Fräse und Fräsenköpfe
hallo,
auch ich habe lange zeit mit der maschine an bäumen gearbeitet. die ergebnisse ware aber immer unnatürlich. irgend wann hat mir marc noelanders die technik des "faserziehens" gezeigt und ich war beeindruckt von dem ergebnis. wenn du dir die arbeit machst und wirklich faser für faser ziehst, bekommst du ein absolut natürliches bild. hey, wir reden über bonsai die zum teil hunderte von jahren alt werden. ich denke da sollte man sich die zeit nehmen um saubere- natürliche arbeit abzuliefern. das sind wir unseren bäumen schuldig. ich bin von dem "schnellen" totholzbearbeiten weg gekommen, weil es künstlich und unnatürlich wirkt.
es soll nicht heißen, dass ich nie mehr eine fräse in die hand nehme.... ich werde nur, so oft es nur geht, die arbeit mir ihr vermeiden.
gruß
frank
auch ich habe lange zeit mit der maschine an bäumen gearbeitet. die ergebnisse ware aber immer unnatürlich. irgend wann hat mir marc noelanders die technik des "faserziehens" gezeigt und ich war beeindruckt von dem ergebnis. wenn du dir die arbeit machst und wirklich faser für faser ziehst, bekommst du ein absolut natürliches bild. hey, wir reden über bonsai die zum teil hunderte von jahren alt werden. ich denke da sollte man sich die zeit nehmen um saubere- natürliche arbeit abzuliefern. das sind wir unseren bäumen schuldig. ich bin von dem "schnellen" totholzbearbeiten weg gekommen, weil es künstlich und unnatürlich wirkt.
es soll nicht heißen, dass ich nie mehr eine fräse in die hand nehme.... ich werde nur, so oft es nur geht, die arbeit mir ihr vermeiden.
gruß
frank
-
MerschelMarco
- Beiträge: 1374
- Registriert: 20.05.2007, 10:43
Letztlich kommt es auch auf die Baumart an. Amorphes, dichtes Holz, wie die meisten Laubhölzer, aber auch Eiben lassen sich manuell nur schwer bearbeiten. Aber bei faserigem Holz, wie bei Kiefern beispielsweise, bist du mit manueller Arbeit besser bedient. Wenn du da fräst, mußt du mindestens die gleiche Zeit nochmals einplanen um die Frässpuren wieder zu beseitigen und dann sieht immer noch nicht so gut aus.Niko hat geschrieben:
Sicherlich wird man um eine el. Fräse oder Kettensäge nicht herum kommen, wenn sehr viel Masse entfernt werden soll, aber wenn du solche Bäume, mit wirklich sehr viel totes Holz nicht hast, empfehle ich dir die reine Handarbeit.
Das Ergebnis ist wirklich verblüffend und von der el. Arbeit deutlich und immer zu unterscheiden.
Bei dem Baum unten mit vorher-nachher-Bild wurde nicht einmal gefräst
- Dateianhänge
-
- Mugo-4.jpg (68.71 KiB) 1921 mal betrachtet
-
- DSC_0111.jpg (68.56 KiB) 1920 mal betrachtet
Hallo
Mit welchem Werkzeug man auch immer arbeitet
ist letztendlich wohl gleich.
Die Natürlichkeit des Ergebnisses ist wichtig.
Es gibt Strukturen die man ziehen,
es gibt Strukturen die man schnitzen,
es gibt Strukturen die man fräsen sollte.
Sehr oft hat das nichts mit dem Werkzeug an und für sich zu tun,
sondern eher mit der aufgewendeten Zeit.
Richtig gut gemachtes Tothoz,
das auch der näheren Betrachtung standhält,
sieht man auch auf "großen" Ausstellungen selten.
mfG Dieter
Mit welchem Werkzeug man auch immer arbeitet
ist letztendlich wohl gleich.
Die Natürlichkeit des Ergebnisses ist wichtig.
Es gibt Strukturen die man ziehen,
es gibt Strukturen die man schnitzen,
es gibt Strukturen die man fräsen sollte.
Sehr oft hat das nichts mit dem Werkzeug an und für sich zu tun,
sondern eher mit der aufgewendeten Zeit.
Richtig gut gemachtes Tothoz,
das auch der näheren Betrachtung standhält,
sieht man auch auf "großen" Ausstellungen selten.
mfG Dieter
cogito ergo pups
Hi @ll!
