Totholz Übung
Re: Totholz Übung
Hallo Hans-Georg,
leider kann ich aktuell mit einen Detailaufnahmen dienen.
Dafür ein Bildchen von meinen letzten Basteleien an einem anderen Wacholder.
Servus,
Robert
leider kann ich aktuell mit einen Detailaufnahmen dienen.
Dafür ein Bildchen von meinen letzten Basteleien an einem anderen Wacholder.
Servus,
Robert
Re: Totholz Übung
Mensch Robert,
das schaut ja spitze aus!
Verbesserst du den Kranz am Ende noch?
das schaut ja spitze aus!
Verbesserst du den Kranz am Ende noch?
MfG André
Hummel Hummel, Mors Mors
Hummel Hummel, Mors Mors
Re: Totholz Übung
Hallo André,zwanziger hat geschrieben: Verbesserst du den Kranz am Ende noch?
bei diesem Jin hab ich mal versucht nur mit Faserziehen etwas vernünftiges hinzubekommen.
Leider hat das nur auf dieser Seite (der Rückseite) des Jins geklappt. Auf der anderen Seite, sieht es leider gar nicht so schön aus. Wenn ich das Ende optisch perfekt für die Rückseite gestaltet hätte, säh's vorne noch bescheidener aus. Vielleicht komm ich dazu heute noch ein paar Bilder zu machen.
Servus aus einem toll spätsommerlichen München,
Robert
Re: Totholz Übung
Ah, ok.
Ja der Teufel steckt im Detail
das kenn ich nur zu gut.
Und wenn du mit der Konkavzange in der mitte was ausbrichst,
damit du zwei Zinken hast,
die du noch verfeinern kannst?
Ja der Teufel steckt im Detail
Und wenn du mit der Konkavzange in der mitte was ausbrichst,
damit du zwei Zinken hast,
die du noch verfeinern kannst?
MfG André
Hummel Hummel, Mors Mors
Hummel Hummel, Mors Mors
Re: Totholz Übung
Hallo Robert
Anbei mal ein Vergleich Deiner "Basteleien" mit dem Totholz eines
anderen Wacholders. Entschuldige die Qualität, es ist nur ein Sreenshot eines Videos.
Was gefällt Dir besser und Warum ?
Ist dieser Detailreichtum nötig ?
Beim Tototholz gibt es wohl 3 ineinandergreifende Bereiche.
Das zum Gesamtbild passende Grobkonzept,
die daraus resultierende Grobstrukturierung
und die detailreiche Feinstrukturrierung.
Bei letzterem ist Deine Arbeit wohl ein sehr überzeugendes Beispiel, wie es aussehen könnte.
(Auch der angrenzende Bereich, der Übergang Tot-Lebend bedarf der Beachtung
und der Bearbeitung)
mfG Dieter
Anbei mal ein Vergleich Deiner "Basteleien" mit dem Totholz eines
anderen Wacholders. Entschuldige die Qualität, es ist nur ein Sreenshot eines Videos.
Was gefällt Dir besser und Warum ?
Ist dieser Detailreichtum nötig ?
Beim Tototholz gibt es wohl 3 ineinandergreifende Bereiche.
Das zum Gesamtbild passende Grobkonzept,
die daraus resultierende Grobstrukturierung
und die detailreiche Feinstrukturrierung.
Bei letzterem ist Deine Arbeit wohl ein sehr überzeugendes Beispiel, wie es aussehen könnte.
(Auch der angrenzende Bereich, der Übergang Tot-Lebend bedarf der Beachtung
und der Bearbeitung)
mfG Dieter
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- Robert-Totholz.jpg (30.17 KiB) 1149 mal betrachtet
cogito ergo pups
Re: Totholz Übung
Hallo Dieter,
Leider klappt das nicht immer so schön (mir bisher noch nie vorher), daß das Holz / die Fasern so schön mitspielen.
Das hab ich spätestens auf der Rückseite des Jins feststellen müssen.
Der Übergang Tot-Lebend sieht aktuell miserabel aus. Das liegt aber daran daß hier frisch geschnitten wurde und ich nun darauf warte ob sich an der Stelle noch eine Überwallung bildet.
Servus,
Robert
In der Tat gefällt mir meine Bastelei besser. Durch den Verzicht auf Powertools, reinen Faserziehen kam eine sehr schöne filigrane Strukur zum Vorschein wie ich sie vorher nie erahnt hätte.zopf hat geschrieben:Was gefällt Dir besser und Warum ?
