Feldahorn sucht neue Schale
Hallo Corin,
ich würde versuchen, den Stamm oben weiter zu öffnen.
Er wirkt wie eine Röhre.
Wenn da so richtig ein Blitz eingeschlagen hat, solltest Du mehr Dramatik in den Stamm bringen. Da wäre doch in der Natur ein Haufen Energie im Spiel gewesen, die sollte man spüren.
Auch wird es schon anders wirken, wenn du den stamm mit dem Brenner
bearbeitest. Alle Äste mit feuchten Tüchern umwickeln, Holz richtig schwarz ausbrennen und dann bürsten.
Dann eine schlichte Schale, wie Walter immer schreibt mit dickem Rand.
Denn der Baum ist mit solch hohlem Stamm schon auffällig, mehr braucht er nicht.
Dies wäre meine Vorgehensweise, verstehe es bitte nicht als Kritik,
sondern nur als Vorschlag.
LG
Norbert
ich würde versuchen, den Stamm oben weiter zu öffnen.
Er wirkt wie eine Röhre.
Wenn da so richtig ein Blitz eingeschlagen hat, solltest Du mehr Dramatik in den Stamm bringen. Da wäre doch in der Natur ein Haufen Energie im Spiel gewesen, die sollte man spüren.
Auch wird es schon anders wirken, wenn du den stamm mit dem Brenner
bearbeitest. Alle Äste mit feuchten Tüchern umwickeln, Holz richtig schwarz ausbrennen und dann bürsten.
Dann eine schlichte Schale, wie Walter immer schreibt mit dickem Rand.
Denn der Baum ist mit solch hohlem Stamm schon auffällig, mehr braucht er nicht.
Dies wäre meine Vorgehensweise, verstehe es bitte nicht als Kritik,
sondern nur als Vorschlag.
LG
Norbert
Bonsaifreunde AK am Fluß
Warum sollte sie/er? Ich denke, Dein Versuch, Deine Kritik "diplomatisch" zu äußern, ist Dir gelungen.M_e_r_l_i_n hat geschrieben:...Ich hoffe, du bist jetzt bezüglich meiner Kritik nicht verägert....
Ich schreibe heute, da ich bei der ersten Betrachtung dieses Baumes in der letzten Woche schon sehr verwundert war. Wie kommt man darauf, einen Stamm, der ohnehin keinerlei Bewegung aufweist, so auszufräsen, daß seine zylindrische Erscheinung noch verstärkt wird? Wie kommt man überhaupt darauf, einen Stamm derartig (künstlich) auszufräsen? ... es sei denn, die Natur hat Vorarbeit geleistet und der Baum war bereits beschädigt, doch dazu haben wir bis jetzt nichts gehört.
Corin, da Du zweifelsohne gut mit der Fräse umgehen kannst, warum hast Du nicht versucht, die zylndrische Form mit z.B. einer mittigen Fräsung (zw. den beiden Kronenteilen) zu kaschieren? Das wäre zumindest für mich und vielleicht auch für Uwe vordergründig gewesen, anstatt den Baum einfach nur auszuhölen.
Ansonsten schließe ich mich Uwe an.
Was mir im Gegensatz dazu gefällt, ist die Kronengestaltung, deren leichte Zweiteilung dann in die vordere Teilung des Stammes übergeht. Dieser Effekt wäre aber auch entstanden, wenn Du den Stamm oben nur V-förmig eingegfräst hättest. Ich glaube, die Eva hat eine derartige Gestaltung hier im Forum mal an einem anderem Baum gezeigt.
Den Schalenvorschlag finde ich auch gut. Sie ist jedoch zu hoch, was schon gesagt wurde.
Ich würde sehr gerne erfahren, was Dich zu dieser Arbeit bewogen hat.
Viele Grüße, Chris.
Hallo Corin,
ich hab mal mit meinen bescheidenen Grafikkenntnissen versucht ein
wenig mehr Leben in Dein Totholz zu bekommen. Ich denke da ist noch
nix verloren - schon gar nicht da Du mit der Fräse gut umzugehen scheinst.
