Der Wert eines Suiseki kann durch die sorgfältige Auswahl eines vom Farbton , der Glasur und der Textur passenden Suiban erheblich gesteigert werden.
Besteht die Möglichkeit mit einem guten Keramiker zusammenzuarbeiten, kann ein Suiban an den Suseki angepasst werden. Dies ist der Idealfall. Hierbei muss neben Farbe , Glasur und Textur (Oberflächenbeschaffenheit) die Form und Größe der Schale sowie die Höhe des Schalenrandes und Art der Schalenfüße mit in die Betrachtung einbezogen werden. Das Arrangement „Suiban-Suiseki“ muß ein „harmonisches Ganzes“ bilden. Größere Schalen haben je nach Art des Tons, aus dem sie hergestellt werden, die Neigung, während der Herstellung zu reißen. Dies muß nicht unbedingt als „Unglück“ angesehen werden. Ein guter Goldschmied kann einen solchen Riß mit Gold ausfüllen.
Willi Benz
Auszug aus seinen Büchern „Suiseki“ und „Asiatische Kunst mit schönen Steinen“.

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Foto: Willi Benz - Suiban mit Gold: Peter Krebs

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Foto und Suiban Peter Krebs

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Foto: Willi Benz - Suiban: Peter Krebs

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Foto und Suiban: Peter Krebs

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Foto und Suiban: Peter Krebs