Leider klappt das nicht immer so schön (mir bisher noch nie vorher), daß das Holz / die Fasern so schön mitspielen.
Das hab ich spätestens auf der Rückseite des Jins feststellen müssen.
Nicht in jedem Fall. Es sollte zum Baum passen. Auch sollte es so zu den restlichen Totholzpartien passen. Und das tut es im konkreten Fall leider nicht. Insofern wirkt die Bastelei im Gesamtwerk aktuell wie ein filigran gearbeiteter Ohrring im Ohrläppchen eines Bauerntrampel.zopf hat geschrieben:Ist dieser Detailreichtum nötig ?
Der Übergang Tot-Lebend sieht aktuell miserabel aus. Das liegt aber daran daß hier frisch geschnitten wurde und ich nun darauf warte ob sich an der Stelle noch eine Überwallung bildet.
Servus,
Robert
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Hans-Georg K.
- Beiträge: 303
- Registriert: 29.03.2009, 14:42
- Wohnort: Kerpen Rheinland
Re: Totholz Übung
Hallo Robert
Also wenn das gezeigte Bastelei sein soll ,
dann ist es Dir meines Erachtens
doch gut gelungen.Alles andere kommt dann im Verlauf der nächsten Zeit.
Mfg
Hans-Georg
Also wenn das gezeigte Bastelei sein soll ,
doch gut gelungen.Alles andere kommt dann im Verlauf der nächsten Zeit.
Mfg
Hans-Georg
Re: Totholz Übung
Hallo Robert
Vielleicht interessiert es Dich das dies ein Ausschnitt
von einem der bekanntesten Wacholder von Kimura ist.
mfG Dieter
Vielleicht interessiert es Dich das dies ein Ausschnitt
von einem der bekanntesten Wacholder von Kimura ist.
mfG Dieter
cogito ergo pups
Re: Totholz Übung
Hallo Zopf,
zu deinen Bildern spukt mir da was im Kopf rum.
Ich finde es ist die Frage, was man darstellen will.
Einen Abgerissenen Ast (=kurzer Jin) oder einen Ast der durch das Wetter entrindet wurde (=langer "glatter" Jin).
Roberts Jin könnte einen Abgebrochen Ast ähneln,
also vll. eher mehrere unterschiedlich lange spitzen am ende?
Wie ist deine Meinung dazu?
zu deinen Bildern spukt mir da was im Kopf rum.
Ich finde es ist die Frage, was man darstellen will.
Einen Abgerissenen Ast (=kurzer Jin) oder einen Ast der durch das Wetter entrindet wurde (=langer "glatter" Jin).
Roberts Jin könnte einen Abgebrochen Ast ähneln,
also vll. eher mehrere unterschiedlich lange spitzen am ende?
Wie ist deine Meinung dazu?
MfG André
Hummel Hummel, Mors Mors
Hummel Hummel, Mors Mors
Re: Totholz Übung
Hallo Dieter,
den Baum glaube ich zu kennen. Allerdings gefällt er mir nicht so sonderlich.
Ich unterstell jetz mal, daß ich einen Screenshot eines auf Youtube veröffentlichten Videos hier zeigen kann.
Falls nicht, bitte ich die Mods mich kurz zu informieren. Ich entferne das Bild dann wieder.
Quelle: Youtube Video http://www.youtube.com/watch?v=G8eXbtqp ... re=related (1 Min / 12 sec)
Was mir an dem Baum persönlich nicht so gefällt ist die dichte, geschlossene Stahlhelm-Krone. Die dürfte nach meinem Geschmack mehr lichter sein, Negativräume aufweisen.
Aber es geht hier ja ums Totholz. Auch hier vermisse ich etwas mehr Struktur. Nicht so fein wie bei meiner Bastelei, aber ein paar mehr Konturen würde ich mir persönlich mehr wünschen.
Servus,
Robert
den Baum glaube ich zu kennen. Allerdings gefällt er mir nicht so sonderlich.
Ich unterstell jetz mal, daß ich einen Screenshot eines auf Youtube veröffentlichten Videos hier zeigen kann.
Falls nicht, bitte ich die Mods mich kurz zu informieren. Ich entferne das Bild dann wieder.