Ich vermute mal dass die Idee daher rührt dass es galt eine grosse
Schnittstelle des ehemaligen Hauptstamms zu kaschieren. Ich würde,
solltest Du Dich entscheiden ein wenig nachzubessern aber nicht mehr so
tief reingehen. Das wirkt dann in meinen Augen plastischer. Wenn Du dann
noch mit dem Feuer drüber gehst wird das ganz gut werden. Was Du
auch machen könntest, wenn der Weg nicht zu weit ist, ist es den
Baum auf Walters Spätsommertreffen mitzubringen und besprechen zu
lassen. Der Walter hat ja auch schon das eine oder andere Mal den Fräser
glühn lassen
Servus,
Robert
ich hab mal mit meinen bescheidenen Grafikkenntnissen versucht ein
wenig mehr Leben in Dein Totholz zu bekommen. Ich denke da ist noch
nix verloren - schon gar nicht da Du mit der Fräse gut umzugehen scheinst.
Ich vermute mal dass die Idee daher rührt dass es galt eine grosse
Schnittstelle des ehemaligen Hauptstamms zu kaschieren. Ich würde,
solltest Du Dich entscheiden ein wenig nachzubessern aber nicht mehr so
tief reingehen. Das wirkt dann in meinen Augen plastischer. Wenn Du dann
noch mit dem Feuer drüber gehst wird das ganz gut werden. Was Du
auch machen könntest, wenn der Weg nicht zu weit ist, ist es den
Baum auf Walters Spätsommertreffen mitzubringen und besprechen zu
lassen. Der Walter hat ja auch schon das eine oder andere Mal den Fräser
glühn lassen
Servus,
Robert
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Ich hab nun einige Vorschläge ungesetzt und hoffe mein Baum gefällt euch nun besser.
Den Stamm habe ich mit dem Brenner bearbeitet, den Linken Stammabschnitt noch ein bisschen nachgebessert
Der Baum war bis oberhalb des Stammansatz verfault aufgrung einer großen Schnittstelle am Hauptstamm.
Deshalb war dies (denke ich) die beste möglichkeit den Baum zu gestalten.
Mfg Corin
Weitere Schalenbeispiele, Kritik und Anregungen sind erwünscht.
Den Stamm habe ich mit dem Brenner bearbeitet, den Linken Stammabschnitt noch ein bisschen nachgebessert
Der Baum war bis oberhalb des Stammansatz verfault aufgrung einer großen Schnittstelle am Hauptstamm.
Deshalb war dies (denke ich) die beste möglichkeit den Baum zu gestalten.
Mfg Corin
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Sali Corin
Der Baum muss Dir gefallen und nicht unbedingt uns. Du sollst an ihm Spass haben.
Der Baum muss Dir gefallen und nicht unbedingt uns. Du sollst an ihm Spass haben.
Zuletzt geändert von baer am 19.08.2008, 15:59, insgesamt 2-mal geändert.
Gruss
Claudia
Mich faszinieren immerwieder die Bäume in der Natur.
Claudia
Mich faszinieren immerwieder die Bäume in der Natur.
Hallo Corin
Du bist erst 19, lass Dir mehr Zeit.
Schau Dir Dein Bäumchen genau an,
vergleiche Deine Fräsung mit der Natur.
Versuche herrauszufinden, was unschlüssig ist.
In deinem Beruf lernst Du Wellen mit möglichst geringer
Rauhtiefe zu erstellen, das brauchst Du bei Bonsai nicht.
Such Dir eine alte Welle, ein altes Gussteil,
roh, alt, dreckig, mit Rissen und Spuren.
Das ist ähnlich der Wirkung die man erzielen könnte.
Den Brenner würde ich überhaupt nicht verwenden,
der ist gut für Rundungen, Handschmeichler.
mfG Dieter
Du bist erst 19, lass Dir mehr Zeit.
Schau Dir Dein Bäumchen genau an,
vergleiche Deine Fräsung mit der Natur.
Versuche herrauszufinden, was unschlüssig ist.
In deinem Beruf lernst Du Wellen mit möglichst geringer
Rauhtiefe zu erstellen, das brauchst Du bei Bonsai nicht.
Such Dir eine alte Welle, ein altes Gussteil,
roh, alt, dreckig, mit Rissen und Spuren.
