Hi,
meine chin. Ulme hat üben den Winter und das Frühjahr hinweg (in der Zeit stand sie in der Wohnung) viele Blätter verloren-siehe Foto.
Jetzt stand sie auch schon eine Weile auf der Fensterbak und seit zwei Wochen im Garten. Der untere Trieb sieht soweit gut und gesund aus. Aber die beiden oberen Triebe haben kein einziges Blatt.
Wäre es nun sinnvoll das untere Ästchen auf ein paar Blätter zurückzuschneiden, um neuen AUstrieb anzuregen?
Oder den Stumpf gar einen, zwei Zentimeter weiter zu kürzen? Eventuell ist er ja abgestorben?
Oder sollte ich mich einfach noch gedulden?
Mit freundlichen Grüßen
Flar
Chin. Ulme unwillig
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Re: Chin. Ulme unwillig
Nur mal zum Verständnis. Wo stand stand sie denn den ganzen Winter über vorher, auch auf der Fensterbank ?Flar hat geschrieben: Jetzt stand sie auch schon eine Weile auf der Fensterbak
Gruß Jürgen 
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Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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Re: Chin. Ulme unwillig
Ich hab die Ulme seit letzen Herbst und ab da stand sie erst am Westfenster und später am Südfenster, damit sie noch genug Licht bekam. Die Blätter hatte sie dann totzdem verloren.
Der Raum war zwar geheizt hatte aber Nachtabsenkung und war auch eher weniger warm gehalten.
Naja, und sobald es die Verhältnisse erlaubt hatten, habe ich die Ulme ab und zu draußen auf die Fensterbank gestellt.
MfG
Der Raum war zwar geheizt hatte aber Nachtabsenkung und war auch eher weniger warm gehalten.
Naja, und sobald es die Verhältnisse erlaubt hatten, habe ich die Ulme ab und zu draußen auf die Fensterbank gestellt.
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Re: Chin. Ulme unwillig
Ich würd jetzt mal, da wame und trockene Luft, die Blattlosen Äste, auf Spinnmilben tippen. Musst mal die Ulme kontrollieren. Einfach mal die Suche nutzen
Gruß Jürgen 
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Re: Chin. Ulme unwillig
Ok, werd ich mal machen.
Aber müssten die denn nicht längst schon tot sein, da die Blätter ja schon ne gaaaanze Weile weg sind. Haben so also keine Nahrung mehr. Denn der untere Ast sieht tiptop-gesund aus.
Aber müssten die denn nicht längst schon tot sein, da die Blätter ja schon ne gaaaanze Weile weg sind. Haben so also keine Nahrung mehr. Denn der untere Ast sieht tiptop-gesund aus.
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Re: Chin. Ulme unwillig
Hallo Flar,
ich glaube, die oberen Äste sind durch Rücktrocknung abgestorben.
Kratz mal vorsichtig an der Rinde, ob noch was Grünes darunter ist. Wenn nicht, etwas weiter unten am Stamm kratzen. Oberhalb der ersten grünen Stelle kannst du absägen.
Alles andere lass bitte wachsen, damit der Baum sich neue Kräfte sammeln kann.
ich glaube, die oberen Äste sind durch Rücktrocknung abgestorben.
Kratz mal vorsichtig an der Rinde, ob noch was Grünes darunter ist. Wenn nicht, etwas weiter unten am Stamm kratzen. Oberhalb der ersten grünen Stelle kannst du absägen.
Alles andere lass bitte wachsen, damit der Baum sich neue Kräfte sammeln kann.
liebe Grüße Andreas
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Re: Chin. Ulme unwillig
Ok, dann werd ich sie wohl noch um ein Stückchen einkürzen. Da meine Konkavzange dazu zu klein ist, werde ich wohl zur Säge greifen.
Aber da gibt es ja auch verschiedene Möglichkeiten, und ich weiß nicht so recht welche ich wählen soll.
1. Einfach prallel zu der vorhandenen Schnittstelle absägen (also horizontal).
2. Schräg unter einen bestimmten Winkel (evtl. so 30°) schneiden.
3. Einen Keil raussägen. Also von beiden Seiten schräg ansägen, bis sich die zwei Schnittstellen in der MItte treffen.
Ich hab sowas noch nie gemacht und hoffe hier noch einen Rat zu bekommen.
Danke
MfG
Flar
Aber da gibt es ja auch verschiedene Möglichkeiten, und ich weiß nicht so recht welche ich wählen soll.
1. Einfach prallel zu der vorhandenen Schnittstelle absägen (also horizontal).
2. Schräg unter einen bestimmten Winkel (evtl. so 30°) schneiden.
3. Einen Keil raussägen. Also von beiden Seiten schräg ansägen, bis sich die zwei Schnittstellen in der MItte treffen.
Ich hab sowas noch nie gemacht und hoffe hier noch einen Rat zu bekommen.
Danke
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Re: Chin. Ulme unwillig
Moin Flar,
frohe Pfingsten!
Warte lieber noch ein wenig ab, ob die Ulme aus dem Stamm treibt.
Dann würde ich über der obersten Knospe der Vorderseite den Stamm schräg (45° oder noch steiler) von vorn oben nach hinten unten absägen. Das hat den Vorteil, dass man erstens die Schnittstelle nicht sieht und zweitens durch den schrägen Schnitt schon eine gewisse Verjüngung erreicht wird. Den Spitzentrieb musst du dann ein paar Jahre ungehindert wachsen lassen, bis er fast halb so dick ist wie der Stamm, dann kannst du ihn auf ein paar Zentimeter kürzen.
Viel Glück!
frohe Pfingsten!
Warte lieber noch ein wenig ab, ob die Ulme aus dem Stamm treibt.
Dann würde ich über der obersten Knospe der Vorderseite den Stamm schräg (45° oder noch steiler) von vorn oben nach hinten unten absägen. Das hat den Vorteil, dass man erstens die Schnittstelle nicht sieht und zweitens durch den schrägen Schnitt schon eine gewisse Verjüngung erreicht wird. Den Spitzentrieb musst du dann ein paar Jahre ungehindert wachsen lassen, bis er fast halb so dick ist wie der Stamm, dann kannst du ihn auf ein paar Zentimeter kürzen.
Viel Glück!
liebe Grüße Andreas
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