Quelle: Youtube Video http://www.youtube.com/watch?v=G8eXbtqp ... re=related (1 Min / 12 sec)
Was mir an dem Baum persönlich nicht so gefällt ist die dichte, geschlossene Stahlhelm-Krone. Die dürfte nach meinem Geschmack mehr lichter sein, Negativräume aufweisen.
Aber es geht hier ja ums Totholz. Auch hier vermisse ich etwas mehr Struktur. Nicht so fein wie bei meiner Bastelei, aber ein paar mehr Konturen würde ich mir persönlich mehr wünschen.
Servus,
Robert
Re: Totholz Übung
Hallo Robert,
ich hab' ganz ganz wenig Zeit (Morgen ist Umzug) aber Dieter spricht m.E. zwei wichtige Punkte an:
Erstens, der Übergang Tot-Lebend.
Dieser Übergang sieht man auf deinem Bild ganz deutlich links, da wo die Saftbahn (links) fliesst und wo du aufgehört hast die Fasern zu ziehen (rechts daneben).
Ich bin fast sicher, du hast dich in diesem Bereich gefragt, wie man die Fasern abschneidet, bzw. wo und wie man endet beim Fasernziehen
Keine Sorge, vor dieser Frage standen wir alle mal.
Dieser Übergang Tot-Lebend zu bearbeiten ist wichtig.
Achtung: die Fasern in diesem Bereich, die teilweise unter der Saftbahn laufen, nicht so ziehen dass die Saftbahn "mitkommt"! sondern da wo du aufhörst sauber mit einem Cutter schneiden - ich weiss nicht ob es verständlich ist
- wenn nicht, wenn ich wieder Zeit habe (hoffentlich ab Dezember oder wenn wir uns das nächste mal wieder sehen), zeige ich dir wie sowas geht.
Ein Tipp : guck mal wie diese Tot-Lebend-Übergangsbereiche bei alten bzw. sehr alten Bäumen aussehen.
Zweitens, spricht Dieter einen weiteren wichtigen Punkt an:
Das Detailreichtum.
Bei der Gestaltung von Totholz muss man nicht immer bis in die letzten Millimetern arbeiten.
Wichtiger ist m.E. das man sich vorher im Kopf ein Bild macht, wie ein glaubwürdiges Ergebnis (Totholz zum Baum passend) aussehen könnte (was Dieter "das zum Gesamtbild passende Grobkonzept" nennt) und nach dieser Vorstellung arbeitet, auch wenn's am Ende nicht Millimetergenau aussieht (das ist ein typischer "Fehler", den wir alle gemacht haben als wir begannen Totholz zu gestalten: bis ins letzte Detail arbeiten zu wollen).
Erst die Kombination Kälte/Nässe/Hitze/Sonne wird unsere Erstgestaltung vervollständigen.
Das bedeutet dass nicht unsere Hand die letzten Details machen sollte - diese werden erst von den "Naturgewalten" oder besser gesagt vom Klima (Kombination Kälte/Nässe/Hitze/Sonne) später gemacht
Das bedeutet auch dass wir dran denken müssen wie unsere Totholzgestaltung ältern wird :
1) wo hört unsere Arbeit auf und ab wann/wo lassen wir die Natur weiter machen
2) um welche Baumsorte handelt es sich : der Älterungsprozess von unseren Totholzgestaltungen ist u.A. auch abhängig von der Baumsorte. Ein typisches Beispiel von zwei total unterschiedliche Älterungsprozesse nach der Totholzgestaltung ist: Wacholder und Lärche, beim Wacholder wird das Holz schnell weiss und der Kallus bildet sich langsam zurück da wo wir geschnitten haben, also im Bereich Tot-Lebend, bei der Lärche dagegen ältert das Holz anders von der Farbe her (nicht so schnell weiss wie beim Wacholder) und vor allem (viel wichtiger!) der Kallus bildet sich sehr schnell wieder (ich habe dieses Beispiel genommen weil ich weiss dass du die beiden kennst und dir somit besser vorstellen kannst was gemeint ist)
3) (nach dieser Periode wo wir die Natur haben arbeiten lassen) ab wann wir den nächsten Schritt der Totholzbearbeitung machen (das geschieht, um nochmal die zwei Beispiele zu nehmen, bei der Lärche viel früher als beim Wacholder)
Das könnte (sollte) man natürlich noch weiter ergänzen....
Z.B. wie ist es wenn schon ein Totholz am Baum vorhanden ist und man das weiter bearbeiten möchte? (also erweitern, usw.)