Das ist ähnlich der Wirkung die man erzielen könnte.
Den Brenner würde ich überhaupt nicht verwenden,
der ist gut für Rundungen, Handschmeichler.
mfG Dieter
cogito ergo pups
Hallo Corin,
vieles wurde schon gesagt.
Laß den Baum (Aushöhlung) mal 5 Jahre in Ruhe und du wirst sehen das das Kambium wieder einiges an Hohlraum verschließt.
Vieleicht wird`s dann interesanter.
..was möchtest du den mit dem Fichten-Hauklotz(Hintergrund) im schwarzen Plastikeimer tun?
Viele Grüße Olli
vieles wurde schon gesagt.
Laß den Baum (Aushöhlung) mal 5 Jahre in Ruhe und du wirst sehen das das Kambium wieder einiges an Hohlraum verschließt.
Vieleicht wird`s dann interesanter.
..was möchtest du den mit dem Fichten-Hauklotz(Hintergrund) im schwarzen Plastikeimer tun?
Viele Grüße Olli
Mosel-Riesling !
hm, wäre sicherlich auch eine gestaltungsmöglichkeit gewesen. ich hoffe, man kann was erkennen.
durch das grob gehaltene abschrägen wäre eventuell etwas mehr an dramatik in den stamm gekommen. (wurde ja auch schon geschrieben) und ich denke, daß hätte die kuh jetzt nicht wesentlich fetter gemacht, wenn der stamm eher im inneren verfault und das ausfräsen nicht zu verhindern war.
aber, wie ebenfalls schon geschrieben, sollte nicht überstürzt werden. es ist noch mehr als genug zeit.
gruß marius
durch das grob gehaltene abschrägen wäre eventuell etwas mehr an dramatik in den stamm gekommen. (wurde ja auch schon geschrieben) und ich denke, daß hätte die kuh jetzt nicht wesentlich fetter gemacht, wenn der stamm eher im inneren verfault und das ausfräsen nicht zu verhindern war.
aber, wie ebenfalls schon geschrieben, sollte nicht überstürzt werden. es ist noch mehr als genug zeit.
gruß marius
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- mal eine grobe skizze, wie es auch möglich wäre. würde auch etwas das vasenhafte des baumes nehmen.
- k-ssl22369.jpg (45.96 KiB) 1488 mal betrachtet
achim, nehme mal an, daß die frage an mich gerichtet ist. ich glaube schon, daß der baum, wenn man ihn vorher so in der art bearbeitet hätte, an den stellen wieder ausgetrieben hätte. vielleicht nicht genau an diesen stellen, aber dieses risiko hat man bei virtual's irgendwie immer.
und ich halte die momentane lösung nun mal nicht für die optimale gestaltungslösung. andere können das anders sehen, kein problem.
gruß marius
und ich halte die momentane lösung nun mal nicht für die optimale gestaltungslösung. andere können das anders sehen, kein problem.
gruß marius
Corin,
vorweg gesagt, muß ich Claudia zustimmen!
Danke für die Infos über den Baum. Kurz gesagt, ich denke, Dieter und Olli haben recht. Würde mich auch interessieren, wie sich die "Fräskanten" verändern, wenn der Baum weiter wächst. Im Moment hast Du ihm sicherlich genug zugemutet.
vorweg gesagt, muß ich Claudia zustimmen!
Danke für die Infos über den Baum. Kurz gesagt, ich denke, Dieter und Olli haben recht. Würde mich auch interessieren, wie sich die "Fräskanten" verändern, wenn der Baum weiter wächst. Im Moment hast Du ihm sicherlich genug zugemutet.
Viele Grüße, Chris.
Also, Ich bin in de selber Weg und unterstütze was Merlin beobachtet; Und möchte ein tip beschreiben, unten (höchtens 2 cm) die breitte des Scharis, die breite die Fräskanten solte so breit sein und genau wie die breite von Stam, wen der Baum wachsen soll die Kante wird den Baum da mehr verbreitern, und dieses wir mehr piramidal ausehen, was wir immer suchen. Im gegenteil wir es langsam zu und nach vordergrund. Ich offe mich gut erklert haben.
Viellen Dank, Chao
Viellen Dank, Chao


