "galant" auf mich ein. Ich kann seinen standort nicht einortnen. Aber vielleicht geht diese letzte satz zu weit.
Höre auf das fliesen des Wassers, den Klang wird Ihnen den weg zeigen.
Ich darf nur mein empfinden zu diesen Baum beschreiben.
Der versuch um den Baum einen Shari zu geben im unteren teil des Baumes ist sehr gut gelüngen. Durch einen freiraum oder freiräme in diesen teil des Stamm noch mehr mit ein zu arbeiten würde bei mir mehr spannung aufkommen.
Der Baum darf jetzt zwei verscheidene Geschichten erzählen. Das Totholz in der spitze des Baumes sagt mir das der Baum gelitten hat. Weiter nach unten bekomme ich das gefühl das nicht mehr weiter geht mit dieser geschichte. Der Stamm strotzt im unteren teil des Stammes nur so vor Kraft. Diese beiden geschichten möchte ich mehr miteinander verknüpfen.
Der Jin in der Spitze wirkt für mich trotz ausgezeignete detailabeit zu schwer. Auch hier würde ich mehr freiraume schaffen. Un d wenn der Baum es zulässt sollte das Totholz dort etwas schmaller wirken.
Der Baum wirkt jetzt ein wenig zu "galant" auf mich ein. Ich kann seinen standort nicht einortnen. Aber vielleicht geht diese letzte satz zu weit.
Höre auf das fliesen des Wassers, den Klang wird Ihnen den weg zeigen.
Wer bin ich das ich sagen darf wie man die Bonsaikunst erleben sollte.
Hallo zusammen
Danke
Norbert: im Hochbeet ist ganz normale mit Kompost angereicherte Garten-
erde.
Urukawa: Ja das Totholz ist der schwache Punkt an dem Baum.
Leider auch meine Schwäche.Im Spitzenbereich habe ich mit der Zange
die einzelnen Fasern abgezogen.Im Original ist der Spitzenjin nicht ganz
so massig wie auf dem Foto.
An dem Stamm muß noch viel gearbeitet werden.
Verstehe ich dich richtig:Der Stamm sollte Höhlen und durchbrüche haben
mfg
Bodo.P.
Danke
Norbert: im Hochbeet ist ganz normale mit Kompost angereicherte Garten-
erde.
Urukawa: Ja das Totholz ist der schwache Punkt an dem Baum.
Leider auch meine Schwäche.Im Spitzenbereich habe ich mit der Zange
die einzelnen Fasern abgezogen.Im Original ist der Spitzenjin nicht ganz
so massig wie auf dem Foto.
An dem Stamm muß noch viel gearbeitet werden.
Verstehe ich dich richtig:Der Stamm sollte Höhlen und durchbrüche haben
mfg
Bodo.P.
Trotz meine bemühungen um die Deutschsprache ein wenig besser zu schreiben müss ich leider immer wieder zu den entschluss kommen das ich noch einen langen weg zu gehen habe. Ich hoffe das Ihnen die vielen fehlern denen ich mache nicht zu viel und zu oft beim lesen stören.Verstehe ich dich richtig:Der Stamm sollte Höhlen und durchbrüche haben
Es ist richtig das ich hier Höhlen und durchbrüche gemeint habe. Und schwar in den mit blau gekennzeignete teilen des stammes. Eine anzahl von kleine durchbrüchen würde die geschichte komplett machen.
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- kennz.jpg (26.52 KiB) 2326 mal betrachtet
Wer bin ich das ich sagen darf wie man die Bonsaikunst erleben sollte.
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Andreas Ludwig
- Freundeskreis
- Beiträge: 5641
- Registriert: 29.03.2005, 16:50
- Wohnort: Schweiz
Bodo - ich mag diesen Baum wirklich sehr. Meine Geschichte: Er wuchs wunderbar, gross und stark, senkrecht nach oben. Dann geschah etwas, legte ihn schräg. Ein Erdrusch, ein Sturmwind? Das Grün und die Spitze suchen die alte Richtung, aber der Blitz schlug ein. Proxy - Vorsicht mit der Angst vor geraden Stämmen, das ist so ein Standard. Aber ist es nicht gerade diese unnatürliche Schräglage eines geraden Stamms, die die Spannung bringt? Urikawa schlägt das Beste vor, einen zerfurchten Stamm. Mehr ist ja auch heute nicht mehr möglich.
Ich bleibe aber an den untersten Zentimetern hängen. Da kommt der Baum nämlich noch senkrecht hoch, um dann «abzubiegen». Müsste er nicht schräg in den Boden fahren? Kann man ihn dazu absenken?
Urikawa - Ich lese deine Beiträge immer gerne. Deine Sprache ist reich und schön.
Ich bleibe aber an den untersten Zentimetern hängen. Da kommt der Baum nämlich noch senkrecht hoch, um dann «abzubiegen». Müsste er nicht schräg in den Boden fahren? Kann man ihn dazu absenken?
Urikawa - Ich lese deine Beiträge immer gerne. Deine Sprache ist reich und schön.
es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, mit welchen mitteln man gewisse dinge erreichen kann. man muß es zwar nicht wirklich mögen, aber wenn es zum ziel führt, scheint's okay.
in diesem fall finde ich auch noch das ergbnis nicht so schlecht, was auch nicht immer der fall ist. allerdings bin ich der selben meinung wie urikawa. der stamm sollte durch entsprechende arbeit am totholz noch weiter aufgewertet werden. (im positiven sinne gemeint.)
gruß marius
in diesem fall finde ich auch noch das ergbnis nicht so schlecht, was auch nicht immer der fall ist. allerdings bin ich der selben meinung wie urikawa. der stamm sollte durch entsprechende arbeit am totholz noch weiter aufgewertet werden. (im positiven sinne gemeint.)
gruß marius
Hallo Andreas,
ich habe keine Angst vor geraden Stämmen, nur wenn der Blick darauf fixiert wird, weil nicht unterbrochen, verliert sich der Gesamteindruck.
Im gezeigten Baum ist die erkennbare Absicht, dieses Übermaß zu verhindern, ja offensichtlich.
Mir hingegen hat das senkrechte, gerade untere Stammstück viel Spaß gemacht, und es wird durch die weiter Totholzbearbeitung noch mehr gewinnen, zum ersten Fixpunkt der Betrachtung werden.
Gruß
Norbert
ich habe keine Angst vor geraden Stämmen, nur wenn der Blick darauf fixiert wird, weil nicht unterbrochen, verliert sich der Gesamteindruck.
Im gezeigten Baum ist die erkennbare Absicht, dieses Übermaß zu verhindern, ja offensichtlich.
Mir hingegen hat das senkrechte, gerade untere Stammstück viel Spaß gemacht, und es wird durch die weiter Totholzbearbeitung noch mehr gewinnen, zum ersten Fixpunkt der Betrachtung werden.
Gruß
Norbert
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924