(das ist ein ganz anderes paar Schuhe! als wenn noch nichts da ist und man frei gestalten kann...)
Usw. usf.
Insgesamt ist es m.E. wichtig, bei der Gestaltung von Totholz (ob frisches Totholz oder altes Totholz), das wir folgendes immer im Kopf behalten :
Wir arbeiten Hand in Hand mit der Natur und müssen deshalb den Älterungsprozess vom Totholz immer im Kopf behalten (welche Baumsorte gestalte ich gerade, wie reagiert die auf meine Totholzgestaltung, wo höre ich beim Totholzgestalten auf, wo lasse ich die Natur weiter machen, wann mache ich danach wieder weiter, usw. - bis, zum Schluss, der Baum "ausstellungsreif" ist).
Liebe Grüsse,
Thierry
ich hab' ganz ganz wenig Zeit (Morgen ist Umzug) aber Dieter spricht m.E. zwei wichtige Punkte an:
Erstens, der Übergang Tot-Lebend.
Dieser Übergang sieht man auf deinem Bild ganz deutlich links, da wo die Saftbahn (links) fliesst und wo du aufgehört hast die Fasern zu ziehen (rechts daneben).
Ich bin fast sicher, du hast dich in diesem Bereich gefragt, wie man die Fasern abschneidet, bzw. wo und wie man endet beim Fasernziehen
Keine Sorge, vor dieser Frage standen wir alle mal.
Dieser Übergang Tot-Lebend zu bearbeiten ist wichtig.
Achtung: die Fasern in diesem Bereich, die teilweise unter der Saftbahn laufen, nicht so ziehen dass die Saftbahn "mitkommt"! sondern da wo du aufhörst sauber mit einem Cutter schneiden - ich weiss nicht ob es verständlich ist
Ein Tipp : guck mal wie diese Tot-Lebend-Übergangsbereiche bei alten bzw. sehr alten Bäumen aussehen.
Zweitens, spricht Dieter einen weiteren wichtigen Punkt an:
Das Detailreichtum.
Bei der Gestaltung von Totholz muss man nicht immer bis in die letzten Millimetern arbeiten.
Wichtiger ist m.E. das man sich vorher im Kopf ein Bild macht, wie ein glaubwürdiges Ergebnis (Totholz zum Baum passend) aussehen könnte (was Dieter "das zum Gesamtbild passende Grobkonzept" nennt) und nach dieser Vorstellung arbeitet, auch wenn's am Ende nicht Millimetergenau aussieht (das ist ein typischer "Fehler", den wir alle gemacht haben als wir begannen Totholz zu gestalten: bis ins letzte Detail arbeiten zu wollen).
Erst die Kombination Kälte/Nässe/Hitze/Sonne wird unsere Erstgestaltung vervollständigen.
Das bedeutet dass nicht unsere Hand die letzten Details machen sollte - diese werden erst von den "Naturgewalten" oder besser gesagt vom Klima (Kombination Kälte/Nässe/Hitze/Sonne) später gemacht
Das bedeutet auch dass wir dran denken müssen wie unsere Totholzgestaltung ältern wird :
1) wo hört unsere Arbeit auf und ab wann/wo lassen wir die Natur weiter machen
2) um welche Baumsorte handelt es sich : der Älterungsprozess von unseren Totholzgestaltungen ist u.A. auch abhängig von der Baumsorte. Ein typisches Beispiel von zwei total unterschiedliche Älterungsprozesse nach der Totholzgestaltung ist: Wacholder und Lärche, beim Wacholder wird das Holz schnell weiss und der Kallus bildet sich langsam zurück da wo wir geschnitten haben, also im Bereich Tot-Lebend, bei der Lärche dagegen ältert das Holz anders von der Farbe her (nicht so schnell weiss wie beim Wacholder) und vor allem (viel wichtiger!) der Kallus bildet sich sehr schnell wieder (ich habe dieses Beispiel genommen weil ich weiss dass du die beiden kennst und dir somit besser vorstellen kannst was gemeint ist)
3) (nach dieser Periode wo wir die Natur haben arbeiten lassen) ab wann wir den nächsten Schritt der Totholzbearbeitung machen (das geschieht, um nochmal die zwei Beispiele zu nehmen, bei der Lärche viel früher als beim Wacholder)
Das könnte (sollte) man natürlich noch weiter ergänzen....
