Hätte da wieder einmal eine blöde Frage. Bin mir sicher, dass ich die mögliche Antwort darauf schon einmal gelesen habe, kann mich aber nicht mehr erinnern, weshalb ich nun wieder Antworten suche.
Auf der Videoseite youtube gibt es zahlreiche Videos von einem Bonsaigestalter ("new method of bonsai", oder so), der bei vielen seiner ins Netz gestellten Beiträge als Substrat ausschließlich Spaghnum- Moos verwendet. Kann mir jemand von euch sagen, ob oder wieso das bei uns noch nie jemand in Erwägung gezogen hat?
lg Rogerg
Ich glaube der Mann lebt in Hawaii, soviel ich aus den Beiträgen erfahren konnte. Könnte es sein, dass das Klima damit zu tun hat, oder liege ich vollkommen falsch?
-- Du kannst kein Buch öffnen, ohne etwas daraus zu lernen. --
Sphagnum-Moos ist wie ein Schwamm mit einer extremen kapillaren Wirkung. D.h. es saugt sich voll und gibt das Wasser nur schwer wieder ab. In nassem Zustand fällt das Moos als Substrat zusammen und hat keine Poren mehr, die Pflanzen stehen praktisch im Wasser und saufen ab.
Ausserdem ist Sphagnum-Moos sauer und enthält, bzw. speichert keine Nährstoffe. Düngt man hingegen, was zwangsläufig dann der Fall sein muß, zersetzt sich das Moos.
Soll heißen: Für unsere Bäume ist Sphagnum-Moos so ungeeignet als Substrat wie nur was irgendwie sein kann.
MerschelMarco hat geschrieben:Sphagnum-Moos ist wie ein Schwamm ...
Soll heißen: Für unsere Bäume ist Sphagnum-Moos so ungeeignet als Substrat wie nur was irgendwie sein kann.
Grüße,
Marco
eben, darum kann ich mir auch nicht vorstellen, dass ein Baum in einer Schale in solchem "Substrat" mit seinen Wurzeln Halt findet. Als Zuschlagstoff (um die Wurzelbildung anzuregen) kann ich mir das Moos schon eher vorstellen, aber der Hauptbestandteil muss doch irgendwie formstabil sein ?!
liebe Grüße Andreas Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos! besucht mich auf flickr