Meine Bonsais sind querbeet vorhanden - von Eibe, Kiefer bis zu Lärche, Ahorn etc.
Der Dremel soll aber nicht nur für die Bonsaigestaltung gedacht sein, sondern allgemein auch für die Holzbearbeitung
Was anderes: Habe heute einen Nutfräser gefunden.
Jedoch tu ich mich mit der Stahlbürste von Dremel schwer,
die "Stahlbürsten", bei denen das auf der Verpackung steht, heißen auf englisch dort "stainless steel", was bedeutet, dass es sich um Edelstahl handelt.
Dann gibt es noch "Drahtbürsten", aber keine Ahnung, was das für ein Material ist.
"Messingbürsten" bestehen aus Messing, sind also wohl zu weich.
"Borstenbürsten" scheinen aus Plastik zu sein.
Kennt also jemand die Bezeichnung der "Stahlbürsten"?
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Stahlbürsten und Edelstahlbürsten?
Gruss
DenisM
Meine Bonsais sind querbeet vorhanden - von Eibe, Kiefer bis zu Lärche, Ahorn etc.
Der Dremel soll aber nicht nur für die Bonsaigestaltung gedacht sein, sondern allgemein auch für die Holzbearbeitung
Was anderes: Habe heute einen Nutfräser gefunden.
Jedoch tu ich mich mit der Stahlbürste von Dremel schwer,
die "Stahlbürsten", bei denen das auf der Verpackung steht, heißen auf englisch dort "stainless steel", was bedeutet, dass es sich um Edelstahl handelt.
Dann gibt es noch "Drahtbürsten", aber keine Ahnung, was das für ein Material ist.
"Messingbürsten" bestehen aus Messing, sind also wohl zu weich.
"Borstenbürsten" scheinen aus Plastik zu sein.
Kennt also jemand die Bezeichnung der "Stahlbürsten"?
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Stahlbürsten und Edelstahlbürsten?
Gruss
DenisM
Gruss
DenisM
DenisM
Was ich mit meinem Beitrag auch sagen wollte, aber nicht richtig zum Vorschein kam.
Mir geht es - erst recht bei Anfängern - darum, zu fühlen, wie das Holz gewachsen ist und was es heißt, natürlich sichtbar zu reißen und zu "sterben".
Das kann ausschließlich mit der "Hand" erfahren und nicht durch el. Fräsen vermittelt werden.
Das kann keiner vermitteln auch nicht mündlich. Das muss man sehen und fühlen.
PS: Es gibt keine Strukturen, die man fräsen sollte und wenn es um das Ergebnis geht, scheiden eben einige Werkzeuge aus.
So gesehen ist es nicht egal, welches Werkzeug ich nehme, sondern auf welches ich grundsätzlich verzichten sollte. Mein Glas ist lieber halb voll, als halb leer
Mir geht es - erst recht bei Anfängern - darum, zu fühlen, wie das Holz gewachsen ist und was es heißt, natürlich sichtbar zu reißen und zu "sterben".
Das kann ausschließlich mit der "Hand" erfahren und nicht durch el. Fräsen vermittelt werden.
Das kann keiner vermitteln auch nicht mündlich. Das muss man sehen und fühlen.
PS: Es gibt keine Strukturen, die man fräsen sollte und wenn es um das Ergebnis geht, scheiden eben einige Werkzeuge aus.
So gesehen ist es nicht egal, welches Werkzeug ich nehme, sondern auf welches ich grundsätzlich verzichten sollte. Mein Glas ist lieber halb voll, als halb leer
gruß
Niko
Das Auge findet was es sucht.
Niko
Das Auge findet was es sucht.
In der Tat Dieter,zopf hat geschrieben:Hallo
@Niko - Das Holz "fühlen" hört sich gut an .
................
mfG Dieter
beim Reißen fühlst du, wie der Baum gewachsen ist. Er reißt eben nicht immer da, wo du es willst, sondern in den vorgegebenen Bahnen, eben so, wie er gewachsen ist, ist manchmal spannend
Nach einer gewissen Zeit weißt du beim ansätzen des "Meißels", wo das Holz sich abspalten wird.
gruß
Niko
Das Auge findet was es sucht.
Niko
Das Auge findet was es sucht.