Z.B. wie ist es wenn schon ein Totholz am Baum vorhanden ist und man das weiter bearbeiten möchte? (also erweitern, usw.)
(das ist ein ganz anderes paar Schuhe! als wenn noch nichts da ist und man frei gestalten kann...)
Usw. usf.
Insgesamt ist es m.E. wichtig, bei der Gestaltung von Totholz (ob frisches Totholz oder altes Totholz), das wir folgendes immer im Kopf behalten :
Wir arbeiten Hand in Hand mit der Natur und müssen deshalb den Älterungsprozess vom Totholz immer im Kopf behalten (welche Baumsorte gestalte ich gerade, wie reagiert die auf meine Totholzgestaltung, wo höre ich beim Totholzgestalten auf, wo lasse ich die Natur weiter machen, wann mache ich danach wieder weiter, usw. - bis, zum Schluss, der Baum "ausstellungsreif" ist).
Liebe Grüsse,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Re: Totholz Übung
Zum Thema Saftbahnen habe ich heuer in meinem Yamadorisammelgebiet ein wunderbares Beispiel gefunden wie es in der Natur vorkommen kann. Finde ich irgendwie schon etwas abstrakt und "künstlich", aber den Gestalter wird's nicht kümmern
Ich hoffe niemand hat was dagegen wenn ich das hier einstelle
Ich hoffe niemand hat was dagegen wenn ich das hier einstelle
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Re: Totholz Übung
Hallo Robert
Saftbahnen beim Wacholder verdicken sich nur merklich wenn sie
angeschnitten werden. Obwohl es nach einem Bild sehr schlecht zu beurteilen ist
vermute ich die lebende Saftbahn im Bereich der grünen Linie.
Im Bereich der blauen Linie hast Du wohl nur die Möglichkeit
die Rinde mit kleinen Hohlbeiteln (die chinesischen vom Dick)
sauber abzustechen und in den Bereich gelb auslaufen zu lassen.
Der Bereich gelb und was darunter liegt wird wegmorcheln
daher kann die Rinde hier sofort entfernt werden.
Wenn die Vorderseite sich nicht zum Faserziehen eignet
dann arbeitet man halt mit Schnitzeisen und Fräse.
Puristisches Denken nur Faserziehen oder nur Fräsen
ist für das Erreichen eines Ziel einfach nur dumm.
Da es sich um einen kleinen Bereich handelt
ist es sinnvoller die Linien zu schneiden.
Übung - Dein letztes Beispiel zeigt das Du diese Art der Bearbeitung
wohl nicht mehr zu üben brauchst,
sondern Sie jetzt einfach als Technik anwendest.
Bleiben Schneiden und Maschinenarbeit übrig.
Wenn Du immer im Hinterkopf behältst das es nur
um die Erlernung von Techniken geht
und die Totholzbearbeitung kein Selbstzweck ist,
kannst Du Dich Stück für Stück soweit selbst ausbilden
wie Du bereit bist Dich reinzuknien.
Du beschreibst das dazugehörige Bäumchen
mit nicht gerade schmeichelhaften Worten.
Aber wenn Du mit soviel Sorgfalt und Geduld
den ganzen Baum bearbeitest,
bin ich mir sicher das es ein guter Baum wird.
Proportionen sehen, drahten, schneiden, pinzieren
sind halt alles nur "Techniken" die man auch einzeln erlernen kann,
aber zusammengesetzt dann diese schöne Wirkung erzeugen
die wir mit Unserem Grünzeug erreichen wollen.
mfG Dieter
ps Die Proportionen, die Linienführung, die Grobstrukturierung
von Kimura gehören wohl mit zum besten was man aus der Entfernung
so sehen kann. Aber das es damit aufhört ist wohl nicht im Sinne des "Erfinders".
Wenn wir annehmen das Walter den Naturalismus nach Deutschland gebracht hat,
sollte, darf damit nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein.
Das Erreichte (egal ob Dein Totholz, Kimuras Treibholzstil, Walters Naturalismus....)
ist nur die Grundlage, die Basis für die Weiterentwicklung.
Saftbahnen beim Wacholder verdicken sich nur merklich wenn sie
angeschnitten werden. Obwohl es nach einem Bild sehr schlecht zu beurteilen ist
vermute ich die lebende Saftbahn im Bereich der grünen Linie.
