Hallöle,
habe mal ein paar Äste diverser Rückschnitte in Erde gesteckt, und nun grünts so grün. ich gucke 2 mal am tag, ob sich wieder irgendwo ne knospe regt.
Wieviele verschiedene Baumarten findet ihr auf den Fotos??
Ok, raten ist doof, also:
1.Zwergbirke
2.Pfennigbuche (Scheinbuche)
3.Andenscheinbuche
4.Zelkova Serrata
5.weisse forythie (wird wohl nix)
6.ginkgo
7.Zürgelbaum
8.Linde
Grüße aus Bremen,
Christian
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Zuletzt geändert von DonLorenzo am 23.03.2009, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.
hi Michael,
ja, das hat mich ehrlich gesagt auch überrascht, dass da was rauskommt!! ich dachte mir nur: ach wegschmeissen kann ich die ja immer noch, einfach mal in die erde stecken und gucken was kommt. interessant dabei ist: die äste der zelkova serrata habe ich im November oder Dezember reingesteckt...da war quasi 3 Monate kein Lebenszeichen...und dann gings aber los. ich habe die zeit lang immer mal kontrolliert, ob die ästchen schon vertrocknet und runzelig geworden wären..aber war nicht. ab und an mitm fingernagel die rinde abgelöst um zu sehen, obs darunter noch grünlich ist - joah, wars. das mit der rinde kann man natürlich nicht allzu oft machen^_^.
ich werde weiter berichten!
Grüße aus Bremen
Christian
PS: es waren hier im raum immer so 15 Grad, und ab und an auch mal 23 Grad, wenn die heizung an war.
Angewachsen sind die aber erst, wenn sie Wurzeln getrieben haben - ich hab' auch mal im Spätwinter abgeschnittene Äste z.T. in Erde, z.T. in Wasser gesteckt, die Knospen sind aufgegangen und es haben sich Blätter gebildet, aber nach ein paar Monaten ist alles in sich zusammengefallen. Für Stecklinge aus verholzten Trieben ist eigentlich der Frühsommer eine bessere Zeit, und Stecklinge aus Buchen, Linden oder Ginkgo sind eher schwierig zu bewurzeln ...
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Ich kann sulrichs Aussage nur bestätigen. Nur weil die Strecklinge jetzt austreiben, heißt das nicht, das sie angewachsen sind. Im Gegenteil. Der Austrieb kann jetzt von einem Steckling auch ohne Wurzeln erfolgen. Schließlich finden sich auch in den Stecklingen noch Reserven.
Erkennt man gut an dne typischen Osterszträußen von Weiden und Birke. Ein Austrieb hat da nicht viel zu bedeuten.
Ja, ihr habt recht, ich will den tag nicht vor dem abend loben.
Genau das von euch beschriebene verhalten haben die weisse-Forythie-Steckling an den Tag gelegt. Erst brav (aus Reserven) ausgetrieben, dann ebenso schwungvoll vertrocknet.
Zelkova Serrata geht auf jeden fall, die kommen auch durch, da bin ich sicher. Der ginkgo ist auch schon 3 wochen dabei...da sind schon einige blätter entstanden...ok der ast hat auch die meinsten reserven, weil am dicksten. die anderen äste...ja.... mal sehen. Ich werde auf jeden fall berichten!!
Grüße Christian
Hallo Christian,
Hab mir gerade deine waldstecklinge angesehen. Werde sie auch weiter verfolgen. Hab jetzt aber eine ganz andere frage; wie kann ich meine Bilder an meine Frage hinzufügen? Kannst du helfen? gruss resita
Stecke zu Ostern Birkenzweige in die Vase ,die treiben auch aus .Das die zweige Wurzeln schlagen halte ich hundertprozentig für ausgeschlossen .Bei frischen noch nicht verholzten ist das was anderes.Und bei weide die wurzelt auch bei verholzten Ästen. Selbst mal probiert im Garten wo es immer sehr feucht ist .
Hallo Rossi,
also sicher bin ich mir auch nur bei der Zelkova Serrata - das funktioniert. Der Gingko hält auch schon mutmachend lange durch, die Zwergbirke auch (ca. 3 Monate), die Andenscheinbuche, Zürgelbaum und Linde noch nicht ganz so lange (ca. 6 Wochen)...die Pfennigbuche scheint nicht durchzukommen....die weisse Forsythie hat schon aufgegeben.
Es bleibt spannend, bleiben Sie dabei!^_^
Ja, bei Zelkoven und anderen aus der Ulmenfamilie (zu denen Celtis ja neuerdings nicht mehr gehört) würde ich auch am ehesten Chancen sehen. Auf Updates bin ich gespannt! Jetzt heißt es sich in Geduld üben und nicht an den Stecklingen zupfen
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
hmm...habe gerade mal vorsichtig die Erde beim Ginkgo weggekratz mit einem Schraubenzieher...da waren tatsächlich keine Wurzeln zu sehen. Finde ich erstaunlich... so weit wie der schon ausgetrieben ist...
anbei nochmal bilder von zwerbirke, scheinbuche und ginkgo!
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Soooooo, da der bisherige behälter mit seinen 3cm Substrat...naja...ich nenne es mal so.... eh am limit war habe ich das als alibigrund für ein spontanes aber letztenendlich doch notwendiges umtopfen in einen großzügigeren Behälter genommen.
Fakt ist:
-2 von 3 Zelkova Serrate haben Wurzeln (eine davon seit 3 Monaten ohne ein einziges entwickeltes Blatt); die dickste verholzte hat noch keine Wurzeln entwickelt - obwohl sie am fleissigsten austreibt -sind wohl die meisten Reserven drin. Da haben sich allerdings einige weisse Punkte entwickelt...könnten Wurzelaustriebe sein.
-1 von 2 Zwergbirken haben Wurzeln
-die anderen Stecklinge haben bisher keine Wurzeln
Jetzt heisst es Daumen drücken, dass die Umtopfaktion mehr Nutzen als Schaden verursacht.