- DreKramer81
- Beiträge: 494
- Registriert: 27.02.2008, 10:14
- Wohnort: Münster
sorry, wenn ich jetzt reagiere. habe das damals wo irgendwie übersehen.
also, denis, der kramer, solche köpf, wie sie hier vorgestellt wurden, habe ich hier im örtlichen baummarkt schon mal gesehen. und wenn sie nicht umgehangen wurden, dann lagen die im preis (zubehör dremel) in etwa um die 14 eus.
ein fräskopfset für größere fräsen bekommt man im hübschen holzkoffer für um die 29 eus. (wollte ich mir selber schon mal zulegen.)
der preis mag auch der werkstoffqualität geschuldet sein, die beim dremel jetzt nicht ganz so hoch ,-bzw. ausreichend ist.
also, insgesamt kein grund jetzt mit aufgerissenen dollaraugen durch die gegend zu saussen.
wenn ich mal einen sehe, bzw. wieder dort vor ort und sie sie noch haben, werde ich im notfall ein foto davon machen. auch im falle, wenn ich falsch lag. ist immerhin schon ein stück her.
gruß marius
also, denis, der kramer, solche köpf, wie sie hier vorgestellt wurden, habe ich hier im örtlichen baummarkt schon mal gesehen. und wenn sie nicht umgehangen wurden, dann lagen die im preis (zubehör dremel) in etwa um die 14 eus.
ein fräskopfset für größere fräsen bekommt man im hübschen holzkoffer für um die 29 eus. (wollte ich mir selber schon mal zulegen.)
der preis mag auch der werkstoffqualität geschuldet sein, die beim dremel jetzt nicht ganz so hoch ,-bzw. ausreichend ist.
also, insgesamt kein grund jetzt mit aufgerissenen dollaraugen durch die gegend zu saussen.
wenn ich mal einen sehe, bzw. wieder dort vor ort und sie sie noch haben, werde ich im notfall ein foto davon machen. auch im falle, wenn ich falsch lag. ist immerhin schon ein stück her.
gruß marius
Hallo Andre
Samurai und ähnliche Köpfe bekommst Du
nicht in irgendeinem Baumarkt.
Die von Marius erwähnten Frässets sind für die Oberfräse
und für Unsere Zwecke nicht zu gebrauchen.
mfG Dieter
@Marius - Diese Informationen sind nicht hilfreich
und nur die Betrachtung von Sonderangeboten
in diversen Baumärkten sagt nicht über
deren mögliche Verwendung aus.
Formfräser in Freihandführung können schwerste
Verletzungen hervorrufen.
Samurai und ähnliche Köpfe bekommst Du
nicht in irgendeinem Baumarkt.
Die von Marius erwähnten Frässets sind für die Oberfräse
und für Unsere Zwecke nicht zu gebrauchen.
mfG Dieter
@Marius - Diese Informationen sind nicht hilfreich
und nur die Betrachtung von Sonderangeboten
in diversen Baumärkten sagt nicht über
deren mögliche Verwendung aus.
Formfräser in Freihandführung können schwerste
Verletzungen hervorrufen.
cogito ergo pups
- DreKramer81
- Beiträge: 494
- Registriert: 27.02.2008, 10:14
- Wohnort: Münster
.
@zopf:
Und was ist mit diesen Fräsköpfen für Dremel?
Kuckst du hier
Ein Dremel ist doch keine Oberfräse oder? - Samuraiköpfe sehen anders aus, ich weiß, daher meine Verwunderung über den niedrigen Preis, den Marius angegeben hat. Aber kann man diese auch nehmen für den Anfang?
Und was ist mit diesen Fräsköpfen für Dremel?
Kuckst du hier
Ein Dremel ist doch keine Oberfräse oder? - Samuraiköpfe sehen anders aus, ich weiß, daher meine Verwunderung über den niedrigen Preis, den Marius angegeben hat. Aber kann man diese auch nehmen für den Anfang?
MfG,
André
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. (Ostafrikanisches Sprichwort)
André
Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. (Ostafrikanisches Sprichwort)
Hallo Leute,
habe mir inzwischen eine Auswahl von Fräsköpfen zugelegt, die meisten wurden hier empfohlen.
Alle Fräsköpfe von "Dremel" sind für einen "Dremel" geeignet und benötigen keine Oberfräse. Als Richtlinie einfach immer nach Köpfen mit 3,2 mm Schaft schauen, die passen immer in einen Dremel.
Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit der Zusammenstellung, nur eine Sache bereitet mir noch Kopfzerberechen:
Wie zum Teufel bekommt man die biegsame Welle an den Dremel? Schon mehrere Dutzend Male habe ich es probiert, in der Anleitung steht nix.
