Hallo,
wollte euch heute mal meine Zirbelkiefer vorstellen.Hatte sie anfang diesen Jahres bei einem Auktionshaus ersteigert.
Als sie bei mir ankam war sie bereits gestaltet.
Heute habe ich den alten Draht entfernt,die alten Nadeln gezupft und neu gedrahtet.Na ja und einige Äste sind auch gefallen,da sie fast breiter wie hoch war . Mein Problem sind die viel zu langen Nadeln,was meint ihr wie ich da am besten vorgehe? Der Vorbesitzer hat sie scheinbar immer radikal mit der Schere geschnitten.
Was haltet ihr nun von der Kiefer? Kritik und Anregungen sind erwünscht!
Viele Grüße,
Mario
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Hi,
kann dir dazu auch nur sagen was ich hier gelesen habe zu der sorte, die nadeln sind wohl kaum klein zu kriegen und die Rückknospung ist bes.......
Solltest du andere Erfahrunden machen sach bescheid, hab auch noch so ein Ding bei meinen Ellis im Kübel geparkt.
...die nadeln sind sehr wohl klein zu bekommen, hatte auch mal eine vor jahren...gewonnen
auf einer tombola. wäre heute sicher einer meiner reiferen bäume gewesen... wenn sie nicht
nach dem umtopfen eingegangen wäre. habe sie damals dem volderwühlbecke gerhard gezeigt und
eigentlich schon einen termin zum weitergestalten ausgemacht ....aber leider.
witzig ist das meine auch eine halbkaskade war.....viel spaß noch mit deinem baum
arven, wie du eine hast, gehören zu den 5-nadeligen kiefern. anbei ein kleiner link, der sich auf mädchenkiefern bezieht aber wohl auch für arven anwendung finden sollte (http://www.bonsai-kastner.de/mkiefer.html)
wenn du kürzere nadeln willst, musst du im frühjahr mit dem düngen warten, bis die nadeln vollständig ausgebildet sind und bis dahin auch etwas sparsamer giessen (so wie ich es zu wissen glaube).
hoffe, konnte dir etwas weiterhelfen
Hallo an alle,
danke schon mal für eure Antworten.
Ersteigert habe ich die Kiefer in dem wohl bekanntesten Auktionshaus :D für unter 40 Euro. War wirklich ein Schnäppchen,was den Preis und auch die Qualität angeht.
Was die Düngung angeht habe ich mich schon sehr zurückgehalten und werd das auch weiterhin so sparsam wie möglich tun.
Mal sehn was sie macht.
Wer noch ein paar Ideen auf Lager hat,der kann sich gern einbringen!!! Würd mich sehr freuen!
Hallo Mario
Das Bäumchen steht am Anfang und sollte erst mal kräftig aufgepäppelt werden.
Kräftig düngen und wässern und später mal wenn es in die Verfeinerung geht,
kann/sollte man reduzieren.
mfG Dieter
mit weniger gießen und düngen wär ich vorsichtig .
Nach meiner Erfahrung mit der Zirbelkiefer, ist eine gute Wuchskraft sehr wichtig.
Die Rückknospung wird nur dann gelingen wenn sie gut wächst. Alos immer schön düngen.
Die Zirbelkiefer hat zwar dann am Anfang lange Nadeln, aber mit zunehmendem Alter und steigender Zahl der Triebe (durch Rückknospung), werden die Nadeln von selbst kürzer.
(wenig Triebe und dunkeler Standort = lange Nadeln --> viele Triebe und viel Sonne = kurze Nadeln)
In der Verfeinerungs-Phase kann man dann mit Wasser vielleicht etwas sparsamer sein, aber bis dahin gehen noch ein paar Jahre in`s Land.
Hab mal ein paar Bilder meiner Zirbel-Nadeln ( gut ...für einen Shohin hätte ich auch meine Probleme, aber für einen mittelgroßen Baum werden die recht passend )
Gruß Majo
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der wirklich wichtigste Teil einer Arbeit, ist damit anzufangen.
Hallo,
vielen Dank schon mal an Zopf und Manfred für eure Meinungen und Ratschläge.
Schön das es jemanden gibt ,der mit dieser Sorte Erfahrung hat. Habe seit anfang des Jahres nur sparsam gedüngt und "normal" gegossen. Die Kiefer steht in voller Sonne wie alles was bei mir Nadeln hat. Also wäre der Standort schon mal ok. Sie hat dieses Jahr sehr gut ausgetrieben,jedoch von Rückknospung keine Spur. Die Kerzen wurden nur an sehr langen Ästen ausgebrochen. Vor kurzem wurden dann die alten Nadeln entfernt.
Werde dann nächstes Jahr mal etwas mehr düngen und auf die Rückknospung warten .
Mit der Nadellänge auf Manfreds Bildern wäre ich zufrieden,daß sähe schon recht gut aus.
ein kleiner Tip. Wenn du die alten Nadeln unbedingt entfernen willst, mach es auf der Oberseite der Äste und seitlich nur mit der Schere und lass min. 3-4mm Nadel stehen. Untenrum kannst du abzupfen.
Problem dabei ist, daß beim Abzupfen oft die versteckte Triebknospe im Kern des Nadelquirls mitgerissen wird. Die treibt dann nicht mehr aus.
Oder du lässt die langen Nadeln in der Aufbau-Phase einfach dran , auch wenn sie etwas lang sind ( die Helfen dem Baum bei seiner eigentlichen Arbeit ) Nach 2-3 Jahren fallen die von selber ab.
Weiterhin kannst du die Rückknospung auch durch Verabreichung von zusätzlicher Blattdüngung fördern ( gibt es z.B. als Koniferenbalsam im Handel zu kaufen )
Wünsch dir viel Erfolg
Gruß Majo
der wirklich wichtigste Teil einer Arbeit, ist damit anzufangen.
danke für die vielen Tipps! Werde das alles im nächsten Jahr mal ausprobieren. Ich hab ja Zeit und die Kiefer noch viel mehr. :D
Ist scheinbar ne langwierige Sache mit der Rückknospung bei der Zirbelkiefer, wenn ich mir da im Gegensatz mal eine Sylvestris von mir anschaue die ich vor 1,5 Jahren ausgegraben habe. Die schiebt überall Knospen! Hab mal ein Bild angehängt.
Der Fehler lag bei mir,ich hätte nach dem Kauf den Wurzelballen kontrolieren sollen. Der Vorbesitzer hatte den total dichten Ballen einfach nur in eine größere Schale gepackt und mit neuem Substrat aufgefüllt. Innerlich sind die Wurzeln dann langsam aber sicher vergammelt. Doofer Anfängerfehler...!!!