Im Bereich der blauen Linie hast Du wohl nur die Möglichkeit
die Rinde mit kleinen Hohlbeiteln (die chinesischen vom Dick)
sauber abzustechen und in den Bereich gelb auslaufen zu lassen.
Der Bereich gelb und was darunter liegt wird wegmorcheln
daher kann die Rinde hier sofort entfernt werden.
Wenn die Vorderseite sich nicht zum Faserziehen eignet
dann arbeitet man halt mit Schnitzeisen und Fräse.
Puristisches Denken nur Faserziehen oder nur Fräsen
ist für das Erreichen eines Ziel einfach nur dumm.
Da es sich um einen kleinen Bereich handelt
ist es sinnvoller die Linien zu schneiden.
Übung - Dein letztes Beispiel zeigt das Du diese Art der Bearbeitung
wohl nicht mehr zu üben brauchst,
sondern Sie jetzt einfach als Technik anwendest.
Bleiben Schneiden und Maschinenarbeit übrig.
Wenn Du immer im Hinterkopf behältst das es nur
um die Erlernung von Techniken geht
und die Totholzbearbeitung kein Selbstzweck ist,
kannst Du Dich Stück für Stück soweit selbst ausbilden
wie Du bereit bist Dich reinzuknien.
Du beschreibst das dazugehörige Bäumchen
mit nicht gerade schmeichelhaften Worten.
Aber wenn Du mit soviel Sorgfalt und Geduld
den ganzen Baum bearbeitest,
bin ich mir sicher das es ein guter Baum wird.
Proportionen sehen, drahten, schneiden, pinzieren
sind halt alles nur "Techniken" die man auch einzeln erlernen kann,
aber zusammengesetzt dann diese schöne Wirkung erzeugen
die wir mit Unserem Grünzeug erreichen wollen.
mfG Dieter
ps Die Proportionen, die Linienführung, die Grobstrukturierung
von Kimura gehören wohl mit zum besten was man aus der Entfernung
so sehen kann. Aber das es damit aufhört ist wohl nicht im Sinne des "Erfinders".
Wenn wir annehmen das Walter den Naturalismus nach Deutschland gebracht hat,
sollte, darf damit nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein.
Das Erreichte (egal ob Dein Totholz, Kimuras Treibholzstil, Walters Naturalismus....)
ist nur die Grundlage, die Basis für die Weiterentwicklung.
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cogito ergo pups
Re: Totholz Übung
Hallo Thierry und Dieter,
danke für eure Kommentare.
Dieter,
ich wollte das Bäumchen nicht herunter reden, sondern vielmehr beschreiben wie ihm mein Hand anlegen aktuell steht.
Eure Kommentare für diese Arbeit sind für mich sehr hilfreich, da ganz konkret ein paar Punkte / Schwächen angesprochen werden (Gesamtbild, Detailreichtum, Übergänge), die bei mir zwar mehr oder minder teilweise als "Bauchgefühl" vorhanden waren, die ich aber zu benennen nicht in der Lage war.
Jetzt muß ich das erst mal setzen lassen, viel um meine Bäume laufen, gucken, gucken, gucken.
Servus,
Robert
danke für eure Kommentare.
Dieter,
ich wollte das Bäumchen nicht herunter reden, sondern vielmehr beschreiben wie ihm mein Hand anlegen aktuell steht.
Eure Kommentare für diese Arbeit sind für mich sehr hilfreich, da ganz konkret ein paar Punkte / Schwächen angesprochen werden (Gesamtbild, Detailreichtum, Übergänge), die bei mir zwar mehr oder minder teilweise als "Bauchgefühl" vorhanden waren, die ich aber zu benennen nicht in der Lage war.
Jetzt muß ich das erst mal setzen lassen, viel um meine Bäume laufen, gucken, gucken, gucken.
Servus,
Robert
Re: Totholz Übung
Hi,
sagt mal habt ihr ne idee was ich mit dem Totholz an dem Wacholder anstellen kann?
Das ein oder andere hab ich mir schon überlegt aber so richtig werd ich mir nich einig darüber.
Danke dafür
sagt mal habt ihr ne idee was ich mit dem Totholz an dem Wacholder anstellen kann?
Das ein oder andere hab ich mir schon überlegt aber so richtig werd ich mir nich einig darüber.
Danke dafür
- Dateianhänge
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MfG André
Hummel Hummel, Mors Mors
Hummel Hummel, Mors Mors