Ich "schraube" den Adapter in den Dremel und dann die biegsame Welle an den Adapter aber ich schraube und schraube und schraube - es wird nie "fest" oder "stabil"... damit trau ich mich nicht zu arbeiten.
Hat jemand ein "Patentrezept" zur stabilen! Befestigung der biegsamen Welle am Dremel?
Gruss
DenisM
habe mir inzwischen eine Auswahl von Fräsköpfen zugelegt, die meisten wurden hier empfohlen.
Alle Fräsköpfe von "Dremel" sind für einen "Dremel" geeignet und benötigen keine Oberfräse. Als Richtlinie einfach immer nach Köpfen mit 3,2 mm Schaft schauen, die passen immer in einen Dremel.
Bis jetzt bin ich sehr zufrieden mit der Zusammenstellung, nur eine Sache bereitet mir noch Kopfzerberechen:
Wie zum Teufel bekommt man die biegsame Welle an den Dremel? Schon mehrere Dutzend Male habe ich es probiert, in der Anleitung steht nix.
Ich "schraube" den Adapter in den Dremel und dann die biegsame Welle an den Adapter aber ich schraube und schraube und schraube - es wird nie "fest" oder "stabil"... damit trau ich mich nicht zu arbeiten.
Hat jemand ein "Patentrezept" zur stabilen! Befestigung der biegsamen Welle am Dremel?
Gruss
DenisM
- Dateianhänge
-
- koeppe.jpg (35.92 KiB) 1445 mal betrachtet
Gruss
DenisM
DenisM
Hallo Andre
Grob gesagt sind die Fräser die gerade Nuten haben
sehr schwer von Hand zu führen. Kleine Fräser
kann mann noch kontrollieren, aber präzises Arbeiten
ist kaum möglich. Für Unsere Zwecke sind spiralgenutete
Fräser viel besser geeignet.
Du kannst nach Radiusfräsern suchen,
Sie sind zwar auch im Bonsaihandel erhältlich
aber im Industriebedarf preiswerter.
Fräsköpfe wie Samurai oder El Ninjo (für Dremel)
sind meines Wissens nur im Bonsaibedarfshandel zu erwerben.
Mit einem 3mm Radiusfräser und einem El Ninjo,
kannst Du schon ein recht grosses Einsatzgebiet abdecken.
Für spezielle Zwecke gibt es noch ein Palette
von Fräsern (auch von Proxxon und Dremel).
Man braucht aber eine gewisse Praxis
um einem Fräser anzusehen, ob man mit Ihm arbeiten kann.
Gib bei Google Samurai + El Ninjo ein
dann werden Deine gewünschten Seiten angezeigt.
mfG Dieter
@Marius-Ob ein Bäumchen eingeht ist die eine Sache,
aber Formfräser für Oberfräsen dürfen nicht
für Totholzarbeiten empfohlen werden.
Dein guter Wille in Ehren,
würde ich Dir nicht Deine Unerfahrenheit zu Gute halten,
würde ich es etwas anders formuliere.
Grob gesagt sind die Fräser die gerade Nuten haben
sehr schwer von Hand zu führen. Kleine Fräser
kann mann noch kontrollieren, aber präzises Arbeiten
ist kaum möglich. Für Unsere Zwecke sind spiralgenutete
Fräser viel besser geeignet.
Du kannst nach Radiusfräsern suchen,
Sie sind zwar auch im Bonsaihandel erhältlich
aber im Industriebedarf preiswerter.
Fräsköpfe wie Samurai oder El Ninjo (für Dremel)
sind meines Wissens nur im Bonsaibedarfshandel zu erwerben.
Mit einem 3mm Radiusfräser und einem El Ninjo,
kannst Du schon ein recht grosses Einsatzgebiet abdecken.
Für spezielle Zwecke gibt es noch ein Palette
von Fräsern (auch von Proxxon und Dremel).
Man braucht aber eine gewisse Praxis
um einem Fräser anzusehen, ob man mit Ihm arbeiten kann.
Gib bei Google Samurai + El Ninjo ein
dann werden Deine gewünschten Seiten angezeigt.
mfG Dieter
@Marius-Ob ein Bäumchen eingeht ist die eine Sache,
aber Formfräser für Oberfräsen dürfen nicht
für Totholzarbeiten empfohlen werden.
Dein guter Wille in Ehren,
würde ich Dir nicht Deine Unerfahrenheit zu Gute halten,
würde ich es etwas anders formuliere.
cogito ergo pups


